HILFE: Habe ich denn ein Recht auf HARTZ IV ?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von chantal001 17.09.08 - 13:54 Uhr

Hallo,

ist mir schon ne Peinliche Frage aber...

ich habe grad beid er AOK angerufen, weil( kurze Vorgeschichte) ich bekomm Elterngeld ( Elternzeit 1 Jahr) bis zum 21.11.08. Ich habe bei meinem AG gekündigt vor 1 Monat da ich ja zu meinem Freund und Kindsvater gezogen bin (200km entfernt).Habe gedacht ich bnekomm ALG I aber ich wäre halt nur für 4 Tage zu verfügung stehen können, da die Oma nur Sa-Di Zeit hat. War gestern beim Arbeitsamt und habe mich Informieren lassen, würde zwar ALG I bekommen aber halt nur für 15 Stunden ( da die Sa und SO nicht mitberechnen) Wäre also so gut wie nichts!
So mein Partner bekommt Brutto (Zeitarbeiter) 1300 Euro in etwa. Jetzt meinte die von der AOK das ich vlt gar kein recht hätte auf ALG 2. Wollte sie fragen ob ich denen Bescheid von Hartz4 ( was ich noch nciht beantragt habe , aber ganz schnell mache) abgeben solle oder die das von Hartz4 zugeschickt bekommen?

Mache mir voll die Sorgen
Lg Babs

Beitrag von phoe-nix 17.09.08 - 14:01 Uhr

So ganz kann ich nicht folgen - was hat denn die AOK mit "Hartz4" zu tun (es heißt im übrigen ALGII)???

Außerdem hast Du meiner Ansicht nach keine Wahlmöglichkeit, wenn Du Anspruch auf ALGI hast.
Sollte Euer Bedarf trotz des ALGI dann immer noch nicht gedeckt sein, bliebe lediglich die Möglichkeit, ergänzendes ALGII zu beantragen, zugungsten ALGII auf ALGI zu verzichten, geht aber m. E: nicht.

Gruß,

phoe-nix

Beitrag von chantal001 17.09.08 - 14:04 Uhr

hmmm... nee leider nur 15 std.
und da kommt nichts raus ...

lg

Beitrag von phoe-nix 17.09.08 - 14:05 Uhr

Anspruch ist Anspruch und meines Wissens gehen die vor, das es eine Versicherungsleistung ist und die Vorrang vor Sozialleistungen hat.

Wenn Ihr dann mit allen Einkünften weiterhin unter Eurem Bedarf liegt, müßt Ihr ALGII ergänzend beantragen.

Beitrag von chantal001 17.09.08 - 14:07 Uhr

ok vielen dank...

Beitrag von goldtaube 17.09.08 - 14:11 Uhr

Auch wenn du nur für 15 Stunden ALG I bekommst wirst du es beantragen müssen. Das werden die sowieso von dir verlangen. Wenn es dir nicht zustünde müsstest du nämlich einen Ablehnungsbescheid einreichen beim ALG II Antrag.

Du hast da gar keine Wahlmöglichkeit. Es sei denn du sagst von vorneherein, dass du voll in Elternzeit ehst und deswegen kein ALG I bekommen kannst.

Ob euch was an ALG II zusteht kann man pauschal nicht sagen. Dazu fehlen einige Daten.

Z. B. wie hoch eure Miete und die Heizkosten sind und wie hoch sein Nettogehalt ist. Was sonst noch an Einkommen (Kindergeld, Höhe Elterngeld etc. ) vorhanden ist.

Beitrag von maeuschen06 17.09.08 - 14:16 Uhr

Hallo,

wie habt ihr denn die Finanzierung geplant? Die Gedanken macht man sich doch bevor man ein Kind bekommt und dann auch noch den Job kündigt.

lg

Beitrag von pittiplatschbln 17.09.08 - 14:25 Uhr

Hallo..
dachte schon, diese Äußerung kommt nicht mehr,
auf so eine Art Thread, aber du belehrst
mich eines Besseren.

Ist auch genau die Antwort, die der TE
sehr weiter hilft.

Gruß
Pitti #blume

Beitrag von emmy06 17.09.08 - 14:28 Uhr

Sie hat aber recht ;-)

Zudem war auch klar das Du antwortest :-) Genauso vorhersehbar Dein Verhalten.

