Blöde Frage Thema Alkohol

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von sabine1984 19.09.08 - 17:06 Uhr

Hi!

Eine Freundin hat mir erzählt, dass sie während ihrer ersten SS unter sehr niedrigem Bluddruck gelitten hat. Dagegen hat sie vom Arzt täglich ein Glas Sekt "verschrieben" bekommen. Sie hätte auch Medikamente nehmen können (war angeblich echt nicht zu Spaßen damit, sie ist ständig umgekippt und hat sich bis zum Schluss nach fast jeder Mahlzeit übergeben) aber die hatten laut FA mehr Nebenwirkungen als der Alkohol. Sie hat dann auch während der Geburt auf Schmerzmittel verzichtet, sich aber einen Schnaps reingekippt.
Ich selber nehme grundsätzlich keine Medikamente, egal ob drin steht, während der SS erlaubt. Kann aber Alkohol während der Geburt helfen? Gut, ein Wehencoctail enthält ja auch Alk, und den trinken ja auch viele, aber ich weiß nicht so recht, ob sie mir da einen Bären aufgebunden hat. Gibt es hier auch jemanden, dem Sekt empfohlen wurde? Darf man außer einem Wehencoctail bei der geburt überhaupt was trinken, oder wäre das eher gefährlich, falls Medikamente nötig wären?

Danke für eure Meinungen!
Sabine

Beitrag von tragemama 19.09.08 - 17:07 Uhr

Hallo Sabine,

der Arzt spinnt. Alkohol ist ein Nervengift und NIEMAND weiß, welche Menge schädlich ist, ob ein Glas Wein eventuell schon reicht, um in einem bestimmten Schwangerschaftsstadium schwere Schäden anzurichten.


Andrea

Beitrag von nisivogel2604 19.09.08 - 17:21 Uhr

Hallo,

also ich kennen nur, dass man nach der Geburt ein Glas Sekt trinkt. Macht nämlich tatsächlich Milch .

Aber in der SS jeden Tag Alkohol? Und Schnaps während der Geburt? Sorry, aber ich glaub nicht das der Arzt das tatsächlich befürwortet hat,l geschweige denn vorgeschlagen oder "verschrieben". Da hätte sie auch was homöopathisches versuchen können, die meisten Hebis haben da Ahnung von. Alkohol verdünnt das Blut, wenn dann ein KS notwendig ist dann ist sowas Lebensgefährlich. Geschweige denn was Medis angeht. Und die Schäden die das Kind bekommen kann, sind nicht abschätzbar. Die Enkelin einer Bekannten kam bereits als Alkoholikerin auf die Welt, musste wegen Entzugserscheinungen auf der Intensiv behandelt werden. Sie ist bis heute geistig zurück und wird das wohl auch nie aufholen.
Das ist genau wie bei den Frauen die in der SS nicht aufhören zu rauchen, weil der Arzt gesagt hat, das Baby bekommt dann Entzugserscheinungen. Die bekommt es dann eben NACH der Geburt. Die denken so weit wie ein Schwein pupsen kann und suchen sich die dümmsten Ausreden, die es nur gibt.

LG Denise

Beitrag von black-rainbow13 19.09.08 - 17:41 Uhr

mit dem sekt, keine ahnung, musste nur grad dran denken, dass es in ami-land "erlaubt" ist jeden abend ein glas wein zu trinken. und ich sollte auch erst unter der geburt zum auflockern einen kleine schluck whiskey trinken. ist dann ein glück im eifer des gefechts untergegangen weil die geburt so schnell ging. hatte auch kein gutes gefühl dabei. hab einmal am alster "genippt," weil ich so lange so bock drauf hatte in der ss, das war auch ok, aber jeden tag und unter der geburt schnaps ist mir zu krass. hätte auch danach keinen sekt getrunken, find ich auch nicht besser. das ist doppelmoral. man kann malzbier trinken oder was weiß ich was es noch alles gibt, der milchfluss muss nicht durch alk angeregt werden, muss das baby auch mittrinken...

liebe grüße, sarah

Beitrag von juligirl 19.09.08 - 18:09 Uhr

Für die Schwangerschaft und die Stillzeit sollte man seinem Baby zuliebe auf jeglichen Alkohol verzichten.

Alle anderen "Ratschläge" #klatsch sind komplett daneben.

Beitrag von annetteingo 19.09.08 - 19:46 Uhr

Hallo Sabine,
also meine Mama sollte auch ein Glas Rotwein trinken, wenn ihr Blutdruck in den Keller ging. Hat der FA auch so empfohlen, allerdings ist die SS schon 20 Jahre her.
Heutzutage kann ich mir schwer vorstellen, dass das noch ein Arzt empfiehlt. Zumindest das er sagt, sie solle jeden Tag ein Glas trinken.
Und zur Geburt nen Schnaps, dass glaube ich erst Recht nicht.

LG Annette + #schrei Nr.36 (28.SSW)

Beitrag von jindabyne 20.09.08 - 09:44 Uhr

Ich würde nicht das Risiko eingehen, dass mein Kind eventuell geschädigt wird - und das kann zum falschen Zeitpunkt auch schon mit geringen Mengen Alkohol passieren.

Übrigens: Nicht jeder Wehencocktail enthält Alkohol! Ich habe selber einen getrunken, weil die Geburt meiner Tochter eingeleitet werden musste. Ich habe gesehen, wie die Hebamme den Cocktail mixte und da war definitiv kein Alkohol drin!

Weder in der SS, noch zur Geburt würde ich was Trinken. Mein erstes Kind hatte (allerdings nicht wegen Alkohol!) genug gesundheitliche Probleme, da könnte ich mir nicht verzeihen, wenn ein weiteres Kind Probleme hätte und ICH Schuld bin, weil ich was getrunken habe...

Gegen niedrigen Blutdruck helfen auch Kneipp-Anwendungen und die sind nebenwirkungsfrei!

LG Steffi

Beitrag von struppi. 20.09.08 - 12:59 Uhr

Sollte das Kind mit einem Schaden zur Welt gekommen sein, sollte er verklagt werden!!!

http://www.schwanger-in-bayern.de/schwangerenberatung/themen/gesundheit/schwangerschaft-alkohol.html


Unglaublich, sowas!

lg
Struppi

Beitrag von sabine1984 20.09.08 - 14:26 Uhr

Danke für eure Meinungen dazu, Mädels! Daraufhin habe ich meine Freundin nochmals darauf angesprochen, auch wenn das Kind mittlerweile schon über 2 ist. Sie meinte bloß "naja, ist ja nix passiert..." Scheinbar hatte sie es mit dem "Tipp" also tatsächlich ernst gemeint und nicht nur im Scherz gesagt. Gibt halt auch solche... Kenne ich übrigens von mehreren, so ein Verhalten. Meine Mutter hatte während keiner ihrer drei SS aufgehört zu rauchen oder zu trinken, dass eine Frühgeburt und eine Mangelgeburt dadurch ausgelöst wurden, streitet sie ab...

Beitrag von aluro 21.09.08 - 08:22 Uhr

Uiuiuiuiu......

Nicht gut.
Alkohol während der ss ist ein absolutes no-go.
Es gibt ganz andere Methoden um den Blutdruck anzutreiben, wie z.B. Bewegung.Und die ist garantiert Nebenwirkungsfrei.