Ohrröhrchen verhindern?!

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von ananova 17.09.08 - 08:34 Uhr

Hi?
Hab ein Problem: Beide Kinder (5 u 3 jahre) haben Flüssigkeitsansammlung hinterm Trommelfell und immer wieder Mittelohrentzündungen! Der Arzt meinte, das man die Flüssigkeit zum Ablaufen bringen muß, z.B. Mit Nasenspray, ansonsten muss ein Röhrchen rein!

Habt Ihr noch Tipps, mit welchen Mitteln, Medikamenten etc. man das unterstützen kann?! (globuli....säfte...inhalationszusätze....etc?!)

Ich möchte verhindern, das gleich Beide das auch noch durchmachen müssen mit dem Röhrchen, da viele Kinder das in meinem Bekanntenkreis schon hinter sich haben und es nicht grade toll war was ich so mitbekam....!

Wär toll wenn jemand etwas weiß!!


Beitrag von sweety03 17.09.08 - 09:08 Uhr

Hallo,

homöoptahisch kann man das durchaus versuchen, z. B. mit Barium Jodatum, aber welche Potenz und ob das für Deine Kinder geeignet ist, sollte entweder ein Heilpraktiker oder der Kinderarzt entscheiden.
Ich war mit meiner kleinen Tochter (3) bei einer Heilpraktikerin wegen des Problems, und die Paukenergüsse sind fast weg. Auf jeden Fall immer Nasenspray bei Schnupfen, damit die Ohren weiter belüftet werden. Kennst Du Otovowen? Könntest Du auch mal versuchen.

Sweety

Beitrag von estragon 17.09.08 - 09:19 Uhr

Hallo,
mein Großer hatte auch sehr oft Mittelohrentzündungen. Der HNO meinte, daß sämtliche Gänge in den Ohren sehr eng sind, was bei Kindern nicht selten ist und sich später verwächst, jetzt aber dazu führt, daß bei Erkältungen das Sekret nicht ablaufen kann und sich das Ohr ständig entzündet. Mit ihm war ich vor ca. 1 Jahr beim Osteopaten, danach hatte er nie wieder eine Otitis und bei der HNO Kontrolluntersuchung war alles super - er kann gut hören, das Sekret kann gut abfließen.
Der Kleine hatte noch nie eine Otitis, hörte aber immer schlechter. Bei ihm war die Rachenmandel vergrößert, weshalb Sekret nicht abfließen konnte und da inzwischen auch das Trommelfell verdickt war, bekam er vor drei Monaten Röhrchen ( die Mandel wurde natürlich auch gleich entfernt), alles völlig problemlos. Er darf halt nicht ins Wasser, aber bei dem Sommer war das ja nicht das Problem #schmoll

Alles Gute für deine beiden, Grith

Beitrag von bluehorse 17.09.08 - 09:58 Uhr

Hallo,

meine Tochter hatte die OP vor einem Jahr, allerdings nur einen Schnitt ins Trommelfell und Polypenentfernung. Einige Zeit später hat sie wieder so schlecht wie vorher gehört und sollte nun Röhrchen bekommen. Ich habe dann im Internet recherchiert und ein Mittel gefunden, das auf meine Tochter passt. Zusätzlich hat sie dreimal täglich Otovowen-Tropfen bekommen. Innerhalb von zwei Monaten war die Flüssigkeit weg und sie mußte nicht operiert werden. Ich hoffe nun, es bleibt so und wird nicht wieder über den Winter schlechter.
Otovowen ist einen Versuch wert. Das ist ein homöopathisches Komplexmittel, allerdings nicht ganz billig.

LG Tanja

Beitrag von mel1983 17.09.08 - 11:21 Uhr

Hallo Tanja,

musst du das Otovowen selbst bezahlen?

Wir müssen das zum Glück nicht, das würde ja echt ins Geld gehen!

LG Mel

Beitrag von bluehorse 17.09.08 - 12:35 Uhr

Hallo,

der HNO-Arzt meint, es hilft nur eine erneute OP, sonst könnte er mir nichts verschreiben. Der Arzt hat mit Homöopathie etc. nichts am Hut. Das war dann meine eigene Entscheidung, es erst einmal so zu probieren. Es hat ja auch geholfen.

LG Tanja

Beitrag von mel1983 17.09.08 - 12:59 Uhr

Hallo Tanja,

schade das euer Arzt so ist. Ich bekomme das Otovowen vom KiA oder von der Ohrenärztin verschrieben.
Obwohl beide jetzt nicht so die ausgefuchsten Homöopathen sind.

Auch der Sinufortonsaft (irgendwie Dicksaft aus Thymianwurzel oder so) hat bei uns auch super geholfen.

Ich finde übrigens super, dass du in deine Tasche greifst, um die OP zu verhindern, und der Erfolg spricht ja für sich.

LG Mel
(PS. die HNO hatte uns zur Nasenschleimhautpflege eben auch ncoh das Sinupret Spray empfohlen und zur Freihaltung dieser Ohrengänge die Ballons. Hab ich beides auch selbst bezahlt)

Beitrag von mel1983 17.09.08 - 11:19 Uhr

Hallo,

ich hatte selbiges mit meiner Tochter, gestern gab es den Abschlussbefund: Alles bestens!

Ich habe vehement versucht eine OP zu verhindern.

Bei jedem Schnupfen und Husten gabs Medis:

- Otowoven
- Sinuforton

Das erste sind Tropfen für die Ohren - oral einzunehmen, das zweite ein Saft. Beides ist pflanzlich und hilft super.

Desweiteren pflegen wir die Nasenschleimhäute neben normalem Nasenspray bei Schnupfen noch mit Salzwassernasenspray und Sinupret irgendwas (wie Nasenspray - selbst zu bezahlen).

Desweiteren aber wir diese Nasenballons. Ist ein Ding, wo Kids den Ballon mit der Nase aufblasen müssen, dadurch werden die Gänge frei und die Flüssigkeit läuft besser ab (das ist aber nur zu verwenden, wenn KEIN Schnupfen ist). Heisst OTOVENT.

Joar, das ganze fing letzten Winter an. Wir haben dann Pflege betrieben und akutes mit den pflanzlichen Mitteln behandelt, und jetzt ist alles prima. Es kann also gesund in den Winter gehen.

Meine Tochter hatte auch ständig voriges MOE.

Also, gib nicht auf!

LG Mel