Eine Woche bei Papa(oma) gewesen und seid dem klammert er an mir

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von s21 16.09.08 - 19:56 Uhr

Hallo Zusammen,


ich hoffe ich bin hier richtig, falls nicht, dann verschiebt mich mich doch bitte;-)

Ich bin seid der Geburt (bzw Schwangerschaft) alleinerziehend. Haben es letztendlich so geregelt, dass unser Sohn (2,5 Jahre) für eine Woche im Monat (also ca alle 4-5 Wochen zu Oma bzw Papa geht) Wir haben das so geregelt weil sie ein paar hundert Kilometer weit weg wohnen.
Er geht seid Mitte August in den Kindergarten und es hat super funktioniert, er hat sich gefreut, keine Träne als ich gefahren bin, einfach alles super.
Hatte das vorher mit dem Kindergarten so abgesprochen wegen eine Woche im Monat weg usw. Die haben gesagt, dass es kein Problem is, weil es halt so super klappt und er sich so gut eingelebt hat.

Seid Sonntag is mein Süsser wieder da#huepf
Gestern hab ich ihn natürlich wieder zum KiGa hingebracht, hat auch alle geklappt, wollte gestern eigentlcih fragen wie es so war, aber mein Kleiner is so schnell aus´m Kindergarten raus, als ich ihn abgeholt habe, da konnte ich die Erzieherin gar nich fragen.
heute morgen, als ich ihn hingebracht habe und wir seine Jacke ausgezogen haben, da fing er an zu weinen und hat mich total umklammert und gesagt gesagt "nein mama, nein mama" Bin dann mit ihm in die Gruppe und die Erzieherin kam an. Wir haben (ohne Erfolg) versucht ihn zu beruhigen. Haben zusammen ein Buch angeschaut, aber er hat mich die ganze Zeit festgehalten. Normalerweise, wenn ich ihn hingebracht habe, hat er direkt ganz laut "Hallo" gerufen und is direkt spielen gegangen.
Die Erzieherin meinte, dass er gestern auch schon so komisch war. Er war sehr weinerlich und hat ständig nach mir gefragt und er war sehr "nickelig" hat sie gesagt. So war er noch nie.
heute morgen bin ich dann schweren Herzens gegangen:-( und er hat sich nachher auch wieder beruhigt.

Die Erzieherin meinte, dass es wohl damit zu tun haben könnte, dass er jetzt ne Woche weg war. Was soll ich denn jetzt machen?
Mein Ex droht mir mit Klage wenn wir das so nicht weiter fort führen. Ich habe alleiniges Sorgerecht. Meine Anwältin meinte, dass mein Ex uns nen Gefallen damit tun würde, wenn er klagt, weil wir nämlich Klage eingereicht haben, weil er keinen Unterhalt zahlt (obwohl er es könnte) Sie meinte, dann würden wir direkt alles in einem Abwasch klären. Ganz toll :-(
Die vom KiGa meinten, wir sollten es nochmal versuchen (also ihn das nächste mal nochmal ne Woche mitgeben) und wenn er beim nächsten Mal dann wieder so komisch is, dann müssen wir uns was einfallen lassen.

Ich bin echt traurig, weil anscheinend is mein Kleiner völlig durcheinander :-( Möchte ihn am liebsten nicht mehr weg geben, aber dann heisst es nachher wahrscheinlich ich würde den Kontakt verbieten. Das will ich ja gar nich, aber so ja auch sch...., weil es ihm nicht gut dabei geht :-(

Was würdet ihr machen. Möchte einfach nur dass es meinem Keinen gut geht. Der rest is mir egal.

Danke schonmal

Liebe Grüße Sabrina

Beitrag von janamausi 16.09.08 - 20:09 Uhr

Hallo!

Ich könnte mir gut vorstellen, das es einfach zu viel ist für deinen Kleinen. Er ist 2 1/2 Jahre, alle 4-5 Wochen eine Woche weg und nun noch Kiga.

