Krebs und Krebs und ...... alles sch...

Archiv des urbia-Forums Trauer & Trost.

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muß jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von cinderelchen 17.09.08 - 23:09 Uhr

Es ist doch schlimm und schlimmer.
Ich könnte nur #heul

Ich habe bereits meine Cousine (30) an Krebs verloren. Nun haben wir vor einer Woche eine ganz liebe Nachbarin beerdigt, mit der ich aufgewachsen bin.

Nun liegt die Patin meines Mannes seit Monaten immer wieder in der Klinik - es gibt keine Hoffnung mehr, sie wartet....

Und eine liebe Arbeitskollegin meines Mannes nun auch....

Es ist zum #heul
Warum nur, warum. Diese Krankheit, sie kommt mir derzeit vor wie ein Fluch, es ist traurig, es macht wütend und so unendlich hilflos.

#kerze

Beitrag von arkti 18.09.08 - 00:20 Uhr

Diese Krankheit wird einen Grund haben bin ich mir ziemlich sicher.
Welchen weiß ich nicht, Umwlt? Ernährung? Medikamente? irgendwie sowas.

Am besten sind dann immer noch die die behaupten wollen das es schon immer soviele Krebsfälle gab. Nie im Leben.
Heute sieht man eine Todesanzeige von jungen oder jüngeren Menschen und wenn es keine Unfälle waren war es Krebs, ok manchmal auch Herzinfarkt.

Genauso wie die Sprüche wer 5 Jahre geheilt ist ist wirklich geheilt, auch Blödsinn, kenne genug Fälle bei denen es wiederkam und dann gleich doppelt so dick. Ein aktueller Fall jetzt nach 18 Jahren, zack wars wieder da trotz regelmässiger Kontrollen.

Man kann nur jeden Tag genießen und Leben wie es einem gefällt, auch gesunde Ernährung schützt nicht.

Beitrag von ricy_77 18.09.08 - 09:29 Uhr

Richtig, jeden Tag geniessen und das beste aus jedem Tag machen.
Und das, was man tun will JETZT tun und nicht aufschieben, weil es gerade nicht passt. Wer weiß, ob dann noch Zeit ist.

All das musste ich lernen, als ich vor fast 4 Jahren meinen Freund gehen lassen musste, mit 35 Jahren - Krebs!

#kerze für all unsere Lieben
Ricy

Beitrag von steffi1808 18.09.08 - 10:54 Uhr

Das kann ich nur bestätigen!
Eine Freundin meiner Schwester hat vor 3Wochen ihre Mutter(48) an (Brust-)Krebs verloren.Dann eine ganz liebe Nachbarin von mir liegt derzeit auch im Krankenhaus weil sie Krebs festgestellt haben.Und dann noch der Onkel meines Freundes, auch im Krankenhaus mit Krebs... festgestellt vor 2 Wochen und es gibt keine Hoffnung mehr#heul

Ich finde das Ganze auch nicht mehr normal....die Fälle häufen sich wirklich dramatisch#schock#schock#schock

Wünsche Dir und Allen die dies betrifft, ganz viel Glück und Kraft#klee#klee#klee

Beitrag von babsi1785 19.09.08 - 14:45 Uhr

Ja, mom. habe ich sehr große Angst um meine Mutter. Sie ist 52. Nach einer Galleinsteinentfernung ging es ihr nie besser. Wochenlang untersuchungen. Gestern war sie in der Röhre.... als ich sie angerufen habe ist sie auf meine Frage was raus kam, nicht eingegangen. Dann dachte ich es mir selber und fing an zu weinen. Als sie fragte was los ist und ich sagte das ich scheiss Angst um sie habe meinte sie nur noch das sie es auch hat aber erst am Dienstag den BEricht bekommt. Morgen fahren wir sie besuchen ....

Ich habe solch eine Angst. MEin Onkel starb vor 10 Jahren an Krebs. Vor 3 Wochen sagt mir meine Freundin das sie Gebärmutterhalskrebs hat und nun das. KLar viele denken wohl von euch das sie ja schon 52 ist. Aber es ist einfach nicht fair. Sie hat 5 Kinder alleine groß gezogen und nun, wo alle Kinder auf eigene Beine stehen und sie endlich mal an sich denken könnte kommt so was. Ich hoffe so sehr das am Dienstag alles gut geht.

Beitrag von qayw 19.09.08 - 15:15 Uhr

Ich kann Dich verstehen.
Meine Mutter ist 2004 an Krebs gestorben und 2007 der Lebensgefährte meiner Oma.
Mein Schwiegervater ist nach Lungenkrebs und einem Gehirntumor schwerbehindert.
Außerdem sind noch ein Freund meines Vaters und ein Freund meines Schwiegervaters 2007 an Krebs gestorben.

Mein Vater ist Ende 2007 an einem Aneurysma gestorben.

Ich warte ständig darauf, daß es den nächsten erwischt. #heul

Vor allem macht dieser verdammte Krebs ja erst Beschwerden, wenn es zu spät ist.
Das ist wirklich eine Geißel der Menschheit.

#kerze

@arkti: In früheren Jahrhunderten gab es weniger Krebs - weil die Leute meistens an was anderem gestorben sind, bevor sie in das riskante Alter kamen. Viele Krebsarten kriegt man nämlich erst ab 50 oder 60 aufwärts.
Die Römer hatten übrigens auch schon Krebs. Soviel zum Thema, das liegt an unserer heutigen Lebensweise...

Beitrag von nico13.8.03 19.09.08 - 19:57 Uhr

HUHU

Ich kann dich verstehen,mein Mann erkrankte im Mai diesen Jahres an Hodenkrebs und wir haben es besiegt.
Leider erkennt man den Krebs oft zu spät den er bringt keien Schmerzen bei meinen Mann war es ein Vorbote von einer Entzündung,ich bin so froh das mein Mann keine Metastasen im Körper hatte,zum Glück brauchte er auch nur 2Zyklen Chemo machen(das wünsche ich keinen).
Nun geht er auch seid Dienstag auch wieder arbeiten.
Ich bin echt glücklich das ich mein Mann sofort zum Arzt getrieben habe.
Auch wir musten schon einige aus der Familie und Freundeskreis hergeben durch den Krebs.
Lass dich mal ganz lieb drücken.

LG niki