Umgangsrecht Kind 1 Jahr

Archiv des urbia-Forums Allein erziehend.

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von riblu1977 19.09.08 - 19:59 Uhr

Hallo,

mein Ex, der Vater meiner Kinder sieht seinen Sohn aller 14 Tage von Sa. 8.30 bis So. 18.00.
Unsere Tochter sieht er jetzt einen halben Tag aller 14 Tage, ab ihrem ersten Geburtstag den Sa. komplett.

Mal sehen wie es laufen wird. Ich hoffe gut und ich wollte einfach mal fragen wie es bei anderen so läuft und ob die Kinder sehr durcheinander sind, wenn sie wieder zurück kommen. Das hört man ja so oft.

Ich bin mir sicher das der Vater sich gut um die Kinder kümmern wird, da er sie ja liebt.

Danke für Antworten!

Rita

Beitrag von uggl 19.09.08 - 20:55 Uhr

mein sohn ist 17 monate alt
er ist zweimal pro woche für 3 stunden bei kv und alle zwei wochen für 7 stunden.

und nein, sohnemann kommt damit leider nicht klar. er ist total aggressiv wenn er vom kv kommt, schlägt sogar mit dem kopf gegen schränke wenn ihm was nicht passt. will nicht in den hochstuhl zum essen, schreit sobald er den löffel sieht. klammert sich fest wenn ich ihn ins bett bringen möchte. und braucht nen schnuller seit er länger beim kv ist, das ist seit ein paar wochen der fall. zuvor hatte er nie nen schnuller angerührt.

wir waren zwei wochen im urlaub. ich hatte ein so braves kind dass ich schon dachte der kerl wurde vertauscht ;-) kaum wieder zuhause und zu besuch beim kv gewesen, ist das liebe kind wieder weg und ich hab einen kleinen aggressiven mann zuhause der immer zwei tage braucht bis er wieder normal ist und dann eh schon wieder den kv sieht #schmoll

das jugendamt interessiert sich nicht dafür und der kv schon gleich dreimal nicht, er besteht auf seine recht egal wie es dem kind dabei geht :-[

Beitrag von jules1971 19.09.08 - 21:01 Uhr

Hallo,

bei allem Verständnis für Deine Situation ...
Ich finde es NICHT in Ordnung, dass Du mit Deiner Schilderung versuchst, der TE angst zu machen und damit durch die Blume sagen möchtest, dass ein Umgang ja gar nicht gut wäre.
Zwischen dem KV und Dir herrscht so viel Krieg, dass Du Deine Erfahrungen sicherlich nicht einfach so übertragen kannst ... zumal es bei den meisten Eltern mit dem Umgang ganz gut klappt und die Kinder sich wohl fühlen.

Gruß,
Julia

Beitrag von littlenikita 20.09.08 - 12:50 Uhr

Hallo,
die Geschichte von uggl kommt mir bekannt vor
hatte auch solche schwierigkeiten mit meinem Kleinen,
mittlerweile ist er fast 5 und alles ist gelassener geworden
gott sei dank
das ist keine angst macherrei,ich denke nicht das das ihre absicht war.

Beitrag von jules1971 19.09.08 - 21:03 Uhr

Hallo,

ich kann Dir keine eigenen Erfahrungen mitteilen, sondern nur das, was ich aus dem Bekanntenkreis kenne.
Wenn der längere Umgang jetzt mit dem älteren Kind gut klappt, gibt es doch eigentlich erst einmal keinen Anhaltspunkt, warum es mit dem jüngeren Kind dann nicht auch gut klappen wird ... zumal die Geschwister den Tag dann ja auch zusammen sind.

Gruß,
Julia

Beitrag von janamausi 19.09.08 - 21:26 Uhr

Hallo!

Ich denke, bei den meisten Kindern die Probleme mit dem Umgang haben liegt es nicht am KV oder das es den Kindern beim KV nicht gefällt etc., sondern es liegt am Verhältnis zwischen KV und KM. Das ist ja beim Kindergartenstart z.B. genau so. Wenn die Mutter nicht dahinter steht, hat das Kind Probleme bei der Eingewöhnung...

Auch wenn sich Eltern nicht vor den Kindern streiten, es langt schon wenn die Mutter gegen den Umgang und den KV ist. Das merken die Kinder und "sitzen zwischen den Stühlen" und verhalten sich dementsprechend "auffällig".

Unsere Tochter hatte noch nie Probleme mit dem Umgang. Klar es gab und gibt immer wieder mal Zeiten, wo sie austestet wie weit sie gehen kann, oder sie hat auch mal versucht uns (meinen Ex und mich) gegeneinander auszuspielen, aber das machen alle Kinder. Auch weiß unsere Tochter ganz genau, was sie daheim darf und was sie bei Papa darf.

