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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von mehlwurmal 18.09.08 - 12:01 Uhr

Ich bin am 1.9.2008 ein neues Arbeitsverhältnis als Feinkostverkäuferin eingegangen, am 02.09.2008 habe ich durch meinen FA erfahren, dass ich schwanger bin.

Da ich mir dachte Ehrlichkeit währt am Längsten, habe ich die Schwangerschaft tags darauf gleich meinem Arbeitgeber gemeldet, die Stellvertrende Filialleiterin hat anschließend dem Filialbetreuer telefonisch bescheid gegeben, welcher meinte, die nächsten Tage wegen einem Gespräch vorbei zu kommen.

am 08.09. hat er mich dann zu mittag ins Büro gerufen, hat mir ein Kündigungsschreiben hingeknallt und gemeint: "Frau Mayer, bitte unterschreiben Sie mir bitte dieses Schreiben, ihr Dienstverhältnis wird per heute aufgelöst (sie befinden sich ja noch im Probemonat) da sie für diese Arbeit praktisch ungeeignet sind. Ich würde es als Kassenkraft mal versuchen."
das Kündigungsschreiben datiert mit (wie soll es anders sein): 03.09.2008 der Tag andem ich die Schwangerschaft in der Arbeit gemeldet habe.

ich hab dann gemeint, wenn er meint ich bin für die Feinkost ungeeignet und soll Kassakraft machen, warum er mir keinen Job anbietet als Kassakraft.....doch darauf hat er gar nicht geantwortet. ich habe unterschrieben und bin gegangen, war total fertig und erledigt und wusste nicht wies weiter geht in dem moment.
ich war in meinem ganzen Leben keinen einzigen Tag arbeitslos und jetzt steh ich da....

ich dachte mir dann dass ich trotz allem zur Arbeiterkammer gehe um mich zu erkundigen was Sache ist.....und siehe da, auch im Probemonat gibt es einen Schutz im Zuge des Gleichberechtigungsgesetzes.....und ich habe geklagt.....


und dann bekomm ich heute morgen doch glatt einen Anruf: "Frau Mayer, Anwaltskanzlei ******** in Sache ******, die Wirtschaftskammer hat mich eben angerufen, sie sind mit sofortiger Wirkung wieder angestellt. Bekommen diesen Monat volle Gehalt und sind bis nach der Karenz Angestellte der Firma *****."

Man darf sich halt nicht zu schade sein sämtliche Hebel in Bewegung zu setzen. Und mittlerweile habe ich auch per Email eine "Entschuldigung" der Firma bekommen und die Personalchefin setzt sich heute noch mit mir in Verbindung wann und wo ich beginnen darf.

Beitrag von freckel 18.09.08 - 12:05 Uhr

gut gemacht!!!

oh mann, das ist ja wohl echt ein arsch... der hat bestimmt nen ziemlichen einlauf bekommen, wenn nicht selber die kündigung :-p

lg eva m nia, mirjo u #ei#ei 19te ssw

Beitrag von ichliebees 18.09.08 - 12:05 Uhr

Super!!1
Das freut mich für Dich!!!
DAnn viel Spaß auf der Arbeit, hoffentlich sind sie alle trotzdem nett zu Dir!

LG, Tanja

Beitrag von paulsliebling 18.09.08 - 12:09 Uhr

Super, ich gratuliere. Hast du echt gut gemacht.
lg paulsliebling

Beitrag von mehlwurmal 18.09.08 - 12:13 Uhr

danke =o)

ich komm auf alle Fälle nicht mehr in die gleiche Filiale....dass ich es nicht leicht haben werde das ist mir klar....ich denk in dem Fall echt nur augen zu und durch....arbeit ist wichtig....gerade wenn ein Kind am Weg ist oder da ist......

ich kann euch gar nicht sagen wie erleichtert ich bin....

Beitrag von melanie34 18.09.08 - 12:13 Uhr

naja, in Deutschland darf man eine Schwangere sowieso nicht entlassen, egal in welcher Woche sie ist und egal ob sie in der Probezeit ist oder nicht. Bei Dir ging es ja noch gut aus!!
In Österreich ist das sicher so, weil dort eh Vollbeschäftigung herrscht. So richtig ernst ist das Thema Arbeitslosigkeit in A wohl nicht wie bei uns! Trotzdem ist es immer wieder ungeheuerlich, wie Arbeitgeber mit Schwangeren umspringen.