normal geburt oder kaiserschnitt??

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Beitrag von dina25 17.09.08 - 13:17 Uhr

Hallo zusammen!

Wollte mich mal erkundigen was ihr so bevorzugt.
Normal geburt oder einen kaiserschnitt?
Und warum ihr euch für eins der beiden entschieden habt.

Würde mich über viele antworten freuen.

Lg nadine

Beitrag von aggie69 17.09.08 - 13:19 Uhr

Ich möchte eine normale Geburt.
Kaiserschnitt ist in meinen Augen eine Notoperation.

Beitrag von suny01 17.09.08 - 13:44 Uhr

Bin genau Deiner Meinung. Eine Geburt ist etwas natürliches da muss man durch.
Kaiserschitt ist nur für den Notfall.

LG Suny 38. SSw Et-15

Beitrag von inesk 17.09.08 - 13:22 Uhr

Hallo,

ich bevorzuge die natürliche Geburt. Ich hätte -glaube ich- ein großes Problem damit, wenn KS gemacht wird, weil plötzlich das Kind da ist. Ich weiß nicht, ob ich so schnell damit fertig werden würde. Bei einer natürlichen Geburt habe ich selbst Einfluss auf das "Geschehen" und bin bei vollem Bewusstsein, nichts ist hinter Tüchern versteckt.
Der zweite Grund sind die Schmerzen. Sicherlich hat man bei beiden Geburten Schmerzen. Bei der natürlichen Geburt ist in der Regel alles vergessen, wenn das Baby da ist. Beim KS fangen die Schmerzen erst an, wenn das Baby schon da ist. Sich dann nicht richtig um den Wurm kümmern zu können, fänd ich echt schade.

Ich aber muss mich mit beidem auseiander setzen, da meine Wahrscheinlichkeit auf natürliche Geburt wegen kleinem Becken nur bei 50:50 liegt...

LG

Beitrag von rikky7 17.09.08 - 13:23 Uhr

Ich möchte einen normale Geburt. Kaiserschnitt käme bei mir nur dann in Frage, wenns anders eben nicht geht. Auch wenn meine erste Geburt nicht besonders prickelnd war möchte ich wieder eine normal Geburt.

LG Nicole

Beitrag von teedey 17.09.08 - 13:24 Uhr

ich habe meine beiden großen auf natürlichem weg auf die welt gebracht.
wenn es nicht nötig wird, möchte ich auch auf keinen fall nen kaiserschnitt haben. frag mich nicht warum,aber ich hätte da riesen schiss vor.
außerdem weiß ich nicht, was fürs baby "besser" ist. entweder wirds normal geboren oder aus dem bauch rausgezogen...
ich kan mir fast nicht vorstellen, dass ein ks besser ist als eine spontane geburt. klar ist ne norm. geburt langwieriger und im moment auch schmerzhafter, aber n ks ist ne richtige op... da hat man ja noch ne weile mit der naht usw zu tun...

letztendlich ists ja jedem seine entscheidung, aber für mich käme ein ks nie in frage, wenn es keinen grund gibt (lage oder größe oder gesundheit oder....)

glg steffi

Beitrag von ladyachim 17.09.08 - 13:24 Uhr

Hey!
ich habs schon hinter mir und ich kann nur sagen man sollte wenn man kann dieses erlebnis mit gemacht haben.tut zwar weh aber ist auch wunderschön wenn man es geschafft hat und seine kleine Maus in denn Armen halten kann!

lg julia und maya(19 Tage)

Beitrag von 1engel1 17.09.08 - 13:26 Uhr

Ich hatte schon beides. Eine Normale Geburt und einen KS wegen BEL. Und ich würde mich immer wieder für eine Normale entscheiden.

LG Silvana +2 Jungs und 26.SSW

Beitrag von saskia33 17.09.08 - 13:27 Uhr

Werde wohl wieder einen KS bekommen,da mein Becken /Symphyse total schief ist und der Kopf dann schlecht durch passt!

Finde es jetzt aber nicht so schlimm,bin da net so empfindlich ;-)


lg sas 31.SSW

Beitrag von erstes-huhn 17.09.08 - 13:29 Uhr

Ich tue alles für eine normale Geburt, derzeit haben mir schon 4 verschiedene Ärzte einen KS nahegelegt, den habe ich immer abgelehnt.

Ich möchte spontan gebären, weil es für Kind und Mutter besser ist. Das Kind wird in der Geburt gedrückt und gequetscht, das regt das Herz- Lungen-System positiv an. Etwas womit KS- KInder oft Probleme haben.
Bei der spontanen Geburt bekommt das Baby viele Keime ab, die braucht es um eine funktionierende Magen-Darm- Flora zu entwickeln.

Dann ist es nach einer spontanen Geburt für die Mutter meistens möglich ihr Kind zu versorgen, nach einem KS, ist frau meist noch nicht so mobil und muß auch einiges anderen - fremden- Menschen überlassen.

