sie weint, wenn sie müde ist

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von akti_mel 16.09.08 - 12:30 Uhr

Hallo!

Meine Tochter ist knapp 2 Monate alt.

Sie schläft sehr gut, ich kann nicht klagen. Aber tagsüber, wenn sie müde wird, fängt sie an zu weinen. Kann ich irgendwas tun, damit sie "einfach einschläft"? Ich trage sie meist im Tragetuch durch die Wohnung, aber sie weint trotzdem vor dem Einschlafen. Auch wenn ich es anders versuche (nicht tragen oder nur im Arm halten & schuckeln bspw.) weint sie vorm Einschlafen.

Habt ihr Tipps um ihr das Einschlafen zu erleichtern? Mit Einschlafstillen hab ich es auch schon probiert, auch zusammen ins Bett legen klappt nur selten.

Oder müssen wir da einfach durch? :-(

LG Mel

Beitrag von sweety1279 16.09.08 - 12:46 Uhr

Auf die Antworten bin ich gespannt. Bei Maximilian ist es genauso. Habe auch schon alles mögliche ausprobiert.

Beitrag von steffi2107 16.09.08 - 13:00 Uhr

Hi,

das hatte meine Maus auch als sie so alt war wie deine jetzt. Sie hat immer angefangen zu weinen wenn sie müde wurde. Egal was ich gemacht habe, sie hat immer vorm einschlafen geweint. Ich habe sie denn in ihr Bettchen gelegt, die Spileuhr aufgezogen und das Zimmer abgedunkelt. Denn hat sie auch manchmal noch zehn Minuten geweint und ich bin nochmal zu ihr und hab Schnulli gegeben. Aber dann ist sie immer friedlich eingeschlafen. Und das Weinen wurde mit der Zeit immer weniger und hat irgendwann ganz aufgehört. Heute mit sieben Monaten klappt das Einschlafen immer ganz Poblemlos. Wenn sie müde wird und quengelt leg ich sie ins Bett und sie schläft.

LG Steffi

Beitrag von akti_mel 16.09.08 - 13:56 Uhr

Naja, schreien lassen ist nicht das, was ich mir unter natürlicher Kinderaufzucht vorstelle.

Beitrag von stoka 16.09.08 - 14:23 Uhr

Oh Mann ihr immer mit eurem schreien lassen,deine weint doch auch egal was du machst,vielleicht finden manche Babys nur so in den Schlaf,sie verarbeiten,finden nicht gleich den Aus-Knopf und brauchen das,ob nun im Bett,auf dem Arm,in der Wiege,an der Brust....es ist nicht so dass auf ein bedürfnis nicht eingegangen wird sie braucht es um abzuschalten...Gott wie ich die Kommentare leiden kann!Es gibt soviele Arten von weinen,angefangen beim quengeln,bis hin zum hysterischen Schreien und ich glaube letzteres ist nicht der Fall gewesen!:-[

Beitrag von akti_mel 16.09.08 - 14:25 Uhr

Schreien lassen ist für mich, wenn das Baby irgendwo anders hingelegt wird.
Klar weint mein Baby auch, aber sie spürt, dass ich für sie da bin.

Außerdem? Was reagierst Du denn darauf?

Beitrag von stoka 16.09.08 - 14:37 Uhr

Richtig geht mich nix an...ich lehn mich zurück und warte auf weitere Beiträge von dir...schmunzel...ist ja dein erstes Kind...da kann man schonmal noch Illusionen hinterherjagen...die hatte ich auch mal...:-p

Beitrag von akti_mel 16.09.08 - 14:56 Uhr

Was hattest Du denn für Illusionen?

Ich hab mir auch einige Sachen anders vorgestellt, als ich sie nun mache.
Ich wollte viel im Kinderwagen umherfahren, nun nehm ich nur das Tragetuch. Mein Kind sollte keinen Schnuller bekommen, nun bekommt sie ihn ab und zu. Ach ja, und mein Kind sollte im Beistellbett schlafen und schläft nun bei mir.
Aber ich werde mein Kind definitiv nicht schreien lassen.

Beitrag von mater-dolorosa 16.09.08 - 20:58 Uhr

Hallo Süße Stoka,

du bist aber seltener geworden :-) wie geht es deinem Baby ? Und insbesondere dir ?

Wenn du mehr hier wärest, hättest du dir diese userin im Kopf..ich habe shcon manche Beiträge von ihr gelesen und reagiere prinzipiell nicht drauf...(weil es sich nicht lohnt)...bin gaanz deiner Meinung...