Für Kinder ist es auch wichtig, regelmäßig in den Kiga zu gehen. Wenn dein Kleiner alle paar Wochen eine Woche nicht da ist, sehe ich da die Gefahr das er langsman zum Außenseiter wird. Kinder suchen sich ihre eigenen Freunde und wenn dein Sohn oft eine Woche fehlt, wir sein Freund nicht immer eine Woche auf ihn warten, sondern sich andere Freunde zum spielen suchen.

Oder oftmals werden Projekte über mehrere Wochen veranstaltet und wenn dein Sohn dann nur die hälfte mitbekommt ist es ja auch blöd.

Ich bin immer dafür, das ein Vater guten Kontakt zum Kind hat, aber eure Regelung find ich nicht gut.

LG janamausi

Beitrag von ally720 16.09.08 - 20:32 Uhr

Hallo Sabrina!

Also, wenn Du mich fragst - ich halte eine Woche Aufenthalt beim Vater für einen zweieinhalbjährigen Jungen für viel zu lange. In diesem Alter würde ich den Kleinen lieber jede Woche für einen Tag zum Vater geben als alle 4-5 Wochen für eine ganze Woche.

Dann ist erstens die Entfremdung nicht so groß und zweitens findet keine Übernachtung statt. Dein Kleiner braucht Dich in seinem derzeitigen Alter noch mehr als Du glaubst, und es könnte zu viel für ihn sein, so lange von Dir getrennt zu sein...

Ist meine Meinung!

Ich würde meinen Sohn (auch 2,5 J. alt) noch nicht alleine woanders schlafen lassen. Er braucht noch seine Rituale und die Nähe, sowie die Möglichkeit, mich nachts zu rufen, wenn etwas ist. Lebe auch getrennt (600 km Entfernung) und habe mich mit meinem Mann so geeinigt, daß wir uns gegenseitig besuchen kommen, d.h. daß ich also mitkomme, wenn der Kleine zu ihm geht. Klappt gut, und der Kleine freut sich immer auf die Aufenthalte beim Vater. Allerdings merke ich auch, daß die Veränderung in Ort, Personen und Tagesrhythmus nicht spurlos an ihm vorüber gehen. Es ist wirklich extrem anstrengend für ein Kleinkind, hin- und her zu reisen, sich auf ein anderes Leben und einen anderen Ort einzustellen! Mein Sohn ist bis jetzt fast jedes Mal krank geworden (Verstopfung, Fieber, o.ä.) und hat die ersten 2 Tage sehr viel geschlafen.

Ich würde an Deiner Stelle versuchen, eine andere Möglichkeit zu finden, daß Vater und Sohn sich sehen können. Vielleicht kann der Vater alle 2-3 Wochen mal am WE vorbei kommen und Du evtl. mit dem Kleinen auch mal zu ihm fahren?

Ich glaube nicht, daß ein Gericht einen 2,5 jährigen regelmäßig 1 Woche zum Vater schicken würde. Vermutlich müßte der Vater den Kleinen besuchen kommen, solange er noch so klein ist und Du hättest lediglich die Pflicht, ihm dies zu ermöglichen. Sprich mal mit dem Jugendamt darüber, die können Dir da auch raten.

Liebe Grüße,
Ally

Beitrag von s21 17.09.08 - 10:33 Uhr

Hallo!

Danke für deine Antwort :-)

Ihr kommt Euch gegenseitig besuchen?? Wow! Das finde ich gut dass ihr das so hinbekommt. Bei uns wäre es nich möglich, da vermutlich ein Streit ausbrechen würde. Und mein Ex sagt auch ganz klar, dasser keine Lust hat mit mir seine Zeit zu verbringen.

Beitrag von friendlyfire 16.09.08 - 20:59 Uhr

Hallo,

bist du vom Vater weggezogen oder er von euch?

LG ff

Beitrag von s21 17.09.08 - 10:21 Uhr

Hallo

Danke für Eure Antworten. Mein ex is von uns weggezogen. Er hat jetzt sogar vor nach polen zu ziehen. Dann weiß ich nicht wie ich den Kontakt noch aufrecht erhalten soll.

