immer höherer Ausländeranteil im Kiga

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von frommherz 16.09.08 - 12:00 Uhr

Hallo,

zur Zeit macht mir unser Kiga bissle sorgen. Und zwar hatte ich heut mit unserer Kigaleiterin ein kurzes Gespräch. Da erwähnet sie auch, dass die ganzen "neuen" Kigakinder alles Ausländer sind. Der Gesamtdeutschanteil ist sehr gering.
Das Thema Ausländer macht mir anfürsich nichts aus, aber die Muttis kapseln sich sehr von den Deutschen ab, sind eigentlich nur unter sich. (mangelnde Deutschkenntnisse). Sprich - die versch. Arbeitseinsätze werden nur von den gleichen Deutschen geleistet. Ich überlege echt, den Kiga zu wechseln, da auch die Freundschaften sehr schwierig sind. Kontakte unter Müttern sind auch schwierig.

Mein Sohn allerdings fühlt sich im Kiga wohl...

Oh mann was soll ich nur machen???

Beitrag von twokid83 16.09.08 - 12:04 Uhr

Bei uns wurde das ganz einfach gelöst:

Wir haben als Kitajahr Thema Kulturen

und so kommt weder der Deutsche Anteil drum rum, noch der Ausländische Anteil und die Kinder lernen auch noch was dabei.

Lg Jule

Beitrag von binnurich 16.09.08 - 12:06 Uhr

ist es nicht möglich seitens des Kitas oder des Elternrates verschiedene verbindende Angebote zu machen?

Bei uns gibt es ein Elterncafé, findet 1 x wöchentlich zur Abholzeit 14-16:30 statt, da kommt man schon mal leichter ins quatschen bzw. in Kontakt.

Wenn das alles nichts hilft, verstehe ich dein Problem schon und würde ggf. auch über einen Wechsel nachdenken. Ob ich tatsächlich wechseln würde, weiß ich nicht. Dein Kind baut schließlich soziale Bindungen zu den Kindern aber auch vorallem zu den Erzieherinnen auf und diese "einfach so" zu kappen find ich nicht gut.

Ist es ein regionaler Kiga und werden die Kids dann auch später gemeinsam in die Schule gehen?

Beitrag von mischu83 16.09.08 - 13:38 Uhr

Hallo,

gehört zwar nicht zum Thema, aber magst du mir was über euer "Eltern-Cafe" erzählen?
Was genau ist das und wie läuft das ab?

Viele Grüsse

Beitrag von sandy_1 16.09.08 - 22:59 Uhr

Hallo,

also bei uns im Kiga gab es auch schon solche Elterncafe Angebote.

Leider wurden die von den ausländischen Eltern nicht wirklich besucht und hat auch nicht viel gebracht.
Achja und wenn doch von den ausländischen Eltern sich welche eingefunden haben, dann wurde nur untereinander gesprochen (natürlich nicht auf deutsch), da hat man dann als Deutsche so richtig lust drauf zuzugehen #aerger


Lg, Sandra

Beitrag von visilo 16.09.08 - 12:14 Uhr

Solange sich dein Sohn wohl fühlt würde ich erstmal nichts unternehmen. Mein Sohn mußte anfang des Monats den Kiga wechseln ( Integrationsgruppe ) nun ist er das einzige Halbdeutsche Kind in der Gruppe, von 115 Kindern sind, wenn überhaupt 20 deutschsprachig. Ich persönlich mag den Kiga nicht sonderlich aber mein Sohn hat sich vom ersten Tag an pudelwohl dort gefühlt und beschwert sich warum er am Wochenende dort nicht hin darf. Solange es ihm gefällt bin ich zufrieden obwohl ich mir für ihn auch ehr Kontakte mit deutschsprachigen Kindern gewünscht hätte da er ein großes Defizit bei der Sprache hat. Die Gruppenleiterin will mich nun unbedingt für den Elternbeirat da sie froh ist das irgendwer deutsch kann, aber darauf hab ich eigentlich keine Lust ( und vor allem keine Zeit).