LG und nix für ungut Yvonne #klee

Beitrag von pittiplatschbln 17.09.08 - 14:49 Uhr

"Zudem war auch klar das Du antwortest Genauso vorhersehbar Dein Verhalten. "

Na ist doch klar, muss doch einer mal den anderen
Part übernehmen, sonst ist das nicht ausgewogen,
du verstehst?!

Gruß
Pitti #blume

Beitrag von emmy06 17.09.08 - 14:54 Uhr

Auch hier kennst Du keinerlei Background, sondern kämpfst einfach mal wieder gegen die *bösen Stänkerer* ;-)

Ich könnte gerade zu diese Userin einiges schreiben, so das die Diskussion hier bestimmt noch hoch hergehen würde, aber ich erspare es mir... Es ist zu erbärmlich... und die Zeit nicht wert.


LG Yvonne

Beitrag von pittiplatschbln 17.09.08 - 15:07 Uhr

Nun muss ich immer den Background kennen,
wenn eine Frage höflich gestellt wird und eine
Antwort höflich gegeben werden könnte?

Ist es denn so schwer, nach den Urbia-Regeln
zu antworten oder müssen daraus immer
persönliche, womöglich beleidigende Antworten
erfolgen?

Und schau mal....

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=1&tid=1663463&pid=10722358

Gruß
Pitti und noch einen schönen Tag #blume

Beitrag von phoe-nix 17.09.08 - 15:10 Uhr

Hier ist weder jemand persönlich geworden, noch beleidigend und manchmal ist es schon sinnvoll, sich vor dem Verurteilen anderer Poster grob ein Bild zu verschaffen.....

Beitrag von drachenengel 17.09.08 - 15:28 Uhr

oftmals werden aber auch Anregungen, erstmal alles an Möglichkeiten zur Selbsthilfe auszuloten, gnadenlos von den TE´s in den Wind geschossen und der Ton ändert sich direkt seitens der TE`s gnadenlos..

Einerseits versteh ich Dich, andererseits musst aber auch Du diejenigen verstehen (mich eingeschlossen), die trotz Kids arbeiten, die trotz Möglichkeit der staatlichen Leistungen lieber selbst für sich und ihre Familien sorgen.

Es wird immer von den meisten TE´s darauf rumgeritten, dass der Staat ja eine Elternzeit von drei Jahren ermöglicht, dass diese Zeit das gute Recht der Elternzeitler ist... nun, dann sollte man auch bitte erwarten dürfen, dass die Elternzeitler finanziell so fundiert stehen, diese drei Jahre zur Not selber zu finanzieren, anstatt diese Verantwortung dem Staat aufzudrücken.. gelle...

Liebe Pitti,
wenn jemand bewusst den Weg in die finanzielle Not wählt, obwohl die biologische Uhr nicht am ablaufen ist.. nur um den Kinderwunsch zu erfüllen... dann fehlt selbst mir das Hirn, dieses nachzuvollziehen..

Denn hätte der Staat es vorgesehen, dass die Elternzeit grundsätzlich aufzufangen ist, durch die Transferleistungen, warum dann bitte, gibt es wohl nur 12 Monate Elterngeld und nicht 36 Monate??

Es kann jeder in Not geraten, aber so sollte auch ein jeder bereit sein, erstmal alle Möglichkeiten der Selbsthilfe auszuloten... fertig...

Es ist überlebbar, notfalls nachts zu Arbeiten (Eigentest erfolgreich überlebt gg), am WE zu knechten oder ab spätabends..

Nur wenn die Vorschläge gemacht werden, kommt immer, neee da ist Familienzeit am WE, nachts will ich schlafen, dann seh ich meinen Mann gar nicht mehr etc... und dann platzt sogar mir die Hutschnur.... da ich nur das von anderen erwarten dürfen möchte, was ich selber zu leisten bereit bin..

oder wir landen evtl sonst da, wo so manche schon lebten... in einem System, wo der Staat einem das ganze Leben regelt und alles blau bzw rosa erscheint, solange man nicht tief hinter die ´Kulissen schaut..

Der Preis für unser Leben heute ist hoch... nur haben das einige noch nicht kapiert...

LG
Mone

Beitrag von phoe-nix 17.09.08 - 14:41 Uhr

Vielleicht hilft es ja beim nächsten Nachwuchs weiter!

