Dringende Frage wegen Arbeit!

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von svenja1986 16.09.08 - 22:16 Uhr

Hallo ihr Lieben,

habe eine dringende Frage an euch.
Ich arbeite als Erzieherin in einem Tagesheim.
So und jetzt ist die Frage ob ich verpflichtet bin, nach dem Mutterschutzgesetz zu arbeiten.
Mein FA meinte, das ich nicht muss, er könne mir eine Bestätigung schreiben, die besagt, das ich keine Komplikationen habe und dann wäre die Arbeitsstelle aus dem Schneider.

Es ist bei uns nämlich so, das wir von 12.30 Uhr bis 21.30 Uhr arbeiten.
Meine Vorgängerinnen haben während ihrer SS immer nur bis 20 Uhr gearbeitet und mussten aber dafür Früh (9.30 uhr o.ä.) andere Dienste mitübernehmen.

Zudem haben wir einmal in der Woche einen Nachtdienst der bis 23 Uhr geht und man schläft dann in der Einrichtung. Und alle 4 Wochen einen Sonntagsdienst.

Tut mir leid das ich so viel schreibe aber für mich ist es total kompliziert. Ich habe keine Lust darauf den halben Tag im Auto zu verbringen, fahre nämlich eine halbe Stunde und ich möchte um so wenig Stress wie möglich zu haben GANZ NORMAL weiter arbeiten.

Wisst ihr ob ich mich an das Gesetz halten oder ist das nur so das ich das Recht habe, wenn es zu viel Stress ist darauf zurückzugreifen.

Sorry für mein #bla#bla#bla

Aber es beschäftigt mich so...

Hoffe ihr könnt mir ein bisschen helfen.

LG Svenja

Beitrag von hase06011982 16.09.08 - 22:20 Uhr

Das Gesetz ist zum Schutz des Ungeborenen und natürlich für Dich...man sollte sich schon daran halten, denn wenn etwas passiert ist a) das Geheule groß und b) macht dein Arbeitgeber sich strafbar und das kann sogar bis in eine gefängnisstrafe ausarten (sofern er von der SS weiß)...

LG Sylvia

Beitrag von widowwadman 16.09.08 - 22:24 Uhr

Aber jetzt mal ganz ehrlich, was soll den bei ihren Schichten gross passieren, wenn sie die gerne arbeitet und sogar dadurch dem vermehrten Stress durch Verkehr entgeht?

Ist ja nunmal nicht so dass alle Schwangeren um punkt acht im Bett liegen.

Beitrag von svenja1986 16.09.08 - 22:27 Uhr

Also ich muss sagen, das unsere Arbeit total unstressig ist. Ich mache die Hausaufgaben betreuung(immer sitzen) und den Rest des Tages bin ich einfach nur für die Kinder da und bringe sie dann von halb neun bis zum Schluss zu Bett.

Mir geht es so viel besser als diese komischen Zeiten.
Bin jetzt fast im 5. Monat und noch ist die Sache mit dem Gesetz noch nicht geklärt und ich arbeite normal und es geht mir super gut.
genug Ruhe, genug Pausen...

Ich weiß nur nicht ob es eben so sein darf...
LG

Beitrag von hase06011982 16.09.08 - 22:31 Uhr

ja mag sein, aber wie gesagt...es hat schon seinen grund warum es solche gesetze gibt...

muß jeder selbst wissen, is mir klar...is nur meine meinung und darum gehts hier ja

ach und wenn was mit dem wurm passiert, was man natürlich auf keinen fall hofft, macht man sich doch vorwürfe

und außerdem kann es ja auch passieren, dass z.B. die Aufsichtsbehörde Kontrolle macht (kommt vor, denn jede schwangere muß dort gemeldet werden), kann dem chef ne satte geldstrafe drohen...

Beitrag von svenja1986 16.09.08 - 22:33 Uhr

Aber doch nicht wenn es mit dem Arzt abgeklärt ist.
Das kann ich mir nicht vorstellen.

