Diese ständige Pinkelei in die Hose

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von lavazza34 18.09.08 - 13:43 Uhr

Huhu,

unser Sohn ist 3,5 und geht seit kurzem in den Kindergarten.
Ich weiß, es soll normal sein, dass sie ab und an mal wieder in die Hose machen wenn sie in Kindergarten kommen, aber das hat er auch schon vorher gemacht.

Ich hab momentan Wäsche #schwitz

Egal ob Kindergarten oder zu Hause, immer ist seine Unterhose nass und meistens auch seine komplette Hose.

Langsam nervt´s echt :-[

Wenn ich sehe er muss, frag ich ihn, ob wir auf Toilette gehen. Ne, will er ja natürlich nicht. Erst wenn die Hose nass ist und er dann gar nicht mehr einhalten kann....
Es kommt mir vor, als wenn er einfach keine Lust hat....

Was können wir machen #schmoll?

LG

LG

Beitrag von munirah 18.09.08 - 13:52 Uhr

Uns geht es genauso, und mein Großer ist schon 4! Allerdings ist es eher ein großes Tröpfchen, das in die Hose geht, ganz nass wird nichts mehr. Heute habe ich schon drei Hosen gesammelt...
Der Kleine (fast 3) bekommt es immerhin etwas besser geregelt und bleibt öfter trocken.
Dazu noch ein spuckendes Baby - die Waschmaschine wird nicht arbeitslos!
Bin mal neugierig, ob hier irgendjemand ein Super-Erfolgsrezept anzubieten hat;-). Der- oder Diejenige hätte einen Orden verdient!

Munirah

Beitrag von bibabutzefrau 18.09.08 - 13:56 Uhr

Was können wir machen ?

abwarten.

war bei uns auch so-und ist teilweise auch noch so.

Ich habe alles durch,meckern,loben,Punktesytem,erpressen...

nix half.

jetzt sag ich niochts wenn die Hose nass ist,mach kein Thema mehr draus.

ich frage sie ob sie eine Windel haben will - sie darf sie haben,will sie aber nicht.

2 Schritte vor,einen zurück.

Habe das "Problem" beim Kia vorgetragen und der meinte ich solle sie in Ruhe lassen.Eine Windel anbieten,kein Thema draus machen.Druck erzeugt Gegendruck.

Ich erinner sie jetzt öfter mal ans Klogehen,schleppe sie zur Not auch mal hin wenn sioe sich beharrlich weigert.

Wir sind von 8 verpinkelten Hosen auf 1- 2 am Tag.

Ein Fortschritt;-)

und bald ist es so dass keine mehr nass wird.

Gelduld und cool bleiben:-)


LG Tina

Beitrag von maunzer 18.09.08 - 13:59 Uhr

Zja, ich bin jemand der dich sehr sehr gut verstehen kann!!!!

Und ohne dir Angst machen zu wollen ( jedes Kind ist anders) bei meinem großen ist es erst vor ein paar Monaten besser geworden und er wird im Nov. 5 !!!

Das dumme ist ich kann dir auch keinen "richtigen" Rat geben.
Wir haben so so so viel versucht!
Das Beste war einfach NICHTS zu machen.
Und das ist das schwerste überhaupt! Denn ständig diese stinkige nasse ekel Wäsche zu habe ist echt nervig!

Bei uns ist es nun so dass er endlich allein aufs Klo geht.
Allerdings mit großen Ankündigungen ;-)
1-2x ist die Hose in der Woche schon noch nass.
Doch nicht mehr klatschnass sondern eher ne Pütze.

Für den Kindergarten hat er jetzt spez. U-Hosen an.
Die sind im Schritt doppelt und dick gefüttert so das ca. ein Schnapsglas aufgefangen wird. ( kann dir den link geben)
Das gibt ihm etwas sicherheit.

So machen wir es so das er vor dem kiga zu Hause aufs Klo geht und im Kiga dann nochmal bevor ich Tschüß sag. Und wenn ich ihn hole gehts auch als allererstes aufs Klo.

Ist er mal wieder nass, dann schick ich ihn ( ungelogen) alle 30 min aufs Klo.
Das nervt ihn dann so sehr so das er spätestens am nächsten Tag wieder weiß wie das aufs Klo gehn geht.

Auch wenn es dich nervt: aber lass ihn noch Zeit!