LG
visilo+Lukas (16.11.04)

Beitrag von blucki 16.09.08 - 12:21 Uhr

hallo,

also unser kiga war bisher (wir sind jetzt ein jahr dort) immer ganz o.k. wir wohnen hier in einem neubaugebiet und der kiga ist mittendrin, also hatten wir zwar ausländer, aber das waren ordentliche leute.

jetzt sind im neuen jahr 4 neue kinder dazu gekommen. zwei davon von türkischen familien, die letzte woche nicht beim elternabend waren und gestern beim elterncafe (wird 2x im jahr gemacht) auch nicht. und der eine davon (ist schon 5) haut ständig andere kinder und stiftet diese auch dazu an, anderer kinder spielzeug kaputt zu machen (meinen sohn z.b. der mir gestern sagte, der ali hat gesagt, ich soll das da runter werfen und ich kann dann das spielzeug neu kaufen für das andere kind. ich war echt sauer.).

mein mann und ich waren jetzt sogar schon nach grundschulen gucken und werden unseren sohn extra wegen diesem problem (die nächste grundschule hier hat einen hohen ausländeranteil) in einer grundschule mit 5 jahren einschulen, die außerhalb unseres ortes liegt. ich möchte auch nicht, dass er unter lauter kindern sitzt, die kaum deutsch können und deren eltern sich um gar nichts scheren.

kiga-wechsel würde ich an deiner stelle aber nur machen, wenn dein sohn das will. da musst du ihm die entscheidung überlassen.

wir haben hier gott sei dank auch 2 nachbarskinder, die aus dem gleichen grund auf die weiter entfernte grundschule gehen werden, so dass wir unseren sohn dort nicht isolieren.

lg
anja

Beitrag von iriiis 16.09.08 - 12:21 Uhr

wer suchet der findet!;-)

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=4&tid=1667473

Beitrag von blucki 16.09.08 - 12:26 Uhr

ui, die urbia-polizei ist wieder da.

Beitrag von iriiis 16.09.08 - 12:28 Uhr

jetzt fühl ich mich aber geschmeichelt...

was hat das bitte mit urbia-polizei zu tun?

es ist von vorgestern bis gestern abend lang und breit disktiert worden, VORGESTERN erst. da kann man doch mal 2 seiten zurückblättern oder?

Beitrag von zaubertroll1972 16.09.08 - 21:55 Uhr

Hallo,
bei uns ist es auch gerade etwas mehr geworden.
Ich muß aber sagen daß sie die türkischen Mütter ganz gut integrieren und mir ist aufgefallen daß viele einfach ziemlich zurückhaltend sind und wenn man einfach mal auf sie zu geht dann werden sie auch offener.
Oftmalls sind gerade die jenigen ziemlich unsicher und als "alte Kiga Mami" geht man doch sowiso eher mal auf die "Neu-Mamis" zu.
Was die Hilfe bei den Veranstaltungen angeht muß ich sagen daß die türkischen Mütter weniger helfen aber viel backen und spenden. Ganz im Gegensatz zu vielen deutschen Müttern bei uns.
Die geben nix und backen nix....es sind immer die gleichen die sich eintragen.
Aber das ist wohl überall so.
Wenn mein Kind sich wohl fühlt würde ich niemals wechseln.
Wer weiß denn schon wie es woanders wird...LG Z.

Beitrag von sandy_1 16.09.08 - 22:54 Uhr

Hallo,

also ist ganz klar schwierig.. Wäre ich in Deiner Situation und die Umstände würden es zulassen, dann würde ich den Kiga wechseln.
Oder wenigstens Deinen Sohn mal woanders reinschnuppern lassen, vielleicht gefällt es ihm dort ja auch sehr gut.

Leider schreibst Du ja auch, das es schwierig ist Kontakte zu knüpfen und auch für Deinen Sohn wird es schwer werden Freunde zu finden, wenn er mal als beispiel in einer gruppe ist, wo 10 Ausländer sind und vielleicht 2 Deutsche. Denn leider ist es (wie auch hier bei uns so) das die Ausländer oftmals kaum die deutsche Sprache können und so dann lieber Ihre Landessprache sprechen. Was natürlich recht leicht fällt, wenn sie genug "Landsleute" im Kiga haben.. Leider sitzen dann die deutschen Kinder wie die doofen daneben und das kann es ja dann auch nicht sein. Denn egal wie man es sieht, daheim können die ja Ihre Sprache sprechen, aber immerhin sind sie hier in Deutschland und da sprechen wir nunmal deutsch.