Also eine Freundin von mir wird gar nicht nach dem MuSchuGesetz behandelt und arbeitet in einer Nervenklinik.
Der Arzt hat ihr natürlich nach dem 5. Monat ein BV ausgeschrieben.

Beitrag von lunnia 16.09.08 - 22:27 Uhr

Normalerweise keine schwere körperliche Arbeit, keine Überstunden, keine Nachtarbeit (damit sind dann die Zeiten von 20.00 und die Nachtdienste tabu)
Zusätzlich solltest du die Tests auf die üblichen Antikörper machen, denn so Dinger wie Masern Windpocken und Röteln kannst du echt nicht brauchen.
Ich würde durchaus den Arzt nach einem individuellen BV fragen anstatt irgendwie ganz normal weiter zu machen, denn wenn du dich übernimst bekommst du von niemandem einen Orden...

Beitrag von widowwadman 16.09.08 - 22:28 Uhr

Warum soll sie denn jetzt plötzlich nach nem BV fragen, wenn die Arbeit sie offensichtlich nicht belastet?

Beitrag von svenja1986 16.09.08 - 22:30 Uhr

Das mit dem BV verstehe ich jetzt auch nicht.

Mein FA hat mich ja beraten und erzählt das viele Frauen auch erst später in den MuSchu gehen. Aber eben alles mit Absicherung über den Arzt.

Beitrag von rmwib 16.09.08 - 22:32 Uhr

Weil es hier gang und gebe zu sein scheint sich ein BV geben zu lassen und vor die Elternzeit noch 9 Monate bezahlten Urlaub zu legen...

Beitrag von svenja1986 16.09.08 - 22:35 Uhr

:-)

Naja aber nun mal ehrlich. Ist es so schlimm für den Arbeitgeber wenn er durch eine Bestätigung vom Arzt und einer Erklärung von mir WARUM ich so weiter arbeiten möchte abgesichert ist?

Beitrag von hase06011982 16.09.08 - 22:39 Uhr

jaja, so lange alles gut läuft beschwert sich ja nie einer...ich frag mich nur ob ihr dass auch noch so locker seht, wenn doch was passiert...

Beitrag von widowwadman 16.09.08 - 22:42 Uhr

Ja was soll denn genau passieren? Immer diese Unkerei. Ist doch keine Krankheit und als normale Schwangere ist man ja nicht bettlägerig.


Den Strassenverkehrs-Stress stell ich mir schlimmer vor als die 90 Minuten abends, die die TE ja auch noch arbeiten *will*

Beitrag von hase06011982 16.09.08 - 22:46 Uhr

Wieso "immer"...schlimm schlimm...kann man hier nicht mal seine Meinung sagen...und nein wir sind nicht bettlägerig...das habe ich mit keiner silbe gesagt...aber gesetz is nun mal gesetz...

Beitrag von svenja1986 16.09.08 - 22:44 Uhr

Also erkläre mir mal was mir am Schreibtisch beim Sitzen und dann beim Aufstehen ins Tageszimmer und wieder etwas Sitzen und wieder aufstehen passieren soll?

Glaubt ihr wirklich ich würde mein Baby aufs Spiel setzen? Also wenn ich ne richtig schwere Arbeit zu tun hätte dann würde ich es ja verstehen aber daher ja mein Boikott gegen die vorgegebenen Zeiten. Vor allem eine Stunde mehr am Tag mehr als sonst ist ja echt quark oder nicht?

Beitrag von rmwib 16.09.08 - 22:42 Uhr

Nee ich kann das verstehen ich würd als AG auch versuchen mich da abzusichern, weil Dein Chef ist am Ende der, der auf den Sack kriegt wenn dabei was schief geht #liebdrueck

Aber wenn das vorhanden ist seh ich da kein Problem :-D ich weiß nur nicht, ob man auf die Muschu Regelungen an sich verzichten darf.

