Von der Flasche an die Brust

Archiv des urbia-Forums Frühchen.

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Forum: Frühchen

Obwohl die Überlebenschancen für früh geborene Kinder immer besser werden, müssen vor allem Eltern von extrem Frühgeborenen oft für die gesunde Entwicklung ihres Kindes kämpfen. Der Frühchenmediziner Dr. Matthias Jahn beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von ctchonang 19.09.08 - 09:05 Uhr

Morgen Mädels,
meine Frage steht eigentlcih schon oben. Wer hat das hinbekommen und wie???
Meine Kleiner ist nun schon 5 1/2 Wochen alt und trinkt seit drei Wochen aus der Flasche. Die Schwestern im KH sagten immer mal versuchen anzulegen aber er trinkt nur ein paar schlucke und dann will er nicht mehr..
Habe ich denn noch eine Chance ihn an die Brust zu gewöhnen??
Cora & Aurel (*13.08.08 6 Wochen zu früh)

Beitrag von 20041980 19.09.08 - 09:35 Uhr

Hallo,

Also ich habe die Erfahrung gemacht das mein Sohn (8 Wochen zu früh) nicht mehr an die Brust ging. Aus der Brust zu trinken ist natürlich auch schwerer als aus der Flasche. Da ich aber wollte das er Muttermilch bekommt, habe ich jeden Tag jede 2 std. abgepump und das 8 Monate lang....
Ich wünsche dir viel GLÜCK das du es hinbekommst ;-)

Lieben Gruß
Manuela

Beitrag von sleepingsun 19.09.08 - 09:49 Uhr

Hallo,

also Stefan hat zuerst auch die Flasche bekommen, da er
1. die ersten paar Tage zu schwach für die Brust war
und
2. meine Milch nicht haben durfte, weil ich Medikamente (hoher Blutdruck) nehmen musst und die wären schlecht für ihn.

Konnte dann aber nach 5 Tage das erste Mal probieren, ob es klappt und er fands toll. Hat an der Brust viel mehr getrunken als aus der Flasche. Hab ihn dann tagsüber in der Klinik gestillt und nachts hat er von den Schwestern die Flasche bekommen. Hab ihn dann auch fast 11 Monate gestillt.

Möglich wäre es also schon, aber dafür brauchst du dann wohl viel Kraft und Geduld.

Liebe Grüße und alles Gute

Nicki mit Stefan (*01.06.07) und Baby inside (18. SSW)

Beitrag von turbokristel 19.09.08 - 09:57 Uhr

Hallo,

oh ja, das interessiert mich auch... hat jemand Erfahrungen mit Extremfrühchen? Lukas lernt gerade aus der Flasche, allerdings an so einem "Kirschsauger", die sind der Warze ja ziemlich ähnlich....

Ich würd sogern mal stillen...

LG Kristin + Lukas *01.07.2008 bei 26+0 (520g)

Beitrag von witch2112 19.09.08 - 12:50 Uhr

Hallo Cora,

die Chance ihn an die Brust zu gewöhnen hast du sicherlich schon. Allerdings wirst du sehr viel Durchhaltevermögen brauchen. Sören hat im KKH auch Mumi aus der Flasche bekommen und an der Brust hat es am Anfang gar nicht funktioniert. Und wenn dann nur mit Stillhütchen. Er ist immer nach ein paar Minuten eingeschlafen.

Zu Hause hab ich Kontakt zu meiner Hebamme aufgenommen. Sie kam dann einige Male zu mir nach Hause, hat mir verschiedene Techniken gezeigt und viel Mut gemacht.

Nach ein paar Monaten hat er dann fast nur noch an der Brust getrunken und irgendwann wollte er die Flasche gar nicht mehr. Bis heute. Er trinkt aus Tasse und Becher und will auch gar keinen Schnulli mehr.

Leider hat er sich nach 1 Jahr und 2 Wochen selber abgestillt #schmoll. Muss wohl so sein. Jetzt gibts Brot zum Frühstück...

Viele Grüße und alles Gute
Silvia und Sören (13 Monate, korr. 11 Mon.)

Beitrag von ks83 19.09.08 - 13:34 Uhr

Hallo,
Marius hat die ersten 7 Tage nur Flasche bekommen,weil er zu schwch zum Stillen war (laut Schwestern),dann durfte ich nach viel Drängeln endlich mal anlegen und es hat super geklappt!!
In den nächsten Tagen hat er am Tag zu jeder mahlzeit 1 Seite bekommen und den Rest angepumpte Milch und in der Nacht Flasche von den Schwestern und was soll ich sagen - er hat von denen so gut wie gar nicht mehr getrunken...Und dann sogar wieder minimal abgenommen.Hab ihn dann mit nach Hause genommen und einfach versucht voll zu stillen,und nach 2 Wochen hat er nicht mal ansetzweise aus der Flasche getrunken ;-)
Jetzt ist er am Montag7 Monate alt und ich stille immer noch fast vollständig...

Also nur Mut,das kann super klappen...

LG,Lene

Beitrag von memima 19.09.08 - 15:13 Uhr

Hallo
Brusternährungsset heißt unser Wundermittel.
Dank dem BES konnte ich Annika erst an Stillhütchen gewöhnen ( Sie hat die Brust so nicht genommen und pumpen hat nicht gut geklappt - kaum Milch) und mittlerweile brauchen wir die Hütchen auch nicht mehr und ich stille jetzt sogar teilweise ohne BES. #huepf
Ohne das hätte ich jetzt ein Flaschenkind - Ich schwöre aufs BES und bin total dankbar das es das gibt.
Liebe Grüße und viel Erfolg Memima

Beitrag von belala 19.09.08 - 18:01 Uhr

Hallo Cora,

ich schicke dir nur den Link zu einem kürzlich geschriebenen Beitrag mit meinen Erfahrungen, die dir Mut machen sollen.

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=49&tid=1667843&pid=10749454

LG belala

Beitrag von thiui 20.09.08 - 13:43 Uhr

doch, das kann klappen.

meine tochter kam 5 wochen zu früh und die ersten 4 monate habe ich abgepumpt. erst durfte sie keine muttermilch bekommen, weil ihre gelbsucht so heftig war und danach hat sie es mit dem stillen einfach ncith hinbekommen.
nach 4 monaten hatte ich aber keinen nerv mehr auf das ewige abgepumpe.

ich habe dann die taktik entwickelt, ihr erst den schnuller zu geben und sie gleichzeitig an meiner brust schnuffeln zu lassen. wenn sie da dann einen guten rhytmus hatte, habe ich ihn ihr ganz schnell rausgezogen und die brustwarze hingehalten. das hat natürlich ein paar tage gedauert, bis das timing richtig hingehauen hat, aber dann hat sie auch an der brust getrunken und hat sich anstandslos stillen lassen.
es hat aber schon starke nerven gefordert, denn am anfang hat sie lauten protest von sich gegeben, wenn sie an der brust trinken sollte.

viel glück, siiri!

Beitrag von aenny 22.09.08 - 19:45 Uhr

Hallo Cora

Ich kann auch das Brusternährungsset empfehlen,dann
hat man auch einen Schritt gespart. man braucht nach dem anlegen üben nicht noch die Flasche geben.wenn du noch fragen dazu hast kannst du mir ja schreiben
viel Erfolg
aenny