Gruss maunzer


Beitrag von redenmitniveau 18.09.08 - 14:05 Uhr

Also, Patentrezept gibt es keines.....

ich hatte das glück, das mein söhnchen 3 tage nach dem wegnehmen der windel sauber war....

dennoch bin ich der meinung das viele einfach den fehler machen dem kind druck machen zu wollen weil es ja lästig ist das es in die hose macht...

vielleicht sollte man es mit einer art belohnungsystem probieren???

so quasi, du warst brav auf toilette, dann bekommst du eine kleinigkeit oder so....

mit druck kommt man jedenfalls nicht weiter.... bitte nicht falsch vestehen...

Beitrag von lavazza34 18.09.08 - 15:01 Uhr

Ich weiß schon, was du meinst.

Er hat ja ein kleines Geschwisterchen. Die "Ich-will-auch-wieder-in-die-Windel-machen-Phase" hatten wir somit auch schon längst hinter uns.

Ich erinnere ihn mehrmals dran, er sagt, er muss nicht und macht sich dann aber kurz darauf in die Hose. Und erst wenn richtig schön nass ist, sagt er das er muss...

Und wenn ich ihn einfach nehme und auf Toilette setze, hält er meistens ein oder wehrt sich, dann lass ich es natürlich und halt ihn nicht mit Zwang fest...

Hab auch meistens das Gefühl, dass er nicht alles raus lässt. Immer ein bisschen, dass der Druck nachlässt und dann wieder einhalten...

Windel will er nicht, wenn ich ihn frage...

Naja, bleibt wohl nichts anderes übrig wie abwarten.

LG

Beitrag von nizi_db 18.09.08 - 14:14 Uhr

Wie wär es wenn du ihn öfter mal erinnerst und anschließend ihn auch zur Toilette zu begleiten auch wenn es nervig ist aber ich mach es auch jetzt noch so und frag ihn häufig ob mein Sohn muss - und wenn der letzt Toilettengang schon länger her ist gehn wir einfach und es kommt inder Regel immer was .

Also entweder ein bisschen Zeit investieren und mitgehen oder halt Wäsche waschen

LG NIZI

Beitrag von lavazza34 18.09.08 - 14:55 Uhr

Wir erinnern ihn oft dran und bieten ihn ja auch an zusammen zu gehen oder sich einfach mal auf´s Klo zu setzen, aber er will ja nicht.

Hab auch gemerkt, dass er sich nie richtig "leer pullert"...

LG

Beitrag von schnassel 18.09.08 - 15:09 Uhr

Hallo,

das könnte mein Beitrag sein den Du da geschrieben hast, nur mit dem kleinen Unterschied das mein "Kleiner" schon bald sechs wird.

Wir haben auch alles versucht, mit Geduld, mit meckern, mit wieder Pampers anziehen, nichts hat wirklich geholfen. Mal war es besser dann aber wieder bis zu 9 mal am Tag (da kannst Du Dir vorstellen wie oft wir die Maschine angemacht haben). Dann war es zwei Wochen fast komplett weg, ausser nur ein ganz paar Tropfen in der Unterhose (was ich absolut nicht schlimm fand), dann aber plötzlich wieder die komplette Jeanshose naß.
Bin dann zum Kinderarzt, der meinte das wäre "normal" also bei manchen geht es schneller bei manchen dauert es halt und irgendein Muskel musste erst antrainiert sein. Ok wir wieder gewartet und wieder dasgleiche mal besser mal schlechter. Das geht ja nun schon so seitdem er drei ist. Wir dann vor ein paar Wochen wieder zum Kinderarzt und er hat Untersuchungen mit Ultrschall gemacht, soweit alles ok, aber wir mussten zum Urologen und der hat nun gesagt das er beschnitten werden muss, zu 90% kommt dieses viele und auch diese paar Tropfen in der Unterhose davon das er zuviel Vorhaut hat, dann staut sich der Urin und sie wollen nicht aufs Klo weil das pinklen wohl ein wenig weh tun könnte (er sagt allerdings ihm tut es nicht weh) und dann können sie es nicht mehr aufhalten und es kommt rausgesprudelt. Der Urologe meinte das es nach der Beschneidung aufhören würde mit dem in die Hose pinkeln. Ich bin mal gespannt.
Also das er beschnitten werden muss stand schon mal vor ein paar Jahren zu Debatte, aber da meinte die damalige Ärztin wir sollen noch bis zum 5-6 Lebensjahr warten weil sich da vielleicht noch was verwachsen könnte. Hat es aber nicht.
Deswegen kann ich Euch nur raten auch mal zum Urologen zu gehen, vielleicht liegt es bei ihm ja auch daran?
Ihm wird nun auch nur ein Teil weggeschnitten, also nicht komplett weg.
LG

Beitrag von etwas 25.09.08 - 10:57 Uhr

Hallo Schnassel.

