ist das normal??

Archiv des urbia-Forums Frühes Ende.

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Forum: Frühes Ende

Manche Schwangerschaft geht leider vorzeitig zu Ende. Es kann helfen, sich hier mit anderen über das Erlebte auszutauschen; aber auch Fragen zu medizinischen Themen sind willkommen. Hilfreich können auch diese urbia-Artikel sein: Fehlgeburt und Sternenkinder.

Beitrag von krabe123 16.09.08 - 15:23 Uhr

Hallo Mädels,

seit der diagnose am Donnerstag , das das Herzchen meines Krümel aufgehört hat zu schlagen, trage ich es in mir noch, da erst am donnerstag (diesen) ein Termin zur voruntersuchung frei ist und dann am freitag OP, so denke ich es mir mal.

jedenfalls ist es schon ziemlich belastend ewig warten zu müssen auch wenns mies klingt, ich möchte es so schnell wie möglich hinter mir haben. aber der gedanke das es in mir noch ist, ist undefinierbar..

ist das denn normal ???


Liebe Grüße

Bebby

Beitrag von medina76 16.09.08 - 16:01 Uhr

Hallo Bebby,

erstmal #liebdrueck das du sowas auch mitmachen musst :-(

Also als ich es erfuhr wollte ich es zuerst nicht wahr haben und erst eine Woche später als die Diagnose auch nichts anderes ergab ließ ich mir einen Termin geben, ich hatte die Voruntersuchung am Mi. und die OP dann erst den Mo. drauf!! Das war der 4.8 d. Jahres!!
Als ich den Termin hatte ging es mir so wie dir, ich wollte es hinter mir bringen, weil es eh nichts mehr brachte ich wollte so schnell wie möglich wieder "frei" sein für eine erneute SS! Ich dachte mir das ist jetzt eine Zyste oder so und die muss raus und dann kann es wieder weitergehen, so habe ich mich jedenfalls getröstet!
Bin gut darüber hinweg gekommen und wir üben schon weiter!
Dir alles Gute #klee für die OP!
medina

Beitrag von wetterhexchen 16.09.08 - 16:53 Uhr

du bebby,
das gefühl ist normal... ich hab am 4.9 erfahren das das herzchen meines krümels aufgehört hat zu schlagen... Der Termin für die Op hatte ich am montag (8.9). Es war schrecklich das Gefühl... ich kann also gut verstehen wie du dich fühlst... ich wünsch dir für die nächste zeit alles gute... und viel viel kraft...#liebdrueck

Beitrag von tl0306 16.09.08 - 16:57 Uhr

Hallo Bebby,

ich kann dich sehr gut verstehen. Ich habe letzten Dienstag mitgeteilt bekommen, dass das Herzchen unseres Krümmels aufgehört hat zu schlagen. Für mich ist echt eine Welt zusammengebrochen und ich habe nur geweint. Am Donnerstag Nachmittag hatte ich dann einen Termin im Krankenhaus. Erst hatte ich auch das Gefühl, dass mir das alles zu schnell geht, aber dann war ich froh darüber. Für mich war das rumsitzen und abwarten schlimmer als dieser endgültige Schritt. Zum Glück waren die Ärzte und Schwestern super nett und haben mir Hoffnung gemacht, dass beim nächsten Mal alles gut geht.

Also drücken wir uns die Daumen...

Und für mich sind deine Gedanken absolut normal. Meine Frauenärztin meinte auch, dass ich halt jetzt - so hart wie es sich anhört - Platz für ein neues Baby machen müsste

Beitrag von lenesiegel 16.09.08 - 18:05 Uhr

... das macht der Gedanke etwas Totes in Dir zu tragen, auch wenn er nur unterbewußt ist. Das ist einfach kein schöner Gedanke, vielleicht kannst Du aber versuchen die Zeit zum Abschiednehmen zu nutzen. Ich hab bspw. ein letztes Photo als "kleine Familie" gemacht, eh es entfernt wurde - da war es immerhin noch anwesend, wenn auch tot.
Vielleicht hilft Dir das.

LG Lene
#liebdrueck (es gibt leider keine tröstlichen Worte)

Beitrag von krabe123 16.09.08 - 18:38 Uhr

ja aber ist es normal das ich es über eine woche bis op in mir trage ??? kann man da nicht vergiften???

Beitrag von lihsaa 17.09.08 - 09:23 Uhr

hallo...

als ich die fg mitgeteilt bekam, war ich 10+4 - mein baby war 8+5...

es war schon zwei wochen tot... meine fä meinte, die konturen seien schon ganz weich und der mumu auch... vielleicht hätte ich es ein paar tage später auch so verloren...

ich bekam einen AS-termin gleich für den nächsten morgen. ich habe die zeit bis dahin genutzt, viel mit dem baby zu sprechen... tat mir gut.

wegen einer vergiftung brauchst du dir keine sorgen machen: das kleine hat ja noch keine reguläre verdauung, so dass sich auch nicht gleich bakterien oder keime bilden...

aber psychisch finde ich eine woche wirklich lang... du hast mein vollstes mitgefühl!!!

lg, Kathrin

Beitrag von lenesiegel 17.09.08 - 13:44 Uhr

Ich denke das ist von Klinik zu Klinik verschieden, bei mir wurde es am nächsten Tag gemacht. Und wegen Vergiftung ... so schnell (wenn es überhaupt dazu kommt) geht das nicht. Mein eigenes habe ich drei Wochen (ohne es zu wissen) tot mit mir herumgetragen. Das würdest Du aber auch merken und dann zum Arzt gehen.

Alles Liebe, Lene

Beitrag von hei28 18.09.08 - 19:54 Uhr

ich habe heute erfahren,daß ich ein totes Baby in mir habe.Habe für Di einen Termin im KKH.Ich hoffe mal,ich bekomme dann schnellst möglich den OP Termin.Diese Warterei macht einen Wahnsinnig.