Impfung

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Beitrag von snow04 16.09.08 - 19:44 Uhr

Hallo,
ich bräuchte mal einen Rat. Mein erster Sohn ist 4 Jahre alt und ich habe ihn das erste mal mit knapp einem Jahr impfen lassen. Ich habe mich für die 5-fach Impfung entschieden da ich nur schlechtes von der 6-fach Impfung gelesen hatte. Er hat sie auch leider schlecht vertragen, hatte hohes Fieber und lag reglos da. Bis auf Hepatitis B hat er aber alle Impfungen bekommen. Mein zweiter Sohn ist jetzt 2,5 Wochen alt. Bei der U4 werde ich wohl impfen lassen müssen, da ich Angst habe das mein großer irgenteine Krankheit aus dem Kindergarten mitbringt. Ich habe deswegen schon Bauchweh. Letzesmal hatte ich schon schwierigkeiten die 5-fach Impfung durchzusetzen und jetzt blüht mir das wieder. Was haltet Ihr denn so von den Impfungen. Jetzt gibt es ja sogar zur 6-fach noch die Pneumokokken, also das mache ich bestimmt nicht. Meine Söhne sind beide stark Allergiegefährdet, d.h. der erste hat schon leichte Neurodermitis und Heuschnupfen. Ich mache mir echt Sorgen.
Freue mich sehr über viele Antworten.

Liebe Grüße
snow#snowy

Beitrag von bambela86 16.09.08 - 19:49 Uhr

Also mein Sohn hat die erste Impfung mit 2 Monaten bekommen.

Er bekommt die 6fach und die Pheumokokken und er hatte bisher nie was noch nicht mal Fieber. Das einzige was ist, ist das er dann an dem Tag sehr viel schläft.

Bei jeden Kind ist es auch anders du kannst jetzt nicht davon ausgehn was du gelesen hast oder wie es bei deinen großen war.

Aber letztendlich musste das ja auch selbst entscheiden wie du es für richtig hälst.

Beitrag von elcheveri 16.09.08 - 19:54 Uhr

http://www.impfschaden.info/


guck mal hier,die Seite ist ganz gut.....

LG Eva

Beitrag von bambela86 16.09.08 - 19:57 Uhr

sicher ist das ein Risiko deswegen muss man sich ja auch vorher arüber aufklären lassen und das Unterschreiben.

Ich war mir dessen allen bewusst und habe den Impfungen aber zugestimmt.

Meine kia hat damals schon mich behandelt ich vertrau ihr.

Beitrag von cathie_g 16.09.08 - 21:53 Uhr

eine Anekdotensammlung - das was einem dort als Fachinfo verkauft wird ist oft veraltet und/oder falsch.

LG

Catherina

Beitrag von 377simone 16.09.08 - 19:54 Uhr

Hallo,
ich warte bis mein süßer 6monate ist!
werde aber auch auf keinen fall 6-fach impfen lassen, am liebsten würd ich alles einzeln impfen (weil die krankheiten kommen ja auch nicht alle auf einmal), geht aber nicht weil es nur noch kombizeug gibt!

Denke mein sohn hat durch mich einen guten schutz! (vollgestillt)

Gruß Simone mit Max 14wochen

Beitrag von cathie_g 16.09.08 - 20:05 Uhr

>>Denke mein sohn hat durch mich einen guten schutz! (vollgestillt)<<

Nö, der Nestschutz gegen Krankheiten die die Mutter gehabt hat, geht als erstes über die Placenta und nach 14 Wochen ist da nicht mehr viel von über. Schutz gibt es darüber gegen Masern, Mumps, Röteln, Tetanus, aber nicht gegen Pertussis und Hepatitis B.

Stillen schützt unspezifisch gegen: Rotaviren, Cholera, Polio, Hib und Pneumokokken.

Stillen schützt NICHT gegen: Tetanus, Diphtherie, Masern, Mumps, Röteln, Keuchhusten, Hepatitis A und B.

Deshalb impft man die Zwucks ja so früh, damit sie ihren eigenen aktiven Schutz haben.

LG

Catherina

Beitrag von boreh 16.09.08 - 20:07 Uhr

Hallo,

dank der Kombiimpfung ist es verträglicher und viel einfacher geworden zu impfen. Ich würde meiner Tochter nicht ständig einen Picks zumiten wollen. Und ob das Vollstillen einen wirklichen Schutz bietet? Ich weiss nicht...lass mich aber gerne belehren. :-)

Alles Gute! LG

Beitrag von cathie_g 16.09.08 - 20:12 Uhr

Hi,

es gibt keinerlei Hinweise, dass die 5fach Impfung besser verträglich ist, als die 6fach Impfung. Ich würde da keinen großen Unterschied sehen. Mein Kleiner ist ohne Probleme 6fach geimpft.

