altersintegrative kitaß

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von bo05 19.09.08 - 20:47 Uhr

hallo,
irgendwann soll ja meine kleine in die kita und ich hole jetzt erste infos ein.
zwei kitas kommen infrage. in einer davon sind die gruppen nach kindesalter geordnet, in der anderen sind die gruppen altersintegrativ, d.h. 3-5jährige können in einer gruppe sein. ich denke das ist eher nicht so gut. was meint ihr dazu?
lg

bo

Beitrag von greenspan1 19.09.08 - 21:16 Uhr

Hallo,

da scheiden sich die Geister an diesem Thema. Mein Sohn geht in eine KiTa mit gemischten Gruppen. Vorher war er in einer KiTa mit altershomogenen Gruppen.

Der Vorteil der altershomogenen Gruppe ist, dass alle Kinder entsprechend ihres Alters problemlos betreut und beschäftigt werden können. So legt man sicher auch auf viele Kleinigkeiten wert, die in einer Mischgruppe untergehen.

Die Mischgruppen haben mE nach den Vorteil, dass sich die Kleinen von den Großen viel abschauen können (und auch mal zur raison gerufen werden, wenn sie übertreiben) und die Großen lernen, Rücksicht auf die Kleinen zu nehmen. Das ist gerade für Einzelkinder eine gute Sache, da sie ja sonst nie den Umgang im Alltag mit Größeren oder Kleineren erleben würden.

Problematisch sind Mischgruppen, wenn der Erzieherschlüssel zu knapp angesetzt wird. Das ist grundsätzlich auch in den anderen KiTas ein Problem, aber hier tritt das besonders zu Tage. Bei meinem Neffen zum Bsp. war es so, dass er eine feste Erzieherin hatte (Mischgruppe) und dazu gab es noch eine Teilzeitkraft. Leider hatten die großen Kinder oft das Nachsehen. Es wurden zum Bsp. keine Ausflüge gemacht, weil sich das mit den jüngsten (das waren da 2jährige) zu umständlich gestaltete.
In der KiTa meines Sohnes sind 3 Erzieherinnen auf 25 Kinder (zumindest zu den Stoßzeiten) da. Zwei Erzieherinnen sind für die kleineren und eine ist für die großen Kinder zuständig. Da sie auch zwei Räume haben (mit Durchgangstür), funktioniert das mit der altersspezifischen Beschäftigung ganz gut.

Wichtig ist bei Deiner KiTa-Auswahl, dass Du weißt, wieviele Kinder auf eine Erzieherin kommen. Denn ich finde auch in einer altershomogenen Gruppe klappt eine gute Betreuung nicht, wenn eine Erzieherin 17 Kinder zu betreuen hat. (so ist das mittlerweile in unserer alten KiTa dank des mieserablen Schüssels, der zur Berechnung herangezogen wird). Die Frau weiß wahrscheinlich gar nicht, was sie zuerst machen soll: Obst schnippeln/Vesper vorbereiten, Elternnachmittage/-gespräche planen, Notizen zu Kindern machen, Basteleien vorbereiten etc. pp. Ich gaube, da beibt einiges auf der Strecke.

Beste Grüße

green

Beitrag von jensecau 19.09.08 - 21:16 Uhr

hallo

ich finde die alterintegrative gruppe besser. dort zeigen die großen den kleinen wie alles abläuft, sie können von den großen lernen usw. und irgendwann sind sie die großen und nehmen die kleinen an die hand und zeigen ihnen alles.

lg
claudine