Beitrag von friendlyfire 17.09.08 - 17:02 Uhr

Hallo Du,

dann sei mal schön unbesorgt und wenn dein Zwerg nach dem nä. Besuch wieder so drauf ist, lass es wirklich über die Anwältin klären.
Mein Ex ist auch 900 km weit weggezogen. Er kommt einmal im Monat ein Wochenende und hat unsere Tochter tagsüber. Sie ist jetzt 3 geworden.
Ich gebe sie ihm erst nä. Jahr mit und dann auch nur, wenn seine Mama auch frei hat.
Allerdings war er da von anfang an vernünftig und meinte auch, dass er nicht will, dass sie immer rausgerissen wird.

Dass dein Ex weggezogen ist und nicht du, ist insofern wichtig, weil dann ist es sein Problem, wenn er den Umgang nicht in dem Maße nehmen kann, wie es sein sollte.
Aber ich würde mein Kind nicht einmal im Monat ne Woche ausm KiGa nehmen, und nicht weil ich klammer, sondern wegen der Gruppendynamik und der Regelmäßigkeit.
Soll er doch zu euch kommen, Pension oder Hotelzimmer und dann kann er sein Kind auch sehen. Man sollte immer schauen, dass es für die Kinder am leichtesten ist und so ne lange Strecke ist doch auch Stress für so Kleine.

Alles Gute, ff

Beitrag von grundlosdiver 16.09.08 - 21:33 Uhr

Ich seh das auch so #pro
Der Kleine ist sicher völlig überfordert! 1 Woche weit weg von seiner Mama - in diesem Alter ist doch eine Woche eine ganze Ewigkeit!!!

Ich bezweifle ganz stark, dass ein Gericht Dich verurteilt, dass Du den Kleinen in dem Alter für 1 Woche wegschicken musst! Noch dazu hast Du doch die Aussage aus dem Kiga, dass Du es so versucht hast, aber das Kind völlig durcheinander kommt!

Versucht eine andere Möglichkeit zum Umgang zu finden! Stellt sich der KV quer, dann soll er Dich halt verklagen und das Gericht muss entscheiden - wie gesagt, bezweifel ich, dass das Gericht nicht zu Deinen Gunsten entscheidet!

Ich drück Dir die Daumen!
Alles Gute!

Beitrag von mtinaaa 17.09.08 - 05:59 Uhr

Hallo Sabrina,schließe mich den Vorschreiberinnen an.

In dem Alter empfiehlt das Ja und Gericht 1-2 Tage die Woche einen Nachmittag.

Viele STD Autofahrt ist im dem Alter auch eine Qual,so lange zu sitzen,sogar für mich;-).

Unterhalt und Umgang haben nichts miteinander zu tuhen,
das werdet ihr in einer anderen Gerichtsverhandlung klären müssen.

Da werdet ihr eine bessere Lösung finden müssen.
Wenn es finanziell Euch möglich ist,trefft Euch doch fürs erste ,auf halber Strecke am WE.

Mach dir nicht so viele Gedanken,es ist auch normal wenn ein Kind das erste mal verreist ohne Mama,das sie verwirrt sind, in dem Alter.
Er versteht auch auch noch nicht wirklich warum er nun ein paar Tage von Dir getrennt war .

Vielleicht besteht ja auch die Möglichkeit Eurem Kind zu liebe,dichter zusammen zu ziehen?

Ich hätte erstmal zusammen versucht in Ruhe ein Gespräch zugunsten Eures Kindes zu finden,oder mal beim JA um Hilfe gebeten.
Entnehme mal dem Schreiben,da der Papa so reagierte mit Klage,das Du vermutlich sagtes ,du machst es so nicht mehr.
Jetzt hat er Angst das er seinen Sohn nicht mehr sieht.

Rufe ihn an und sage es ist nicht an dem,nur müsst ihr eine bessere Lösung finden,so ein ruhiges Gespräch kann wunder wirken;-)
Dann merkt er auch das Du ihn den kleinen nicht weg nimmst,nur nach einer anderen Lösung suchst.

Wünsche viel Erfolg

L.G Tina

Beitrag von s21 17.09.08 - 10:31 Uhr

Hallo

Danke für die Antwort.

