Ab wann beginnt für euch eine Alkoholsucht?

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von fragehabe 19.09.08 - 10:41 Uhr

Hallo

ich hatte gestern ziemlich großen Streit mit meinem Mann, weil er jeden Tag nach feierabend sein Bier trinkt, sprich mindestens 4 Flaschen, mich nervt es langsam, weil er dann auch immer so verändert ist, und unser sohn (4) das alles mitbekommt.
Ich glaube mein Mann ist Alkoholiker und kann garnicht mehr ohne sein bier.
wie ist es bei Euch, findet ihr 4 Flaschen ok, oder ist es schon zuviel?
#danke schonmal für Eure antworten

Beitrag von gh1954 19.09.08 - 10:44 Uhr

Vier! Flaschen jeden Tag ist zuviel.

Alkoholsucht ist es in meinen Augen, wenn dein Mann furchtbar stinkig wäre, wenn heute Abend nur zwei Flaschen Bier im Haus sind, er nicht mehr autofahren darf und dich zur Tanke schicken würde, um Nachschub zu holen.

Beitrag von paulfort35 19.09.08 - 10:47 Uhr

Wenn er seine 4! Flaschen Bier täglich wirklich braucht, ist das Sucht. Definitiv! Nur ein Alki würde das Gegenteil behaupten. Wenn kein Bier heute abend da wäre - würde er sicher aggresiv reagieren......

Beitrag von fragehabe 19.09.08 - 10:50 Uhr

ja, genauso ist es leider, aber er sieht es nicht ein.
Sein Standart spruch ist, ich würde ihm sein feierabendbier versauen.
Meist bleibt es nicht bei den 4, gestern waren es schon 7

Beitrag von kloos 19.09.08 - 15:54 Uhr

Kann ich dem nur zustimmen!!!!

Beitrag von schneuzel83 19.09.08 - 10:49 Uhr

Die Frage ist ob er diese vier Flaschen trinken MUSS.

Ich denke man kann so pauschal nicht sagen ob er krank ist oder nicht - sicherlich liegt eine gewisse Gefährdung vor.

Was passiert denn wenn kein Bier da ist? Ist das ok oder wird er dann unruhig, böse oder etc.

Trifft das zu würde ich mir ernsthaft Gedanken darüber machen...

Jasmin

Beitrag von fragehabe 19.09.08 - 10:52 Uhr

ja, er wird dann unruhig und mitunter auch aggeressiv.

Beitrag von robinronja3 19.09.08 - 10:49 Uhr

Hallo

Ich finde 2 weniger wäre besser.Mein Mann trinkt jetzt 2 Bier aber nie vor 21.Uhr.Früher hat er auch mal 1 mehr getrunken haben drüber geredet und ich hab ihm gesagt ich mag es nicht.Er hats verstanden und er weiß ich würde mich trennen sonst.Denn wir haben schon in der familie mit Alkoholkranken zu tun gehabt(mein Vater)das will ich nicht noch mal sehen und erleben.manche werden ja auch brutal oder stänkern mit ihren Frauen.Das macht meiner nicht wenn er mal etwas mehr nach einer Feier hatte er geht dann einfach ins Bett und gut.Aber in der Woche nur 2.Sprich ihn an und sag ihm du machst sonst so nicht weiter.Wenn ihm was an dir liegt lässt er auch 2 weg.

LG jana

Beitrag von kloos 19.09.08 - 15:57 Uhr

Hallo,

auch 2 Fl. Bier jeden Abend wären schon zu viel.

Warum muss es immer Bier sein? Wie wäre es mit Feierabend Tee?

Lg

Tanja

Beitrag von onti2 19.09.08 - 16:53 Uhr

aber doch nur, wenn es sich um Literflaschen handelt...

bleibt ansonsten bitte auf dem Teppich...

Beitrag von kloos 19.09.08 - 17:09 Uhr

bleibt ansonsten bitte auf dem Teppich...

Was soll diese Aussage?#augen

JEDEN abend Bier, egal ob es 2 oder 4 Fl. oder Liter usw. sind, ist ein Anfang von Alkoholismus (davon gibt es verschieden Stadien, aber darauf möchte ich jetzt nicht näher eingehen).

Von ab und zu einen Bier trinken, oder Wein, oder Schnäpschen sagt keiner was.

Gruß

Tanja

Beitrag von onti2 19.09.08 - 17:17 Uhr

"JEDEN abend Bier, egal ob es 2 oder 4 Fl. oder Liter usw. sind, ist ein Anfang von Alkoholismus"

Unsinn!....bzw. masslose Uebertreibung und Hysterie...

Beitrag von fragehabe 19.09.08 - 17:21 Uhr

auch wenn er agressiv wird, wenn nichts im Haus ist? das seine Persönlichkeit sich anfängt zu verändern?
er zunehmend gereizter ist..das nennst du Hysterie?#kratz

Beitrag von kloos 19.09.08 - 17:34 Uhr

Es kann ein Anfang vom Ende sein.
Versuch es zu ändern. Suche Gruppen auf für Betroffenen. Google mal, da gibts Adressen auch in deiner nähe. Da gibts Menschen die dir helfen können, wie du am besten mit der Situation umgehen kannst.

