Schlaf und stillen

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von mamaca 18.09.08 - 10:27 Uhr

Liebe Muttis.
Habe schon mal eine Frage gestellt und damals liebe Briefe und Antworten bekommen.
Heute melde ich mich wieder weil ich das Problem mit meiner Tochter immer noch habe.
Lena ist jetzt 7 1/2 Monate alt.Sie wird gestillt bekommt jedoch ein Gläschen und eine halbe Portion Brei am Tag weil mehr nicht geht.Dazu trinkt sie mal 150 ml Wasser oder Tee.Saft spuckt sie und bei Banane würgt sie.Rest wird sie gestillt und das mag sie auch am liebsten.
Spätestens um 20 Uhr geht sie schlafen und meist schläft sie an der Brust ein.Ab 22 Uhr wird sie stdl.wach und will an die Brust.Seit paar Tagen ist sie gegen 3,4 Uhr auch eine halbe Std.wach und singt uns was vor.
Tagsüber schafft sie es auch nicht länger als 40 Min.zu schlafen.
Lena ist sehr fit und hat bereits 7 Zähne.Sie steht schon auf,krabbelt seit sie 6 Monate alt ist usw...Das bedeutet das ich tagsüber mich auch nicht ausruhen kann.
Hab bereits versucht abzustillen aber sie nimmt das Fläschen nicht.Ich hab in letzter Zeit sehr oft Kopfschmerzen und mein Apettit ist auch nicht mehr so.Ich bin mir auch nicht mehr sicher ob meine Milch nahrhaft genug für die Lena ist obwohl sie an Gewicht bekommt und sosnt super gedeiht.Mein Mann und ich haben jetzt nun auch das Buch jedes Kind kann schlafen lernen gelesen und wollten am Freitag damit anfangen.
Meine Frage ist ob jemand das gleiche Problem hat ( meine das nächtliche Stillen) und dazu mir Tipps geben kann.Auch Tipps zum abstillen oder wie ich sie zum durchschlafen bringen kann.Bin sehr dankbar für alle Ratschläge .
LG an alle.

Beitrag von sunflower.1976 18.09.08 - 10:40 Uhr

Hallo!

Mein Sohn war ähnlich. Eine Schlafphase von zwei, drei Stunden war im Alter von fünf Monaten bis ca. einem Jahr sehr sehr selten. Ich konnte einfach nicht mehr, wollte aber auch nicht abstillen o.ä.
Da ich vom Konzept aus dem Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen" gar nichts halte, habe ich mir aus anderen Tipps aus dem Internet eine andere Möglichkeit zusammengebastelt.

Einige Tage habe ich aufgeschrieben, wann und wie lange (auf die Minute genau) André nachts gestillt werden wollte. Dann habe ich mir eine der Mahlzeiten herausgesucht, die mich am meisten belastet hat. Die habe ich dann ganz langsam verkürzt, also zwei Nächte lang eine Minute weniger als sonst, eine weitere Minute weniger in den kommenden zwei Nächten usw. So hat André nach einiger Zeit keinen Bedarf mehr nach dieser Stillmahlzeit gehabt, ohne dass er im Bettchen weinen musste.
Als sich das eingespielt hat, habe ich eine weiter Mahlzeit ausgewählt und bin genauso vorgegangen. André wollte nach wie vor sehr häufig nachts bei mir trinken und Schlafphasen von über vier Stunden waren selten. Aber so kam ich damit gut klar und mit 17 Monaten hat er von jetzt auf gleich ohne jegliche Veränderung durchgeschlafen. André ist jetzt drei Jahre alt und wir hatten nie mehr - außer bei Erkältungen - Probleme mit dem durchschlafen und er geht nach wie vor sehr gerne ins Bett.

LG Silvia

Beitrag von schullek 18.09.08 - 11:32 Uhr

hallo, ich habe ehrlich gesagt kein patentrezept für dich, wie du deine tochter zum nächtlichen bessre schlafen bringen kannst. alleridngs weiss ich, wie du dich fühlst. ich habe fast das gleich nur noch länger durch.
von der methode aus 'jedes kind...' würde ich dir allerdings abraten!
natürlich ist deine milch nahrhaft genug und das siehst du ja an deinem kind.
ich würde stattdessen das buch: schlafen und wachen von w. sears empfehlen.
wenn du das gelesen hast und noch immer meinst, die andere methode ausprobieren zu wollen, dann tu das.

aber versuche euren eigenen weg zu finden. wie es meine vorschreiberin getan hat.

lg,
adina