Mein Sohn war ja schon ca vier mal ne Woche weg und da hat es super geklappt. Nur jetzt is er irgendwie extrem anhänglich.
Naja und dichter zusammen ziehen... Mein Ex hat vor nach Polen zu ziehen, da weiß ich nich wie ich den Kontakt noch aufrecht erhalten soll.
Es is so schon sehr schwer. Wir haben uns das letzte Mal mit den Eltern von meinem Ex auf halber Strecke getroffen, mit meinem Ex is das nich möglich,w eil er nur ärger macht und absolut unzuverlässig ist. er wollte Dienstags zu seinen Eltern (als der Kleine da war) Is aber erst Freitags dahin gefahren, deswegen haben wir ihn auch erst Sonntags wieder abgeholt, dass er wenigstens zwei Tage was von seinem papa hat.
Und mein ex sagt immer nur "ich hab keine Zeit" Echt toll.
beim nächsten Mal möchte er unsern Sohn mitnehmen nach Polen oder London #schock Ich bin absolut dagegen, weil dann is er ja wieder in einer anderen umgebung.
Ich mach mir so nen Kopf um die ganze sache und zum dank bekomm ich von meinem Ex noch zu hören, ich würde nich an unsern Sohn denken und wäre ne Sch... Mutter :-(
Glaube er is eifersüchtig, weil ich dass hier alles super im Griff habe.

So, musste mich mal auskotzen ;-)

Lg Sabrina

Beitrag von mtinaaa 17.09.08 - 18:26 Uhr

Hallo,ja das kann ich verstehen,das man da nicht weiter zusammen ziehen kann.
Wenn er den weiten Abstand selber verursacht,verstehe ich nicht warum er klagen will.#kratz
Wir haben von meinen LG den Sohn regelmäßig da und der brauch auch seine festen Rituale, immer wo anders den Umgang mit dem Kind ausüben ist ja auch nicht so schön fürs Kind:-[

Da würde ich aber auch übers JA oder Gericht das beste fürs Kind vorschlagen lassen,oder Lösung zu finden.

Wundern tut mich es auch jetzt,Du schriebst er war schon öfter da,aber diesmal klammert Dein Sohn. hörte sich im Posting nicht so an. Da muss ja was passiert sein was Deim Kind nicht gefallen hat.

Lass Dir nicht sagen Du wärst eine Sch... Mutter. Er kann froh sein das er sein Kind trotz des Gr Wohnortunterschied seinen Sohn regelmäßig sehen kann und Du ihn sogar noch abholst und den Umgang förderst#liebdrueck


Mein LG musste dafür lange vor Gericht kämpfen,das es so ist wie heute. Er hat nicht so das Glück mit der Kindesmutter .

Egal was kommt,wünsche für Dich und Deinen Sohn nur das Beste#liebdrueck

Auskotzen tut manchmal sehr gut;-)

L.G Tina

Beitrag von littlenikita 17.09.08 - 20:34 Uhr

Hallo Sabrina
mein Sohn war 2 Jahre als der Kv und ich uns trennten,
unser abkommen,alle 14 tage am We!
die erste zeit war hard,das erste Jahr,aber nun ist alles supi(er wird bald 5Jahre)
ich denke auch das alle 4 Wochen-eine WOche bei Papa dann zu lang ist,wenn er mal älter ist,wird das ganze dann kein problem sein,aber jetzt,das ist nicht gut,er kann es nicht verarbeiten.Die Dame vom Jugendamt(worauf sich mein Ex nicht eingelassen hat) sagte mir,ein Kind in seinem alter braucht beide,sie schlug mit(ihm) vor einen nachmittag,am besten 2 nachmittage und alle 2 Wochen mit Papa,ich hätte es mir so sehr gewünscht für Maximilian,aber sein Papa gab ihm nur alle 14 tage(leider).
Erkläre deinem Ex,wie sehr euer Kind leidet,versucht eine andere Mäglichkeit zu finden,zum wohle des Kindes

Beitrag von christian4 17.09.08 - 20:44 Uhr

Hallo Sabrina,

wie lange geht das schon das der Kleine 1 Woche bei Papa ist? Kennt er das schon von Geburt an oder erst seit einigen Wochen?

