2. Taufe mit neuer Patin, wie findet ihr das? KV verspottet mich

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von mondlandung 18.09.08 - 22:54 Uhr

Hallo,

meine beiden Kinder sind schon als Säugling getauft worden.

Inzwischen geht eins zur Schule und das andere in den Kindergarten.

Weder die Paten meiner Großen, noch die meiner Kleinen "kümmern" sich um die Kinder. Er herrscht zu allen Paten fast Null Kontakt.

Kurz nach der Geburt meiner Kleinen habe ich meine jetzige beste Freundin kennen gelernt. Sie war zwar damals schon zur Taufe eingeladen, da ich aber nicht wusste, ob sich unsere Freundschaft bewährt, habe ich sie nach langem Überlegen nicht zur Patin gewählt. Sie hats damals verstanden und "spielte" die Fotografin, anstatt die Patentante.

Jetzt, 3 Jahre später, sind wir dicke Freundinnen und sie kümmert sich rührend um meine Kinder, auch ihr Verlobter, den sie inzwischen hat. Die Kinder haben sie total lieb. Sie war immer für uns da, wenn wir Hilfe brauchten oder ich Sorgen hatte (bin alleinerziehend).

Und oft haben wir beide bereut, dass sie nicht offiziell die Patentante ist.

So ungefähr wie in einer Lebensgemeinschaft, wo die Hochzeit das I-Tüpfelchen ist, wäre bei unserer Freundschaft eine Patenschaft das I-Tüpfelchen.

Ich habe mit unserem Pastor gesprochen und ihn gefragt, ob man eine Patin nachtragen kann. Er sagte, das geht und wäre keine Seltenheit, er würde sogar eine erneute Taufzeremonie machen im Sonntags-Gottesdienst.

Ich fand die Idee klasse, hat es doch etwas Feierliches an sich und meine Freundin ist dann doch noch Hauptperson in der Kirche.

Ich wandte mich an ihren Verlobten, ob wir meine Freundin damit überraschen wollen. Also sie in den Gottesdienst locken und erfahren tut sie es erst, wenn der Pastor mit der Rede anfängt. Ihr Verlobter war sofort begeistert und meinte, eine größere Freude könnte ich seiner Verlobten gar nicht machen. Zusammen schmieden wir nun einen Plan #huepf.
Gottesdienst mit anschließendem Mittagessen und Kaffee + Kuchen. Der Verlobte bringt noch seine Patenkinder mit, die mit meinen Kindern befreundet sind.

Wenn meine Große einverstanden ist, wird auch sie noch einmal getauft und so bekommt meine Freundin gleich zwei Patenkinder!

Nun habe ich das dem Vater meiner Kleinen erzählte und dieser hatte nichts besseres zu tun, als mich zu verspotten. Ob wir mit Zwang einen Grund zum Feiern suchen? #kratz.

Wenn ich wollte, dass meine Freundin für meine Kinder da ist, wenn mir etwas passiert, soll ich das im Testament festhalten, sagt er, dann kann ich mir eine erneute Taufe sparen...... #bla

Er will auf jeden Fall nicht dabei sein. Ok, da habe ich eh keinen Wert drauf gelegt. Den Vater meiner Großen wird das auch nicht sonderlich interessieren, der führt mit seiner neuen Familie ein eigenes Leben.

Der Verlobte meiner Freundin und ich freuen uns schon total, "die 3" zu überraschen und freuen uns auf einen wunderschönen Tag. Ich habe meinen Kindern jeweils ein Armband gekauft, als Erinnerung an den Tag (bekamen zwar schon zur 1. Taufe welche, aber egal).

Aufgrund der Reaktion meines Ex-LG möchte ich gerne einmal wissen, was ihr von meiner Aktion haltet?!?!


#danke


Beitrag von nekiw 18.09.08 - 23:11 Uhr

Ich finds super.

