Kiga die ersten 4 Stunden u Erzieherin meint in einen integr. Kiga...

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von sunstar1981 16.09.08 - 20:32 Uhr

Hallo
Erstmal vorab, Sophie hat Epilepsie u hat durch die Medikamente sensomot. Wahrnehmungsstörung und mit der räuml. Wahrnehmung Probleme. Sie hinkt ein wenig hinterher aber fängt jetzt Physioth. und Ergotherapie an. Der Arzt aus dem SPZ sprach nie davon das sie nicht in einen "normalen " Kiga gehen kann.
Also waren wir gestern und heute jeweils 2 Stunden im Kiga und ich muss dazu sagen, dass die Erzieherin Sophie nicht mal zur Seite genommen hat um sich mit ihr zu beschäftigen. Jetzt meinte sie heute sie würde dort nicht klar kommen sondern müsste in einen integrativen Kindergarten. Naja hab das ganze erstmal so hingenommen aber nach mehrmaligem überlegen mit meinem Mann sind wir zu dem Entschluss gekommen, erstmal mit dem Arzt darüber zu sprechen. Er machte bei Sophie eine Entwicklungsdiagnostik und freute sich das sie bald in den Kiga kommt, da wird sie einiges lernen. Denke er hätte es doch da spätestens ansprechen müssen oder? Ich finde integr. Kiga sehr gut, jedoch hab ich heute nachgefragt, dass Problem ist, dass hier alle Plätze(wie wahrsch. überall) belegt sind und sie evtl. erst mit 4 Jahre rein könnte. D.h. sie wird ja nochmal ein Jahr zurückgeworfen. Ach Mensch warum kann nicht mal was normal laufen.... Wie seht ihr das? Die Erzieherin meinte man könne ihr dort nicht genug Aufmerksamkeit schenken, aber sie hat sich ja noch nicht mal mit ihr beschäftigt;-(
LG Jenny die etwas durcheinander ist

Beitrag von sunstar1981 16.09.08 - 20:39 Uhr

Übrigens Sophie wird am 19.10. 3 Jahre alt und die Erzieherin bemängelte unter anderem, dass sie sich noch nicht allein die Hose an und ausziehen kann(noch nicht richtig für den Toilettengang) und ihr Geschirr noch nicht alleine spülen kann. Sie lief dort rum wie ein aufgescheuchtes Hühnchen aber sie freute sich halt und wollte alles entdecken. Müssen Kinder in dem Alter denn schon alles problemlos können????

Beitrag von abeille 16.09.08 - 20:57 Uhr

Hi,
also erstmal finde ich es merkwürdig, was ein Kind angeblich alles können MUSS.
Paul konnte sich mit 3 auch noch nicht komplett allein an- und ausziehen. Erst jetzt mit fast 3.5 klappt es besser und auch nicht mit allen Kleidungsstücken.
Geschirr allein abspülen kann er auch nicht, denn das muss er weder zuhause noch in der Kita. Abräumen etc. macht er allerdings schon gut und sogar gerne.
Ich würde auf jeden Fall noch einmal mit dem Arzt sprechen. Die Tochter einer Freundin ist auch Epilepsie-Patientin und ging in einen normalen Kindergarten. Sie hat dort sogar unheimlich aufgeholt und geht auch ganz "normal" in die Schule.
Natürlich bedeutet das für die Erzieher immer etwas Mehrarbeit, aber nach einem Tag schon zu sagen, dass Kind sei in der Einrichtung falsch, halte ich für verfrüht.
LG
Gesine

Beitrag von glueckliche.hummel 16.09.08 - 20:55 Uhr

Hallo,

ich kann von hier nicht beurteilen, ob Deine tochter tatsächlich einen Integrativen KiGa besuchen sollte.Mich wundert es aber doch, dass die Erzeiherin das nach 4 Stunden meint beurteilen zu können.Vor allem, wenn euer KiA-der Deine Tochter ja schon eine Weile kennt, das nicht angemerkt hat.
Und das mit dem Hose anziehen und Spülen finde ich auch etwas überzogen!Sowas lernen die Kids doch echt ganz fix, wenn sie erstmal eine Weile im KiGa sind und es eben alleine machen müssen.
Ich würde nochmal mit dem Arzt sprechen und dann nochmal mit dem KiGa, auch mit der Leitung!
Doof ist eben, wennes schon so anfängt dort.

LG und alles Gute!