Ich weiß nur dass man definitiv NICHT in die 6 Wochen Muschu vor ET gehen muss wenn man nicht möchte aber ich weiß nicht ob sich das auf alles im MuschuG ausdehnen lässt wie z.B. die Nacht oder Sonntagsarbeit ;-)

GLG

Beitrag von lunnia 16.09.08 - 22:38 Uhr

Ich selbst hatte kein BV sondern habe bis zum letzten Tag vor dem Mutterschutz gearbeitet und stehe der Firma noch immer telefonisch zur Seite.
Aber nett, dass man gleich in irgendeiner Schublade landet.
Nach einem BV fragen würde ich aber durchaus, wenn andere Arbeitsumstände plötzlich Stress in der Schwangerschaft gedeuten würden (was wie ich es verstanden habe durchaus der Fall sein würde) oder gesundheitliche Risiken existieren (z.B. Masern nicht gehabt bei Erzieherin)

Beitrag von rmwib 16.09.08 - 22:39 Uhr

Ich meinte damit nicht dich ;-)

Beitrag von svenja1986 16.09.08 - 22:41 Uhr

Naja ich habe ja nur Kids ab der 5. Klasse bis zum Abi zu betreuen. Außer Läusen hatten wir noch nix in unserer Einrichtung...

Deshalb wäre ein BV eher unangebracht.

Ich wäre größeren Gefahren ausgesetzt wenn ich ständig im Auto rumkurve als normal auf die Arbeit zu gehen...

Beitrag von svenja1986 16.09.08 - 22:52 Uhr

Also gut ich werde euch erzählen wie es ausgeht und dann sind wir alle schlauer:-)

Mal sehen was sich noch so tut...

LG

Beitrag von mannu 17.09.08 - 11:15 Uhr

Eine halbe Stunde Autofahrt zur Arbeitsstätte ist aber kein Stress der irgendein Risiko bedeuten würde.

Und andere Schichten, die statt um 12.00h um 9.30h anfangen würden bedeuten auch keinen Stress..

Manche machen es sich zu einfach....

Beitrag von mannu 17.09.08 - 11:13 Uhr

Also wenn ich ehrlich sein soll, finde ich du stellst deine SS dahin um dich vor der Arbeit zu drücken.
Sorry.

Aber wenn ich Sätze wie diese lese:
"Ich habe keine Lust darauf den halben Tag im Auto zu verbringen, fahre nämlich eine halbe Stunde und ich möchte um so wenig Stress wie möglich zu haben GANZ NORMAL weiter arbeiten. "

Ich fahre jeden Tag 45min eine Strecke und das bin ich auch in der SS.
Da ist nichts dabei und ich verstehe dich nicht.

Das du deine Zeiten einhälst ist ja ok, deine Kolleginnen haben es ja auch machen können.

"Meine Vorgängerinnen haben während ihrer SS immer nur bis 20 Uhr gearbeitet und mussten aber dafür Früh (9.30 uhr o.ä.) andere Dienste mitübernehmen."

Da frage ich mich wirklich, WAS eigentlich dein Problem ist?

Beitrag von mel1983 17.09.08 - 11:41 Uhr

Was ist eigentlich dein Problem?

Sie will sich überhaupt nicht drücken, sondern GANZ NORMAL weiter arbeiten.

Mel

Beitrag von khia26 17.09.08 - 11:42 Uhr

Ich glaube, du hast da etwas falsch verstanden.

Sie möchte sich eben NICHT vor der Arbeit drücken - ganz im Gegenteil, sie möchte am liebsten während der Schwangerschaft genauso weiter arbeiten wie vorher/bisher. #aha

Sie fragt ja nur, ob das mit dem MuSchuG vereinbar ist, da sie oft abends/nachts, am WE... arbeitet.

Beitrag von svenja1986 18.09.08 - 09:06 Uhr

Danke:-)

Genau so ist es nämlich!

Von wegen drücken, da hat jemand wohl ein Verständis Problemchen gehabt:-)

LG

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