Wenn der Kleine nicht in der Kita ist und selber voll gestillt, dann hat er nicht das größte Risiko für invasive Pneumokokken. Ich würde es mal mit dem Arzt besprechen und wenn ihr dagegen impft auf jeden Fall nicht zusammen mit der 6fach (oder 5fach), denn das macht (sogar laut Beipackzettel) mehr Fieber als die Impfungen jeweils alleine.

Allergien haben mit Impfungen nichts zu tun, im Gegenteil, die BCG Impfung, die wir noch bekommen haben, schützt sogar vor Allergien. Ein Kind mit älteren Geschwistern hat ein niedrigeres Allergierisiko als ein ersten bzw Einzelkind.

Liebe Grüße und herrzlichen Glückwunsch

Catherina

Beitrag von qrupa 16.09.08 - 20:26 Uhr

Hallo

wir lassen unsere Maus zwar impfen, aber sicher nicht schon bei der U4. Diese Menge von verschiedenen Impfstoffen würde ich nichtmal mir selbst spritzen lassen. Mich nervt es auch, dass es eigentlich nurnoch die Wahl zwischen Kombiimpfungen oder gar nicht impfen gibt. Auch wenn einzelimpfungen mit mehreren pieksen verbunden währe, so hätte man damit doch wenigstens tatsächlich eine freie Entscheidung, was man impfen lassen will und was nicht bzw wann man was impfen läßt.

LG
qrupa

Beitrag von grashopper73 16.09.08 - 20:42 Uhr

Ich habe auch nur die 5-Fach impfen lassen (also Hep B und Pneumokokken) weggelassen. Hep B brauchst Du nicht in dem Alter, das muss dann halt im Teenie Alter nachgeholt werden. Und mein Arzt meinte, dass er auch den Verzicht auf Pneumokokken vertreten kann als Arzt. Wegen Alter: ich fände jetzt 1 fast spät. Dann kommen ja die ganzen Impfungen aufs Mal (noch die MMRW etc.) Die fand ich übrigens viel schlimmer. Ausserdem merken sie es in dem Alter noch nicht so wie ein 1-Jähriger, der da schon mehr registriert. Mach Dir keine Sorgen. Das wird schon alles gut!
LG, Sandra

Beitrag von reethi 16.09.08 - 21:22 Uhr

Hallo!

Meine Maus ist letzte Woche bei der U4 geimpft worden-6-fach und gegen Pneumokokken- und wir hatten keine Probleme. Sie war nicht quenglig und hatte kein Fieber.
Bei meinem Großen war es damals auch so, aber da gab es die Pneumokokken Impfung noch nicht für Kleine.

Ich finde es wichtig zu impfen.

Viele Grüsse,

Neddie

Beitrag von lalilalula 25.09.08 - 07:51 Uhr

Liebe Snow,

leider kann Dir da niemand wirklich raten, Du musst für Dich das Für und Wider abwägen...

Mir ging es ganz ähnlich wie Dir, meinen Grossen (jetzt 7) habe ich "normal" impfen lassen und hatte auch nie ein schlechtes Gefühl dabei. Er hatte immer Fieber und dieses schrille Schreien und liess sich nicht beruhigen. Heute denke ich, dass das sicher auch nicht ok war!

Bei meiner Kleinen (jetzt 2 1/2) hatte ich von Anfang an ein ganz schlechtes Gefühl und habe wochenlang sämtliche Literatur durchwühlt, wollte sie eigentlich nur 3fach impfen lassen, habe mich aber dann vom Kinderarzt zur 5fach überreden lassen (er meinte, in der alten 3fach wären noch mehr und noch gefährlichere Zusatzstoffe). Nach der Impfung hatte Lilly die bekannte dicke rote Stelle, etwas Fieber und weinte viel. Und ich dachte, das wars.

Aber dann kam der erste Fieberkrampf vor einem Jahr, Du kannst Dir nicht vorstellen, erst der Krampf und dann lag sie ganz schlaff und blau mit völlig starrem Blick in meinen Armen und atmete nicht mehr. Ich war sicher, sie stirbt und schafft nicht mal mehr den Notarzt. Aber sie hat es überstanden und den nächsten auch.
Wir sind bei einer guten Homöopathin in Behandlung und alles wurde langsam besser, sie hatte aber bis Anfang des Jahres immer wieder kleine (ganz kurze) Krämpfe, Du kannst Dir sicher vorstellen, was bei uns los ist, wenn Lilly Fieber hat.