Beitrag von ninepowe 18.09.08 - 23:14 Uhr

Hi Du,


hm, wenn Euch allen die Idee denn so gut gefällt... #kratz

Was sagen denn eigentlich die Kinder dazu? #gruebel

Auf den so genannten "Vater Deiner Kinder" würde ich wahrscheinlich nicht unbedingt hören, Du nennst ihn ja wohl nicht ohne Grund so, oder? Das ist mir gleich aufgefallen, sorry... #schwitz

Ich persönlich würde mich wohl damit abfinden, dass ich die falschen Paten ausgewählt habe und es dabei belassen. Schließlich hast Du die Entwicklung ja nicht vorhersehen können und die TaufpatInnen sicher mich viel Liebe ausgesucht. Das Ganze noch einmal von vorne zu starten finde ich nicht ganz richtig, für mich findet die Taufe nunmal im ersten Lebensjahr statt und kann nicht einfach noch einmal nachgeholt werden, wenn heute irgendetwas nicht passt. Ich vergleiche die Wahl etwas mit einer Ehe; wenn es Probleme gibt, sollte man versuchen, sie vernünftig zu klären und nicht einfach den betreffenden Menschen austauschen. Das ist aber sicher Ansichtssache und Ihr müßt selbst für Euch entscheiden.

Leider ist es heute wohl oft üblich, dass die Taufpaten sich nur wenig um ihre Schützlinge kümmern, ich beobachte das auch oft. Allerdings sind vielleicht auch manchmal die Erwachsenen selbst schuld: wenn es oft Streit mit den Eltern gibt, wer will dann noch sein Patenkind sehen und womöglich gleich wieder zanken? Lieber hält man dann etwas Abstand und hat seine Ruhe. Vielleicht ist zwischen Euch ja auch etwas vorgefallen, dass Ihr klären könntet oder Ihr habt Euch auseinander gelebt und müßt wieder zueinander finden?

Bedenken solltest Du vielleicht, dass auch eine Freundschaft schnell in die Brüche gehen kann und wer garantiert Dir, dass Deine beste Freundin nun auch wirklich jahrzehntelang Deine beste Freundin bleiben wird? Ein böser Streit ist schnell passiert und die Kinder müssen es dann vielleicht ausbaden und sitzen dann ganz ohne Paten da, denn die frühere TaufpatInnen werden von dieser Idee wohl auch nicht sehr begeistert sein und wahrscheinlich noch mehr Abstand halten... #kratz

Du hast aber ein interessantes Thema angeschnitten! Ich werde noch etwas darüber nachdenken... ;-)

Liebe Grüße,


ninepowe

Beitrag von carrie23 18.09.08 - 23:27 Uhr

Ich finde die Idee sehr nett, solange deine Kinder damit einverstanden sind.
Die Große geht ja schon in die Schule und würde es vielleicht "peinlich" finden wie ein Baby getauft zu werden, aber das kann man ja erfragen und erklären.
Wenn du sicher bist dass deine Freundin gerne Patin werden möchte ist das sicher auch klasse, schlecht wäre es wenn sie in der Kirche dann sagt ihr wäre es zuviel.

Das könnte nicht nur peinlich werden, sondern auch eure Freundschaft belasten.
Das Blabla von deinem Ex ist doch idiotisch, du bist nicht bekloppt du möchtest nur Paten für deine Kinder die sich auch um die beiden bemüht und nicht welche die sich nie melden.

Also wenn alles geklärt sind und alle betreffenden Personen einverstanden wird das sicher eine schöne Erinnerung.

lg carrie

Beitrag von sandra_123 18.09.08 - 23:41 Uhr

Sei mir bitte nicht bös, aber ich finds voll affig! Du tust das nicht für die Kinder, sondern um Deiner Freundin eine Freude zu bereiten und Dein schlechtes Gewissen wegen der Fehlentscheidung zu beruhigen. Ob sie nun den Titel der Patin trägt oder nicht, sie kümmert sich um Deine Kinder, so oder so.

