Schwanger und Arbeitsende?

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von nisifo 16.09.08 - 18:04 Uhr

Hallo!

Ich bin noch nicht schwanger aber wir sind in der Planung! Meine Frage geht mal in den Finanziellen Bereich. Ich habe gelesen dass ich verschiedene Gelder zur Verfügung habe, meine Frage ist jedoch von was das Elterngeld berechnet wird. Mein Arbeitsvertrag Endet Mitte nächsten Jahres. D.h. würde ich jetzt schwanger werden,was ich hoffe, kommt mein Kind nach Arbeitsende auf die Welt. Welche unterstützung habe ich dann noch? Was ist wenn ich mit meinem Freund zusammen ziehe, was steht mir dann noch zu?

Beitrag von drachenengel 16.09.08 - 18:56 Uhr

Also:

Elterngeld: durchschnittliches Einkommen der letzten 12 Monate vor Geburt (ALG1 z. B. gilt als Einkommen Null)

www.elterngeld.net

Unterhalt: in erster Linie ist der Kindsvater finanzieller Ansprechpartner, auch bei unverheirateten Paaren. Für Dich die ersten drei Jahre Betreuungsunterhalt, fürs Kind einige Jahre länger.

Alternativ: frühzeitig Kita suchen, Platz sichern, back in den Job

Oder: ALG2... allerdings werden da auch die Unterhaltsleistungen des Kindsvaters und das Kindergeld angerechnet.

Zusammenziehen: Ihr seid dann eine Bedarfsgemeinschaft. Sollte das gemeinsame Einkommen nicht ausreichen, so könntet Ihr dann erg ALG2 beantragen.

Gruss
Mone

Beitrag von nisifo 16.09.08 - 18:59 Uhr

Danke..........aber in dem vielen Behördenkram raucht mir der Kopf!!!

Beitrag von pittiplatschbln 17.09.08 - 14:57 Uhr

Hallo Mone,

möchte dir jetzte mal "sagen", dass ich deine Art und
Weise zu antworten sehr korrekt finde, sachlich
und informativ, aber keineswegs persönlich,
angreifend oder diffamierend, wie so manch andere
hier.

Musste ich doch mal "erwähnen" :-D

Gruß
Pitti #blume

Beitrag von drachenengel 17.09.08 - 14:59 Uhr

uups... danke...

und dass, nachdem doch anscheinend nur Müll von mir kommt, wie mir gestern mitgeteilt wurde... lach...

LG

Mone

Beitrag von kaltesherz0907 16.09.08 - 19:00 Uhr

also etwa sversteh ich nicht ganz: ihr seid in der Planung? also warum zieht ihr nicht direkt zusammen?

warum postest du hier? du bist NICHT allein erziehend, sondern IHR plant.

Du und dein Partner.....???

Beitrag von nisifo 16.09.08 - 19:03 Uhr

schon.....aber wir wohnen ja nicht zusammen. Und deshalb war meine Frag im finanziellen Bereich. Welche Fördermittel mir zur Verfügung stehen und was ich dann noch an Fördermittel bekomme wenn ich mit meinem freund zusammenziehen würde!

Beitrag von friendlyfire 16.09.08 - 19:10 Uhr

Fördermittel kriegt man in Dtl sowieso nicht.
Kindergeld und Elterngeld kriegt man.
Was soll denn der Staat ne Privatangelegenheit fördern. Er "verschenkt" sozusagen Geld für Eltern.

Beitrag von kaltesherz0907 16.09.08 - 19:11 Uhr

irgendwie unfair...allein erziehend ist für mich ein Zustand für allein gelassene Männer oder frauen...

aber ihr plant bewusst und schaut was euch wie zusteht....

nicht so ganz fair, sorry!!!

also ein Kind planen sieht für mich anders aus...

Beitrag von phoe-nix 17.09.08 - 12:57 Uhr

Wir wollen doch hier bitte nicht auch noch von "Fördermitteln" sprechen.

Kinder- und Elterngeld bekommt jeder, ob zusammen- oder getrennt lebend und ALGII ist eine Hilfe zur Existenzsicherung in Notsituationen und keine "Förderung". Aber Ihr plant ja sicher nicht so, dass Euch auch ja kein Anspruch auf Transferleistungen entgeht, oder?