Leider wohnen wir hier auch in einem Gebiet mit relativ hohen Ausländeranteil. Wenn ich sehe,das hier Kinder in den Kiga kommen die nicht 10Wörter deutsch verstehen bzw. sprechen können, weil da einfach kein Wert darauf gelegt wird usw. dann kann ich sowas echt kaum fassen.

Bei uns helfen die ausländischen Eltern auch nicht wirklich im Kiga mit. Sei es auf Festen usw. Alleine einen Kuchen backen, damit ist es auch nicht immer getan. Man macht das alles ja für das Kind, aber immer nur dieselben Leute das sehe ich irgendwann auch nicht ein. Das da nicht eine Mutter oder Vater auf einem Fest hilft. Leider sind es eben diese Eltern bei uns die am wenigsten machen, die nicht berufstätig sind #aerger und daher kann ich das schon zweimal nicht nachvollziehen und habe keinerlei Verständniss dafür :-[

Am Ende mußt Du entscheiden was Du machst, aber hätte ich die Möglichkeit dann würde ich wechseln, denn Freunde findet ein Kind überall und vielleicht gefällt ihm ein anderer Kiga auch sehr gut.
Vielleicht hilft es ja auch wenn Du im Kiga mal ansprichst das eben die ausländischen Eltern mehr mit einbezogen werden.

Finde es oftmals blöd, warum immer gesagt wird, das wir auf diese Ausländer zugehen sollen usw. #kratz Sie sind doch hier in Deutschland, da hat man sich doch wenigstes bißchen zu fügen bzw. so einzuleben, das man miteinander kann. Und wenn halt Ausländer aus Mangel an Deutschkentnissen hier keinen Anschluß finden usw. dann liegt das ganz alleine an ihnen und alleine sie können Abhilfe schaffen. Dann sollen sie halt Kurse belegen oder sonstwas, aber leider sehen sie dazu keinen Grund dazu.. Warum auch?? wenn es doch genügend gibt, mit denen sie sich in Ihrer Landessprache unterhalten können.

Das alles ist ein endloses Thema auch bei uns in der Gegend und es wird nicht wirklich besser. Sage nur dazu armes Deutschland, denn leider sind es oftmals diese Leute die Deutschland in Zukunft auf der Tasche liegen, obwohl sie die Möglichkeit hätten daran jetzt schon zu arbeiten, damit es für Ihre Kinder hier besser wird.
Hört sich krass an, ist aber meiner Meinung nach so.

Lg, Sandra

Beitrag von gemella76 17.09.08 - 08:30 Uhr

Also mich kotzt das an immer wieder diese ausländer,ihr deutsche könnte euch doch nicht mit uns ausländer unterhalten,wir sprechen 2 sprache das gleiche gilt für unsere kinder!!!!!Mein sohn ist im august in einer kath. kindergarten gekommen (muss dazu sagen bin italienerin)kIgA ist ganz OK aber die mütter ummöglich habe beim kinderfest geholfen kuchen gespendet was wollt ihr mehr und das sagen die gerade mal guten morgen,wo ist das problem bei mir???Kann super deutsch bin gebildet laufe immer auf dem neusten stand rum auch mein sohn,das problem ist einfach die eifersucht ganz einfach.
lernt ihr mal erst so zu sein wie wir aber auf das nivo kommt ihn nie!!!!!

Beitrag von iriiis 17.09.08 - 08:56 Uhr

wieso meinst du dass alle leute neidisch auf dich sind?! das ist doch humbug!

dein letzter satz ist echt der hammer#schock, könnte man glatt geneigt sein mal den blauen stift zu zücken!

gruß, iris

PS.: deine tolle bildung ist wohl mehr schein als sein, sonst wüsstest du ja wie man "nivo" schreibt;-)
denn das ist nicht einfach vertippt!

