ploypen-op bei kleinkind

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von glori83 16.09.08 - 21:16 Uhr

hallo ihr lieben,

ich bräuchte mal ein wenig rat. meine kleine tochter ist jetzt 2 jahre unds 2 monate alt und hat übermorgen eine polypen op, die ambulant durchgeführt wird. ich mache mir ziemliche sorgen wegen der vollnarkose und vorallendingen habe ich auch angst, dass sofia nach der op riesige schmerzen haben wird. ich weiss dass es notwendig ist, denn die polypen sollen so groß sein dass sie unsere tochter sogar schwer hören lassen. dadurch siehts mit der sprachentwicklung auch noch nicht so gut aus. das anjdere ist sie schnarcht sehr laut und man merkt ihr einfach an, dass sie ganz schwer luft bekkommt. dauerschnupfen steht auf dem tagesprogramm. eine trichterbrust hat sie wegen der polypen auch schon bekommen.

nun zu meiner frage an euch? wie siehts eigentlich bei euch aus? musste jemand schon bezüglich polypen-op erfahrungen sammeln und wie war es bei euren mäusen? hatten sie danach schlimme schmerzen?

ich wäre euch echt mega dankbar, wenn ihr mir eure erfahrungen mitteilen könntet. wie alt waren eure kinder zu diesem zeitpunkt?

vielen dank im voraus.

glg glori und sofia floretina

Beitrag von yh400 16.09.08 - 21:21 Uhr

Hey glori,

Meine Tochter bekam auch so ungefähr mit 3 Jahren die polypen raus. Das wurde auch ambulant gemacht. Die OP selber dauerte vielleicht 10- 15 Minuten, länger nicht. Wir durften im Aufwachraum warten, bis die Kleine fertig war und aren dann gleich bei ihr, als sie wieder die Augen aufschlug.
Wir haben dann noch ein Rezept über Schmerzmittel bekommen, haben es aber gar nicht gebraucht. Sie hat den ersten Tag nach der OP nur breiige Sachen gegessen und sich ausgeruht und am nächsten Tag war wieder alles gut.
Das klappt schon, mach Dri nicht zu viele Sorgen. Drück Euch die Daumen.

LG Yvonne#klee

Beitrag von salem511 16.09.08 - 21:45 Uhr

Hallo,

mein Sohn hat die Polypen vor ein paar Monaten rausbekommen, da war er fünf.

Die OP verlief problemlos, er wurde recht schnell wieder wach. Schmerzen hatte er danach keine, hat nur mehr geschlafen.

Die Narkose hat bei ihm sehr schnell angeschlagen. Er sollte 3 Mal einen Ballon aufpusten, und beim zweiten Mal war er schon weg. Ein wenig komisch war das allerdings schon. Er fing plötzlich an, sich die Maske vom Gesicht reissen zu wollen. Aber der Anästhesist meinte, das macht er nicht mehr bewusst. War echt interessant, wie schnell das geht.
Beim Aufwachen war er erst ziemlich zickig, hat mich angemacht, warum ich noch kein Essen gemacht hatte #kratz Aber daran konnte er sich 10 Minuten später schon nicht mehr erinnern. Dann wurde er zum Schmusetiger, hat ein gaanz bisschen gejammert, und als ich ihm gesagt habe, dass wir nach Hause gehen, wenn er 20 Sekunden lang alleine stehen kann, war er wieder oben auf.

Mach Dir keine Sorgen, das Ganze ist halb so wild.

LG
Salem

Beitrag von messina77 17.09.08 - 06:30 Uhr

Celine hat im April mit 2,5 Jahren die Polypen rausbekommen. Sie hatte Dauerschnupfen und sie bekam nachts kaum noch Luft und hat geschnarcht.

Wir haben es ambulant in der Tagesklinik machen lassen. Celine wurde mir um 8.40 Uhr vom Arm genommen und um kurz vor 9 durfte ich schon zu ihr. Sie ist dann recht schnell aufgewacht und wollte direkt nach Hause. Sie war weinerlich und knaschig. Wir waren um 12 Uhr schon wieder daheim. Gegen abend war sie schon wieder die Alte und man konnte nicht glauben das sie an dem Tag opieriert wurde.

Die OP hat sich total gelohnt. Sie hat seit dem nicht wieder geschnarcht und erst einmal ein klein wenig Schnupfen gehabt.

Wenn du noch Fragen hast, kannst du mir auch gerne eine Nachricht schicken.

LG

Sandra

Beitrag von sunflower.1976 17.09.08 - 11:37 Uhr

Hallo!

Bei André wurde die OP letzten Monat mit 3 1/4 Jahren durchgeführt. Neben der Polypenentfernung wurde noch ein Trommelfellschnitt (kein Röhrchen) durchgeführt.
Es hat alles gut geklappt. Die Organisation in der Klinik war schlecht, was es komplizierter gemacht hat. Unter anderem wurden wir erst informiert, dass wir zu ihm können, als er schon wieder wach war. André hatte die erste Stunde nach dem aufwachen sehr geweint, aber wohl eher wegen der ganzen Situation und weniger wegen Schmerzen. Der Arzt hat uns dann doch empfohlen, ihm ein Schmerzzäpfchen zu geben und einige Zeit später hat er nochmal für eine Stunde geschlafen. Danach war alles wieder gut, er durfte was essen usw.

Andrés Sprachentwicklung - die stark zurück ist :-( - verbessert sich seit der OP gang ganz langsam. Aber es sind im Gegensatz zu vorher Fortschritte erkennbar.
Er hat einen minimalen Schnupfen seitdem gehabt. Vor de OP wurde ein Schnupfen immer heftig, also hat es schon was gebracht.

LG Silvia