Alpträume wegen kommenden Ultraschall

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von darkigraine 19.09.08 - 10:07 Uhr

Hallo

Nun ich muss einfach mal Dampf ablassen. Vielleicht spinnen bei mir einfach die Hormone.

Nun meine Geschichte:
Hatte im März eine Fehlgeburt und habe danach Arzt gewechselt. Nun bin ich bei einem Arzt gelandet, der total schulmedizinisch eingestellt ist und ich habe ihm beim letzten Termin erklärt, wie wichtig es für mich sei, ins Geburtshaus zu gehen. Und er hat mir erklärt, dass er vorher meinen Geburtsbericht meines ersten Kindes abklären möchte, weshalb ich einen Kaiserschnitt hatte.

Nun habe ich aber eigene Initiative ergriffen und mich einfach im Geb.Haus angemeldet (die sagten, dass es wegen dem KS kein Problem sei). Und nun muss ich den nächsten Termin beim Arzt absagen. Ich will auch keine weitere Ultraschalls mehr machen. Ich finde es etwas unnötiges, wenn alles in Ordnung ist und ich möchte auf mein Gefühl hören und nicht auf die Technik.

Seither plagen mich nun Alpträume, dass ich zu diesem Ultraschall gehe und ich immer wieder sage: Nein ich will nicht..und ich auch noch das Geschlecht des Kindes sehe, das ich überhaupt nich wissen möchte..Naja muss wohl einfach mal anrufen. Aber es grault mir so sehr davor..

Beitrag von hondalogo 19.09.08 - 10:16 Uhr

Wichtig ist sind die US ( alle 4 bis 8 Wochen) trotzdem-falls zu wenig Fruchtwasser vorhanden ist, Cervix verkürzt ist ect. Du kannst ja trotzdem zur Hebamme gehen.

Beitrag von darkigraine 19.09.08 - 10:26 Uhr

Das ist für mich schon zu viel Technik.

Habe einfach wohl ein US-Trauma und möchte es nun auf eine alternative Art erleben, wie es früher gemacht wurde

Beitrag von ninepowe 19.09.08 - 10:48 Uhr

Hi Du,


ich kann Dich gut verstehen, würde aber selbst nie eine Schwangerschaft ohne technische Möglichkeiten mitmachen... #gruebel

Mir wurde immerzu eine absolute Bilderbuchschwangerschaft bescheinigt, das Kind war immer etwa zwei Wochen voraus, bewegte sich kräftig, der Muttermund war steinhart und geschlossen.

Ich habe dann, aus gutem Grund, darauf bestanden, dass meine Frauenärztin doch noch einen Ultraschall macht und dann hat sich herausgestellt, dass das Fruchtwasser um die etwa doppelte Menge erhöht ist und der Gebärmutterhals auf nur noch einen Zentimeter verkürzt war.

Eine Hebamme oder Ärztin OHNE US hätte dies niemals feststellen können! Gut, es hat meinem Kleinen dann auch nicht mehr geholfen, aber trotzdem würde ich in einer erneuten Schwangerschaft natürlich alle Möglichkeiten ausschöpfen, die es gibt.

Hast Du denn nach Deinem Kaiserschnitt keine Angst, dass es doch noch Komplikationen geben kann? Ich hatte auch einen KS und mir wurde gesagt, dass die gesamte Geburt in Zukunft von Ärzten überwacht werden muss, für den Fall, dass die Narbe doch nicht standhalten kann... #kratz

Überlege es Dir gut, nicht, dass etwas passiert und Du dann in Zukunft ein schlechtes Gewissen hast! Das ist nämlich glaube ich viel schlimmer als so ein kleiner Ultraschall! Ich mache mir heute noch Vorwürfe, weil ich nicht gleich mit der Faust auf den Tisch geschlagen und auf das ganze dumme Gerede gehört habe, statt auf mich selbst zu achten... #schmoll #heul

#herzliche Grüße & alles Gute Dir,


ninepowe

Beitrag von darkigraine 19.09.08 - 11:01 Uhr

Hallo

Nun ich kann Dich auch gut verstehen. Es kann immer etwas sein. Das ist mir voll und ganz bewusst.
Ich selber kenne jedoch viele Mütter, die nicht einmal zum Ultraschall gingen und alles war immer ok.
Und die meisten gebaren zu Hause.

