Ambulante Entbindung

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von tanjaz84 17.09.08 - 18:48 Uhr

hat von euch jemand sein erstes kind ambulant entbunden?
die meisten aus meinem bekanntenkreis können sich nicht vorstellen wie ich das vorhaben kann.
was habt ihr da für eine meinung darüber? und wer hat es gemacht?

danke schon einmal
tanja (21woche)

Beitrag von anyca 17.09.08 - 18:52 Uhr

Ich hab "fast" ambulant entbunden, d.h. ich bin nach einer Nacht im KH nach Hause. Ich fand das prima und würde es jederzeit wieder so machen.

Voraussetzung ist natürlich, daß Du daheim jemanden hast, der Dir den gesamten (!) Haushalt abnimmt. In den ersten zwei Wochen ist Erholen und Kind stillen angesagt, sonst nichts. Eine gute Nachsorgehebi muß natürlich auch sein.

Beitrag von vibes24 17.09.08 - 19:04 Uhr

ja hier ich.....

ich bin "nur" zur Entbindung ins Krankenhaus und 2 Std. nach Geburt wieder nach Hause gefahren mit Baby. Dien entgültige Entdscheidung ist aber erst nach der ersten Untersuchung von unserem Sohnemann damals gefallen, ich hatte gesagt ich gehe nur dann direkt nach Hause wenn es ihm und auch mir dem entsprechend gut geht. und das tat es auch, es gab kein schöneres Gefühl nach all der Anstregung mitten in der Nacht nach Hause zu kommen und mich in MEIN Bett zu legen und mich in MEINEN vier Wänden zu erholen, diese Ruhe ist echt einmalig gewesen, kein Beusch der Zimmernachbarin wo ich mich mit arrangieren musste, und kein Besuch den ich zu Hause nicht wieder "rausschmeissen" konnte wann ich wollte bzw. ich konnt mich zurückziehen wenn mir danach war und eine Türe hinter mir zu machen.

Ich werde auch mein zweites Kind wieder ambulant entbinden. Ich finde im Krankenhaus kann man sich nicht wirklich erholen, ausserdem sind mir Krankenhäuser ein Graus...

Habe aber auch eine Hebamme die zur Nachsorge nach Hause kommt und sich direkt nach der Geburt um mich und mein Baby kümmert, genau wie bei meiner ersten SS. Das ist Voraussetzung zumindest für meine Klinik, die fragen nach und wenn man keine hat, lassen die einen auch ungern direkt nach Hause gehen.

Wenn Dir danach ist, dann mach es so wie Du es für richtig hälst und lasse Dir nicht reinreden, nur weil das früher normal war das man im KH bleiben musste.

LG
Tanja mit Leander Joel (*21.02.2006) udn Joshua-Fynn ET -22

Beitrag von postrennmaus 17.09.08 - 19:10 Uhr

Ich bin jetzt mit meinem ersten Kind schwanger und möchte auf jeden Fall ambulant bzw. sogar außerklinisch in einem Geburtshaus entbinden. Voraussetzung ist natürlich, dass dem bis dahin medizinisch nix im Wege steht.

Ich habe zum Glück einen lieben Partner, der die ersten 2 Wochen den Haushalt alleine schmeißen und kochen kann #schein

Eine tolle Hebi hab ich auch, bei der ich in Vorsorge, GVK, Geburt im Geburtshaus uns Nachsorge betreut werde.

So bin ich hoffentlich bestens gerüstet für die ambulante Entbindung. Ob's dann wirklich so kommt, ist die andere Frage. Aber man muss immer zuversichtlich bleiben und Vertrauen in den eigenen Körper und natülich eine gute Betreuung im Wochenbett haben.


Lg, Anja mit Püppi inside (34. ssw)

Beitrag von eugenie 17.09.08 - 19:21 Uhr

Hallo Tanja,

ich bin eine "geplatzte" Hausgeburt und habe leider meinen ersten Sohn (wegen Komplikation wärend der Geburt) ambulant Entbunden.
Ich war nur zur Geburt und dann noch 3 Stunden mit dem Kind im Krankenhaus und dann ab nach Hause.

Das sich das mancher nicht vorstellen kann, ist doch nichts neues ;-) nur DU musst entscheiden wie du dein Kind bekommen willst. Es ist deine Entscheidung, triff sie für dich und dein Baby.
Sollte es dir nach der Geburt nicht gut gehen oder sonst ein Grund vorliegen kannst du ja noch immer bleiben.


Ich wünsch dir alles Gute für deine SS
bin selbst in der 14 ss und werde mein 3 Kind wenn alles gut geht wider zu Hause entbinden (so wie Nr. 2) und diesmal mit Hebi (sollte sie es schaffen )

Also du siehst alles ist möglich.
lg
Eugenie, 14ss

Beitrag von jujo79 17.09.08 - 19:23 Uhr

Hallo!
Ich habe auch mein erstes Kind ambulant entbunden und werde es nach Möglichkeit auch beim zweiten wieder tun. Ich fand es super, nicht länger als nötig im Krankenhaus bleiben zu müssen. Und mein Mann und ich haben es so genossen, den ganzen Tag mit dem Kleinen in unserem Bett zu liegen und ihn zu bestaunen. Dazu hätten wir im KH ja wohl kaum die Ruhe zu gehabt.
Natürlich geht eine ambulante Geburt nur, wenn die Geburt problemlos verlaufen ist und es euch beiden gut geht. Aber ein paar Stunden bleibt man ja eh noch da, bei mir waren es so 4 Stunden.
Auf jeden Fall musst du dir eine gute Hebamme suchen, die die Nachsorge macht. Sie kann dir dann auch alles erklären, wenn du Fragen hast. Ich hatte sogar eine Beleghebamme, die bei der Geburt dabei war. Auch wenn ich die Rufbereitschaftspauschale selbst bezahlen musste, kann ich dir nur dazu raten, dir auch eine zu suchen.
Also, lass dich nicht abschrecken von den Meinungen der Anderen. Manche Schwangere wollen halt die totale medizinische Kontrolle und andere hören eher auch mal auf ihr Bauchgefühl.
Und wenn der Haushalt in den ersten Tagen und Wochen den Bach runter geht, macht das ja nun auch nichts!
Grüße JUJO

Beitrag von stin79 17.09.08 - 20:00 Uhr

hier - ich habe auch ambulant beim ersten entbunden!

Das war das beste was ich machen konnte!

Im GVK haben mich noch alle belächelt...und beim Nachtreffen hat mich mindestens 3/4 beneidet :-p

Wenn alles glatt läuft ist es ein super Sache und ich hoffe dass ich es diesmal wieder machen kann!

LG

Stin (11. ssw)