Stimmt das, Das Kinder ab dem 2. Geburtstag stressiger sind?

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von aureliana 17.09.08 - 21:04 Uhr

Hallo die Damen,

hatte heute mit meiner Schwester ein sehr interessantes Thema. Sie meinte, es in Erinnerung zu haben, das die Kinder ab dem 2. Lebensjahr sehr stressig sind und es sich mit dem 3. Geburtstag rum, wieder gäbe. Sie selbst hat 4 Kinder und hat es selbst an ihren Kindern mitbekommen. Nun, was meint ihr dazu? Könnt ihr das bestätigen? Meine Tochter ist 12, da kann ich mich nicht mehr so erinnern, wie sie mit 2 Jahren war, aber mein Sohn ist jetzt 2 und sehr stressig.

Da gab es mal eine Folge von den Dinos, da war das Baby nach dem 2.Geburtstag voll nervig und die haben dann schnell den 3. Geburtstag gefeiert (was ja eigentlich nicht geht) und dann wars wieder lieb. Scheint ja was dran zu sein, sonst würde sowas ja nicht auch noch im Fernsehen kommen, was meint ihr dazu?

Lg
Ines

Beitrag von entichen 17.09.08 - 21:11 Uhr

Hallo,

ich hab immer auf alle Muttis herab gesehen, die sich hier mit ihren 2 - jährigen die Haare gerauft haben.

Ich hab immer gesagt, mir kann das nicht passieren, ich bin ja so verständnisvoll, mein Kind ist ja sooo lieb, bei uns ist alles sooo toll...

ES TUT MIR FURCHTBAR LEID!!!

Mein Sohn ist 2,5 Jahre alt, ist immer noch ein Goldschatz, aber hat mit 2 Jahren eine Kehrtwende hingelegt, dass mir die Ohren geschlackert haben!!!

Mitlerweile können wir das ganz gut händeln, aber

JA, ES STIMMT!

LG

Beitrag von sandra7.12.75 17.09.08 - 21:20 Uhr

Hallo

Ich habe vier Kinder und die ersten 3 waren selten anstrengend,dann kam mein Sohn und wäre er das erste Kind gewesen hätten wir nur ein Kind.
Allerdings war er die ersten 2 Jahre extrem anstrengend und nun geht es ganz gut.#huepfHoffentlich bleibt das so.

lg

Beitrag von aureliana 17.09.08 - 21:24 Uhr

Hi,

ja kenn ich. Hätte ich zu erst meinen Sohn bekommen, hätte ich wahrscheinlich auch nur ein Kind :-D Aber wenn der Abstand lang genug ist, kann man sich ja wieder auf eine Schwangerschaft einlassen, denk ich. Von daher, würde ich auch noch eins bekommen, nur nicht jetzt!!

LG
Ines

Beitrag von entichen 17.09.08 - 21:29 Uhr

Hallo,

lustig, dass Du es erwähnst: Luca bleibt definitiv Einzelkind #cool.

Meine Bekannte hat ein Kind - so alt wie Luca - auch ein Junge, der sitzt den ganzen Tag rum und guckt, was die großen so machen, hört, macht keinen Mucks und ist überhaupt nicht zu bemerken.

Sie hat dann recht schnell das 2. bekommen, da war der kleine 15 Monate alt.

Tja, der Lütte hat voll und ganz die Mentalität meines Sohnes. Die beiden verstehen sich voll, trotz der 1,5 Jahre Unterschied. Und meine Bekannte sagt, wenn der Kleine so wird, wie Luca, dann hat sie jeden Tag Herzinfarkte #schock.

Aber ihr sei verziehen, bei so einem pflegeleichten ersten Kind hat man halt keine Nerven #cool.

LG

Beitrag von sandra7.12.75 17.09.08 - 21:45 Uhr

Hallo

Ich habe es immer auf die Erziehung der anderen geschoben,habe mich immer gewundert das díe nie in der Lage waren den HH zu führen.Ich habe das mit drei Kindern alles geschafft.
Als ich meiner Freundin gesteckt habe das wir einen Jungen bekommensagte die nur:
Und jetzt wird sich dein Leben komplett ändern #schockund so war es auch.
Mittlerweile ist er echt lieb und knuffig und will nur kuscheln.Echt toll aber darum bekomme ich wieder nichts geschafft.
Das ist mir aber jetzt auch egal weil bald kommt er in den Kiga und somit nutze ich die kuschelzeit noch aus,wer weiss ob er nächste Woche noch kuscheln möchte.

lg

Beitrag von entichen 17.09.08 - 21:49 Uhr

#schmoll

Bei meinem Sohn muss ich um Küsschen und umarmen und kuscheln BETTELN.

