Geburtshaus?Preise?

Archiv des urbia-Forums Geburt & Wochenbett.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von rameike 19.09.08 - 09:52 Uhr

Hallo,

wir leben noch in Hamburg, wollen aber wahrscheinlich bald nach Österreich ziehen.
Wir haben vor so langsam das 2. Geschwisterchen zu basteln#freu#huepf
Mich würde daher das Thema Geburtshaus brennend interessieren denn die 1.Geburt in einer normalen Klinik war der absolute Horor!!! Meine Hebamme naja wenn man keine Ahnung hat...#klatsch

Zum einen, kann mir jemand sagen wie teuer soetwas ist?#kratz
Wie das mit den Hebammen geregelt ist?#gruebel
Kennt sich vielleicht auch jemand zu dem Thema in Österreich aus?#kratz
Vielen #danke schon mal für eure Antworten!
LG
Mareike

Beitrag von black-rainbow13 19.09.08 - 12:50 Uhr

hallo mareike,

wir haben in bremen im geburtshaus entbunden, das war klasse, deswegen kann ich dir nur sagen wie es hier ist, und es ist günstiger als in den meisten geburtshäusern. in deutschland zahlst du nur die rufpauschale an die hebamme, die beträgt in unserem geburtshaus 250€, in anderen sind es etwa 100€ mehr. die rufpauschale ist dafür, dass deine hebamme drei wochen vor bis zwei wochen nach der geburt für dich erreichbar ist, 24h. das heißt, kein alkohol, nicht wegfahren, etc, dafür wird sie gesondert entlohnt und leider zahlt das nicht die kasse. den rest übernimmt die kasse aber, also vorsorge ( kannst du auch im wechsel mit gyn machen, is super, hebammen nehmen sich halt mehr zeit), geburtsvorbereitungskurs und die geburt. wär ja noch schöner, finds schon frech, dass man im "kranken"haus gratis entbinden kann und fürs geburtshaus was zahlt :-[

betreuung ist super, irgendwann kennt amn auch alle hebammen, man ist durch die vorsorge mit den örtlichkeiten vertraut, die hebamme weiß, wie man is und was gut ist unter der geburt. das ist schon toll. es sit nicht hektisch, keine schichtwechsel, man zieht das zusammen durch, wir waren ein team.
möglichst ab der 12. woche oder so hin, eine oder mehrere kennenlernen, bis es passt.

keine ahnung wie es in österreich ist, kannst aber ja dich schonmal nach einem oder mehreren geburtshaäusern in deiner nähe umschauen, im internet und wenn es soweit ist einfach mal anrufen.

liebe grüße und alles gute, sarah

Beitrag von anne_loewe 19.09.08 - 13:10 Uhr

Liebe Mareike

in Österreich kenne ich mich nicht aus.
Bei uns war es so, dass wir die Betriebskostenpauschale (400Euro) nach vorherigem Abklären mit unserer Krankenkasse erstattet bekommen haben (allerdings nur, wenn das Kind auch tatsächlich im Geburtshaus geboren wird, bei Verlegung ins KH nur die Hälfte) die Rufbereitschaft der Hebammen (250 Euro) selbst zahlen mussten.

LG Anne
PS Ich hätte auch beides selbst bezahlt und keinen Cent bereut ;-)

Beitrag von jessy_lee 19.09.08 - 13:34 Uhr

Hallöchen Mareike,

in Österreich kenne ich mich auch leider nicht aus. Aber ich habe hier (Rügen) im Geburtshaus entbunden. Ich musste 150,00 € Rufbereitschaft zahlen. Habe dann aber einfach bei meiner Krankenkasse nachgefragt und sie haben mir das Geld erstattet.

LG Peggy

Beitrag von postrennmaus 19.09.08 - 15:25 Uhr

Guck mal hier:

http://hebammen.at/kk_tarife.html

Vielleicht hilft dir das zum Thema Hebammenleistungen in Österreich weiter.


Lg, Anja mit Püppi inside (34. SSW)

Beitrag von postrennmaus 19.09.08 - 15:37 Uhr

hab mal ein bissl im internet gestöbert und herausbekommen, dass es in österreich kaum geburtshäuser gibt. ein sehr bekanntes in wien hat vor einigen jahren dicht gemacht. sieht wohl eher schlecht aus :-(

aber vielleicht versuchst dus auch nochmal im netz. oder du schreibst mal eine hebamme aus ö per email an und fragst...

sonst weiß ich leider auch keinen rat.

viel erfolg noch bei der suche.

Beitrag von rameike 19.09.08 - 15:53 Uhr

Vielen Lieben Dank für die hilfe!!!
Werde mal eine Hebi aus Österreich anschreiben...
mal schauen was die so sagt...

LG Mareike

Beitrag von hotandspicy1975 19.09.08 - 22:10 Uhr

Hallo - nur mal so: wäre ich ins Geburtshaus gegangen wäre mein Sohn jetzt geistig behindert oder tot. Er hat nämlich, obwohl alles okay schien, bei der Geburt nicht geatmet und musste schnell auf die Intensiv. da war ich dankbar, dass wir in der Uniklinik lagen. ich finde, das Thema wird echt lax gehandhabt. Such dir lieber ne vernünftige Klinik, denn passieren kann immer mal was, und dann brauchst du nen Arzt und ne Säuglingsintensiv. Sonst verzeihst du dir das nie, wenn was schiefgeht.

Beitrag von black-rainbow13 19.09.08 - 23:22 Uhr

nur mal so angemerkt, in geburtshäusern gibt es seltsamerweise weniger geburtenstops und kranke kinder gibts in deutschland auch nicht weniger als zum beispiel in holland, wo es normal ist dass man zuhause entbindet. ja, du hast glück gehabt und dein sohn auch, aber im krankenhaus wird mehr scheiße fabriziert als wieder ausgebügelt. von wegen, das thema wird so lax gehandhabt, wenn es dich beruhigt, 98% der deutschen frauen rennen ins krankenhaus. und bei mir ist alles gut gegangen, denn mein kind hatte nichts bei der geburt, die ziemlich schnell und reibungslos ging. im krankenhaus hätte ich das nicht hinbekommne, denn es gibt frauen, die fühlen sich in krankenhäusern nicht sicher und ich gehöre dazu.

"Such dir lieber ne vernünftige Klinik, denn passieren kann immer mal was, und dann brauchst du nen Arzt und ne Säuglingsintensiv" passieren kann alles überall. denn wer weiß, ob man vom auto überfahren wird. selbst wenn man schaut kann es passieren. ich habe genug behinderte kinder gesehen, die im krankenhaus geboren wurden. das ist leider nicht der sicherste ort der welt. nimm es mir nicht übel, aber dein trauma hat nichts damit zu tun, was tatsache in vielen krankenhäusern stattfindet, bzw. geburtshäusern. wirklich...

liebe grüße, sarah