Beitrag von sunstar1981 16.09.08 - 21:04 Uhr

Danke für eure Antworten, das sehen wir genauso. Aber in diesen Kindergarten werde ich sie nicht mehr "stecken", denn sie haben mir ja somit zu verstehen gegeben, dass sie keine Zeit/Lust dazu haben und das möchte ich nicht, dass mein Kind das nachher spürt. Das Verhältnis würde nicht so werden wie man es evtl. erwartet.
Sophie kann auch abräumen und auch andere Sachen, aber man müsste sich dann auchmal mit ihr beschäftigen, es ist ja auch alles neu.
LG Jenny

Beitrag von glueckliche.hummel 16.09.08 - 21:09 Uhr

Na wenn Du einen alternativen Platz hast, dann brauchst Du dich damit ja nicht rumärgern!
Ich meine, ich weiß ja, dass es für die Erzieherinnen am Anfang auch recht chaotisch ist mit all den neuen Kindern und dass sich das erst einspielen muss (wegen dem Beschäftigen), aber wenn sie dann sowas sagen, ist das für mich auch ein Zei chen, dass sie vielleicht einfach keine rechte Lust haben und zu bequem sind, es zu versuchen.So ein Urteil kann man sich doch erst erlauben, wenn man das Kind ein bisschen besser kennengelernt hat.

Wie gesagt, alles Gute!

Beitrag von sunstar1981 16.09.08 - 21:14 Uhr

Danke Dir.
Nein noch haben wir keinen Platz aber werde morgen rumtelefonieren und hoffe was zu erreichen.
LG Jenny

Beitrag von abeille 16.09.08 - 21:14 Uhr

Wenn Du eine andere Kita-Alternative hast, würde ich die in Anspruch nehmen - nach ausführlichen Vorgespräch und auch Rücksprache mit dem KiA.
Hier hattet ihr ja einen denkbar schlechten Start, vielleicht bedarf es auch noch einmal eines ausführlichen Gesprächs.
Leider kann man weder das Kind noch den Kindergarten nach den ersten 4 Stunden beurteilen. Dass man das Kind aber einfach so mitlaufen lässt, wenn es den ersten Tag da ist, finde ich merkwürdig. Da kann man es doch mal an die Hand nehmen und es leiten.
Klar will ein Kind entdecken und kennenlernen und wird sich daher nicht gleich in einen normalen Rhythmus integrieren, aber das muss einem Erzieher doch bewusst sein. Unter solchen Bedingungen KANN UND MUSS ein Kind nicht "funktionieren".
LG
Gesine

Beitrag von sandra7.12.75 16.09.08 - 21:44 Uhr

Hallo

Ich denke das die mit einem Epilepsiekind einfach nur überfordert sind.
Habe das Problem gerade in der Schule.
Meine Tochter hat auch Epilepsie und ich bin jetzt immer beim Schwimmunterricht dabei,falls mal was sein sollte.
Anna hat mittlerweile Bronze(ist im DRLG) und muss bei den Nichtschwimmern schwimmen.
Ich würde das alles nochmal mit den Ärzten im SPZ besprechen.
Mein Kind war die ganze Zeit im normalen KIga.

lg

Beitrag von sunstar1981 17.09.08 - 07:52 Uhr

Hallo
Danke für eure Beiträge. Sie haben schon 1 Epilepsiekind aber er macht mir nicht den Eindruck als hätte er Probleme. Naja hab jetzt in meinem Wunschkindergarten der wohl etwas weiter weg ist, in der Nähe meiner Eltern, einen Termin für Mittwoch Nachmittag nächster Wocher vereinbart. Ich habe die ganze Sache geschildert und sie meinte da ich 2x wöchentl. arbeiten gehen und sie dann von meinen Eltern betreut wird, könne ich evtl. einen zweiten Wohnsitz anmelden dann könnte es klappen. Vor allem geht dort ihr heissgeliebter Freund Samuel hin und andere Kinder kennt sie auch dort vom Spielkreis. Auf jeden Fall sehen sie sich die kleine mal an und dann sehen wir weiter. Hoffe das es klappen wird.
LG Jenny

Beitrag von twins 16.09.08 - 21:53 Uhr

Hi,
bei uns in der Integrationsgruppe im Kindergarten gehen alle gesunden Kinder rein, die "dicke" mit der Kindergartenleitung sind. Sie bekommen da eine bessere Förderung, da eine Heilpädagogin dabei ist und die Gruppen kleiner sind.
Eine Frechheit, denn sie nehmen anderen Kindern diese besondere Förderung weg, bzw,. die Zeit!!!!

Unsere Kids werden auch bald 3 und sie können das Geschirr auch nicht spülen bzw. die Hose alleine aufmachen.
Unser Sohnemann ist ein Bonsai-Macho, der zieht noch nicht einmal seine Schuhe freiwillig alleine aus.

Ich würde noch einmal mit der Kindergartenleitung sprechen und einen neuen Versuch machen für einen Probetag. Und wenn sie immer noch nein sagen, ruhig auf die Mißstände aufmerksam machen.

Mein Mann ist auch Epileptiker und ich weiß, das er als Kind sehr große Probleme hatte, Noch heute versucht er die Krankheit zu verschweigen.

