STILLKRISE *ich werde wahnsinnig*

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von sternchen3481 19.09.08 - 19:01 Uhr

ch weis gar nicht recht wo ich anfangen soll:

unser Henry kam ja drei Wochen zu früh... schon im Krankenhaus tat er sich beim Anlegen schwer an der Brust zuziehen... also pumpte ich ab und gab es mit der Flasche... seit dem 5. tag sind wir ja zu Hause und meine Hebi kümmerte sich wirklich sehr um mich, meine Brust und ums Stillen an sich... ich hatte mit heftigen milcheinschuss zukämpfen, lag drei Tage mit Quark-, Kartoffel- und Retterspitzwickel im Wechsel im bett und dann lief die Milch... allerdings pumpte ich alle 3 Std. ab, weil Henry einfach nicht die Kraft an der Brust hatte... ich versuchte ihn immer wieder zwischendurch anzulegen, aber mehr als 10 Minuten schaffte er nie... also holten wir vor 14 tagen eine Babywaage und wenn ich ihn anlegte sollte ich ihn vorher und ancher wiegen und anschliessend eben den Rest mit ner MuMilch "zufüttern"...

seit letzte Woche Donenrstag habe ich nun mittlerweile das 3 Mal schmerzhafte Verhärtungen, erst rechts, dann links und heute wieder rechts... die kriege ich nur mit Retterspitz- und Kartoffelwickel in den griff...

vorgestern und gestern schaffte ich es allerdings das er tagsüber die Mahlzeiten an der Brust trank- brauchte halt 40 Minuten aber ich dachte er war satt... seit gestern abend hat er aber wieder scheirigkeiten mit dem Trinken und war dann anch der Abendmahlzeit an der Brust mehr als unruhig und vorallem hungrig... die Waage habe ich allerings gestern morgen wieder in die Apo zurückgebracht... auch die Nacht war dann recht unruhig, weil er schon nach 2,5 Std. kam trotz 100ml MuMilch aus der Flasche...

heute hab ich ihn gar nicht angelegt, weil ich das Gefühl seit gestern habe das die Milch weniger wird, aber keine Ahnung habe wieso... ich ernähre mich recht ausgewogen, trinke gut 2 Liter am Tag... beim Abpumpen heute schaffte ich es jeweils anch 4 Std. an der schmerzenden Brust nur auf knapp 60 ml, wo ich letzte Woche noch alle 5 bis 6 Std. bis zu 150ml PRO SEITE schaffte...

Was könnte ich tun, um die Milchbildung wieder anzuregen, aber so, das mir nicht die Brüste wieder "explodieren"???

Und kann es sein, das ihm die MuMilch nicht emhr nahrhaft genug ist???

Beitrag von katimica 19.09.08 - 19:11 Uhr

Hi...

also erstmal Hut ab das Du trotz dieser Rückschläge weiterstillst. #pro

Wegen Deiner Milchmenge....ich würd den Kleinen einfach öfter anlegen. Die Milchmenge steigert sich dann von allein. Klar, am Anfang kommt er dann halt alle 2 Stunden. Aber wenn sich das eingespielt hat dann gibt sich das auch wieder. Sowas kommt immer wieder vor. Hatten wir auch erst vor kurzem wieder. Und die Brüste bleiben auch nicht so prall wie in den ersten Milcheinschusstagen....;-) bei mir sind sie mittlerweile schon fast wieder "normal" obwohl ich noch voll stille....

LG
Katja + Mia (6 Monate)#baby

Beitrag von sternchen3481 19.09.08 - 19:20 Uhr

wenn das mit anlegen so einfach wäre... er will leider nicht richtig an die Brust, braucht sehr lange und dann nuckelt er oft nur...

habe grade meine Hebi erreicht, werde um viertel nach 8 nochmal zu ihr in die Praxis fahren...