Der Pate sollte dem Kind übrigens in erster Linie zur Seite stehen, wenn es um den Glauben geht. Du weißt schon, diese Geschichten mit Gott, Kirche und so. ;-) :-p Darum gehts, und nicht wer Mamas beste Freundin ist.

LG Sandra

Beitrag von carrie23 18.09.08 - 23:59 Uhr

Sorry aber diese Paten dürften ja gar nicht zur Seite stehen so wie ich das heraus gelesen habe.
Und nein sie sollen nicht nur zur Seite in Sachen Glauben stehen, sondern auch an den wichtigen Erlebnissen teilnehmen.

SO hat es der Pfarrer Sonntags bei der Taufe meiner Tochter formuliert;-)
Allerdings haben wir für beide Kinder perfekte Paten: für unseren Sohn meine Schwester und ihren Mann die meine Kinder über alles lieben und für unsere Tochter meine Mama die eine perfekte und liebevolle Großmutter ist.

lg carrie

Beitrag von sandra_123 19.09.08 - 00:46 Uhr

Da hast Du ja auch vollkommen recht! Wir haben selbst nen tollen Patenonkel, und ne Patentante, die wirklich noch NIE angerufen hat oder sonstiges Interresse gezeigt hat. Trotzdem würde ich nicht ne 2. Taufe machen. Wir haben andere Menschen, die für das Kind da sind.

Und wenn sie sich in 5 Jahren mit der Freundin total verzofft, gibts ne 3. Taufe oder wie? Das ist doch irgendwie totaler Quatsch.

Beitrag von gh1954 19.09.08 - 09:05 Uhr

Deine Idee ist total daneben.
Wenn deine Freundin deinen Kindern und dir so viel bedeutet, kannst du ihr das auf einem anderen Weg zeigen.
Aber eine kirchliche Zeremonie dazu zu missbrauchen, erinnert mich stark an solche Tränendrüsen-drück Shows à la "Nur die Liebe zählt"... oder wie immer das heißen mag.

Beitrag von oberhuhnprillan 19.09.08 - 09:09 Uhr

In welcher Kirche bist du denn?

In den meisten christlichen Kirchen ist eine Wiedertaufe voll total – aber sowas von – verboten.

Beitrag von guldamar 19.09.08 - 09:23 Uhr

Hallo,

sei mir nicht bös, aber die Aktion ist kindisch.
Bei einer Taufe wird das Kind in die Gemeinschaft der Christen aufgenommen und die Paten sollen das Kind an den Glauben heranführen und im Glauben stärken.

Eine Taufe ist ein heiliges Sakrament und nicht dazu da, daß du deiner Freundin eine Freude machst.
Das ist keine EVENT!!!

Das zeigt, daß die der eigentliche Sinn der Taufe völlig unbekannt oder wurscht ist.

Gul Damar

Beitrag von phoe-nix 19.09.08 - 10:58 Uhr

"Eine Taufe ist ein heiliges Sakrament und nicht dazu da, daß du deiner Freundin eine Freude machst.
Das ist keine EVENT!!!

Das zeigt, daß die der eigentliche Sinn der Taufe völlig unbekannt oder wurscht ist. "

Das kann ich nur unterstreichen!

LG

Beitrag von dekabrista 19.09.08 - 09:40 Uhr

Eine 2. Taufe ist theologisch nicht möglich. Das nur mal als Tip.

Beitrag von anyca 19.09.08 - 09:50 Uhr

Eine zweite TAUFZEREMONIE?#schock

Ich glaube, da hast Du etwas mißverstanden, KEINE anerkannte Kirche tauft zweimal! Es gibt zwar Gruppen, die Erwachsenentaufen machen (und dann evtl. Leute taufen, die als Kind schon in einer anderen Konfession getauft wurden), aber in der selben Kirche zweimal getauft werden geht theologisch überhaupt nicht, da damit die erste Taufe für ungültig erklärt werden würde.