Ich wünsche der gesamten Familie einen wunderschönen Abend, Mater

Beitrag von juliocesar 17.09.08 - 00:26 Uhr

moment mal, ich z.b. hab neben dem baby ein trotzendes kleinkind und versuche trotzdem so gut es geht, beiden kindern gerecht zu werden. damit ich mich mit saskia beschäftigen kann, bind ich mir julian ins tragetuch, was den tollen nebeneffekt hat, dass er mir ganz nahe ist. und zumindest meine tochter akzeptiert, dass julian mich dann braucht, wenn er weint, schliesslich handhabe ich das bei ihr ja auch so. sie ist sogar oft die erste, die ihn hört und rennt zu ihm hin oder holt mich, um ihn zu trösten.
natürlich muss er auch mal warten, wenn ich grad am wickeln bin oder saskia trösten muss. aber bewusst alleine lassen, damit er sich in den schlaf weinen soll?...
und ja, es ist ein meilenweiter unterschied, ob man ein baby allein weinen lässt oder es in den arm nimmt, auch wenn es dann weiter weint. im zweiten fall kann es entlasten, weil es gehalten wird, im ersten fall wird es irgendwann resignieren, weil niemand auf ihn reagiert.

lg gabriela, saskia und julian

Beitrag von steffi2107 16.09.08 - 18:49 Uhr

Das ist wieder klasse, es fragt jemand was, man antwortet und denn kommt wieder sowas. Denn frag doch nicht erst. Und lesen musste mal richtig, denn ich lasse mein Kind nicht schreien. Egal, dir hab i das letzte mal ne Antwort gegeben.

Beitrag von aeternum 16.09.08 - 19:20 Uhr

Aloha,

ihre Antwort war doch nicht frech, warum die Aufregung?

Und nein, Du schriebst nicht, Du lässt das Kind schreien, aber Du lässt es weinen. Ist das irgendwie besser oder ein großer Unterschied? Ein weinendes Kind liegt allein in einem Zimmer..das hört sich einfach schlimm an, auch in meinen Ohren, und das gibt es bei uns ebenfalls nicht.

Viele Grüße,

Ae mit ihrem Goldfasan

Beitrag von steffi2107 16.09.08 - 19:29 Uhr

Aber ich habe sie nie allein gelassen, bin immer wieder zu ihr, Schnulli rein, Kopf gestreichelt, was vorgesungen, Händchen gehalten usw. Aber damit wurde das immer schlimmer. Sie schläft am Besten ein wenn sie ihre Ruhe hat. Das ist heut noch so.

Ach ich finde es immer so doof wenn immer gleich gesagt wird, man lässt das Kind schreien. Auf ihrem Arm schreits doch auch #kratz

Ich reg mich nicht auf aber das ist hier immer das gleiche. Ich weiß das es meinem Kind super gut geht, sie schläft wunderbar und ist ein frähliches und aufgewecktes Kind.

warum darf man hier nicht seine Meinung sagen wenn jemand danach fragt????
Naja ich meide in Zukunft das Schlafen-Forum, denn ärger ich mich wenigstens nicht mehr.

Beitrag von aeternum 16.09.08 - 19:50 Uhr

Aloha,

Du darfst doch Deine Meinung sagen, das hat keiner verboten..? Aber sie, bzw auch ich, darf das ebenfalls, und wenn sie ihr Kind nicht weinend ins Bett legt und immer wieder hingeht, dann ist das doch auch ok. Dein Ansatz ist halt nichts für sie (oder mich), und das hat sie geschrieben - sie hat Dich nicht angegriffen, weil Du es so machst, deswegen hab ich Deine Reaktion nicht verstanden.

Viele Grüße,

Ae

Beitrag von akti_mel 16.09.08 - 19:57 Uhr

#danke Ae

Es ist einfach nicht meine Art, dieses kleine Ding, welches 9 Monate lange in mir gewachsen ist und vollkommen hilflos auf diese Welt geworfen wurde, schreien (weinen ist doch das gleiche) zu lassen..

Wenn das andere so machen, bitte. Aber ich will es nicht.

Liebe Grüße

Mel

Beitrag von stoka 16.09.08 - 20:37 Uhr

Hihi ich bin auch nur noch selten hier genau aus diesen Gründen!Ist voll nervig!

