Asthma bei Kleinkindern....

Archiv des urbia-Forums Gesundheit & Medizin.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Gesundheit & Medizin

Hier könnt ihr Fragen stellen zu allen Themen rund um Gesundheit, Vorbeugung, Kinderkrankheiten, Hausmittel und Naturheilmittel. Beachtet dabei bitte, dass medizinische Empfehlungen von interessierten Laien nicht den Gang zum Arzt ersetzen können.

Beitrag von fibi7 19.09.08 - 18:00 Uhr

Guckt mal hier, bei Leben mit Handicaps....

Vielleicht fällt euch noch etwas ein....

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=45&tid=1675681

Vielen Dank
GLG Alex

Beitrag von picco_brujita 19.09.08 - 19:29 Uhr

hallo,

ich war im april auf muki kur - meine kleine hat zwar zum glück nur obstruktive bronchitis und kein asthma, aber ich habe damals einen kurs zum thema asthma mit gemacht.
ich würde an deiner stelle nachfragen, wer in deiner umgebung so einen kurs anbietet. das ist sinnvoll.

wegen der cortisongabe brauchst du dir keine sorgen machen! die ärztin hat uns damals aufgezeigt, das die permanente cortisongabe so gering im vergleich zur eigenproduktion des cortisons ist. einen schaden wird er sicherlich nicht in form von wachstumsstörung davontragen. meine maus nimmt auch regelmäßig cortison - anfangs pulmicort und nachdem die inhalation m it dem pari boy einfach zu lange dauerte sind wir umgestiegen auf flutide. im wachstum hemmt sie das gar nicht - sie ist mit 3 1/4 schon 1,05cm groß #schock - ein riesen mädchen sozusagen!

meine maus hätte auch jeden tag in so ein gerät pusten müssen - ich hab leider vergessen wie das ding heist. dann muss man eine kurve führen und kann so auch herannahende infekte erkennen, da die bronchien zu machen und der luftausstoß geringer wird. dann wird die medikamentierung angepasst und die sauerstoffzufuhr wieder verbessert. macht ihr das schon?
meine maus hat sich geweigert da rein zu blasen - deshalb haben wir das bleiben lassen - aber alle anderen asthma kids haben das gemacht.

viel kann ich dir nicht helfen, aber vielleicht hast du ja die ein oder andere info bekommen.

lg
brujita

Beitrag von fibi7 19.09.08 - 19:48 Uhr

huhuu!

Danke für deine Antwort!
Du meinst ein peak flow-Messgerät.... Nein, das machen wir noch nicht, da unser Münchner Prof meint, dass Nils noch zu klein ist dafür. Wir messen regelmäßig die Sättigung, immer wenn wir in der Klinik sind.

Ansonsten merkt man infekte bei Nils sofort an sehr hohem Fieber. Dann bekommt er Atrovent und Bronchoinhalat, meist auch noch rectodelt suppositorien und wenns ganz heftig ist Epinephrin.

Wir beantragen gerade eine Reha für Nils, da wird man uns sicher auch ein Stück weiter helfen können...

Deine Kleine ist ja wirklich ein Riese#freu... Nils ist ein kleiner Zwerg. Er wiegt nur knapp 12 kg bei 91 cm..... Er verliert auch rasch an Gewicht, bei Infekten kommen wir schnell unter die 10 kg-Marke :(, das ist schon doof....

Naja, liebe Grüße und nochmals vielen lieben Dank....
Alex

Beitrag von picco_brujita 19.09.08 - 20:20 Uhr

jupp genau - peak flow - ist mir doch tatsächlich eintfallen...
mit dem peak flow kann man eben den infekt schon vor dem eintretenden fieber erkennen. ich war echt baff als ich das bei einigen kindern auf der kur mit bekommen habe.
wir kommen ganz aus der nähe von münchen und ich habe mir im april bewusst für eine klinik in unserer nähe entschieden - ich war wirklich begeistert von der kinderärztin die a) super mit den kinder umgehen konnte und b) wirklich ahnung hatte!

ihr hättet eine mutter kind kur beantragen sollen - ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dich das auch sehr belastet und dir anwendungen auch sehr gut tuen würden!