Einnässen kuriert man nicht mit einer Beschneidung! Wo hat der Arzt Medizin studiert?
Klar, wenn die Vorhaut noch eng und/oder lang ist, kann's schonmal passieren, dass unter der Vorhaut noch ein paar Tröpfchen zurückbleiben, die dann in der Unterhose landen. So ist die Unterhose feucht - hat aber mit dem EINNÄSSEN im medizinischen Sinne nichts zu tun!
Aber selbst dieses Problem benötigt keine Beschneidung (denn da müsste so ziemlich JEDER Junge beschnitten werden, weil Jungs von Natur aus eine längere Vorhaut haben, das muss so sein, weil die in der Pubertät - im Gegensatz zum Penis - nur wenig mitwächst), sondern ganz einfach eine etwas hygienischere Art des Toilettengangs.

Wenn dein Sohn sagt dass ihm das Pinkeln nicht weh tut (was du auch mitkriegen würdest), dann ist an der Story vom Arzt absolut NULL dran! Ein Kind hält nicht zum Spaß das Pullern zurück, schon gar nicht, um es dann in die Hose wandern zu lassen - außer es hat Angst vorm Klo oder etwas organisches mit der Blase.
Aber mit der VORHAUT hat das herzlich wenig zu tun.

Diese Story riecht mir schwer nach (wieder mal) einem OP-geilen Urologen, der am liebsten jeder Vorhaut direkt durch Beschneidung den Garaus machen würde. Nur ist das medizinisch kein Stück begründbar und deinem Sohn wird da eine überflüssige OP an seinem intimsten Teil zugemutet, die selbiges für immer verändert und dies nicht unbedingt für den Jungen später so toll ist.
Denn auch wenn es immer wieder bestritten wird, die Jungs schämen sich SEHR WOHL für ihren "anders" aussehenden Penis. Und viele als Kind beschnittene Männer sind SEHR WOHL unzufrieden damit, und sei's nur durch die Tatsache, dass sie nicht selber mitentscheiden konnten.

Wenn dein Sohn beim eigentlichen Pinkeln keine Probleme hat (damit ist gemeint, dass er wirklich Schmerzen dabei hätte oder drücken muss (ähnlich wie bei Verstopfung) um den Urin rauszupressen), dann ist eine Beschneidung absolut FEHL am Platze.
Wenn überhaupt käme für eine Problematik wie der Arzt sie beschrieben hat ohnehin auch eine Dehnbehandlung der Vorhaut in Betracht.
Heutzutage weiß man (bzw. kann man wissen, wenn man nicht so dazulern-ressistent ist wie manche Ärzte #augen ), dass selbst eine starke Phimose nicht mehr beschnitten werden muss, sondern Behandlungen mit Kortisonsalbe + vorsichtigem Dehnen Erfolgsraten von über 90% erzielen! Wer muss da bitte noch beschnitten werden?
In den skandinavischen Ländern sind 99% der Jungs u. Männer unbeschnitten - und haben pro Kopf mehr Kinder als wir deutschen. Und die haben auch viele Phimose-Fälle!


Also, tu deinem Sohn (und letztendlich auch euch) den Gefallen - verschon' ihn von einer OP! Der Doc hat euch schlichtweg Quark erzählt!