Grüße und viel Glück
Lisa
21.11.05 Zwillinge

Beitrag von schnecke0905 17.09.08 - 08:20 Uhr

das haette von mir kommen können meine geht seit august in einem normalen regelkindergarten nach dem ersten tag hatte ich sofort ein gespräch sie qaere nicht tragbar. derzeit darf ich sie dort lassen ahbe sie aber in alle integrativen in meiner stadt angemeldet für 2009 begeistertt war ich auch nciht. aber sie hat auch wahrnhemungsstörungen bekommt sprachförderung und heilpädagokik. nun gut im inetegrativen ist sie dann bis 16 uhr therapien laufen dort und ich muss es nicht nebenbei noch machen. bei uns sind die erzieher sehr überfordert mit meiner maus. aber wenn man sich mit ihr ununterbrochen beschäftigt was dort nicht geleistet werden kann gibt es auch keine probleme. für spz ist sie auch schon angemeldet also die wissen nciht mal ne windel zu wechseln. frage mich nur warum sie meine tochter ueberhaupt aufgenommen hat und dazu ist sie vin 50 kindern die jüngste.

lg da muessenw ir wohl durch schnecke

Beitrag von sunstar1981 17.09.08 - 14:00 Uhr

Hallo
Das frage ich mich bei uns auch, sie wusste von Anfang an von diesem Problem und da hätte sie auch sofort ablehnen können!
LG und euch auch alles Gute
Jenny

Beitrag von krokolady 17.09.08 - 10:33 Uhr

Die Erzieherin muss sich nicht gr0ßqrtig mit dem Kind beschäftigen, wenn man auf anhieb sieht das sie stark entwicklungsverzögert ist.

Meine Tochter kommt jetzt mit 3,5 Jahren in nen Regel-Kiga wo es 5 Integrationsplätze gibt, wovon ihr einer zusteht.
sie hat sehr schwere Epilepsie, ist stark entwicklungsverzögert, spricht nicht, und hat motorisch ziemliche Differenzen.

Therapien bekommt sie im KiGa, also KG, Logo etc.

Beitrag von sunstar1981 17.09.08 - 13:56 Uhr

Hallo
Das sehe ich ein bisschen anders, wenn sie ja total aus der Reihe getanzt wäre ok aber sie war aufgeregt und rannte halt von einem zum nächsten Spielzeug und die meiste Zeit hatte sie was zu tun und war außerhalb der Gruppe beschäftigt, hat sie also gar nicht gesehen. Klar das sie gewisse Regeln lernen muss gerade für nochnicht dreijährige, die müssen sich ja an alles gewöhnen. Hab mitlerweile den Eindruck sie fühlen sich selber überfordert, denn ich hatte angesprochen, dass sie bei ihr beim Klettergerüst mal gucken müsste wenn ich dann nicht mehr dabei bin, denn da fehlte eine Sprosse an der Leiter ganz oben, da hätte jedes Kind runterfallen können. Denke sie sitzen lieber draussen rum und quatschen, so wie ich es selbst erlebt habe. Wie schon gesagt finde ich integr. Einrichtungen toll, habe selbst schonmal dort gearbeitet aber hier ist wie wahrsch. überall nix frei, also mind. noch 1 Jahr und der Arzt im SPZ der sie betreut hätte mir doch sowas gesagt, dann hätte ich mich ja um einen anderen Platz kümmern können, er findet es sehr wichtig das sie in den Kiga geht. Deine Tochter hat ja sehr schwere Epilepsie und Sophie hatte toi toi toi nur an 2 Tagen anfälle u ist seit 1,5 Jahren mit Medikamenten anfallsfrei!!! Klar hat sie ein wenig Probleme aber wenn es soooo gravierend ist, hätte man es uns eher sagen müssen damit wir andere Schritte hätten einleiten können.
LG Jenny

Beitrag von krokolady 17.09.08 - 23:12 Uhr

Ich vermute einfach mal das der KiGa nicht die Möglichkeiten hat Deine Tochter ausreichend zu fördern.
Du schriebst ja selber das es sprachlich mau aussieht bei ihr.....da muss also dringend angesetzt werden ( habt ihr nen Sprachheil-KiGa in der Nähe??)

Nen I-Platz wär doch super......sie wird optimal gefördert - was bei einem Regelplatz nunmal nicht möglich ist.

Beitrag von sunstar1981 17.09.08 - 23:17 Uhr

Hallo
Hab ich geschrieben das es sprachlich mau aussieht??#kratz Nee da hat sie unheimliche Fortschritte gemacht und denke nicht das sie da unterentwickelt ist, sagt auch der SPZ Arzt nicht. Sie spricht und man versteht es. Motorisch hat sie etwas Probleme aber sie bekommt ja auch Physioth. und Ergo.
LG Jenny

Beitrag von krokolady 18.09.08 - 11:38 Uhr

huch, stimmt....keine Ahnung wie ich darauf kam, wohl den Beitrag verwechselt oder so.

Frag doch mal nach wie es wäre wenn du für sie einen Integrationshelfer beantragst?
Dann kann sie im Regel-Kiga bleiben, und hat nur eine Betreuung zur Seite die viel mit ihr macht und sie mehr fördert.

Beitrag von sunstar1981 18.09.08 - 20:09 Uhr

Hi
Ist ja kein Problem ;-) Und wo kann ich so einen Helfer beantragen? Beim Kindergarten oder bei der zuständigen Gemeinde?
LG Jenny