Beitrag von sandy_1 17.09.08 - 14:32 Uhr

Hallo,

meinst das ernst?? Wenn Du richtig gelesen hättest, dann wäre es wahrscheinlich kein Fehler gewesen #klatsch

Denke wenn man halt in einem anderen Land lebt, dann gehört es sich einfach das man eben diese Sprache den Kindern auch beibringst. Klar sprechen somit Deine Kinder 2 Sprachen und wir nicht.. Nö.. warum auch? Das langt das meine Kinder später in der Schule englisch dazu lernen.
Ich möchte Dein Niveau gar nicht haben und wenn Du meinst das wir da eh nie hinkommen.

Ganz klar ist es aber so bei uns im Kiga ...
Das Kinder teilweise in den Kiga gehen da sprechen sie keine 5 Wörter deutsch, sind aber hier geboren worden. Eben diese Kinder sprechen keine 2 Sprachen, bzw. wird von der Elternseite wohl nicht wirklich wert darauf gelegt das die Sprache erlernt wird..
Wahrscheinlich denken alle, das wird der Kiga und die Schule schon richten... :-[ Falsch :-[ es ist die Aufgabe der Eltern und der rest ist nur unterstützend. Kann ja nicht angehen das die Erzieherinnen erstmal die Grundwörter der deutschen Sprache beibringen müssen, weil es daheim keiner für nötig hält.. Sowas muß nicht sein.
Und wenn Du ja sooooooooo gebildet bist, dann weiß ich nicht warum Du Dich dann so aufregst #kratz Wenn Deine Kinder perfekt beide Sprachen sprechen, dann freu Dich.. Leider ist das hier bei uns nicht die regel.

Tja und wenn Du auf Festen hilfst usw. dann ist ja gut.. Muß schon sagen, bist ja super vorbildlich. Aber bei uns im Kiga, helfen erstens meist die gleichen Eltern, zweitens muß man bei den anderen rumbetteln das die mal einen Kuchen machen und leider habe ich außer meist deutsche Mütter, hier noch niemanden helfen gesehen ...Nur als Beispiel. Ich kann nur soviel sagen, das bei uns im Kiga der Spielplatz neu gestaltet wurde.. Da haben sich von den Eltern nur weinige eingetragen die dann auch geholfen haben. Mein Mann hat extra diesen Tag Urlaub genommen, weil es eben auch teilweise sehr schwere Spielgeräte waren..Aber ..... ich habe leider nur deutsche gesehen #kratz so ein Zufall.. Die Eltern der Kinder die noch nichtmal arbeiten (und zwar beide meine ich damit) davon hat sich keiner blicken lassen. Aber am ende möchte jeder einen schönen kiga haben oder nicht?? Ist es dann soviel verlangt wenn man auch mal was macht? #kratz Klar kann man nicht immer an bestimmten Tagen oder so. Aber das man wirklich nie an einem Tag helfen kann oder so bei irgendwelchen veranstaltungen usw. das kann mir keiner erzählen.

Wenn Du so super gebildet rüberkommst und ja so ein hohes Niveau hast, viel besser als die anderen und Dich auch so gibst. Ehrlich dann wundert mich nicht das von den anderen Müttern bei Dir im Kiga nicht viel rüberkommt ;-) außer ein Guten Morgen ;-)

Und bitte auf was sollen wir Eifersüchtig sein?? #kratz Wahrscheinlich auf Dein hohes Niveau ;-)

Lg, Sandra


Beitrag von salecha 17.09.08 - 10:50 Uhr

Ich denke auch, dass das ein sehr schwieriges Thema ist. Unsere Tochter ist halb ausländisch, halb deutsch, (wobei sie blond ist und man ihr das südländische von meinem Mann nicht ansieht).
Sie geht in einen ev. Kindergarten, in dem der Ausländeranteil ebenfalls sehr hoch ist - allerdings sehr bunt gemischt. Dort wird darauf geachtet, dass die KIGA Sprache deutsch ist.
Zuvor war sie in einer Krippe und dort war u.a. ein türkisches Mädchen in ihrem Alter, dass perfekt zwischen Deutsch und Türkisch hin- und herwechseln konnte, da eben daheim nur türkisch und in der Krippe nur deutsch gesprochen wurde.
Klar ist es nicht einfach- hauptsächlich für die Erzieher, wenn Kinder in der Gruppe sind, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, aber ich denke es ist immer noch besser, sie gehen in den KIGA und lernen dort deutsch, als dass diese Kinder dann später in der Schule sind und dort nichts verstehen, denn das Ausmaß dort ist - aus meiner Sicht - dann wesentlich schlimmer.
Und noch etwas, von wem sollen diese Kinder denn deutsch lernen, von den Eltern, die ebenfalls kein oder (wenn sie in einer Sprachschule waren) nur gebrochenes und sicher kein korrektes Deutsch sprechen.

