Schwanger mit Gebärmuttersenkung...

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von mausefamilie 19.09.08 - 15:05 Uhr

Hallo!

Ich bin 25 und in der 10.ssw schwanger...
Seit ich 15 bin ist bei mir eine Gms bekannt, aber erst mit 19 bin ich das erste mal über Beckenbodengymnastik bei einem neuen FA aufgeklärt worden...

Nun bin ich ss und freue mich sehr, doch mit dem Wachsen des Kindes merke ich meine Gms immer mehr und damit wachsen auch meine Sorgen :-(

Als mit 19 bei meiner jetzigen FÄ die Senkung untersucht worden ist, habe ich auch über KiWunsch mit ihr gesprochen und sie meinte, dass es sicher möglich sei, nur dass auf mich eine ss mit viel Liegen, Arbeitsverbot und evtl einsetzen eines "Ringes" sowie einem evtl Keiserschnitt auf mich zu kommen könnte, aber das sehe man dann.

So,nun binich ss und habe gleich zu Anfang gefragt, wie das aussehe, ob ich schon liegen müsse usw.? Sie meinte damals (5. ssw) aber, dass das alles nochganz klein wäre und ich mir keine Sorgen machen solle.

Seit letzter woche habe ich aber jetzt das Arbeitsverbot, doch von liegen o.ä. war noch keine Rede, nur dass es dem Baby gut geht und alles gut aussieht. ( Habe aber auch nicht wieder gefragt)

Jetzt merke ich aber doch vermehrt den Druck am Scheiden eingang. Lt. eigenem ermessen ist der Mumu aber noch genau so weit unten wie sonst auch (ca 3-4cm), mal mehr mal weniger... Kneife aber wegen dem Druckgefühldoch unten ständig alles zusammen. Lust auf #sex vergeht mir bei den Gedanken daran sowieso, unter Leiden meines Mannes..

Habe Angst, was noch alles auf mich zukommen kann, vorallem, will ich aber nix falsch machen, aber soll ichjetzt 24 h rumliegen aus Angst???
Außerdem wünschen wir uns eigentlich 2 Kinder und einen Kaiserschnitt finde ich auch nicht so super, aber die Vorstellung, dass die Senkung unter einer Spontangeburt noch mehr in Mitleidensschaft gezogen wird, macht mir auch angst...

Zu dem ganzen ist meine GM auch nach hinten gekippt und nach rechts verlagert, so dass mein Mini-Mäuchlein jetzt auch rechts anfängt zu wachsen...#schmoll

Hat jemand erfahrungen dazu und kann mir vielleicht davon berichten???
Vielen Dank!

Mausefamilie + Krümelchen (9+3)

Beitrag von ama_76 19.09.08 - 15:21 Uhr

Hallo Mausefamilie
Also ich habe ebenfalls einen Gebärmutterknick nach hinten und bin jetzt soeben in der 13. Woche. Meine FA hat mir zum Glück von solchen Leiden wie Du sie beschreibst noch nicht mitgeteilt. Da kommt es mir gar nicht in den Sinn über so was nachzu denken :-) Im Moment geht es mir eigentlich recht gut, so dass ich es gar nicht wahrnehmen möchte, dass ich schwanger bin. Ich habe Morgen einen Termin und möchte Sie, falls ich es nicht vergesse, nochmals auf die Lage der Gebärmutter ansprechen. Dir möchte ich einfach sagen, mache Dir nicht zu viele Gedanken. Ich weiss das von mir. Liege zurzeit mit einer argen Erkältung im Bett und wollte mich auch sehr schlau machen im WWW, denn eine Fehlgeburt wäre ja das schlimmste. Ich denke aber, dass es noch andere Mütter gibt, welche eine Gebärmutterknickung haben oder wie ich zurzeit eine Erkältung und die ebenfalls eine gute SS hatten. Ich wünsche Dir nun alles gute und toi toi toi.

Beitrag von kati543 19.09.08 - 16:04 Uhr

Ein Gebärmutterknick nach hinten richtet sich im Laufe der SS auf und stellt kein Problem für eine SS dar - das habe ich ebenfalls und beide Söhne wurden normal geboren.
Eine Gebärmuttersenkung ist etwas anderes. Da sinkt der obere Teil der Gebärmutter nach unten in die Gebärmutter und je nachdem wie extrem das wird, kann die Gebärmutter auch aus der Scheide heraushängen. Das haben sehr häufig ältere Frauen mit mehreren Schwangerschaften. Der Beckenboden kann dann eben die Organe nicht mehr richtig halten - daher ist die Rückbildungsgymnastik auch so wichtig. Nach 4 SS, habe ich das nun auch - allerdings noch im Anfangsstadium.

Beitrag von kati543 19.09.08 - 16:09 Uhr

Das hattest du schon mit 15? Wow, was hast du gemacht? Bei mir wurde das nach 2 Geburten und 4 SS festgestellt. Ja, eine Spontangeburt schädigt den Beckenboden noch mehr und dadurch wird die Senkung noch schlimmer. Frage doch mal deine FÄ, ob Beckenbodentraining noch etwas ausrichen kann bei dir. Warum hast du damit nicht viel früher begonnen? Wenn dir das mit 15 schon bekannt war. Das hättest du mit dem richtigen Training doch sogar rückgängig machen können. Was hattest du nur für Ärzte :-(.
Wie schlimm ist denn deine Senkung? Bei mir ist nur der obere Teil etwas nach innen gewölbt.
Schreib mir doch per VK - die Diskussion ist hier gleich auf der ersten Seite verschwunden.

LG
Katrin

Beitrag von mausefamilie 19.09.08 - 17:54 Uhr

Hallo!

Vielen Dank für die Antworten!

Also, eigentlich hatte ich es wohl schon früher aber erst beim Gv machte es Probleme und ich sprach den damaligen Arzt drauf an, dem es dann erst beim US auffiel:-[
Er schickte mich in ein KH, damit es operiert würde. Der Chefarzt dort meinte, dass wenn er es operieren würde, es bei einer SS alles kaputtreißen würde und dann zu Komplikationen käme und ich BBG machen soll, aber was das wirklich ist, hat er mir nicht erklärt und empfahl mir ein Buch, in dem aber keine Übungen drin standen :-(

Habe dann mit 19 auf Empfehlung von Freundinnen den FA gewechselt und erst dann bekam ich KG mit BBG.

Warum ich das schon so Jung hatte liegt wohl zum einen an erblich bedingtes schlechtes Bindegewebe , zum anderen bin ich eher ein "ich schaff schon alles alleine"-Typ und scheute mich noch nie vor schweren körperlichen Belastungen, so dass ich mit 5 Jahren schon meinem Papa ständig die schweren Pflastersteine angeschleppt habe - und abends hatte ich Bauchweh... da kann ich mich noch dran erinnern.

Der Mumu ist praktisch so weit unten, dass zwischen Scheideneingang und Mumu noch 3-4cm sind. Lt. FÄ eine mäßige Senkung, also mittelstark...