Unsere Tochter ist gerne bei ihrem Papa und das ist die Hauptsache. Sie darf bei Papa auch wesentlich mehr als daheim (angefangen bei Süßigkeiten, ungesünderen Essen, länger aufbleiben, bei Papa mit im Bett schlafen etc.), aber ich denke mir immer: warum auch nicht? Sie sieht ja den Papa nicht so oft und wenn ein Kind alle 2 Wochen ungesunde/ungesündere Sachen isst, schadet das auch nicht.

Ich glaube nicht, das es größere Probleme bei euch gibt. Der große Bruder ist ja auch bei Papa und das wird der Kleinen sicherlich auch gut tun.

LG janamausi

Beitrag von littlenikita 20.09.08 - 12:57 Uhr

Hey
also,ich kann dir da nicht so recht geben
"Mutter ist gegen dem Umgang des KV"
Max hatte seinen Vater(er war fast 2 als wir uns Trennten,Freundschaftlich) mind.6 Monate nicht gesehen da er sich mehr für seine neu Freundin interessierte,wenn ich da nicht so hinterher gewesen wäre,ich weiß nicht ob er ihn so schnell geholt hätte.Ich habe immer dahinter gestanden das der Kv das Kind holt,habe eigene Termine verschoben oder meinen Arbeitplan so legen lassen das er ihn holen kann,so das dem nichts im wege stand.
Mein kleiner,reagierte genau wie das oben beschriebene Kind,er schlug sogar nach mir und krallte sich an Papas Hals fest,was mich immer sehr traf,aber das ist nun vorbei,er ist fast 5 und es klappt super,das trennen.
Mein Ex,hält nicht viel davon seinen Sohn auch mal in den Ferien zu sich zu holen,obwohl der Richter damals sehr dafür sprach.Das finde ich schade

Beitrag von janamausi 20.09.08 - 20:40 Uhr

Ich habe ja nicht geschrieben, das es bei allen Kindern so ist! Ausnahmen bestätigen die Regel! Ob dein Kind nun die Ausnahme ist, kann ich nicht beurteilen.

janamausi

Beitrag von picco_brujita 21.09.08 - 12:39 Uhr

sei mir nicht böse, aber das ist mit verlaub bullsh*t - wenn ich das so lese, dann bin ich (und zich andere mütter/väter) wohl laut deinen äußerungen auch schuld bei meinem kind, dass sie probleme bei der kiga eingewöhnung hatte #augen
das ist sowas von verallgemeinert und nicht nachvollziehbar.
schon mal darüber nachgedacht, dass es sensiblere kinder gibt, die einfach angst bzw. große unsicherheit vor veränderungen haben?
da kann die mutter oder der vater je nachdem wo das kind lebt noch so sehr mit engelszungen und positiv die situation erklären oder auffassen, das bringt nichts. da hilft nur geduld und dann sind solche sätze echt nervend!

grüße
brujita

Beitrag von janamausi 21.09.08 - 17:25 Uhr

Hy!

Wo hab ich denn das geschrieben, das Du Schuld warst? #kratz

Ich hatte geschrieben "Ich denke...bei den meisten..."

Auch hatte ich nicht geschrieben, das Kiga-Eingewöhnungsprobleme ausschließlich an Mutter/Vater liegen...

LG janamausi

Beitrag von picco_brujita 21.09.08 - 17:48 Uhr

<<Das ist ja beim Kindergartenstart z.B. genau so. Wenn die Mutter nicht dahinter steht, hat das Kind Probleme bei der Eingewöhnung... >> Das ist eine Verallgemeinerung - und da meine Tochter auch Probleme bei der Eingewöhnung hatte, bin ich laut Deiner Aussage auch Schuld gewesen.
Ich stand dahinter und war sogar für mein Kind froh, dass sie noch eine ander Förderung dort bekam aber dann hab ich, wenn ich Deine Aussage für bare Münze nehme wohl was falsch gemacht.
Sorry, das hat mich einfach genervt.

lg
brujita

Beitrag von mtinaaa 20.09.08 - 06:34 Uhr

Hallo Rita schließe mich janamausi an,genau das wollte ich auch schreiben;-)
Übrings als mein LG seinen Sohn die ersten male bekam war er 1,5 J,wir hatten Probleme ihn nach Hause zu bringen.

Heute ist er 7J,er freut sich wenn er bei uns ist und er weiß auch das er am 2 Tag wieder nach Hause fährt.

Wie schon geschrieben wurde sehe da auch kein Problem,da ,das andere Geschwisterchen ja auch da ist.

Kinder wachsen da schnell mit rein und auf;-)

Obwohl sie sich auch Gedanken über Sachen machen. Er fragte letztens seinen Papa. Warum kommst du nicht wieder zu Mama,dann wohnen wir wieder zusammen;-)

L.G Tina