atrovent ist bei uns auch angesagt, wenn sie mit dem giemen anfängt, aber zum glück ist uns epinephrin bis dato erspart geblieben - das ist ja echt harter tobak! rectodelt bekommt meine maus wenn sie wieder einen pseudo krupp anfall hat - zum glück hatten wir den letzten schon vor einem halben jahr. ich hoffe, dass es diesen winter wieder weniger wird.

könnt ihr vielleicht mit der cortisoninhalation auf eine andere anwendung (wie ebn z.b bei flutide mit dem able spacer) umsteigen? das erleichtert es vielleicht auch noch ein wenig für euch. es sei denn ihr kommt super mit dem pari boy und pulmicort aus.

ich wünsch euch echt alles liebe und weis es dann immer wieder sehr zu schätzen, wenn ich von solchen fällen wie eurem lese, dass es meiner maus mittlerweile besser geht als im 1.lebensjahr...

brujita

Beitrag von fibi7 19.09.08 - 20:33 Uhr

Ja, MuKiKur wäre auch was gewesen, aber mir war die Reha wichtiger, da ich unbedingt eine gute Akutklinik in der Nähe brauche. Wir hatten alleine in diesem Jahr schon einige KH-Aufenthalte... Und ich erhole mich auch, wenn ich weiß, dass es Nils besser geht...

Wir kommen mit dem pari gut klar. Er inahliert seit er auf der Welt ist und weiß es nicht anders. Außerdem meint der Chefarzt, dass durch die Beigabe vom NaCl die Sekretolyse besser ist. Nils schleimt immer sehr viel auf und der ganze Dreck muss raus. Deshalb haben wir noch nicht mit dem Spacer inhaliert.

Nils hat etwa alle drei Wochen eine hochfieberhafte, obstruktive Bronchitis. Ohne sofortige Antibiotikagabe geht es immer in ne Lungenentzündung über, warum auch immer. Es helfen auch nur Makrolidantibiotika wie Erythromycin, die ganzen Cephalosporine nützen gar nix. Er bricht dann immer ganz übel grünen Schleim aus, sorry .... Aber is so.... Und wir brauchen oft bis zu vier Tage lang zusätzlich rectodelt. Es ist echt grausam. In München suchen sie nach der Ursache. Das IgE ist nicht soooo hoch erhöht, dass die Atemnot allergisch bedingt ist. Naja, mal sehen. Wir waren im Sommer in Dänemark, das hat ihm gut getan und wir haben schon fast 5 Wochen Ruhe - unglaublich..... Bis auf den Reihustenund ab und an Fieber. Einen Harnwegsinfekt hatten wir zwischendrin mal....

Wie oft war deine Kleine so im Schnitt krank??? Anfangs hieß es bei meinen Zwerg noch immer: Kinder in dem Alter sind halt oft krank.... aber nach dem wir 18 Brinchitiden und 2 Lungenentzündungen in einem Kalenderjahr hatten haben sich die Ärzte doch mal ans Nachdenken gemacht....

Nehmt ihr auch singulair? Ich kenne nur ganz wenig kleine Kinder, die Cortison plus Montelukast bekommen. Pulmicort alleine hat nicht ausgereicht....

Liebe Grüße
Alex

Beitrag von picco_brujita 19.09.08 - 20:48 Uhr

oh je, das ist ja wirklich nicht mehr akut sondern chronisch bei nils.
meine maus hatte alle 3-5 wochen einen infekt der sich dann fast wieder 2 wochen hin gezogen hat. allerdings kamen wir mit pulmicort und atrovent ganz gut klar. außer, dass sie einfach nicht mehr mit dem pari inhalieren wollte. dann kam eben das flutide als dauermedikation - das musste sie 5 monate durch nehmen und dann haben wir einen neuen versuch ohne flutide gabe versucht. zusätze braucht sie zum glück keine (außer atrovent beim giemen eben zur bronchienerweiterung) das ging einige zeit gut - klar, dann war auch frühling und das wetter etwas stabiler.
will ja nicht stressen aber habt ihr auch schon einen schweisstest machen lassen? bei uns war der verdacht auf dem tisch nach der 4. obstruktiven innerhalb von 3 monaten - und als ich das wort mukoviszidose in den mund nahm hat der kiarzt sofort den test angeordnet um mich zu beruhigen.
meine maus braucht zum glück derzeit kein flutide - unser urlaub im süden hat sie stabilisiert. ich glaube manchmal, dass das klima hier im lechtal ihr nicht so gut tut in der herbstzeit.
oh ich würde euch wünschen dass ihr nach scheidegg am bodensee kommt. es ist eine sehr schöne klinik die auch einen sehr guten ruf bei asthma und allgemein atemwegserkrankungen hat.

wenn du willst, dann kannst du dich gern über vk bei mir melden!

ganz lieber gruß!

