Voraussetzung für eigene Wohnung unter 25 (Arge)?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von deta 17.09.08 - 12:17 Uhr

Hallo,
ich weiß nicht recht, in welches Forum diese Frage paßt. Aber da es ja auch was mit Finanzen zu tun hat, setze ich es mal ins Finanzen&Beruf Forum.
Also folgende Situation (in meiner Verwandtschaft) liegt vor:
Die Eltern haben sich getrennt als der Sohn 19 ist. Die Mutter ist in eine 1,5 Zimmer Wohnung gezogen. Der Vater ist im Haus geblieben, er hat inzwischen eine neue Freundin und zwei kleine Kinder. Die leben alle dort im Haus. Der Sohn war damals zu seiner Freundin gezogen. Jetzt haben die beiden sich getrennt, er muß aus der Wohnung raus, weil es ihre Wohnung war/ist. Ob der Sohn da gemeldet war oder woanders, das weiß ich nicht.
Hat er unter diesen Voraussetzungen Anspruch auf eine eigene Wohnung? Er ist jetzt 22.
Das Problem ist, daß er sich immer um nichts richtig kümmert, nicht richtig nachfragt. Er sagt, er bekäme keine Wohnung. Wir sind aber nicht sicher, ob er sich da wirklich genau erkundigt hat. Irgendwo muß er ja hin.
#kratz
LG
deta

Beitrag von zwiebelchen1977 17.09.08 - 12:26 Uhr

Hallo

Weiss nicht genau, aber ich denke, das er zu seinem Vater muss.
Und wenn das nicht geht, müssen die Eltern ihn finanzieren. Heisst, Wohnung, Nebenkosten, Aussttattung, Essen usw.
Wieso arbeitet er nicht?

Bianca

Beitrag von deta 17.09.08 - 12:43 Uhr

Hallo,
weil er einfach seine Ausbildung nicht fertig gemacht hat und sich keinen Job sucht. #augen Insofern sind die Eltern auch nicht zum Unterhalt herangezogen worden. Da gab es mal eine Anfrage als er Hartz IV beantragt hat. Aber aufgrund dieser Geschichten mit der abgebrochenen Ausbildung hat man die Eltern dann nicht zur Zahlung verpflichtet, weil der Bengel seine Situation irgendwie selber verbockt hatte. Habe ich jedenfalls vom Bruder meines Freundes (er ist der Vater von dem Jungen) so verstanden.
Das wird den Vater bestimmt freuen, wenn der Bengel zu ihm kommt. Da zieht seine Freundin mit den Kindern garantiert aus. ;-)
LG
deta

Beitrag von zwiebelchen1977 17.09.08 - 12:46 Uhr

Hallo

Tja. Aber wieso soll die hart arbeitende Bevölkerung für so einen faulen Bengel Wohnung und Co bezahlen? Solche Leute sollten keinen Cent bekommen.
Und in Wohnheimen untergebracht werden. Deutschland macht es solchen Leuten zu einfach, leider.

Bianca

Beitrag von biene81 17.09.08 - 13:19 Uhr

>>Und in Wohnheimen untergebracht werden<<

Weisst Du, wieviel so ein Wohnheim den Steuerzahler kostet?

Beitrag von zwiebelchen1977 17.09.08 - 13:53 Uhr

Hallo

Nun ja. Meinte ja keine Luxuxunterkünfte. 1 Zimmer, Gemeinschaftsküche, Gemeinschaftsbad.
Und Lebensmittelgutschheine. In der Art so wie die Asylantenheime.
Allein der gedanke daran sollte die Leute dann daran hindern, nicht zu arbeiten.


Bianca

Beitrag von deta 17.09.08 - 13:47 Uhr

Hallo,
ich gebe Dir recht, Faule Leute, egal wie alt, kein Geld bekommen sollten.
Allerdings denke ich auch, daß es Kinder -bzw. junge Erwachsene- gibt, die man auch den Eltern tatsächlich nicht mehr zumuten kann. ;-) Ich meine damit jetzt gar nicht unbedingt den o.g. jungen Mann, aber wenn ich mir manche so angucke.....
Und wenn einer 23 oder 24 Jhare alt ist, kann man ja auch nicht mehr sagen, der ist nur wegen der Erziehung der Eltern so geworden, nun sehr man zu, wie Ihr den hier noch ein paar Jahre mitzieht. Wird aber oft einfach so gemacht.
Es hat eben immer alles zwei Seiten. ;-)
LG
deta

Beitrag von yanis82 17.09.08 - 13:05 Uhr

Das ist richtig. Eltern sind zum Unterhalt verpflichtet solange keine abgeschlossene Ausbildung vorliegt - bemüht sich das Kind aber auch gar nicht um eine solche, müssen Eltern meines Wissens nach auch nicht zahlen.

Wenn er vor dem Stichtag 17.02.2006 schon eine eigene Wohnung hatte, kann er nicht auf die elterliche Wohnung verwiesen werden.

Alg II wäre also möglich. Nur wenn er noch nie Alg II, Alg 1 oder sonstwas bezogen hat, startet er mit einem "Sofortangebot", dh einer Maßnahme, Lehrgang, Bewerbungskurs, 1€Job o.ä. Geht er dort nicht hin, gibts erstmal 3 Monate außer der Miete & Lebensmittelgutscheinen gar nichts, bei der zweiten Verfehlung nicht mal mehr die Miete. Er sollte seine Einstellung also schnell überdenken und am besten eine Arbeit oder einen Ausbildungsplatz suchen.
Dann hat er auch Anspruch auf Kindergeld!

Dennoch wird die Unterhaltsabteilung dann prüfen, ob und in welcher Höhl seine Eltern ihn unterstützen können/müssen.

Beitrag von madlen784 17.09.08 - 13:50 Uhr

hallo

ja also anspruch auf eine wohnung hat er nicht,wenn er von hartz 4 lebt muss er zu seinem vater, und der muss ihn aufnehmen

weiß ich von na freundin

Beitrag von marion2 17.09.08 - 14:50 Uhr

Hallo,

sein Vater muss ihm die Tür nicht aufmachen. Der Bengel ist volljährig und kann seinen Hintern selbst bewegen. Wahrscheinlich wird sein Vater ihn aber nicht unter der Brücke schlafen lassen.

Er KANN eine Wohnung bekommen, wenn er sich kümmert.

LG Marion

Beitrag von songoku 17.09.08 - 23:29 Uhr

Also wenn er U25 MUSS er garnicht eine Wohnung bekommen, denn seine Eltern MÜSSEN solange er nicht Ü25 ist für ihn aufkommen!!!!

Beitrag von marion2 18.09.08 - 11:19 Uhr

Du bist uninformiert. Ich weiß, dass es auch für U25 Möglichkeiten gibt.

Beitrag von songoku 18.09.08 - 18:21 Uhr

Ja wenn du was erfindest etc solange der Junge die Möglichkeit hat und die hat er ja, muss der Vater oder die Mutter den aufnehmen, ich stochere sicher nicht Leute an, die Arge zu bescheissen nur um auf Staatskosten eine Wohnung zu bekommen !!!