Im Übrigen fühle ich mich unwohl bei den Gedanken, ich weiß wann ich mein Kind bekomme.

Beitrag von mamimona 17.09.08 - 13:30 Uhr

Hallo,
wir hatten das Thema gestern im GVK.Da erzählt die Hebi, wie der Ablauf beim KS ist.Du bekommst da das Baby nicht auf die Brust gelegt, Du darfst es kurz sehen, dann geht die hebi mit dem papa in einen geheizten Nebenraum, da im OP nur 17 Grad sind und nasse Babys da logischerweise frieren.
Im Nebenraum wird das Baby untersucht und anschließend kümmert sich papi drum, während du wieder versorgt wirst.Also, wirst Du Dein Kind erst nach ein paar Stunden sehen.So die Hebi.
Ich bevorzuge die natürliche Geburt, gibt doch die PDA gegen die Schmerzen und evtl Wassergeburt, da soll es auch nicht so schmerzhaft sein.Bis jetzt hab ich noch keine Angst.Ist ja klar, das es ohne Schmerzen nicht abläuft, aber Du weisst wofür.
Grüsse
mamimona 30.SSW

Beitrag von mellepelle 17.09.08 - 13:35 Uhr

Paar stunden is etwas übertrieben.;-)

Ein KS dauert höchstens 30 min.

Nach 5 Min is das Kind da-wird dann nebenan versorgt und wenn du wieder zugeflickt bist wirste direkt dort hingeschoben, also 20 Min ohne Kind

Das der regelfall, wenn noch was dazwischen komt dauerts sicher länger...

Man sollte sich das überlegen, ich würds nie wieder so machen wenns nicht notwendig ist... Die zeit danach fehlt einem definitiv :-(


melle

Beitrag von myimmortal1977 17.09.08 - 13:41 Uhr

Das Kind nach ein paar Stunden erst sehen dürfen, ist übertrieben. Aber ist klar, dass Euch das so erzählt wurde. Denn Hebammen bevorzugen natürlich die vaginale Entbindung. Was auch total O.K. ist, wie ich weiter oben schon schrieb, ein KS ist keine wirkliche Alternative und auch keine Wellness-Geburt.

Ich hatte mein Kind nach 45 Minuten bei mir auf der Brust. Dann war ich wieder wach. Anschließend durfte ich im Kreissaal über eine Stunde mit ihm und mit meinem Partner allein sein. Es kam auch danach nicht von uns weg, war immer bei uns.

Ich war auch trotz Vollnarkose in keinem Aufwachraum, sondern wurde direkt vom OP wieder in den Kreissaal geschoben.

Das ist aber, glaube ich, von KH zu KH auch verschieden. Man sollte sich vorher erkundigen, wie die Handhabung da so läuft.

Ich schreibe dieses auch nur nochmal, für die werdenden Muddis, für die ein KS aus medizinischer Sicht unumgänglich sein wird.

Keine Angst vor dem KS, aber den nötigen Respekt.

Alles Gute!

Beitrag von myimmortal1977 17.09.08 - 13:34 Uhr

Hallo Nadine,

hatte einen KS aus medizinischen Gründen. Habe zwar keinen Vergleich zur vaginalen Entbindung, würde zweiteres aber das nächste Mal vorziehen.

Der KS ist nicht ohne, von Wellness-Geburt kann da keine Rede sein. Die Ladys auf der Wöchnerinnenstation, die vagi. entbunden hatten, waren wesentlich schneller wieder fit, als die, die aufgeschnibbelt wurden.

Eine schmerzlose Geburt gibt es nicht. Mit einer KS Narbe kann es genauso Probleme geben, wie bei einer Dammnaht.

Für das Kind ist es besser, wenn es Wehen miterleben kann. Dann weiß es, dass es so weit ist und hat mit den Wehen ja schon angekündigt, dass es nun bereit für diese Welt ist.

Hatte noch eine Vollnarkose, so fehlt mir auch der Moment, wo der Krümel das erste Mal geschrien hat.

Also, wie gesagt, habe keinen Vergleich, aber ich glaube die vaginale Entbindung ist die bessere Entscheidung. Für mich zumindest.

Alles Gute! Janette

Beitrag von mamimona 17.09.08 - 13:40 Uhr

Grad kam in Punkt 12, dass Babies, die auf natürlichem Wege geboren werden, bis zu 20 % weniger krankheiten haben, wie Babies, die per Kaiserschnitt zur Welt kamen.
Gründe dafür konnten sie nicht sagen.
Grüsse
mamimona 30.SSW

Beitrag von monita26 17.09.08 - 13:54 Uhr

Hallo,

für mich kommt, wenn körperlich bei Kind und mir alles ok ist, nur eine Spontangeburt in Frage. So eine "normale" Geburt hat schon seine Richtigkeit. Ist so vorgesehen von der Natur und warum sollte man, wenn nix ist, was anderes tun? Ich denke auch, dass so eine Spontangeburt das Kind wie auch die Mutter auf das Leben nach der Geburt vorbereiten soll bzw. vorbereitet. Wie gesagt das alles unter der Voraussetzung, dass alles mit Kind und Mutter in Ordnung ist. Sollte ein KS nötig sein, aus welchen körperlichen Gründen auch immer, muss er eben gemacht werden. Ich persönlich werde das alles auf mich zukommen lassen, denn bisher sieht alles nach einer Spontanentbindung aus (wie bei meiner 1. SS).

