Kinderbetreuung durch Großmutter

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Beitrag von paulinchen07 18.09.08 - 09:31 Uhr

Hallo an Alle:

Ich habe am Donnerstag einen Termin bei der Kreisverwaltung,es geht um die anteilige Übernahme der Kosten für die Kinderbetreuung.

Ab meinem kommenden Semester wird meine Mutter sich um meinen Sohn kümmern,während ich zur Uni gehe.
Da sie dafür natürlich weniger ,bzw. kaum noch arbeiten kann ,fehlt ihr Geld.
Ich gebe zwar schon mehr ab als vorher,aber die Kreisverwaltung hat uns nun informiert,dass wir auch einen Antrag auf Kostenübernahme stellen könnten.

Da meine Mutter Familienmitglied ist,und keine Ausbildung zur Tagesmutter hat,wird sie wohl nicht den vollen Satz bekommen.
Aber wir überlegen nun,wie viel sie ungefähr bekommen wird,damit wir planen können ob ich evtl noch einen Tag in der Woche mehr zur Uni könnte.
Bisher habe ich vier Tage in der Woche,damit Sie einen Tag arbeiten gehen kann,um wieder ein bisschen Geld raus zu holen.

Für Sie ist das Ganze ansonsten nicht unbedingt unangenehm,sie macht das ganz gerne,aber mich plagt trotzdem das schlechte Gewissen. Ich finde es einfach nur so klasse, wie sehr sie mich unterstützt. Deshalb wäre es natürlich super,wenn wir da vom Jugendamt einen Zuschuss bekommen würden.ich würde auch gerne noch nebenbei arbeiten gehen,aber bisher habe ich noch nichts passendes gefunden,es dürfte ja den Rahmen von einem Tag in der Woche nicht sprengen,denn ansonsten müsste Sie ja wieder vermehrt aufpassen ,bzw ich würde meinen Sohn noch weniger sehen.

Ab nächstes Jahr im April hat er endlich einen Kindergartenplatz,dann kann ich Sie endlich etwas entlasten.
Aber jetzt habe ich weider zu viel gequatscht,also weiß evtl jemand mit wieviel man da überhaupt rechnen kann?
Sie passt pro Tag etwa acht bis neun Stunden auf.


LG Paulinchen07

Beitrag von mannu 18.09.08 - 13:04 Uhr

Soweit ich weiss kann deine Mutter keinen Zuschuss bekommen, da sie keine Pflegeerlaubnis hat, bzw. keine berufliche Qualifikation.

Die muss dem JA vorliegen um einen Zuschuss zu bewilligen.

Hat sie eine Pflegeerlaubnis, dann kannst du den Zuschuss beantragen.
Die Höhe ist abhängig vom Familieneinkommen, und der Betreuungszeit und von eurem JA (die zahlen teilweise unterschiedlich. Köln zahlt z.B. weniger als Troisdorf)

Dazu solltest du dich mal mit deinem JA in Verbindung setzten und nachfragen.

LG Mannu

Beitrag von paulinchen07 18.09.08 - 13:08 Uhr

Doch,ich habe ja bereits mit dem Jugendamt gesprochen,
Sie darf definitiv einen Antrag stellen.
Wir wissen nur noch nicht die Höhe,und konnten heute keinen mehr erreichen.

Trotzdem danke für Deine Antwort!

LG

Beitrag von ck160181 18.09.08 - 13:23 Uhr

Wenn es ähnlich dem sein sollte wsa eine Tagesmutter vom JA bekommt, dann schreib ich dir mal auf was ich dazu habe, aber kann sein dass es nicht mehr der neuste Stand ist, da tut sich in letzter Zeit soviel.
Also:

Stufe 1: 7 bis unter 20 Std. - Höchstbetrag 187 Euro

Stufe 2: 20 Std. und mehr - Höchstbetrag 304 Euro

Stufe 3: 30 Std. und mehr - Höchstbetrag 379 Euro

Stufe 4: 40 Std. und mehr - Höchstbetrag 446 Euro

Aber das Geld muss dann ab 2009 versteuert werden und sollte deine Mutter mehr als 355 Euro rausbekommen, nach Abzug der Betribskostenpauschale, dann muss sie sich selbst Krankenversichern.
Wenn das in diesem Fall auch so ist#kratz.

Gruß Conny

Beitrag von paulinchen07 18.09.08 - 13:34 Uhr

Vielen Dank,es müsste etwa die Hälfte sein,oder noch ein bisschen weniger sogar.
So sagte mir das zumindest die beraterin beim Jugendamt ,sie hat nur keine Beträge genannt.


LG Paulinchen07

Beitrag von ck160181 18.09.08 - 13:49 Uhr

Na dann, wenigstens etwas.

Gruß Conny

Beitrag von mannu 18.09.08 - 14:52 Uhr

Bei uns sind es bei 40h 459 Euro die das JA an die Tagesmutter zahlt.
Dafür wollen die aber von uns 304,27 Euro wiederhaben.

LG Mannu