Ich glaube es hat weniger mit seinem Papa zu tun, ich denke er könnte Verlustängste wegen Dir haben. Er fragt nach Mama und Mama kommt dann nicht. Sowohl bei Papa als auch im Kindergarten. Versucht es nochmal ihn weg zu geben, aber vielleicht solltest Du mit und Dir in der Nähe eine Unterkunft suchen damit Du schnell kommen kannst wenn er fragt. Rede mit dem KV darüber, er ist bestimmt einverstanden. Es geht da um Dich, nicht gegen ihn! Das muss ihm nur klar sein.

Was die Unterhaltszahlung angeht, das Geld steht Dir zu, warum verzichtest Du darauf? Das Kind ist für den Kleinen...

Alles Gute für Euch

Beitrag von friendlyfire 17.09.08 - 21:09 Uhr

Wie soll das realistisch sein? Soll sie sich die nächsten Jahre einmal im Monat ne woche Urlaub nehmen?
Um ehrlich zu sein, finde ich, wenn der KV wegzieht, dann soll er auch schauen, wie er den Umgang kindgerecht gestaltet.

Andersrum: Das ET mit Kind kann auch nicht einfach wegziehen, wenn der andere ET das nicht möchte...

Ich finde, der KV sollte sein Kind besuchen kommen. Da hat das Kind am wenigsten Stress und die Mama in der Nähe. Sicher hätte sich die Mutter (und TE) auch einen KV gewünscht, der mal verfügbar ist und das Kind auch mal unter der Woche nimmt und sich aktiv an der Erziehung beteiligt.

Beitrag von christian4 17.09.08 - 21:27 Uhr

nur einmal versuchen um heraus zu finden warum kind so reagiert! das frauen immer gleich so sauer und patzig antworten und reagieren müssen!
viell. macht euch genau das so interessant *g* keine ahnung.
die abmachung war doch da das der kleine eine woche kommt und nun passt es nicht mehr in den kramm und so soll er zusehen. gut, wenn das eure oder besser deine meinung ist, macht doch in eurer erziehung was ihr wollt.
ich bin mit meiner frau zusammen und werde es auch bleiben. unsere kinder sind von beiden gewollt und geplant von daher kann ich ja eigentlich nicht mitreden wie es sich anfühlt hintergangen zu werden. alles gute für euch.

Beitrag von friendlyfire 17.09.08 - 21:35 Uhr

Danke! Unser Kind war auch geplant und gewünscht und dann hat ihr Papa beschlossen, dass er ein neues Leben an der Küste will und ist sehr weit weggezogen. Allerdings haben wir uns nach einigem Stress (Wohnung und Geld) gut geeinigt. Über Umgang gabs keinen Stress und er hat von anfang an gesagt, dass es für ihn keine andere Alternative gibt, als an die Küste zu ziehen.
Allerdings wollte er nie, dass unsere Tochter die lange Strecke (900 km) auf sich nehmen muss, sondern er kommt einmal im Monat und holt sie.
Das klappt super und mit den Mitteln die er hat ist er trotz der Entfernung ein super Papa. Wir telefonieren häufig und ich bin wirklich sehr dafür, dass unsere Tochter ihren Papa kennenlernt.
Und ich denke, man kann wirklich nicht mitreden, wenn man das nicht selbst erlebt hat. Ich habe nie geglaubt, wie schwierig das werden kann.
Aber ich denke, das wichtigste ist, dass dem Kind so wenig Stress wie möglich gemacht wird.
Wir haben jetzt überlegt, anfang nächsten Jahres, dass wir auch mal hoch fahren zu ihm. Sie wohnt dann bei ihm und ich mach mit meinem Freund Urlaub am Meer.
Also ich bin sicher niemand, der Väter-feindlich ist und ich hätte meiner Tochter einen Papa in der Nähe gewünscht. Habe auch alles versucht (Mediation, Familienberatung etc.) aber er wollte es so und dann ist es auch in Ordnung. Das war ein langer Weg es zu akzeptieren und damit umzugehen, denn man will ja nur das beste für sein Kind.

Dir auch alles Gute und schön, dass du glücklich mit deiner Frau bist. Vorallem für eure Kinder.

LG friendly