Von Anfang an hatte ich das Gefühl, dass bei Ihrer Impfung etwas schiefgegangen sein muss, Mamas und ihr Bauchgefühl...

Also, Anfang des Jahres hatte sie die letzten Krämpfe und wir dachten schon, wir hätten es geschafft.
Anfang Juli fing dann ihr linker Arm an, immer wieder heftig zu zittern. In der Woche danach bin ich von Pontius zu Pilatus gerannt, der Hausarzt schickte uns zum Kinderarzt, der Kinderarzt hat nichts gesehen, der Orthopäde fand sich nicht zuständig und der Ohrenarzt meinte, Gleichgewichtstest könnte er bei Kindern nicht machen (sie schwankte auch). Am Samstag danach fing ihr linkes Bein an zu zittern. Da habe ich sie gepackt und bin mit ihr zur Notfallsprechstunde ins KH gefahren. Und dann ging der Horror los, Verdacht auf Gehirntumor oder Tumor im Rückenmark, jede Menge Untersuchungen, jede Menge Kanülen, Lilly kämpfte jedes Mal bis zum Umfallen, das heißt, in ihre Hände konnten sie gar nicht mehr stechen, dann in den Kopf, zweimal in die Röhre, weil sie beim ersten Mal wieder wach wurde und - kein Ergebnis. Inzwischen zitterte sie an beiden Armen und Beinen so schlimm, dass sie nicht mehr richtig laufen konnte und wieder zu krabbeln anfing. Und sie haben uns entlassen mit dem Kommentar, vielleicht hatte das Kind einen Infekt, warten sie mal ab.

Ich war völlig am Ende. Aber wir konnten das doch nicht auf sich beruhen lassen! Also machten wir uns auf die Suche nach Alternativen. Und sind nach etlichen Versuchen bei einer (studierten) Ärztin bei meinen Eltern gelandet. Die schaute sich Lilly an, schaute mich an und sagte, genau das hätte sie bei ihrem Sohn auch gehabt. Es wäre eindeutig ein Impfschaden, eine Muskelschwäche, verursacht durch einen Impfzusatzstoff.

Weißt Du, wie es bei mir plums gemacht hat? Nicht nur, dass wir der kleinen endlich helfen konnten, auch alles, was ich gefühlt habe, war richtig! Die ganze Zeit habe ich immer wieder gefragt, ob es diese Möglichkeit gäbe und wurde immer als panisch und überbesorgt hingestellt und überhaupt wäre es ja modern, alles auf die Impfungen zu schieben. Aber ich habe mich inzwischen auch sehr gut informiert und in dieser Hinsicht ist so viel nicht so, wie es offiziell dargestellt wird!

UND es geht der Kleinen viel besser! Sie hat etwas bekommen, um die Muskeln zu stärken und etwas um diese falschen Stoffe auszuleiten und seit ein paar Tagen läuft sie viel sicherer und kann auch viele Sachen wieder, die absolut nicht mehr gingen.

Ich bin eigentlich noch viel zu fertig, um mich zu freuen, aber es geht bergauf!!!!

Bitte entschuldige, dass ich jetzt so einen Roman geschrieben habe, aber ich wusste jetzt auch nicht, wo ich kürzen sollte.

Es trifft natürlich nicht jedes Kind, und die meisten Ärzte werden niemals glauben, dass es einen Zusammenhang gibt. Für mich ist mein Bauch der Beweis und das die Behandlung wirkt.

Bitte höre auf Dein Gefühl!

Ganz liebe Grüsse

Birgit

Beitrag von snow04 25.09.08 - 21:15 Uhr

Hallo Birgit,
ich danke dir für deine Antwort. Mein Bauchgefühl ist mir sehr wichtig deshalb versuche ich immer darauf zu hören. Und dieses Gefühl sagt mir impfen ja aber nicht zu früh. Ich werde auch zu einem Homäopathen gehen um ihn auf die Impfung vorzubereiten. Die Sorge die ich habe bezüglich des später impfens ist, dass ja mein großer viele Krankheiten mit nach Hause bringt aus der Kita. Sollte mein kleiner z.B. die Masern bekommen und danach irgenteinen Schaden erleiden, werde ich mir das nie verzeihen. Genauso wäre es natürlich auch bei einem Impfschaden.
Es ist zum heulen.

LG
Marlena