Beitrag von carpediem23 17.09.08 - 11:36 Uhr


Hallo,

erst einmal muss ich sagen, daß ich wirklich lange überlegt habe, ob ich mich hierzu überhaupt äußern soll, weil ich das total niveaulos finde, wie immer bei jeder Kleinigkeit direkt alle ´Ausländer´ in den dunklen Schatten gestellt werden. Es ist wirklich schade, wie immer alles verallgemeinert wird und es sofort heisst, alle Ausländer sind so. Da sieht man halt, wie sehr die Ausländerfeindlichkeit bei euch Deutschen verwurzelt ist. Der Kontakt zu ausländischen Kulturen scheitert auch meines Erachtens oft daran, daß die Deutschen von Natur aus ein sehr kaltes Volk sind. Ausländer hingegen sind offener, toleranter und warmherziger.
Und da man diese Kälte, oder besser gesagt, solche Vorurteile unbewusst ausstrahlt, ist es umso schwieriger für ´Ausländer´ Kontakt zu knüpfen.

Bei uns im Kindergarten ist die Mehrheit der Kinder Deutscher Herkunft. Es gibt aber auch Kinder aus Pakistan, Japan, Afrika, Türkei etc. Ich für meinen Teil versuche, so weit es geht, den Kontakt zu allen Kindern und Müttern einzuhalten, damit mein Kind auch andere Kulturen sieht und kennt. Wir nehmen regelmäßig ein Kind mit nach Hause, wo die Kinder miteinander spielen können. Bei vielen deutschen Kindern traue ich mir das aber garnicht zu, weil die Kinder seitens der Eltern wegen ihrer Erziehung so unter Druck stehen, daß sie jede Gelegenheit ausnutzen, wenn sie alleine irgendwo sind. Mein Sohn ist auch ein kleiner Frechdachs, aber ich hatte so respektlose und dreiste Kinder (rede immernoch von deutschen Kindern) bei mir zu Hause, die jegliche Schimpfwörter in den Raum schmeissen und überhaupt nich hören, wo ich einfach sprachlos war. Sobald aber die Mütter da waren, waren sie wie Engel auf Erden. Deswegen sage ich aber noch lange nicht, alle Deutschen sind gleich.

Die meisten der deutschen Mütter in unserem Kindergarten sind junge Leute (16 - 19 Jährige), die arbeitslos sind, keine intakten Beziehungen führen, vom Staat leben und nur auf Alkohol und Sex aus sind (kann das so schreiben, weil ich jeden Morgen an den deutschen Müttern vorbeilaufe, die sich im Kreis gesammelt haben, und höre worüber die sich ständig unterhalten). Meine Meinung hierzu ist, jedem das Seine, jeder betrachtet und führt das Leben anders. Ich sage aber noch lange nicht: die Deutschen sind immer so!!

Denn egal in welchem Land man ist, oder egal welches Volk das ist, assoziale Menschen gibt es überall. Deswegen muss man aber nicht ständig von allen Ausländern sprechen.

Die Problematik, die du schilderst, mit der Sprache, der geleisteten Hilfe seitens der Mütter usw. ist meiner Meinung nach ein lösbares Problem.
Anstatt man mit den Erziehern über die Menge der Rassenanteile spricht, sollte man vielleicht mal auf die Mütter zugehen, Gespräche führen, es gibt da eine Menge was man machen könnte.
Aber solange die Kinder nicht aus respektlosen Verhältnissen stammen, nicht extrem unerzogen sind und nur die Sprachdefizite ein Grund zum Wechseln ist, würde ich mir vielleicht nochmal Gedanken drum machen.
Und erst recht, wenn mein Kind sich dort wohlfühlt. Schliesslich könntest du in Zukunft ja auch nicht die Schule wechseln, wenn du mit solchen ´Problemen´konfrontiert wirst!