Grüße

Beitrag von schnassel 25.09.08 - 14:00 Uhr

Hallo,

da wurde mein Beitrag total falsch verstanden!!
Also mein Kind wird NICHT (!!!!) wegen dem einnässen operiert, sondern weil seine Vorhaut soooo eng ist das man sie kein Stück zurückziehen kann und er selber sagt das es ihm weh tut sobald man diese auch nur ein kleines Stück zurück zu ziehen versucht.
Wenn Du genauer gelesen hättest dann hättest Du auch gelesen das wir schon vor ein paar Jahren mit ihm bei einem anderen Urologen bzw. einer Urologin waren und sie damals schon meinte das er beschnitten werden muss (und da hat er noch Windeln umgehabt, also stand das Thema einnässen gar nicht zur Debatte), wir aber erst noch warten sollten damit die Vorhaut sich vielleicht von alleine weiten kann.
Wir haben nun drei Jahre gewartet und die Vorhaut hat sich nicht geweitet, im Gegenteil. Selbst unsere Kinderärztin (die ganz sicher nicht für eine OP ist) meinte schon von Anfang an das es so ausschaut als wenn er später mal beschnitten werden müsste.
So und nun zum eigentlichen Thema, oder warum ich hier falsch verstanden wurde, der Urologe meinte dann das auch das einnässen damit was zu tun haben könnte und dieses dann auch zu 90% nach der OP verschwunden sein wird, aber das einnässen an sich hat nichts damit zu tun das er beschnitten werden muss, sondern weil er seine Vorhaut überhaupt kein Stück zurückgeschoben bekommt, bei der kleinsten Versuchung gibt es schon Geschrei das es ihm weh tut.
Also ich bin auch nicht für eine Beschneidung und habe auch immer gesagt das ich nicht möchte das er beschnitten wird, aber wenn Dir insgesagt fünf Ärzte (darunter drei Urologen und 2 Kinderärztinnen) sagen das er beschnitten werden muss und sich die Vorhaut entzündet, weil alles zu eng, dann rätst Du mir ich soll ihn doch nicht beschneiden lassen? Dehnen wurde durch meine Kinderärztin versucht, das hat aber in keinsterweise etwas gebracht.
Also die Beschneidung bei ihm ist in keinster Weise wegen dem einnässsen, (aber ein netter Nebenefekt wenn es denn dann wirklich daran gelegen haben sollte) sondern einfach nur laut den Fachärzten erforderlich, ich bin keine Ärztin, habe aber von Anfang an gesagt das da wenn das nicht besser wird was gemacht werden muss, das habe ich sogar selber gesehen das da irgendwie was nicht passt und das bevor die Kinderärztin gesagt das wir damit mal zum Urologen gehen sollen.

Also wie gesagt die OP hat nichts mit dem einnässen zu tun, da bin ich falsch verstanden worden oder hab es falsch beschrieben.
Und NEIN ich bin auch nciht sofort für eine OP, im Gegenteil!!!
LG

Beitrag von kuschelmaeuse 18.09.08 - 19:44 Uhr

Hallo,
Laß ihm doch noch die Windel, spart unheimlich Nerven. Und vielleicht ist ihm das im Kiga dann sogar so peinlich, daß es dann rasch funktioniert mit dem Trockenwerden. Nachahmungseffekt - will auch wie die anderen Kinder!

Unser Kia hat gesagt, bis 5 ist es im normalen Rahmen!

Gruß
Kuschelmäuse

Beitrag von lavazza34 18.09.08 - 20:40 Uhr

Er will ja keine Windel. Der KiA hat uns dasselbe gesagt. Hab die Erzieherin mal gefragt, sie meinte, es wäre nicht nötig #gruebel

Beitrag von kuschelmaeuse 19.09.08 - 17:36 Uhr

Hallo, kommer erst jetzt dazu zu antworten.

Es gibt so spezielle Unterhosen, die auch Flüssigkeit aufnehmen können, aber wie eine Unterhose aussehen. Kenne ein behindertes Kind, die hat sowas, will auch keine mehr, ist aber noch nicht immer trocken.
Das hilft ganz gut.
Gibts bei Bandagisten.

Toi toi toi

Beitrag von schnaffi1402 18.09.08 - 20:16 Uhr

Hallo,

ich kann dich verstehen. Diese ständige wascherei ich echt nervig. Ein Patentrezept habe ich auch nicht, aber meine Meinung zu dem Thema ist, das es dabei meist nicht um das können geht sondern um das Verstehen.

Mein Sohn konnte auf Toilette gehen und war auch erfolgreich und ich habe gelobt wie eine Geisteskranke. Aber ihm fehlte einfach die Erkenntnis, das er wenn die Blase sagt "hey du ich muss mal", das er dann auch wirklich losgehen muss. Das das etwas ist was nicht wieder weggeht wenn man lange genug wartet. Das "auf die Toilette gehen müssen" nichts mit wollen zu tun hat, sondern tatsächlich mit "müssen". Und das das tatsächlich Zwang ist.

Diese Einsicht hat bei uns echt gedauert und war anstrengend. Aber ich glaube da sind Kinder genauso wie Erwachsene. Wir drücken uns auch so lange wie möglich um unangenehme Dinge, z. B. wichtige Telefonate.

Mach die keine Sorgen und ihm keinen Streß. Lass ihm einfach die Ruhe es selbst rauszufinden, wann die Blase voll ist, wann seine Blase noch warten kann und wann nicht.

Liebe Grüße

Sandra