Beitrag von whitewitch 17.09.08 - 15:53 Uhr

Ja ich dachte mir schon beim lesen des Postings der TE, an genau solch eine Standpauke wie du sie formuliert hast. #klatschKann mich meiner Vorschreiberin nur anschliessen. :-[#aerger Ist doch echt zum Kotzen manche Leute hier. Was hätte sie denn machen sollen. Nicht zu ihrem Freund ziehen? Sich trennen damit sie den Job behalten kann. Jeden Tag 200 km zur Arbeit fahren. Wie bekloppt ist das denn??? Man oh man über manch Gehirnvolumen muss ich mich echt wundern. Da hat selbst ein Knäckebrot mehr IQ. #aerger

Beitrag von knoepfchen77 17.09.08 - 16:11 Uhr

Einen IQ nahe dem Toast- oder gern auch Knäckebrot hat eher jemand, der einen festen Arbeitsplatz kündigt, ohne etwas neues zu haben!

Dann hätte man vielleicht mal warten müssen, erst mal wieder arbeiten und aus der Arbeit heraus einen neuen Job in Hintertupfingen suchen, bevor man einfach kündigt und dann mal wieder voller Erwartung fragt: wer finanziert mich jetzt eigentlich!

Da kannste Dir an'n Kopp klatschen so viel Du willst - tangiert mich nich die Bohne!

Kopfschüttelnd, Knopf

Beitrag von drachenengel 17.09.08 - 17:14 Uhr

Wäre es nicht mehr der Beweis einer vorhandenen Denkfähigkeit wenn man sich VOR Umzug erstmal nach einer Arbeitsmöglichkeit umschaut?

Notfalls solange eine Wochenendbeziehung in Kauf nimmt??!!

Scheinbar sind ja alle, die erst nach einem neuen Arbeitsplatz schauen und dann nach Unterschrift des neuen Vertrages erst den alten Vertrag kündigen, in Deinen Augen unfähig oder??

Menschenskinder, wo ist der intelligente Toaster für das Knäckebrot??

Deine Ausdrucksweise der Empfindungseigenschaft ist nicht anders als das selbstverständliche Fragen nach staatlichen Leistungen statt mal selber zu überlegen..

Eine vorrübergehende Wochenendbeziehung ist tausendmal sinnvoller, als einen vorhandenen Arbeitsplatz hinzuwerfen...

Mein Ex ging auch ein Jahr allein an den neuen Arbeitsort, da ich dort keinen Job hatte... na und??

Ebenfalls zogen mein Mann und ich erst dann zusammen, als ich hier nen Arbeitsplatz hatte... und es waren 500 km jede Strecke, keine 200... jesses... wo ist denn mal der Gedanke der EIGENVERANTWORTUNG?

Bleibt also nicht die Frage eines Gehirnvolumens, sondern eher die Frage, was ist in dem Volumen enthalten? IQ oder leere Luft.. um mal Deine Ausdrucksweise zu benutzen...

Gruss
Mone

Beitrag von kaltesherz0907 17.09.08 - 19:35 Uhr

deine Meinung in allen Ehren.

aber ich farge mich, ob auch du mal fehler in deinem leben gemacht hast, ob auch du (ihr) mal was falsch gemacht habt.

scheinbar habt ihr immer alles richtig gemacht.

wers glaubt.

Beitrag von phoe-nix 17.09.08 - 20:28 Uhr

Heutzutage einen unbefristeten sicheren Job ohne Alternative zu kündigen, ist schon so bescheuert, das kann man nicht mehr als Fehler werten, der eben passiert.

Und sicher macht jeder Fehler, der Unterschied ist nur, ob man dann dazu steht und zusieht, sie selbst auszubaden oder nicht.

Sicheren Job kündigen und dann maulen, dass es für 2 Tage wöchentliche Verfügbarkeit so wenig ALGI gibt, paßt nicht zusammen, genau so wenig wie ein Antrag auf ALGII, weil man das Kind nicht betreuen lassen mag.

Beitrag von drachenengel 17.09.08 - 21:10 Uhr

Du, ich mache haufenweise Fehler.. die ich aber auch selber ausbade..