Beitrag von fibi7 19.09.08 - 20:59 Uhr

Wir haben einen Schweißtest gemacht, negativ, was aber ja nichts heißen muss....

Wir hatten auch schon eine 24h-Stunden-pH-Metrie, ohne eindeutig pathologischen Befund.... Die Bronchoskopie mussten wir verschieben, da ich so einen schlimmen Migräneanfall hatte, dass wir heim fahren mussten, weil ich mich nimmer auf den Füßen gehalten hatte, naja...

Die immunologischen Untersuchungen waren auch nicht wirklich richtungsweisend, irgendein Wert war nicht okay, aber erklärt nicht Nils Probleme. Nils hatte einige Kinderkrankheiten trotz Impfung, deshalb wurden die Ärzte stutzig....

Nils wurde geprickt, mehrmals RAST usw... Blutentnahmen haben wir sowieso in regelmäßigen Abständen wegen der Niere....
Die letzte schlimme Bronchitis hatten wir im August, also nix mit "im Sommer wirds besser"... leider....

Wegen der Allergien, und eben weil bei dem Zwerg das Problem der unzureichenden Nährstoffdichte im Raum steht haben wir eine Ökotrophologin an der Hand, die uns auch unglaublich hilft. Ist übrigens auch aus München.....

Wir wollen an die See, vermutlich Borkum..... hat Nils immer gutgetan, obwohl Bodensee auch toll klingt..... Davos hat auch nen guten ruf, aber ich bin weniger der "Berg-Mensch" ;)....

Momentan kommt Nils ohne Cortison nicht aus, leider, aber es gibt schlimmeres....

Bist du auch alleine? Hab mal auf deiner VK gespitzt.....

GLG Alex

Beitrag von picco_brujita 19.09.08 - 21:04 Uhr

ach du schande, dann habt ihr ja wirklich schon alles durch, was man nur so machen kann! #schock
welche immunologischen werte waren denn erhöht? ist schon komisch, dass die ärzte nicht wirklich etwas finden können!
was kam denn beim prick raus?
bei uns wurde es mit knapp 3 jahren langsam besser! vielleicht wird es bei nils nach diesem winter auch etwas besser? die atemwege weiten sich und es besteht ja hoffnung!
wir waren im hochgebirge, dass hat meiner maus auch sehr gut getan - nur mir nicht -lach - mein blutdruck kam mit der extremen höhe nicht so recht zurecht.
borkum hat einen guten ruf!

ja, ich bin auch allein - wir meistern alles zu zweit.... ihr auch?

Beitrag von hanni1963 19.09.08 - 20:40 Uhr

Hallo,

in welcher Klinik in München seid ihr da?

LG

Hanni

Beitrag von fibi7 19.09.08 - 20:44 Uhr

Huhuu!

Haunersche Kinderklinik, bei Professor Reinhardt... Habne uns schon sehr weiter geholfen....

Der "Rest" wir hier bei uns und in der Uniklinik in Erlangen erledigt....

Wieso fragst du Hanni??? Kennst du was in München???

GLG Alex

Beitrag von hanni1963 19.09.08 - 20:48 Uhr

Huhu,

ja ich kenn die Klinik von früher, genauso wie die Lachner Klinik.

Ich selbst war schon in beiden als Patient und die haben immer noch einen guten Ruf.

In der Lachner Klinik arbeitet die Cousine meiner Mutter als Ärztin.

Deshalb die Neugier.

Hanni

Beitrag von fibi7 19.09.08 - 21:01 Uhr

Die Lachner Klinik kenne ich jetzt nicht, aber ich hatte vom ersten Moment an ein gutes Gefühl in der haunerschen.... Für mich als Landpflanze ist das alles zwar etwas groß, aber sie sind kompetent.....

Darfst ruhig neugierig sein ;)

Liebe Grüße
Alex