Beitrag von katimica 19.09.08 - 19:29 Uhr

mhh...das ist doof....aber ist schon toll das Du so eine engagierte Hebi hast. Das ist schon viel Wert. Ich hatte am Anfang auch ziemliche Probleme. Hätte ich meine Hebi nicht gehabt ich wär schnell auf Flasche umgestiegen.

Wünsch Dir alles Gute....hoffentlich hat sie einen besseren Tip.

lg
Katja

Beitrag von schullek 19.09.08 - 19:34 Uhr

hallo,
auch wenn dein kleiner sehr schwach ist, du musst die flasche ganz weglassen.
mittlerweile dürfte er ja recht ran sein und die nromale kraft eines neugeborenen haben. lass ihn nur an der brust trinken. eine brust, wenn er da aufhört die andere und wenn er weiter trinken möchte wieder die erste. schläft er dir ein, kannst du versuchen ihn zu wickeln und dann wieder anzulegen. ist er zu müde, lass ihn schlafen und legen gleich wieder an, wann er will. nicht auf die uhr schauen, keine zeiten notieren und auch keine mengen, einfach nur dasitzen oder liegen und stillen. das ist das effektivste. ich denke in ein paar tagen wird sich alles stabilisiert und eingespielt haben. gib euch zeit und fütter nicht zu.

ihr braucht die zeit um euch einzuspielen. nur wenn du wieter mit der flasche fütterst, dann wird er bald gar nicht mehr an die brust gehen, da es an der flasche leichter ist.

lg,
adina

Beitrag von puschel2007 19.09.08 - 22:21 Uhr

Hi,

ich kann mich eigentlich nur anschließen. Ich habe das selbe hinter mir, wie du schilderst. Unser Jonas kam auch knapp 4 Wochen zu früh und am Anfang habe ich ihn auch erst angelegt und dann im Anschluss gab es die abgepumpte Milch per Flasche. Mittlerweile kommen wir ohne Flasche aus (habe am Anfang wunde Brustwarzen und einen leichten Milchstau gehabt und auch mit einem unheimlichen Milcheinschuss gekämpft...) :-D Es hilft wirklich, den kleinen immer wieder anzulegen, um die Milchbildung in Gang zu bringen. Ansonsten viel trinken: Wasser, Stilltee, Malzbier, alkoholfreies Hefe... Dein Kleiner wird satt werden, hatte auch das Gefühl, Jonas wird nicht satt, da er fast jede Stunde an die Brust wollte, aber so kam die Milch wieder und ich stille ihn jetzt voll und ich bin froh, das ich nicht aufgegeben habe. Also mach weiter und gib nicht auf, dein kleiner belohn dich dafür...

Wenn du fragen hast, schreib einfach über meine VK

LG

Beitrag von sternchen3481 19.09.08 - 22:24 Uhr

war bei der Hebi-es läuft wohl auf kurz oder lang doch aufs Stillen hinaus- es war die heftigste Verhärtung (innerhalb von 8 Tagen die Dritte) und mit anlegen, abpumpen und zufüttern, das krieg ich einfach auch im Kopf nicht wirklich vereint... ausserdem geht die Milchmenge schon zurück, was dem Denken der Hebi nach, schon ein zeichen des Körpers ist, eine art natürliches Abstillen, das er so nicht kann... ausserdem geht es mir immer noch nicht gut...

habe jetzt ne Pre- Milch geholt, falls die Milch nicht mehr reicht... werde jetzt wieder alle 4 Std. abpumpen und die MuMilch mit Flasche füttern, und sollte die MuMilch mengenmässig nicht reichen, dann eben noch ne Pre- Flasche dazu...

Sollte jedoch nochmal so eine heftige Verhärtung kommen, dann wird ganz und endgültig abgestillt...

Ich beneide Mama´s die lange voll stillen können, aber ich kriege es mit Körper und Geist einfach nicht vereinbart...

und zum Stillen an sich, vergass ich zusagen, das er nur mit Stillhütchen trinkt, weil meine Warzen für ihn greifbar sind...