Fehler eins: Dass ich anderen das zumute, was ich selber machen würde

Fehler zwei: Dass ich mich vom Ex finanziell ausziehen liess, die neue Whg selber finanzierte und mir nen besseren Job suchte

Fehler drei: Dass wir nicht einfach mal eben Inso anmelden, weil die Kunden pleite gehen... hängen halt noch andere dran

Fehler vier: Nach MuSchu des Grossen nachts arbeiten, tagsüber fürs Kind da sein und mein Familienleben solange auf Eis legen....

Fehler fünf: was ich mir selber einbrock, das löffel ich aus...

Tut mir leid, dass ich nicht so abgebrüht denke... sondern da eher anders erzogen wurde..

Und der grösste Fehler: meine Meinung sagen...

Beitrag von knoepfchen77 18.09.08 - 08:35 Uhr

Was hat denn das bitteschön mit Fehlern zu tun?

Ein vernünftig denkender, erwachsener Mensch überlegt nun mal, wie private Vorhaben sich finanziell umsetzen lassen.

Ich bin damals auch in eine Großstadt zu meinem Freund gezogen. Nie, wirklich niemals im Leben wäre ich auf die Idee gekommen, meinen Job zu kündigen und dann mal "weiter zu sehen"!

Ich halte das für einen völlig logischen, unausweichlichen Denkprozess, bei dem man keine Fehler machen kann. Das sagt mir doch schon mein Verstand!

Den einige hier offensichtlich in irgendeinem Stadium des mehr oder meistens auch weniger Erwachsenwerdens verloren zu haben scheinen.

Wie man eine Frage wie Deine stellen kann, ist völlig unverständlich und im Grunde indiskutabel! Daher schließe ich jetzt mal mit diesen Worten, bringt eh nix!

Beitrag von whitewitch 17.09.08 - 20:07 Uhr

Ja nee is klar, ich denke im Leben lässt sich nicht immer alles planen.

"Notfalls solange eine Wochenendbeziehung in Kauf nimmt??!! "

Klar das ist richtig, und dem Vater damit die Möglichkeit genommen das Kind aufwachsen zu sehen.#aerger Was bist du bitte für eine Mutter??? Das Zusammenleben geht wohl in diesem Fall vor, meines erachtens nach.

"Eine vorrübergehende Wochenendbeziehung ist tausendmal sinnvoller, als einen vorhandenen Arbeitsplatz hinzuwerfen... "

Für das Baby und die Eltern natürlich die sinnvollere Variante, wenn man sich gern von seinem Partner entfernen statt nähern möchte. Ach und wenn man dann nach einem Jahr nichts gefunden hat, sagt man zu seinem Mann, sorry muss auch das zweite Jahr das Kind noch alleine Großziehen, tut mir ja leid das du nichts von deinem Kind hast, ausser der Stimme am Telefon. Ne tolle Basis für ne Beziehung....

Beitrag von phoe-nix 17.09.08 - 20:26 Uhr

Klar, solange ALGII bei jeder noch so mutwillig selbst verschuldeten Misere einspringt, geht das Familienleben selbstverständlich dem Broterwerb vor.

Würdet Ihr das auch so sehen, gäbe es keine "Stütze"?

Menschenskinder - man muß doch heute nicht schwanger werden, wenn es nicht drin ist - finanziell und organisatorisch.
Dank einer Einstellung wie der von Dir hier geschilderten ist lange in Vergessenheit geraten, wofür staatliche Transferleistungen und das soziale Netz mal gedacht waren bzw. wofür der gemeine Steuerzahler sich eine Jahreshälfte abbuckelt, ohne auch nur einen Cent in die eigene Tasche zu wirtschaften.

Beitrag von whitewitch 17.09.08 - 21:21 Uhr

Mich betrifft das nicht, ich war schon immer berufstätig und werde es auch nach den zwei Jahren Elternzeit noch/wieder sein. Ich areite für die, die auf soziale Hilfe angewiesen sind, und ja es stört mich nicht, solange es keine Schmarozer sind. Die TE kann ich leider nicht als Schmarozer finden!!!Ich finde die Einstellung zu sagen, dass Menschen die es sich nicht leisten können (oder in eine Notsituation geraten), keine Kinder bekommen sollen total zum kotzen. Nur gut das du das nicht zu entscheiden hast.#aerger

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