Hin und Hergerissen

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

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Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von andrea87 17.09.08 - 17:10 Uhr

Hallo,

vielleicht könnt ihr mir ja nen Tipp geben bzw. sagen was ihr tun würdet.

Und zwar könnte ich ab Montag wieder anfangen zu arbeiten, 30 Stunden pro Woche, unbefristeter Vertrag, 7,50 € pro Stunde. Käme dann auf 900 € Brutto im Monat. Mika könnte solange zum Opa gehen der auch im gleichen Ort wohnt und somit könnt ich mir die Krippe sparen. Nun ists so das ich doch einiges an Arbeitslosengeld verdiene, und dann aber wneiger Geld hätte wenn ich wieder arbeite, andererseits will ich unbedingt wieder arbeiten. Es ist auch nicht der Beruf den ich gelernt habe, aber in dem finde ich einfach nix. Was würdet hr machen? Daheim bleiben oder arbeiten gehen? Und nicht falsch verstehen ich möchte gerne wieder arbeiten nur bin ich mir wegen dem Verdienst unschlüssig.

LG Andrea

Beitrag von drachenengel 17.09.08 - 17:17 Uhr

Hallo Andrea,

auch wenn es hart ist.. aber ich würde die Arbeit vorziehen und gegebenfalls weitersuchen...

Denn es ist sicher einfacher, aus dem Job heraus einen neuen Arbeitsplatz zu finden, als aus der Arbeitslosigkeit heraus... Je länger Du daheim bist, je schwieriger wird es..

Mein ALG1 war auch höher, der neue Job brachte mich aber ins Arbeitsleben zurück und somit erhöhten sich schlagartig die Chancen auf einen besseren Platz, dieses dauerte dann nur 4 Monate, bis ich wechselte...

Alles Gute

Mone

Beitrag von manavgat 17.09.08 - 18:36 Uhr

Geh arbeiten. Wenn es nicht reicht, beantrage ergänzend ALG2.

Der Opa hat Anspruch auf Bezahlung der Betreuung. Stell hierzu einen Antrag auf Übernahme der Kosten beim Jugendamt!

Gruß

Manavgat

Beitrag von kaltesherz0907 17.09.08 - 18:57 Uhr

hatb er das? ich habe mal gehört, dass Angehörige das nicht haben,....

außerdem muss er (wenn das denn stimmt) sich als TM (Vater) zertifizieren lassen (diverse Kurse besuchen etc) so ist es zumindets bei uns...

Beitrag von juliejohanna 17.09.08 - 19:06 Uhr

Moin! :-)

Ganz ehrlich?

Nimm' den Job - so eine Chance kommt nicht unbedingt ein zweites Mal.

Alles Gute,
Juliejohanna

Beitrag von mel1983 17.09.08 - 20:48 Uhr

Hey,

nimm den Job und beantrage zu dem (recht) wenigen Gehalt noch hilfen. Entweder ALG II, wenn das nicht bewilligt wird, dann eben Wohngeld und Kinderzuschlag.

Schlechter als mit ALGI kommst du dann sicher nicht mehr weg, oder zumindest nicht mehr soooo viel schlechter.

LG viel Glück, Erfolg und Spaß
Mel
(PS: suche parallel zum Opa einen Krippenplatz, damit sich deine Kurze MIT Opa dann in der Krippe eingewöhnen kann)

Beitrag von mami020607 17.09.08 - 21:44 Uhr

Hallo Andrea

Ich würde die arbeit auf jeden Fall vorziehen. Gut, es ist nicht der beste Verdienst, aber es ist immerhin etwas, das du mit eigenem Willen und mit arbeit dein eigenen nennen darfst. Das ist auch immer gut für das eigene Selbstwertgefühl.

Ich habe damals meine Ausbildung auf Teilzeit gemacht und auch nicht die Welt verdient. Aber ich hatte so meine Möglichkeit, trotz Kleinstkind meine Ausbildung zu machen. Danach habe ich für 6€ die Stunde gearbeitet. Aber es war mein Geld. Ich habe uns selbst verpflegen können.

Mein Partner verdient momentan zwar wirklich genug Geld, das wir recht gut leben können, aber ich gehe auch dennoch arbeiten. Ich brauche das einfach für mich selbst.

LG Sara & Ihre 3 Kids Justin / Lena / Zoey