Zurückstellung eines schulpfl.Kindes-wer aus NRW weiß Rat?

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von damnrats1 17.09.08 - 21:15 Uhr

Hallo,

ich würde gerne wissen,ob jemand von euch aus NRW kommt und weiß wie man vorgehen muss,um sein Kind um ein Jahr bei der Einschulung zurück stellen zu lassen.

Wir haben bereits eine Anmeldung für unser im kommenden Jahr schulpflichtiges Kind bekommen.
Soviel ich weiß,wird unsere Tochter zunächst in die Schule eingeladen und von den Lehrern eingeschätzt.Wir müssen uns also an die Schule wenden,oder?
Wann kommt der Amtsarzt ins Spiel?
Wann können wir einen Antrag stellen?
Wer kann uns helfen,das durchzusetzen?

Ist es wirklich so,wie ich es mal gelesen habe,dass der Schulrektor das letzte Wort dabei hat?

Wer kennt informative Links zudiesem Thema?

Danke im voraus,
Lucy

Beitrag von arkti 17.09.08 - 21:16 Uhr

Warum willst du denn zurückstellen??

Beitrag von damnrats1 17.09.08 - 21:30 Uhr


Hallo,

eingeschult werden Kinder,die zwischen dem 30.7.2002 und 31.08.2003 geboren wurden und sie hat Mitte August 2003 Geburtstag.

Ich finde,14 Monate Altersunterschied sehr viel,zumal wir sie kennen und wissen,dass es da Probleme geben könnte.

Es wäre uns lieber,wenn unsere Tochter noch ein Jahr länger Zeit hätte,um ihr Selbstbewußtsein zu stärken.


Lucy

Beitrag von bambolina 17.09.08 - 22:56 Uhr

Hallo Lucy

wir haben den 30.09 als Stichtag und mein Sohn hat im September Geburtstag. Er kam wenige Tage nach seinem 6. Geburtstag in die erste Klasse.
Er ist einer der Jüngsten. Die anderen sind mitunter über ein Jahr älter...

Obwohl ich von allen Seiten hörte "lass ihn zurückstellen" habe ich es (aus verschiedenen Gründen) nicht getan.

Trotz anfänglicher Schwierigkeiten habe ich es nie bereut. Er kam Anfang September 08 in die Zweite und es läuft super gut.

lg bambolina

Beitrag von biene21083 18.09.08 - 16:33 Uhr

Hallo,

wenn du sie aus diesem Grund zurückstellen lassen möchtest, wirst du nicht durchkommen.

Lg Maja

Beitrag von sandra7.12.75 17.09.08 - 21:33 Uhr

Hallo

Gibt es einen Grund???Hier ist es so das man defizite haben muss um die Kinder ein Jahr zurückstellen zu können.
Bei uns ging das ohne probleme,allerdings haben wir ein Kind mit Epilepsie und da war viel aufzuholen.

lg

Beitrag von damnrats1 17.09.08 - 21:49 Uhr

Hallo,
schau mal oben.
Lucy

Beitrag von arkti 17.09.08 - 22:04 Uhr

Das ist aber doch kein Grund.
Ich war auch immer eine der jüngsten, weil ich kurz vor Stichtag Geburtstag hatte, hat mir nicht geschadet.

Beitrag von damnrats1 17.09.08 - 22:13 Uhr

Uns wäre es auf jeden Fall lieber so.
L.

Beitrag von bambolina 17.09.08 - 22:58 Uhr

Dann ist sie einer der ältesten in der Klasse - dann muss sie vielleicht einmal sitzen bleiben und schon ist sie der Gruftie.

Nur weil es den Eltern "lieber so" ist, sorry finde ich gar nicht gut.

Beitrag von damnrats1 17.09.08 - 23:18 Uhr

Muss du auch nicht gut finden.
L.

Beitrag von arkti 17.09.08 - 23:32 Uhr

Gut das eine Rücksetellung nicht so einfach ist #schein

Beitrag von bambolina 18.09.08 - 12:51 Uhr

genau - schulreife Kinder ausbremsen, nur weil es den Eltern lieber ist. Ne danke.

Beitrag von damnrats1 19.09.08 - 22:18 Uhr

Deiner Antwort nach hättest du in der Schule besser aufpassen müssen...
Sorry,mit diesen Rechtschreibschwächen kannst du zu diesem Thema tatsächlich nicht Nützliches sagen.

Finde ich einfach schade,dass man hier von solchen Typen wie dir blöd angemacht wird.
Ich habe Rat gesucht und was passiert?
Ich werde beschimpft.
Echt niveaulos...

Beitrag von bambolina 17.09.08 - 23:33 Uhr

Hab ich nie behauptet, dass ich das MUSS

Beitrag von s30480 17.09.08 - 22:31 Uhr

Hab dir das mal gegoogelt:
http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Eltern/Einschulung/Einschulung/index.html

Vielleicht ist da ja was für dich dabei?

LG Sandra

Beitrag von damnrats1 17.09.08 - 23:20 Uhr

Danke,ist sehr aktuell und gut.
Lucy

Beitrag von kawatina 17.09.08 - 23:50 Uhr

Hallo,

ist schon was länger her, aber so habe ich es gemacht.

