Warum?

Archiv des urbia-Forums Trauer & Trost.

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muß jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von stubbel 16.09.08 - 19:22 Uhr

Eigentlich lese ich sonst nicht in diesem Forum, aber momentan beschäftigt mich dieser Trauerfall ganz besonders, weil es um den Sohn der Kollegin meiner Mutti geht und ich hab gemerkt, dass mich sowas sehr mitnimmt seitdem ich selbst Mutter bin...
Ich versuche die ganze Zeit hinter das "Warum" zu kommen. Warum muss ein so kleines Kind sowas so lange mitmachen müssen. Warum darf dieses Kind nicht kindsein? Warum erkrankt ein einjähriger Junge an Krebs, kämpft zwei ganze Jahre und verliert? Irgendwas läuft da schief... Der Kleine gehört in den Kindergarten, auf den Spielplatz und sollte die Welt entdecken, stattdessen wurde er von dieser Krankheit heimgesucht...

Ich hoffe inständig, er hat seinen lange verwehrten Frieden gefunden und ist nun schmerzfrei.

Wie es seinen Eltern geht vermag ich mir nicht vorzustellen. Sie haben mein tiefstes Mitgefühl und mir wurde wieder einmal klar, dass es nicht selbstverständlich ist, dass unser Kind gesund und munter ist und grade neben mir spielt...

Beitrag von bienchen198088 16.09.08 - 21:15 Uhr

#kerze

Beitrag von kanische 16.09.08 - 22:09 Uhr

erst mal eine #kerze für den kleinen Kerl.

Mir geht es genauso wie dir. Ich kann mir selbst Filme nicht mehr gut anschaun wo es um kinderschicksale geht. da bekomme ich immer gleich das heulen. Ich danke jeden Tag dafür das mein Kleiner und alle die ich kenne gesund und bei mir sind, denn das ist nicht selbstverständlich!

LG

Beitrag von ally720 16.09.08 - 22:26 Uhr

Mir gehen Kinderschicksale auch total unter die Haut, seit ich Mutter bin. Kann mir auch schlecht Filme mit so etwas ansehen, habe danach immer Angst um meinen Kleinen...

Mir hilft manchmal die Vorstellung, daß wir alle eigentlich von einer anderen Ebene kommen und das Leben auf der Erde nur Erfahrungen sind, die wir uns ausgesucht haben, um daran zu wachsen. Wenn man sich vorstellt, daß sich eine "Seele" eben gerade diese Erfahrung ausgesucht hat, nämlich als Kind an Krankheit zu sterben, dann kann man das Ganze ein wenig besser ertragen. Ich stelle mir dann einfach vor, daß diese Seele nun wieder in ihrem Reich ist und vielleicht bald erneut auf der Erde wiedergeboren wird...

Klingt vielleicht etwas abgehoben, aber ich dachte, vielleicht hilft es auch Dir und sogar der betroffenen Mutter?

Alles Liebe.

Beitrag von frechdachs1 17.09.08 - 12:48 Uhr

Es gibt so viele Fragen die für immer unbeantwortet bleiben. Am meisten die Frage "warum".
Frechi:-(#kerze