Beitrag von friendlyfire 16.09.08 - 19:08 Uhr

Also entschuldige mal bitte, aber dein Freund bzw der Vater des Kindes hat in erster Linie für den Unterhalt zu sorgen. Solltest du nicht mit ihm zusammenwohnen muss er mindestens 202 € Unterhalt fürs Kind zahlen und für dich auch noch einen gewissen Satz. Das ist allerdings einkommensabhängig. Solltest du Alg2 beanttragen und allein wohnen holen die sich das wieder von ihm.

Elterngeld errechnet sich aus deinem Gehalt vom letzten Jahr. D.h. wenn dein Kind August 09 geboren wird, dann kannst du die Gehälter ab Sepember 08 rechnen und dann die Prozente abziehen.
Ansonsten kriegst du noch 154 € Kindergeld. Beides kriegst du egal ob du mit dem Papa zusammenwohnst oder nicht.

Du hast dich allerdings in der Rubrik vertan.

LG ff

Beitrag von janamausi 16.09.08 - 19:52 Uhr

Hallo!

Du bist 25 Jahre, wohnst noch nicht mal mit deinem Partner zusammen, hast keinen festen Job, weißt nicht wie Du SELBST ein Kind finanzieren sollst und ihr plant ein Kind?

Sehr naiv! Eigentlich sollte man erstmal selbst erwachsen werden bevor man Kinder in die Welt setzt!

janamausi

Beitrag von susieq78 16.09.08 - 20:28 Uhr

Ich verstehe nicht wieso manche User meinen hier immer schnelle Pauschalurteile abgeben zu müssen.

1. Sie ist 25. Das mag im Vergleich zum Altersdurchschnitt der heutzutage erstgebärenden Mütter jung sein, ist aber weit entfernt vom Teeniealter und überhaupt nicht ungewöhnlich.

2. Dass ihr Arbeitsvertrag nächstes Jahr endet ist auch ziemlich normal. Die wenigsten Leute bekommen heute noch unbefristete Arbeitsverträge.

3. Dass sie hier Fragen nach Elterngeld usw. stellt ist doch völlig legitim, das hier ist ein Forum. Sie will sich INFORMIEREN und nicht blöd von der Seite angemacht werden.

4. Sie wohnt noch nicht mit ihrem Partner zusammen. Na und. Was geht es dich an. Vielleicht wollen sie ja demnächst zusammen ziehen, vielleicht auch nie. Es gibt viele Lebensmodelle.


Dass sie in der falschen Rubrik schreibt ist eine andere Sache. Aber ansonsten versteh ich echt nicht worüber du dich aufregst.

Beitrag von janamausi 16.09.08 - 20:46 Uhr

Ich habe mich nicht aufgeregt, sondern nur meine Meinung geschrieben :-p

Wenn ein Kind kommt, gehen viele Ehen/Beziehungen - die zuvor glücklich und gefestigt waren - kaputt, weil ein Kind große Lebensveränderungen mit sich bringt. Und da denke ich kaum, das eine Beziehung, wo es noch nicht mal eine Basis gibt, hält.

Zudem habe ich mich nicht aufgeregt, sondern nur meine Meinung geschrieben. Mal ganz davon abgesehen, das ich nicht mal ein Wort zu der falschen Rubrikwahl geschrieben habe #kratz







Beitrag von phoe-nix 17.09.08 - 13:00 Uhr

Unterschiedliche Lebensmodelle hin oder her - hier wird aber hinterfragt, wieviel "Fördermittel" man einbüßen würde, wenn man mit dem Vater seines geplanten Kindes zusammen zieht.

Beitrag von nisifo 16.09.08 - 20:29 Uhr

ich finde es nicht fair mich hier zu beleidigen. Ich arbeite schon seit fünf Jahren als Elternzeitvertretung und ich weis nicht ob meine Kollegin verlängert oder nicht und wenn nicht wie sie wieder in den Beruf einsteigt. Und glaube mir, ich bin erwachsen genug um zu wissen wie man ein Kind erzieht und versorgt.

Was man von dir nicht sagen kann, denn sonst würdest du hier nicht so reagieren
Entschuldige dass du dich angesprochen fühlst.

Beitrag von janamausi 16.09.08 - 20:55 Uhr

Ich habe dich doch nicht beleidigt! Ich finde es nur naiv und von dir nicht gut durchdacht, wenn Du unter den Umständen ein Kind planst. Wenn ihr euch irgendwann trennen solltet (die Gefahr besteht immer und die Gefahr ist größer, wenn man noch nicht zusammen wohnt) bist Du diejenige, die mit nichts da steht aber die Verantwortung für ein Kind hat.