Er mag das nicht, er ist auch ganz selbstbewusst - ging in die neue Kita, sagte Tschüß und nachmittags hab ich ihn wieder abgeholt #schock.

Aber wenn er dann doch mal kommt, ist es um so schöner.

Und ohne so einen kleinen Teufel wär mein Leben sehr viel langweiliger - da käm ich ja mal zum sitzen #schock #freu.

LG

Beitrag von moulfrau 17.09.08 - 21:26 Uhr

Ich sag leider JA

Meine Mutter, Schwester, Bekannte und Freundinnen..... sagten es auch und ich wollts nicht glauben.

Ich denk dann feiern wir mal schnell den 3. Geb. damit wirs hinter uns bekommen :-D

Gruß Claudia

Beitrag von sonne_1975 17.09.08 - 21:48 Uhr

Ja, das stimmt. Sie entdecke ihr eigenes "Ich" und wollte alles selbst bestimmen und alleine machen.
Wenn man damit Probleme hat, dann ist es schwer.

Mein Sohn ist jetzt 2 Jahre und 4,5 Monate alt. Natürlich wurde er anstrengender mit 2 Jahren, bisher warte ich aber noch auf richtig anstrengenden Zeiten, denn so schlimm ist es gar nicht.

LG Alla

Beitrag von perserkater 17.09.08 - 22:17 Uhr

Hallo

die Folge von den Dinos kenn ich auch und sollte mein Kleiner so werde wie dieses rosa Dinobaby...na gute Nacht#schock

Grüßle
Sylvia & Tim (20 Monate) noch völlig harmlos + #ei 8.SSW

Beitrag von tauchmaus01 17.09.08 - 22:40 Uhr

Hallo,

kann ja nur von meinen Kindern reden und ich kann das nicht bestätigen.
Stressig fand ich dass ich im ersten halben Jahr Nachts nicht schlafen konnte.....aber da sie ja so mit 2 immer mehr reden können und sagen können was sie wollen fand ich es besser.

Bei der ersten war ich schon mit der zweiten Schwanger und bei der zweiten bin ich einfach generell schon entspannter....

Aber gehört hab ich es auch schon

Beitrag von luca-fion04 17.09.08 - 22:46 Uhr

Hallo,

ich kann es zum Glück auch nicht so bestätigen. Mein Sohn (jetzt 4) hatte immer diese klassischen Phasen. Die dauerten aber immer "nur" ein paar Monate. Aber dann eben auch wieder gute Phasen. Und seit er so 3,5 ist, ist er ziemlich stabil. Grundsätzlich wahnsinnig süß und lieb - und trotzdem hat er noch schlechte Tage, miese Laune...

LG

Beitrag von zotteli.82 17.09.08 - 23:59 Uhr

hallo

unsere kleine ist eigentlich ne ganz liebe, sie hört sehr gut wenn man ihr was sagt und macht es generell auch.
aber sie hat auch ihre trotzphasen.
ja, zwischen 2 und 2 1/2 jahren war es wirklich sehr anstrengend. ich kam mir teilweise vor als rede ich an die wand :-[
habe seeeeeeeeeeeehr viel geduld gebraucht und war abends dementsprechend hundemüde.

solch phasen haben wir teilweise heute auch noch was ja sehr gut ist - so entdecken die kleinen den eigenen willen und sich selber. aber im grossen und ganzen ist unsere kleine maus ne ganz liebe :-D

Beitrag von mausbacke04052006 18.09.08 - 07:12 Uhr

Hallo,

mein Sohn ist jetzt 28 Monate alt und er ist STRESSIG!!!! Es hört nicht, er macht was er will ... naja eben die Trotzphase....

Ich hoffe, dass die Aussage mit den 3. Geburtstag stimmt, dann müssen wir nur noch 8 Monate #schwitz durchhalten.

Gruß
Mausbacke

Ps. Es fing ziemlich genau am 2. Geburtstag an.

Beitrag von bianca0182 18.09.08 - 09:58 Uhr

OH jeeee

Wenn ich das so lese, beklomm ich richtig Angst! #schock

Elias ist jetzt fast 14Mon. Seidem er 11.Mon. ist, ist er extrem anstrengend!!! Hat einen mega Dickkopf und es muss alles nach seiner Nase gehen und wehe es ist irgendeine kleine Kleinigkeit was ihm nicht passt, dann schmeißt er sich hin, brüllt und schmeißt seine Stirn auf den Boden! :-[
Und alleine Spielen ist auch nicht mehr. Er rennt/krabbelt nur hinter mir her.
Dabei widme ich ihm meine ganze Zeit.

Ich geh mitlerweile am Stock und freue mich abends auf mein Bett #schmoll

Ich hoffe jeden Tag neu, dass die "Phase" langsam rum geht.