"Wenn ich wollte, dass meine Freundin für meine Kinder da ist, wenn mir etwas passiert, soll ich das im Testament festhalten, sagt er, dann kann ich mir eine erneute Taufe sparen....."

Taufpatenschaft hat heutzutage NICHTS mehr mit "Sorgerecht im Fall der Fälle" zu tun.

Ich finde die Aktion reichlich merkwürdig, die ihr da plant. Von meinen drei Taufpaten hat sich auch nur eine Patentante wirklich um mich gekümmert, deshalb hat mir noch lange keiner eine Wiedertaufe verpaßt.

Beitrag von juniorette 19.09.08 - 09:57 Uhr

Hallo,

ich finde die Idee albern.

Und wie eine Vorrednerin schon geschrieben hat:
du mißbrauchst eine kirchliche Zeremonie dafür, um deiner besten Freundin eine Freude zu machen.

Und auch mich erinnert dies an Shows à la "Nur die Liebe zählt"

Und auch diese Freundschaft kann auseinander gehen. Die Frage eines Vorredners, ob du deine Kinder in dem Fall ein 3.Mal taufen läßt, ist berechtigt.

Eine Feier im privaten Kreis, bei der ihr deiner Freundin eine selbstgebastelte Patenschaftsurkunde (oder sowas in der Art) überreicht, wäre völlig ausreichend. Und überraschen könnt ihr deine Freundin damit auch.

LG,
J.

Beitrag von halbnomadin 19.09.08 - 10:22 Uhr

Hallo,



auch ich bin der festen Überzeugung, dass eine 2. Taufe im christlichen Sinne gar nicht geht, es sei denn eine Erwachsenentaufe zur Bestätigung, ähnlich einer Kommunion. Deine Kinder sind entschieden zu jung, um vollen Bewusstseins zu bestätigen, dass sie ihren Weg mit Gott gehen wollen.

Was Du willst ist, dass die Freundin das "Amt" übernimmt. Das geht auch ohne Taufe und ohne Papierkram - de facto ist es ja so.
Eine "Danke-Feier" wär sicher toll.

Aber auch wenn Du den Paten wechselst - das ist keine Sorgerechtsvereinbarung (oder wie das fachchinesisch heißt). Der Vater hat da recht - das regelst Du besser mit dem Jugendamt oder einem Notar. Neulich gab es hier einen Thread dazu, beim Jugendamt kann man solche Abmachungen sogar kostenlos hinterlegen.


Noch was: Die Hochzeit bei Lebensgefährten ist eine Abmachung zwischen den beiden allein, die Kinder werden nicht gezwungen, zeilebens mit dem Partner auszukommen.
Die Patenschaft für die Kinder einer der Freundinnen ist keinesfalls eine Sache nur zwischen den beiden, sie betrifft die Kinder, die kriegen einen Paten verpasst.
Von daher hinkt der Vergleich ein wenig.

Also, Pate wechseln - ok, es scheint ja zu passen. So tun, als wär die erste Taufe nicht passiert - no go.



Grüße
halbnomadin
(die eh nie kapiert, warum auf den Titel "Pate" so viel Wert gelegt wird - Taten zählen mehr als Namen)

Beitrag von frode 19.09.08 - 11:29 Uhr

Hallo,

hast du eigentlich einmal darüber nachgedacht, was Taufe bedeutet? Und was es mit den Paten auf sich hat?

Eine Zweittaufe deines Kindes ist aus kirchlicher Sicht nicht möglich. Eine Zweittaufe führt grundsätzlich zu einem Ausschluss aus der Kirche. Du würdest also keinen ernstzunehmenden Pastor finden, der die Taufe durchführen würde.