LG Mona und viel Mut bei deiner Entscheidung

Beitrag von ronjas_ma 17.09.08 - 13:55 Uhr

Hallo Nadine,

meine erste Geburt war leider ein KS. Ich mußte eine Woche im KH bleiben und die Schmerzen danach sind auch kein Spaziergang, nicht zu vergessen, dass es eine OP ist, die auch ihre Risiken hat! Ich weiß allerdings, was Wehen und auch Presswehen sind, deshalb kann ich die Schmerzen ganz gut vergleichen. Jetzt bei der zweiten SS möchte ich unbedingt eine natürliche Geburt!!! Ich möchte einmal das Gefühl erleben, es alleine geschafft zu haben und als erste Person mein Kind in den Armen zu halte (beim KS hatten alle Omas und Co. meine Tochter vor mir, weil ich noch genähnt wurde). An dem KS habe ich irgendwie heute noch zu knacken, deshalb kommt für MICH nur eine normale Geburt in Frage!!!!!

LG
Saskia mit Ronja (07.10.02) und kleiner Mann (18. SSW)

Beitrag von whitewitch 17.09.08 - 14:36 Uhr

In jedem Fall eine spontane Geburt. Da mein Junge noch BEL liegt habe ich hier auch schon auf eine normale Geburt bestanden. Soweit dies möglich ist und keine Komplikationen entstehen wird das Baby auf normalem Weg zur Welt kommen.

Ein KS ist für mich ein Eingriff den ich im gesunden Zustand mit meinem Gewissen nicht vereinbaren kann. Ich möchte mein Baby nicht erst nach ner halben Stunde auf der Brust haben sondern sofort. Ich denke sogar das es meine Beziehung zum Kind enorm stören würde, das Bonding fehlt!!!

Gruß Andrea

Beitrag von julchenm55 17.09.08 - 15:29 Uhr

Mein erstes Kind habe ich nach 11 Stunden Wehenhorror per Notkaiserschnitt bekommen. Vollnakose, Herztöne schlecht, Fruchtwasser um usw.
Ich habe immer gesagt, nie wieder eine Wehe!
Nun, nach 5 Jahren hab ich mal kurz über eine spontane Geb. nachgedacht ud wieder verworfen.
Naja, hab noch etwas zeit aber ich denke, es bleibt beim geplanten KS.
Das muß jeder für sich entscheiden.
Ich kann jede Frau verstehen, die sich für ne spontane Geb. entscheidet.

Lg

Beitrag von jennyp 18.09.08 - 11:47 Uhr

Ich habe eine etwas andere Meinung dazu.

Grundsätzlich bin ich auch für eine natürliche Geburt, das mal vorweg. Aber man sollte den Kaiserschnitt nicht so verteufeln. Es ist gut, das es diese Möglichkeit gibt.

Ich kann aus eigener Erfahrung berichten. Meine FÄ hat mich kurz vor Termin ins KH geschickt, da sie der Meinung war, dass ich dieses Kind nicht auf natürlichem Wege zur Welt bringen werde. Erstmal gab es ein Mißverhältnis was natürlich mit der Übertragung hinterher nicht besser wurde und dann hatte meine Tochter die Nabelschnur ein paar Mal um den Hals gewickelt.

Im Krankenhaus wollte man aber um jeden Preis eine natürliche Geburt, was ich den Ärzten im nachhinein ziemlich übelnehme. So wurde bei mir über mehrere Tage immer wieder eingeleitet, obwohl ich bereits um einen Kaiserschnitt gebeten hatte. Letztendlich wurde es dann doch ein Kaiserschnitt. Und ich war froh, dass es endlich vorbei war.

Nun bin ich zum zweiten Mal Schwanger und dieses Mal wird es ein geplanter Kaiserschnitt. Das habe ich mit meiner Ärztin schon abgesprochen und ich werde diesmal ein anderes Krankenhaus nehmen.

Ich hatte Gott sei dank keine Probleme mit meinem Kaiserschnitt, auch keine psychischen. Ich denke das viele Frauen diese psychischen Probleme nur haben, weil ihnen vorher eingeredet wird, dass es auf jeden Fall so natürlich wie möglich ablaufen muss. Wenn sie es dann nicht geschafft haben, haben sie Probleme damit. Das liest man ja oft und ich finde das muss nicht sein.

Von daher sollte man beiden Möglichkeiten offen gegenüber stehen und nicht das eine oder andere verteufeln.

LG
Jenny