Fragen wegen Hund aus Spanien

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von wernerulli 18.09.08 - 11:42 Uhr

Hallo,
nachdem wir eine positive Vorkontrolle hatten treffen wir jetzt die Entscheidung, welchem Hund wir ein neues zuhause geben. Zwei sind in der engeren Auswahl. Heute abend soll ich mich telefonisch melden, bzgl. der weiteren Vorgehensweise. Jetzt überlege ich die ganze Zeit, welche Fragen noch wichtig sind damit man im Vorfeld so viel wie möglich über den neuen Hund weiß. Meistens sind es ja Straßenhunde, aber auch die sind ja sicher schon einige Zeit dort im TH und da kann doch bestimmt schon jemand etwas über die einzelnen Eigenschaften sagen. Bisher weiß ich nur, das beide ca. 3 Jahre alt sind und sich mit anderen Hunden vertragen. Ebenso sind sie geimpft usw., die ganze Palette. Was für Fragen würdet ihr noch stellen, wenn ihr an meiner Stelle ständet?
Gruß
Ulli

Beitrag von bottroperin1987 18.09.08 - 11:55 Uhr

hmm.. ich würde fragen ob die wissen ob die hunde sich mit katzen,kleintieren,kinder fremden menschen verstehen/ verhalten..
irgendwelche negativen eigenschaften haben (nicht stuben rein,irgend ein handi cap.. ect)

ansonsten viel spass mit deinem neuen mitbewohner..#blume

Beitrag von jumper 18.09.08 - 12:18 Uhr

Verhalten:

Katzen?
Kleinkinder?
Fremde?
Artgenossen?
Ruhig, hektisch?
Vorgeschichte?
ängstlich?
halsband gewohnt?
Leine gewohnt?
rasse?
Lärm?


Gesundheitlich:

Krankheiten?
Test auf Leishmaniose etc
Geimpft?
gechipt?
Entwurmt?

Beitrag von dore1977 18.09.08 - 13:03 Uhr


Ist er auf Herzwürmer getestet?

Ansonsten hast Du ja schon viele Tips bekommen.

lg dore

Beitrag von sde42bs 18.09.08 - 13:59 Uhr

Hallo,
ich würde gar keinen nehmen !
Das ganze hat auch einen Grund und ich spreche da aus Erfahrung.
Was bringt einem das, wenn alle Fragen beantwortet werden aber im Endeffekt nicht stimmen ?
Kenne eine Frau mittleren Alters deren Hündin verstprben ist und nun einem neuen Hund ein zuhause geben wollte.
Sie sah eine dieser Fernsehsendungen die Tiere vermitteln, und da war ein Hund dabei der ihrem verstorbenen sehr ähnlich sah. Also kontaktierte sie diesen Sender und es wurde alles in die Wege geleitet. Der Hund wurde ihr beschrieben als problemlos gegen Hunde, Katzenlieb und Kinderbegeistert.
Das Ende der Geschichte ? Sie bekam als Dank ihrer Hilfsbereitschaft und Gutmütigkeit, einen Hund der hochagressiv auf Artgenossen reagiert, Katzen zum "fressen" gern hat und nach kindern schnappt. Das finde ich richtig traurig denn die Dame hat Enkelkinder die bei ihrem besuch Angst haben und auch der Hund muss angebunden werden weil es sonst zum Eklat kommen würde.
Der Hund selber kann sicher nichts dafür, aber sich nicht die Mühe machen die geeignete Person für den Hund zu finden, und mit fadenscheinigen Aüßerungen die Vermittlung bewirken, finde ich unter alles Sau.
Denn diese Frau hat ihn nun, und nur Probleme.

Warum keinen Hund von hier ? Hier leben auch genug Hunde und man hat vor allem mehr zeit zu testen ob das Tier zu einem passt oder nicht.

Muss nicht immer so sein, deshalb wünsche ich dir auf alle Fälle mehr Glück dabei.

LG. Lisa

Beitrag von saja503 18.09.08 - 17:02 Uhr

Zu dem Bericht vor mir möchte ich das Gegenbeispiel bringen! Habe seit 2001 einen spanischen Hund aus dem Tierheim, und meine Emma (so heißt sie) ist mit das beste, was mir je passiert ist. Ein Traum von einem Hund. Sie ist zwar etwas ängstlich und total auf mich fixiert, aber sie würde nie nach jemandem schnappen, ist superstubenrein und intelligent und jeder, der sie kennenlernt, liebt sie sofort.

