Kennt sich hier wer mit Gehalt aus??

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von widderbaby86 17.09.08 - 12:35 Uhr

Hallo alle miteinander!
Also, folgendes ist eingetreten: Ich, 22 Jahre, fange ab nächster Woche zwei Jobs bei dem gleichen Träger an. Ich bin Erzieherin, wohne in Hessen. Bei dem einen verdiene ich netto ca. 550 Euro, bei dem anderen ca. 730 Euro netto. Jetzt soll und muss ich mir eine zweite Lohnsteuerkarte besorgen! Meine Frage: Kann mir jemand von euch sagen, was mir denn dann so ca. übrig bleiben würde im Monat? Bei diesen tollen Rechnern im I-net kann ich das net berechnen lassen, da man da ja immer nur eins eingeben kann!
Vielen Dank!!!

Beitrag von zwiebelchen1977 17.09.08 - 12:39 Uhr

Hallo

Wiso über? Da steht dohc schon Netto?

Bianca

Beitrag von widderbaby86 17.09.08 - 12:40 Uhr

ja, das wäre bei beiden einzelnberechnet! aber das berechnet ich doch dann anders, wenn ich beides zusammen mache, oder net? dann hab ich doch mehr abgaben!

Beitrag von jamey 17.09.08 - 12:56 Uhr

na wenn du auf die LStK 1 und 6 arbeitest hast du quasi einmal - also mit der 6 die totale A-karte weil du da echt hohe Abgaben hast, ich versteh nicht ganz wieso du zwei verträge beim gleichen träger hast? hätte man das nicht für dich günstiger regeln können, so dass du blos auf die 1 arbeitest?

Beitrag von widderbaby86 17.09.08 - 13:06 Uhr

Keine Ahnung, die wollen ja sehen, dass sie das so günstig wie möglich für mich machen! Das eine ist halt vormittags für 3 stunden und das andere nachmittags 4 stdunden. also wenn ich bei dem einen dann ganz umsonst arbeite, lasse ich eins sein, das bringt mir ja mal gar nx...

Beitrag von risala 17.09.08 - 12:40 Uhr

Hi!

Wieso kann man das nicht berechnen? Du gibst einmal das Bruttogehalt mit Stkl 1 ein und das andere Brutto mit Stkl. 6 - dann addierst Du das Netto und weißt, was dir bleibt.

Allerdings verstehe ich nicht, wie man bei einem AG 2 Stellen haben kann - das ist für dich total ungünstig.

Gruß
Kim

Beitrag von drachenengel 17.09.08 - 13:25 Uhr

Hallo,

es ist für DICH günstiger, wenn beides über eine Lohnsteuerkarte läuft...

Bei Klasse 6 hast Du mehr Abzüge, als Du schauen kannst.

Zudem man meines Wissens nach eh keine 2 Arbeitsverhältnisse beim gleichen AG haben darf/kann.. ist zumindest bei Minijob so, dass Hauptjob und 400-Euro-Job NICHT beim gleichen AG sein dürfen (?)

Der AG möchte es vermutlich eher für sich geschickter gestalten, als für Dich...

LG Mone

Beitrag von tatty2612 17.09.08 - 13:31 Uhr

Hallo..

also an deiner STelle würde ich es so machen:

Du hast ja beide Bruttogehälter.

Gib einmal das eine Brutto mit Lohnsteuerklasse I ein, dabei natürlich Sozialversicherung, REntenversicherung und Krankenversicherung mit eingeben.
Schau was da bei rum kommt.
Dann das andere Brutto bei Lohnsteuerklasse 6 eingeben. Da allerdings mußt du ja nur noch Lohnsteuer zahlen. Ich mein, da gehen ja dann Sozial, REnten und Krankenvers. abgaben nicht mehr ab. Also auch nicht ankreuze.
Was da rauskommt addierste auf das andere Netto und siehst was dabei raus kommt.

Naja und das ganze nochmal andersrum machen.

Dann siehste ja wie du besser fährst.

Naja und dann rechne docham besten nochmal aus wieviel du rausbekommen würdest, wenn du aus den beiden Bruttobeträgen einen machst und was dabei Klasse I rauskommt.

Dann kannst du ja mit deinem AG nochmal sprechen.

Klar ist die Kombi 1 und 6 nicht besonders berauschend, beides mit den höchsten Abgaben verbunden.

Aber ich hab auch Freunde, die bekommen GEhalt + ÜBergangsgebürnisse beim Bund.. auch singles.. aber lohnen tut sichs trotzdem noch.

Lg Tatty

und sorry wenn das Bullshit ist was ich schreibe, dann verbessert mich bitte einer...

Beitrag von woodgo 17.09.08 - 14:08 Uhr

Hm...also so top klingt das Angebot ja nicht, ich würde schon sehen, daß es zu einer Stelle zusammengefasst wird#kratz

Beitrag von uns_uwe 17.09.08 - 14:44 Uhr

Es ist nicht möglich beim gleichen Arbeitgeber mehrere Beschäftigungsverhältnisse zu haben.
Selbst wenn es sich um verschiedene Tätigkeiten handelt (z. B. Erzieherin und Kinderpflegerin).
Hier muss eine Bezahlung oder Eingruppierung nach der überwiegenden Tätigkeit erfolgen.