wie letztes Stillen abends abgewöhnen?

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von momo3103 17.09.08 - 14:26 Uhr

hallo,

Meine Tochter ist 15 Monate alt und wir stillen seit einigen Wochen nur noch abends vor dem Schlafengehen 1 mal. Das möchte ich nun aber auch abgewöhnen. Aber wie?

Das Hauptproblem ist, dass es eben ins Gutenacht-Ritual eingebunden ist. Wir haben jeden abend den gleichen Ablauf, Zähneputzen, Waschen, Umziehen, Papa gute Nacht sagen, dann ins Schlafzimmer, noch bissl Buch anschauen, und danach eben Einschlafstillen mit Spieluhr und Mama die ihr noch was erzählt.
Einschlafen tut sie prinzipiell nur eben beim Stillen oder wenn ich sie trage.

Wenn ich das Stillen aber einfach ersatzlos weglasse, und nach dem Buch lesen sie auf den Arm nehme und in den Schlaf tragen will, protestiert sie mit Sicherheit, da sie ja weiss, was da eigentlich kommt...

hat wer nen Tipp oder wie habt ihr das gemacht?
oder muss ich doch die Hau-Ruck-Methode anwenden und es einfach gegen ihren Protest weglassen? sie tut mir jetzt schon leid :-( Es geht aber nicht anders, ich hab meine Gründe...

lg momo.

Beitrag von jasila 17.09.08 - 14:58 Uhr

Ich stille auch nur noch abends und nachts. Ich würd es auch von mir aus noch eine Weile weiter machen aber meine Milch ist fast weg :-(. Da das Stillen aber auch bei uns zum Einschlafritual gehört hab ich jetzt ein dickes Problem. Ich hoffe du bekommst gute Antworten.


GLG


Jasila mit Janis (9 Monate)

Beitrag von sashimi1 17.09.08 - 20:13 Uhr

Hi Momo,

bei mir ist das Stillen auch im Einschlafritual inbegriffen. Lara schläft zwar nur noch selten beim Stillen ein aber weglassen kann ich es auch nicht - das geht noch nichtmals tagsüber, da gibt´s gleich #schrei Aber wir haben ja noch nicht mit Beikost angefangen - etwas Zeit bleibt mir also noch, trotzdem graust mir davor schon ziemlich.

Was ich hier schon öfter gelesen habe:

Am besten wäre es, wenn jemand anderes (Papa?) das in-Bett-bringen übernimmt. Das kann zwar anfangs auch schwierig werden, soll aber nach ein paar Tagen bis einer Woche funktionieren....

Ich hab meinen Mann schonmal vorgewarnt - aber ich befürchte Schreckliches!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! #schock

Viel #klee

Beitrag von fatinitza 17.09.08 - 22:05 Uhr

Hallo!

Also, bei mir ist das Problem in den letzten Tagen aufgekommen. Meine Lotta ist zwar erst 12 Wochen alt, aber sie hat den berühmten 12-Wochen-Schub ganz offensichtlich und wollte mich beim allabendlichen Einschlafstillen gar nicht mehr aus ihren "Fängen" lassen :-) Da ich aber einen Milchstau hatte (evtl. wegen des vielen Nuckelns die Produktion zu sehr angeregt?!), hab ich sie dann trinken lassen und wenn sie dann echt nur noch rumgenuckelt hat und es kein richtiges Trinken mehr war, ihr den Schnuller gegeben. Bin trotzdem ganz nah bei ihr liegen geblieben, so dass sie weiter kuscheln und mich riechen konnte.
Gerade eben habe ich es wieder so gemacht und ihr zusätzlich zum Schnuller noch das Schnuffeltuch, das eh nach Mumi riecht hingelegt.
Nun schlummert sie - toitoitoi - ganz selig.

Ich weiß nicht, ob das bei älteren Kindern auch funktionieren könnte??? Die Stillzeit immer mehr verkürzen und dann den Schnuller anbieten? Keine Ahnung, ob das realistisch umsetzbar ist. Ansonsten würde ich auch auf die Idee zurück greifen, dass Papa sie ins Bett bringt.

GLG und ich hoffe auch noch auf andere Antworten - aber so einen richtig heißen Tipp scheint hier keiner zu haben?

Fati mit Carlotta