Ein Anruf bei der Grundschule, wo mein Sohn eingeschult werden sollte .
Sollte vorbei kommen.Die Sekrätärin hat einen Schrieb aufgesetzt und ich habe den unterschrieben.
Der Direktor hat dies bewilligt - laut Sekretärin sollte das auch kein Problem sein. Rektor befand sich gerade auf Klassenfahrt und war nicht greifbar.
Ich habe gesagt, das mein Sohn laut Kinderarzt noch ein "kleiner " 6 Jähriger ist, der noch ein Jahr brauche.
Attest und dergleichen war nicht notwendig.
Der Kinderarzt hätte mir aber ein Gutachten geschrieben - hat er von sich aus angeboten und dies auch kostenlos.

Kurze Zeit später bekam ich Post, das mein Sohn in den Vorschulkindergarten gehen sollte.

Dies ist aber schon 10 Jahre her. Ob dies heute noch so
einfach geht???? Einfach mal beim Schulamt anfragen oder bei der betreffenden Grundschule. Die geben sicher gern Auskunft.

LG
Tina

Beitrag von puscheline 18.09.08 - 00:48 Uhr

Huhu!
Seit dem es die Schuleingangsphase gibt,(die über 3 Jahre gehen KANN) sind (zumindest hier bei uns) die Vorschulen abgeschafft. Also gäbe es gar keine Möglichkeit das Kind woanders hin zu schicken. Allerdings habe ich auch von einem Fall in Köln gehört, dass die Eltern es geschafft haben das das Kind im Kiga bleiben kann. Man muß vermutlich nur gute Gründe haben und einen langen Atem....
Viele Grüße,#blume
Claudia

Beitrag von sandra7.12.75 18.09.08 - 10:49 Uhr

Hallo

Hier in RLP geht das nicht so einfach.Da müssen schon grosse Probleme sein das die Kinder den Schulkindergarten besuchen dürfen.Meine Tochter hat Epilepsie und da bin ich froh das es den Schulkindergarten gab/gibt.

lg

Beitrag von ratzundruebe 18.09.08 - 07:09 Uhr

Hallo

Und wo soll dein Kind das Jahr dann verbringen?
Vorschulen gibt es in NRW seid geraumer Zeit nicht mehr und die Kindergartenzeit ist ganz legal vorbei weil dein Kind ja in dem Zeitraum liegt (Mitte Aug.)

Und nur weil es das jüngste der Klasse wird ist das noch lange kein Grund ein Kind zurück stellen zu lassen.

Dann würde es ja zig Kinder davon geben.
Stell es dir nicht so einfach vor, denn das ist es nicht.

Und was meinst du was dein Kind noch in diesem Jahr für Sprünge machen kann. Die meisten Kiga kinder legen im letzten halben Jahr vor der Einschulung noch mal richtig was drauf.

LG Kerstin

Beitrag von use69 18.09.08 - 09:45 Uhr

Hallo Lucy,
Soweit ich es weiß, ist es mittlerweile sehr schwierig geworden, Kinder zurückstellen zu lassen.
Da müssen schon schwerwiegende Gründe her.
Wann ihr zum Amtsarzt müßt ist unterschiedlich, vielleicht einfach mal anrufen und fragen...?
Gott sei Dank gab es das bei meinen größeren Kindern nochnicht, sie waren 7 bzw. fast 7 bei der Enschulung und ich fand das sehr gut.
Allerdings hat sich das ja nicht nur für Deine Tochter verändert, so dass es noch mehr Kinder in dem Alter geben wird.
Die Schulen werden sich darauf einstellen müssen!
Gruß Ursula

Beitrag von biene21083 18.09.08 - 16:25 Uhr

Hallo,

seit letztem Jahr ist es fast unmöglich ein Kind in NRW zurückstellen zu lassen.

Ich wollte meinen Sohn auch zurückstellen, mir wurde von allen Seiten gesagt, dass dass nicht mehr möcglich ist

Ich hatte Bedenken, aber mein Sohn fühlt sich sehr wohl auf der Schule und es macht ihm Spass. Er ist der jüngste in seiner Klasse.

Jetzt bin ich froh, dass ich es nicht versucht habe
Eine andere Mutter hat es vor 2 jahren aber noch geschafft, hat aber einen Rechtsanwalt mit einbezogen, es hat viel nerven gekostet, viele Arztbesuche )

Lg Maja

Beitrag von sandra7.12.75 18.09.08 - 20:08 Uhr

Hallo

Hatte das Kind denn wirklich was???Ich finde es eine Frechheit wenn das nur so ist weil Mutti dem Kind nichts zutraut.
Mit Rechtsanwalt einschalten,hatten die sonst nichts zu tun???Toller Einstand dann in der Schule.

lg Sandra

Beitrag von biene21083 18.09.08 - 20:34 Uhr

Hallo,

der Junge leidet am Down-Syndrom

Den Rechtsanwalt haben sie eingeschaltet, weil eine Rückstellung ja eigentlich nur möglich ist, wenn man davon ausgehen kann, dass das Kind ein Jahr später auf eine normale Regelgrundschule eingeschult werden kann.
Dass war bei dem Jungen ja nicht der fall. Er hat in dem einem Jahr länger im KiGa auch nicht viel dazu gelernt. Eher im Gegenteil, er wurde immer mehr ausgegrenzt, er tat mir immer so leid, dabei ist er so ein lieber Junge.

Lg Maja


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