Ich wünsche dir und der armen Seele, die du aufnimmst, eine genauso tolle gemeinsame Zeit! :-)

Liebe Grüße

saja503

Beitrag von tauchmaus01 18.09.08 - 17:51 Uhr

Ich finde es immer bedenklich einem Tier welches vorher frei umhergelaufen ist, ein Daheim in einer Wohnung zu geben? Oder habt ihr ein großes Haus mit Grundstück?

Mich würde auf jeden Fall interessieren, was geschieht, wenn alle Infos nicht den Tatsachen entsprechen.

Da nimmst du also ein Tier auf, welches frei geboren wurde und frei lebte, ohne Einschränkungen....dann kommt es in ein sicher überfülltes Tierheim, erlebt dort eine Menge Stress, sicher war er in einem kleinen Zwinger, Dann der Reisestress.....ich kenn bisher keinen Spanischen Hund der nicht irgendeine Macke hat.

Der Hund der Nachbarn ist auch so ein Importhund....voll lieb und süß, kann man aber nicht von der Leine lassen, dann flitzt er wie ein verrückter fort.

Er hat noch mehr Ticks, alles Rest der Zeit aus Spanien, des Einfangens und des Transportes....


Ich kann immer noch nicht verstehen weshalb man einem Tier sowas zumutet...wenn man helfen will, dann eher mit Geldspenden um Kastrationen zu finanzieren, damit das Elend mal ein Ende hat.

Denn solange immer wieder Tiere "gerettet" werden, wird das Geld statt für Kastras in den Transport gesteckt......

Was kostet denn die ganze Geschichte? Was kostet in Spanien eine Kastra?

Unsere Tierheime haben gaanz viele süße Hunde die warten........schade!

Aber anscheinend ist es ja "inn" einen Hund aus dem Ausland zu "retten"!

Mona

Beitrag von glu 18.09.08 - 20:04 Uhr

< Unsere Tierheime haben gaanz viele süße Hunde die warten........schade! >

Naja, geht so! Die meisten Hunde sind Listenhunde die niemand mehr will, in Bremen werden sie demnächst ganz verboten.

Viele haben auch schlechte Erfahrungen mit Hunden aus deutschen TH.
Ich höre auch immer wieder das es schwer ist Hunde aus dem TH zu bekommen die sich mit Katzen verstehen, teilweise können die Pfleger nicht mal Auskunft geben. Bei Hunden aus dem Ausland sieht das anders aus. Außerdem sind Straßenhunde für gewöhnlich wesentlich besser sozialisiert, Ausnahmen bestätigen die Regel.

Also verstehen kann ich es, wenn man im Ausland guckt. Aber obwohl ich mit Orgas zusammen arbeite die Hunde aus dem Ausland vermitteln, denke ich das es auch in unseren TH genug arme Selen gibt. Aber die Hunde aus dem Ausland werden ja nicht nur nach D vermittelt, teilweise werden sie über deutsche Pflegestellen auch wieder in ein anderes europäisches Land vermittelt!

Entweder hat man Glück oder Pech!

Wir arbeiten neuerdings mit einer Orga zusammen die Hunde aus Rumänien holen, aber nicht um jeden Preis. Dort werden nur die Welpen, die Kranken und die Alten in die Vermittlung gegeben. Die Anderen werden gechippt, entwurmt, geimpft und kastriert wieder auf die Straße zurück gebracht. Diese Maßnahmen bewahren sie vor den Tötungsstationen! Mit der Schutzgebühr die es hier für die vermittelten Hunde gibt wird das dort zum Teil finanziert.

Ob das nun in Spanien auch so läuft weiß ich nicht, könnte ich mir aber vorstellen!

lg glu

Beitrag von jumper 18.09.08 - 20:46 Uhr

Jap., meiner Meinung nach gehört das massenhafte einschleppen verboten

Beitrag von wernerulli 19.09.08 - 11:03 Uhr

Lächerlich !!!!

Beitrag von jumper 19.09.08 - 12:42 Uhr

Stimmt, das ist das was ich davon halte