Ich weiß nicht, welcher Konfession du angehörst und hatte auch wenig Lust, mich durch alle Kommentare zu lesen, aber sowohl in der katholischen als auch in der evangelischen Kirche gehört die Taufe zu den Sakramenten! Sie lässt sich nicht zurücknehmen oder wiederholen. Einzige "Ausnahme" ist eine Zweit(Erwachsenen)taufe im Sinne einer Gläubigentaufe beim Beitritt einer Freikirche. Wer diese Zweittaufe an sich vollziehen lässt, schließt sich damit selbst aus der Landeskirche aus, weil er die Taufauffassung der Landeskirche (und damit auch die Lehre) als unbiblisch ansieht.

Nun zu den Paten. Luther schreibt, dass der christliche Glaube des Paten auf das Kind übergehen soll. Wikipedia drückt das etwas einfacher aus: "[...] Die Paten vertreten gegenüber dem Täufling die christliche Gemeinde. Sie sollen für den Täufling beten, ihm in Notlagen beistehen und ihm helfen, ein lebendiges Glied der Kirche Jesu Christi zu werden".

Die Bibel selbst kennt das Patenamt aber nicht!

Ich würde dir deshalb folgendes raten: Wie schon festgestellt ist 1. eine Zweittaufe nicht möglich und 2. Aus biblischer Sicht existiert (wie ja schon geschrieben) das Patenamt nicht.
Meines Erachtens braucht es somit den kirchlichen Ritus nicht, der einen Menschen dazu bevollmächtigt, die o. g. Aufgaben eines Paten zu erfüllen. Solltest du also davon überzeugt sein, dass deine Freundin im Gebet für das Kind eintritt und alles dafür tut, dein Kind zu einem lebenigen Glied im Leib Christi zu erziehen, warum sollte sie es dann nicht tun? Das Fehlen einer Patenurkunde ist doch keine Hinderungsgrund!

Liebe Grüße

Beitrag von verena.heiko 19.09.08 - 14:38 Uhr

Ich finde es ist eine wundeschöne Idee! Ich kann deine absicht verstehen und ich habe mich im Jugendalter auch ein zweites Taufen lassen! Lg Verena

Beitrag von anyca 19.09.08 - 15:05 Uhr

Aber doch sicher nicht in der selben Konfession?

Beitrag von verena.heiko 19.09.08 - 21:07 Uhr

Doch! Und ich weiß nicht was daran so schlimm sein soll? Ich habe mit den Gemeindevertretern und dem Pastor darüber geredet und es begründet und hatte von allen nur Zuspruch erhalten! Und es war nicht nur um nen Grund zum feiern zu haben! Denn es gab keine Feier nurn Kaffee trinken für die Familie!

Grüße Verena

Beitrag von anyca 20.09.08 - 10:43 Uhr

Und in welcher Konfession soll das gewesen sein bzw. wie war Deine Begründung?

Normalerweise gibt es ja die Konfirmation bzw. die Kommunion+Firmung, um die Taufe noch mal zu bestätigen, aber eine zweite Taufe ist kirchenrechtlich eigentlich gar nicht drin.

Beitrag von verena.heiko 20.09.08 - 12:55 Uhr

Ich bin eveangelisch! Begründung: das ich die Taufe nochmal für mich gerne hätte weil ich ja als Baby nichts mitbekommen habe!

Beitrag von anyca 20.09.08 - 13:36 Uhr

Aha. Dann hat der Pfarrer das sozusagen "auf eigene Verantwortung" gemacht, kirchenrechtlich darf er das nicht.

Beitrag von verena.heiko 20.09.08 - 16:07 Uhr

nee er durfte es!

Beitrag von anyca 21.09.08 - 10:06 Uhr

Hat er da eine Sondergenehmigung beim Bischof eingeholt oder wie lief das ab?

Beitrag von oberhuhnprillan 22.09.08 - 09:33 Uhr

Kann es sein, dass das eine Taufererinnerungsfeier war?

Eine zweite Taufe ist in der evangelischen (und auch katholischen) Kirche schlicht nicht möglich, aus theologischen Gründen.

Geht einfach nicht, auch nicht mit Sondergenehmigung.

Jemand, der bereits getauft ist, kann nicht noch einmal getauft werden!

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