Beitrag von tyson08 16.09.08 - 13:01 Uhr

hi
habe mal gelesen das manche babys das weinen zum einschlafen brauchen.
mein zb. macht immer wenn sie sehr müde is
wüü..wüüüw..
oder so ähnlich (weiss net wie ich das geräusch am besten beschreiben soll)

lg
sandra und colleen#baby

Beitrag von akti_mel 16.09.08 - 13:58 Uhr

Es ist ja nicht so, dass sie sich in den Schlaf weint.
Kurz vorm Einschlafen beruhigt sie sich immer und guckt noch 2-3 Minuten in der Weltgeschichte rum und schlummert dann zufrieden ein.

Hm, wer weiß.

#danke für Deine Antwort!

LG Mel

Beitrag von flensburgerin 16.09.08 - 19:09 Uhr

sie hat aber recht damit das viele babys das machen. sie brauchen das teilweise um einfach runter zu fahren, manche weinen und manche quengeln etwas dann werden sie ruhig und schlafen ein.

sagte unsere KIÄ auch

lg von uns

Beitrag von akti_mel 16.09.08 - 19:58 Uhr

Das habe ich auch nicht bestritten. ;-)
Aber das wird es bei meiner Motte nicht sein, glaub ich. #kratz

Grüße Mel

Beitrag von flensburgerin 17.09.08 - 10:40 Uhr

naja wenn du meinst ds es sowas bei deiner motte nich sein kann frage ich mich wieso du um rat fragst???

lol.. kann die anderen verstehen drehst es gern so hin wie du es hören möchtest kommt mir so vor.

naja hoffe das du bald weisst was los is.

lg

Beitrag von akti_mel 17.09.08 - 12:01 Uhr

Ich frage mich, wo Du raus liest, dass ich mir alles so hindrehe, wie ich es will.
Ich habe um Rat gefragt, weil es ja sein kann, dass ich irgendetwas übersehe.

Soviel dazu, Mel

Beitrag von juliocesar 17.09.08 - 00:47 Uhr

hallo mel

das war bei julian anfangs auch so und nach zwei sitzungen bei der osteopatin war er wie ausgewechselt (nur so als idee). was immer die gründe für ihr schreien sein mögen, am wichtigsten ist, dass du dabei innerlich und auch äusserlich ruhig bleibst und ihr halt gibst. vielleicht muss sie wirklich runterfahren und spannungen lösen: es ist alles neuland für sie, extrem viel zu verarbeiten, nicht nur das, was sie neu lernt, sondern ev noch die geburt?
wie wärs, wenn du dich mit ihr hinsetzt und sie einfach nur hälst und ihr gut zuredest, bis sie sich beruhigt hat und erst dann stillst? ich weiss, es ist hart, das schreien zu ertragen - und ich rede nicht davon, sie dabei alleine zu lassen, im gegenteil. aber wenn du das weinen jedesmal durch tragen und stillen unterdrückst, in dem guten willen, ihr dabei zu helfen, kann deine tochter sich dir gar nicht mitteilen. fühlst du dich nicht auch weicher, entspannter, wenn du dich bei jemandem ausweinen konntest, wenn du wirklich traurig war? stell dir vor, dein mann kommt nach hause und du bist sooo traurig und willst ihm deinen frust erzählen und stattdessen gibt er dir was zu trinken und tanzt mit dir, um dich nicht leiden sehen zu müssen. fühlst du dich dann ernst genommen und verstanden?
du bist für deine tochter da, auch wenn du sie nur im arm hälst und ihr zuhörst, du nimmst sie ernst. du gibst ihr halt und urvertrauen. tragen, stillen und familienbett in ehren - da steh ich voll und ganz dahinter - aber weinen dürfen ist manchmal auch wichtig.

lg gabriela, saskia und julian

Beitrag von akti_mel 17.09.08 - 12:05 Uhr

Hallo Gabriela!

Wahrscheinlich hast Du Recht und ich sollte sie einfach weinen lassen. Natürlich nicht irgendwo, sondern in meinen Armen/im Tuch. Stillen klappt meist eh nicht, wenn sie so weint.
Ich hatte nur Angst, dass ich irgendwas "übersehe". Und nicht, ich dreh mir alles so, wie ich es will. :-(
Ich bin doch auch Jung-Mutter und muss mich da erst reinfitzen. So einfach ist das nicht.
Der Vergleich mit dem Tanzen ist sehr schön, das werde ich mir vor Augen halten, wenn meine Tochter sich mal wieder nicht beruhigen lassen möchte. #danke

Danke für Deine Antwort,

Mel