Plötzlich so wenig Milch (lang)

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von cryingangel1 18.09.08 - 19:40 Uhr

Hallo!

Ich stille meinen Kleinen (13 Wochen alt) seit Anfang an voll. Es gab nie Probleme bezüglich zu wenig Milch bei mir. Ich bin teilweise echt "ausgelaufen" #hicks
Seit ein paar Tagen habe ich selber das Gefühl, dass nicht mehr genügend Milch da ist. Es fing damit an, dass Niclas eine Erkältung hatte und nachts sehr lange geschlafen hat. Er schläft von 19 Uhr bis ca. 3 Uhr, will dann ein paar Schlückchen trinken (obwohl ich fast am platzen bin) und schläft gleich wieder ein. Ich kriege ihn dann auch nicht mehr wach. Und das nächste Mal meldet er sich dann gegen 7 Uhr. Tagsüber hat er dann etwa alle 2-3 Stunden Hunger.
Und vor einigen Tagen hatte er auch so eine Macke, dass er nach einer Seite (Brust) trinken, auf der anderen Seite nur noch "gespielt" und gebrabbelt hat. Ich hab keinen Schluck mehr in ihn gekriegt. #aerger
Heute waren wir beim KiA und mein Kleiner hat etwas abgenommen :-(
Er ist auch total quengelig im Moment. Und beim Stillen merke ich jetzt auch, dass er saugt wie ein Verrückter aber es kommt nichts mehr.
Klar, die Nachfrage regelt das Angebot. Mein brust hat sich auf "wenig Hunger" eingestellt. Aber wie wird das denn jetzt wieder mehr? #heul
Habe ihn inzwischen schon maximal alle 2 Stunden (tagsüber) angelegt, aber es wird trotzdem nicht besser. :-(

Ich will unbedingt weiter stillen. #schmoll
Was kann ich tun, um die Milchbildung wieder ordentlich in Gang zu kriegen?

Ich wäre euch für ein paar Antworten sehr dankbar!

Liebe Grüße,
Sandy + Niclas (13 Wochen)

Beitrag von hase8 18.09.08 - 19:52 Uhr

hallo Sandy,

also was helfen könnte ist

- Stilltee
- genug Essen
- viel Ruhe/Entspannung
- ausreichend trinken, nicht zuuu viel
- häufig anlegen (machst du ja schon), evtl. links - rechts, nochmal links

Was bei mir mal sehr gut in einem Fall wie bei dir geholfen hat, war Akupunktur. Falls du eine Hebamme hast, die so was anbietet.
Gruß#hasi

Beitrag von cryingangel1 18.09.08 - 19:56 Uhr

Hallo #hasi ;-),

danke für deine Antwort! :-)
Ich werde alles mal ausprobieren.

Die Hebammenbetreuung ist ja eigentlich nur bis zur 8. Woche. Habe ich da jetzt trotzdem noch Anspruch auf Beratung?

LG
Sandy

Beitrag von hase8 18.09.08 - 20:18 Uhr

Hallo Sandy,

du hast die gesamte Stillzeit Anspruch auf Hebammen-Leistung.

Auf jeden Fall nicht zufüttern. Klappt bestimmt bald wieder besser!

Meld dich gern noch mal. Muss jetzt erst mal was essen gehen.

Schönen Abend noch,

Natascha mit Jessica (fast 3 J.) und Timo (9 Monate)

Beitrag von lea.1 18.09.08 - 23:09 Uhr

Hallo,
ich habe zur zeit das selbe problem mit der Milch.
Meine Hebamme hat mir Lac Defloratum D6 und Milchbildungstee (kein Stilltee) empfohlen.
Bin grad am ausprobieren meld dich bei mir in paar tagen dann kann ich dir sagenob es was gebracht hat oder nicht

lg maja + lena 5 1/2 Monate

Beitrag von hase8 19.09.08 - 15:46 Uhr

Hallo Maja,

vielleicht kannst du mich mal aufklären, was ist denn der Unterschied zwischen Stilltee und Milchbildungstee?

Sind nicht in beiden Fenchel, Anis, Kümmel und evtl. Melisse und Basilikum drin?

Also bei mir steht "Bio-Stilltee" drauf und "... traditionell zur Unterstützung der Milchbildung"

Gruß hase

Beitrag von lea.1 20.09.08 - 11:35 Uhr

Hallo Hase

im milchbildungstee ist noch brennessel mit drin.

LG Maja

Beitrag von hase8 19.09.08 - 15:55 Uhr

und inzwischen besser geworden? Gruß Natascha