Gruß

Tanja

Beitrag von onti2 20.09.08 - 15:49 Uhr

nein, aber zu behaupten, dass das taegliche Trinken von 2 Flaschen Bier (also etwas mehr als ein halber Liter) bereits Alkoholismus sei...oder auch nur der Beginn von Alkoholismus (meiner Meinung nach so sinnvoll, wie die Geburt als Beginn des Sterbens zu bezeichnen...)

Beitrag von kloos 19.09.08 - 17:30 Uhr

Aha, schön zu wissen.

Du scheinst ja dich bestens damit auszukennen.

Mich würde mal interessieren ob du dir selber das vergnügen gönnst, ob du beruflich damit zu tun hast, oder Opfer eines Alkoholoker als Verwandten bist??????

Beitrag von onti2 22.09.08 - 08:33 Uhr

ja, nein, ja

Beitrag von bei diesem thema schwarz 19.09.08 - 11:06 Uhr

http://www.wwwb.de/coaching/who.htm

Beitrag von alinasmama2005 19.09.08 - 11:10 Uhr

4 Flaschen ist zu viel!

Mein Vater und mein Schwiegervater trinken auch jeden Abend ein Feierabendbier- wohlgemerkt: EINS! Und wenns mal keins gibt geht die Welt auch nicht unter.

Sag ihm doch einfach mal, dass er ja mal getrost auf sein Bier verzichten könnte wenn er nicht abhängig ist. Reagiert er über weißt du Bescheid. Aber es gibt für mich schon gar keine Überlegung mehr, er hat eindeutig ein Problem!

LG Kristin

Beitrag von animagus69 19.09.08 - 11:17 Uhr

Hallo,

hm, ich finde 4 Biere jeden Abend wirklich zuviel.
Nix gegen ein Feierabendbier, dagegen hat man ja nix, aber 4 sind definitiv zuviel.
Schade dann eigentlich, dass es dann schon in Streit ausartet. Vielleicht kannst Du Dich nochmals mit Deinem Mann in Ruhe unterhalten, wenn das bei diesem Thema überhaupt noch geht.
Meißtens bleibt es ja auch am WE nicht nur bei den vier Bieren, sondern es werden schnell mehr daraus.

Viel Kraft wünsch ich Dir.
lg

Beitrag von whitewitch 19.09.08 - 11:19 Uhr

Jeden Abend!! Zu viel, eindeutig!! Erstreckt sich dies über ein Jahr, an fast jedem Abend dann kann man von Alkoholsucht sprechen. Die genaue Definition findest du bei Wikipedia.

Gruß Andrea

Beitrag von yanis82 19.09.08 - 11:22 Uhr

Ich denke, unabhängig von der Menge ist es eine Sucht, wenn man nicht mehr ohne kann.

Als Raucher zB rauche ich oft nur eine am Tag oder mal eine Woche gar nicht...aber ganz aufhören geht nicht, also bin ich trotz der niedrigen Konsummenge süchtig!

Seit wann ist das denn so? Schon immer? Habt ihr drüber geredet, dass du es auch im Sinne deines Sohnes bedenklich findest?

Beitrag von perlexx 19.09.08 - 11:28 Uhr

hi

>Als Raucher zB rauche ich oft nur eine am Tag oder mal eine Woche gar nicht...aber ganz aufhören geht nicht, also bin ich trotz der niedrigen Konsummenge süchtig!<

du bist gelegenheitsraucher bei der menge und kein suchti.

süchtig ist man, wenn man es jeden tag braucht und das in grösseren mengen als 1 oder 2.!!!

aber da du nur eine rauchst und auch ne woche ausetzen kannst, bist du ein gelegenheitsraucher!

lg

Beitrag von yanis82 19.09.08 - 11:33 Uhr

Sehe ich anders!
habe ich Sorgen oder Stress, renne ich nämlich sofort mit der Kippe auf den Balkon, auch wenn ich vorher eine Woche gar nicht geraucht habe....somit sind das für mich Anzeichen einer Sucht!

Genauso hier: 4 Flaschen sind viel!!!! Aber selbst wenn es nur eine wäre und die würde dann wegfallen und er wird aggressiv....dann ist es eine Sucht.

Beitrag von elternzeit-papa 19.09.08 - 11:28 Uhr

Hallo,

ich finde es viel zu viel. Wenn es große Flaschen sind (0,5), dann wäre ich nach vier Flaschen betrunken, bei kleinen Flaschen mindestens beschwipst.

Ich finde es generell problematisch, wenn man jeden Tag trinkt. Eine sinnvolle Beschränkung wäre es, nur am Wochenende, und dann nur zwei Flaschen. Wenn das nicht geht, ist er Alkoholiker und muss ganz aufhören.

Gruß,

ez-p

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