Nun das mit dem Kaiserschnitt habe ich mit meiner vorherigen Aerztin besprochen und die meinte, dass dies kein Problem sei, wegen der Narbe. Es kommt seeehr selten vor, dass die aufreisst oder so.
Und im Geburtshaus haben sie auch alle nötigen Mittel und im Spital ist man schnell, wenns sein muss.

Zudem habe ich es mit einer Mutter meiner Kollegin besprochen, die auch Hebamme ist. Die meinte, dass das kein Problem sei. Sie rät sogar Ultraschall ab und findet es ebenfalls nicht notwendig.

Beitrag von ninepowe 19.09.08 - 12:49 Uhr

Hi Du,


naja, jede Frau muss ohnehin selbst entscheiden. Wenn Du ein gutes Gefühl bei der ganzen Sachen hast, würde ich mir auch nicht d´reinreden lassen, schließlich bist Du ja die Schwangere!

Auf andere Frauen, sofern es nicht gerade Deine besten Freundinnen sind, würde ich nicht mehr unbedingt vertrauen. Ich glaube, es gibt kaum einen Themenbereich, in dem soviel geschwindelt wird, wie gerade bei Schwangerschaften und von fast jeder Frau, die mir von ihrer ach sooo problemlosen Schwangerschaft erzählt hat, habe ich hinterher durch den eigenen Mann, Bekannte etc. erfahren, dass es sehr wohl Probleme gab. Hör´ also darauf nicht unbedingt, sondern nur auf Frauen, denen Du wirklich absolut vertrauen kannst, die ehrlich sind und die Dich wirklich gut beraten!

Prinzipiell finde ich es sehr mutig, die Vorsorge nur noch von Hebammen durchführen zu lassen, ohne Ultraschall & Co.; mir persönlich wäre es aber zu riskant und nur, weil bei anderen Frauen alles in Ordnung war, muss es ja bei mir nicht gelten. Naja, und wenn die Narbe reissen sollte, was zwar nur selten vorkommt, aber halt doch ab und zu, müßtest Du binnen zwölf Minuten eine Not-OP bekommen, das wird kein Geburtshaus schaffen, auch nicht mit sehr guter Anbindung.

Aber ich will Dir keine Angst machen, ich habe leider auch schon einige medizinische Fachlektüre verspeist und dort stehen die Fakten sehr ungeschönt und eiskalt d´rin. Rein statistisch gesehen kommt es natürlich eher selten zu Problemen und wie gesagt, ich finde ein Geburtshaus auch toll und würde, ohne die vorhergegangenen schlechten Erfahrungen, vielleicht auch dort entbinden wollen! Nur, die Perspektive hat sich bei mir nun geändert, leider, jetzt käme es nicht mehr in Frage... #schmoll

Alles Gute Dir auf jeden Fall & viel Glück!

Beitrag von sisi08 19.09.08 - 11:32 Uhr

Ich finde das total toll, wie du das ganze vorhast.

Ich wollte eigenltich auch komplett auf US verzichten. Leider endete meine 1. SS mit einer missed abortion und mein ganzes Urvertrauen ist dahin und ich hab mich doch wieder zu der US-kacke hinreißen lassen.

Ich habe aber meinem Arzt klipp und klar gesagt: Nur 3 mal, keinen US mehr! Er macht nämlich routinemäßig bei Schwangeren jedes mal kurz einen, um zu sehen, wie es dem BAby geht.

Er hat das akzeptiert, denn schließlich sind wir der Chef und bestimmen, was, wann, wo und wie gemacht wird.

Du brauchst dich überhaupt nicht zu rechtfertigen, das ist ganz allein DEINE Entscheidung und die finde ich super und bewundernswert.

Sage den Termin doch einfach ab (wegen Krankheit) und mach die Vorsorge ab sofort bei ner Hebamme.

Die werde sich sicher nicht bei dir melden.

Alles Gute!

Beitrag von darkigraine 19.09.08 - 16:52 Uhr

Hallo Sisi

Hey. Dann hast Du das Selbe erlebt, wie ich. Ich hatte im März auch eine missed abortion. Und ich musste da ständig zum Ultraschall und war total unter Druck von den Aerzten.

Und auch bei der jetzigen SS war ich am Anfang sehr oft beim Ultraschall, weil ich Blutungen hatte. War zum Glück immer alles ok..

Und da ich jetzt mein Baby spüre, fühle ich mich jetzt total sicher und möchte dieses Projekt für mich starten.
Und falls es Probleme geben sollte während der SS, kann ich ja nochmals einen Termin vereinbaren für einen US.