Wg. evtl. Gelbkörperschwäche in Kiwu-Praxis??

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von tiriberlin 19.09.08 - 09:34 Uhr

Wir basteln zwar noch nicht so super lange (erst seit März diesen Jahres), aber durch das Temperaturmessen habe ich festgestellt, dass meine 2. Zyklushälfte immer zu kurz ist. Ich habe nun den Verdacht, dass ich evtl. eine Gelbkörperschwäche habe und dass das vielleicht auch ein Grund für den Abgang ist, den ich im Juni hatte. Gestern hatte ich deshalb ein Gespräch mit meinem Frauenarzt. Er kann meine Bedenken voll verstehen und findet auch, dass meine Zyklen nicht optimal aussehen. Ich könnte mit meiner Vermutung zwecks Gelbkörperschwäche recht haben und es könnte auch ein Grund für den Abgang sein. Allerdings kann er keine entsprechenden Untersuchungen über die Kasse abrechnen und ich müsste alles allein zahlen. Er kann erst richtig aktiv werden, wenn ich 3 Fehlgeburten in Folge hatte. Aber da wir das natürlich nicht ausreizen wollen habe ich eine Überweisung für ein Fertilitycenter bekommen. Er meinte, dass ich dort auf jeden Fall besser aufgehoben wäre und dort ganz andere Untersuchungen veranlasst werden können. Außerdem wäre man dort immer auf dem neuesten Stand und ich würde die beste Behandlung bekommen. Er hat mir dann viel Glück gewünscht und heute morgen habe ich gleich mal in einer Praxis hier in Berlin angerufen. Ich habe jetzt einen Termin für den 04.11.2008 bekommen. Vom ersten Eindruck her ist es sehr nett und ich habe auch schon einige Empfehlungen für diese Praxis im Internet gefunden. Jetzt heißt es also erstmal abwarten. Ich bin echt gespannt, ob ich da gut aufgehoben bin.

Wie sind eure ersten Erfahrungen in einer Kiwu-Praxis gewesen? Ich habe etwas Angst, dass ich vielleicht nicht ernst genug genommen werde, weil wir noch nicht so lange basteln.

Beitrag von xoey 19.09.08 - 09:44 Uhr

Hey tiri,


also erst einmal, jetzt bist du besser im FoKiWu aufgehoben ;-)

Mhh, finde es schon sehr komsich, dass du "nur" wegen einer GKS zur KiWu- Praxis sollst. Die wurde bei mir so behandelt.
Nun ja, dein Arzt wird aber schon wissen, was er tut.

Kann sein, dass ich mich jetzt vertue, aber ich meine, dass men in eine KiWu- Klinik mind. ein Jahr vorher in Behanhdlung bei einem FA sein muss.

Aber das kann ja anders sein bei dir, da du in eine Praxis gehst und schon eine Fehlgeburt hattest.

Und die Angst, dass du nicht ernstgenommen wirst, denke ich brauchst du nicht haben. Dafür sind die Ärzte doch da. Und wenn du doch das Gefühl hast, dann nerv sie halt ein bißchen ;-)

GLG

Beitrag von tiriberlin 19.09.08 - 09:53 Uhr

Ich fand es ja auch etwas komisch, dass er keine weiteren Untersuchungen oder Behandlungen vorschlägt. Im Moment ist es ja auch nur ein Verdacht mit der GKS. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass ich damit in einer richtigen Kiwu-Praxis vielleicht fehl am Platz bin, da es dort ja oft um schwerwiegendere Probleme geht. Aber naja er wollte halt nichts weiter veranlassen, also versuche ich es eben auf diesem Weg.

Beitrag von xoey 19.09.08 - 10:04 Uhr

>>Ich habe irgendwie das Gefühl, dass ich damit in einer richtigen Kiwu-Praxis vielleicht fehl am Platz bin, da es dort ja oft um schwerwiegendere Probleme geht.<<

Da hast du zum Teil recht. Da es sich nur um einen Verdacht handelt und die GKS mit der Gabe von utrogets z.B. auch von einem "normalen" Doc in den Griff zu bekommen sein müsste, könnte dein FA das machen.

Aber wenn es dir ein wenig deine Angst nimmt, wir gehen jetzt in eine Klinik, da ich wohl Follikelreifstörungen habe und ich mich dann besser in der Klinik aufgehoben fühle, da an mir schon viel herumgedoktort wurde.

Also du siehst, auch das könnte meine FÄ in den Griff bekommen, aber sie will es anscheinend nicht.

Und mir fällt grad etwas ein wegen den Kosten. Wenn ich das richtig verstanden habe, macht er die Untersuchungen wegen den Kosten nicht, aber die wirst du in der Praxis dann auch zahlen müssen.

Kenn mich mit den Kosten nicht wirklich aus, da ich viele Untersuchungen noch garnicht zahlen musste.

Beitrag von tiriberlin 19.09.08 - 10:18 Uhr

Er macht die Untersuchungen zum einem wegen der Kosten nicht und zum anderen weil er der Meinung ist, vielleicht nicht mehr auf dem neusten Stand zu sein und das der entsprechende Fachbereich mir besser helfen kann. Er meinte übrigens, dass diese Kiwu-Praxen ganz anders mit ihrem Budget arbeiten können und andere Vereinbarungen mit den Kassen zwecks Abrechnung der Kosten haben. Ausserdem habe ich gelesen, dass die Kassen wohl alle Voruntersuchungen übernehmen und nur wenn es wirklich um künstliche Befruchtung geht, dann kommen entsprechend Kosten auf einen zu.

Beitrag von xoey 19.09.08 - 10:30 Uhr

Ja, dass stimmt.

Aber dein Arzt brauch, um eine GKS zu diagnostizieren garnicht auf den neusten Stand sein.

Dafür wird dir in der zweiten Zyklushälfte Blut abgenommen und es wird geschat wieviele Gelbkörper du hast.

Es gibt da einen Normwert und wenn du drunter liegst, dann hast du eine GKS.

Das Blut wird in ein Labor geschickt, die das auswerten. Dein FA bekommt die Auswertung schriftlich. Dort steht dann auch drauf, was der Normwert ist.

Naja, im Erstgespräch werdet ihr ja über einiges reden und der Arzt dort wird dich dann auch weiter aufklären.

Sicher ist sicher.

Ich drück dir die Daumen.

GLG

Xoey, die 6 Tage nach dir zum Erstgespräch muss#schwitz

Beitrag von tiriberlin 19.09.08 - 11:18 Uhr

Tja, ich habe keine Ahnung, warum er diese Blutuntersuchung nicht veranlassen wollte. Ich hoffe nur, dass ich in der Kiwu-Praxis dann nicht schief angesehen werde, aber ich kann ja auch nichts dafür, dass mein FA das so handhabt.

Naja ich werde mich überraschen lassen.