Beitrag von schullek 18.09.08 - 10:08 Uhr

generell denke ich das schon. allerdings ist mein sohn da anders:)
er war ein sog. 24h baby und das erste jahr mit ihm war extrem anstrengend. alles was danach kam ist im vergleich relativ einfach.

lg,
adina

Beitrag von marion2 18.09.08 - 11:54 Uhr

Da schließe ich mich an.

LG Marion

Beitrag von willow19 18.09.08 - 15:49 Uhr

Ich sag Jein!
Unsere Große war bis ca. 3,5 Jahre total lieb und nett und nun ist sie auch eine kleine Zicke und manchmal ein Monster.
Unser Kleiner hatte es schon mit einem Jahr drauf, uns unsere Nerven zu rauben. (Er zerlegte sein Zimmer und heute weiß ich, weshalb ich mich damals für ein Jugendzimmer aus bester Qualitiät entschieden habe. Er kletterte über sein Gitterbett und bekam schließlich Angst, bis er aus dem Bett fiel. Als ich die Gitterstäbe raus nahm, gefiel ihm das nicht. Wir mussten sein Bett im Übrigen andübeln, weil er es durchs ganze Zimmer schob und überall hoch geklettert ist. Seine Schübe schmiss er durchs ganze Zimmer. Also bekam er dann ein normales Jugendbett mit einem Jahr, dass im Übrigen fest verschraubt am Boden ist, nachdem er aus seinen Gitterbett den Lattenrost einzeln raus gerissen hatte..................usw..)
Nun hat sich das glücklicherweise gelegt, aber er ist immer noch ein kleiner Haudrauf und mit ihm ist es oft nicht so einfach. Dass heißt, es ist halt nicht ganz so einfach, wie es bei der Großen war.
Aber normal ab 2 Jahren testen die kleinen Persönlichkeiten ganz schön ihre Grenzen aus. Also viel Erfolg beim Nerven bewahren. ;-)

Liebe Grüße

Beitrag von yvonnechen72 18.09.08 - 16:23 Uhr

Hallo,

ich weiß, dass Kinder irgendwann stressiger werden, aber wann das aufhört...?#kratzVielleicht wenn sie ausziehen?Unsere Große ist jetzt 11J, und da ist von Besserung immer noch nichts in Sicht.;-)

LG Yvonne

Beitrag von -neugierig- 18.09.08 - 18:46 Uhr

Grins, da kann ich Dir nur beipflichten. Meine ist 10,5 J. und meine Freundin und ich sagen immer (ihre ist 11 J.), die stecken in der Vorpubertät, seit sie 7 J. sind...#schwitz

Beitrag von willow19 18.09.08 - 18:51 Uhr

Diese Frage stellen sich wohl viele Eltern.
Ich finds eigentlich immer recht interessant, wenn mir jemand sagt, "ach, dass ist nur ne Phase, die vergeht auch wieder..." (Meist auch noch von Leuten, ohne Kinder.....)
Ich finde, die Kinder rutschen eigentlich von Phase zu Phase und das ohne Pause. Aber da müssen wir nun durch und außerdem sind sie ja doch meist nicht 12 Stunden am Tag einfach nur stressig. Gibt ja auch super schöne und witzige Momente, die die nervenaufreibenden Vorkommnisse wieder in Ordnung bringen. ;-)

Liebe Grüße

Beitrag von yvonnechen72 19.09.08 - 11:14 Uhr

>Gibt ja auch super schöne und witzige Momente, die die nervenaufreibenden Vorkommnisse wieder in Ordnung bringen. <

Zum Glück gibt es die, sonst wäre einer von uns beiden schon in irgendéiner Anstalt!;-)

Und weißt du, was mich noch davor bewahrt völlig abzudrehen?
Der Gedanke, dass meine Tochter später hoffentlich auch Kinder hat und ich ihr sagen kann:Weißt du, du warst genauso!!!;-)

Beitrag von willow19 19.09.08 - 13:27 Uhr

"Und weißt du, was mich noch davor bewahrt völlig abzudrehen?
Der Gedanke, dass meine Tochter später hoffentlich auch Kinder hat und ich ihr sagen kann:Weißt du, du warst genauso!!!"

Lach, ja der Gedanke gefällt mir auch. ;-)

Liebe Grüße

Beitrag von kja1985 19.09.08 - 14:15 Uhr

Weiss nicht. Meine Tochter wurde halt noch ein wenig trotziger als überhaupt schon, aber ansonsten ist sie sehr lieb.

Beitrag von mami_wi 19.09.08 - 15:29 Uhr

so ist es bei mir #schmoll
im moment der horror schlecht hin.... nix geht mehr, selbst der spielplatz hilft nix mehr #schock
aber wir haben es ende november geschafft ;-)
dann ist meine maus 3 jahre alt, hoffe das es sich dann auch legt!!

lg sandra

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