Frage an Erfahrene Teeni-Mädchen-Eltern!

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Forum: Jugendliche

Viele Eltern sehen der Pubertät ihrer Kinder mit Schrecken entgegen. Welche Probleme tauchen wirklich im Zusammenleben mit einem Teenager auf? Was, wenn AlkoholDrogen und Verhütung zum Thema werden? Tauscht hier eure Erfahrungen mit anderen Teenie-Eltern aus.

Beitrag von ansahe 20.09.08 - 17:58 Uhr

Hallo,

ich brauche mal Erfahrungsberichte von Eltern mit Teeni-Mädels.
Meine Tochter wird nun bald 12 Jahre alt, ist auch schon relativ weit. Das pubertäre Gezicke haben wir hier auch schon seit einiger Zeit, das ist zwar manchmal nervig und für mich nicht immer nachvollziebar, aber... ich weiß es gehört dazu und ich muss da durch. Auch die ganzen Diskussionen was die Klamotten, Haare, Gesicht, Hygiene usw. angeht führen wir schon länger.

Seit einiger Zeit allerdings verbringt sie die meiste Zeit nur noch in ihrem Zimmer. Chattet oder Telefoniert mit Freundinnen oder Klassenkameraden. Teilweise schließt sie sich auch ein, angeblich nur, damit ihr kleiner Bruder nicht rein kommt. Der hat aber meist gar kein Interesse daran. Sie hat also nicht wirklich einen Grund. Ich tauche auch nicht ständig in ihrem Zimmer auf. Ich habe das Gefühl, sie hat gar kein Interresse mehr daran, bei uns zu sein. Ausser sie möchte Fernseh gucken, den hat sie nämlich nicht bei sich im Zimmer. Irgendwie macht mich das ganze nervös, da sie dadurch ja auch viel, viel weniger erzählt als früher. Früher war sie freiwillig eigentlich selten allein in ihrem Zimmer, sondern immer bei uns.
Ich habe jetzt nicht wirklich das Gefühl, sie würde irgendetwas verbotenes machen aber trotzdem macht mich das ganze nervös.
Ist das der ganz normale Abnabelungsprozess. Verbringen Eure auch so gerne ihre Zeit allein in ihrem Zimmer?

Ich bin gespannt auf Eure Antworten,

LG, Anja

Beitrag von aussiegirl600 20.09.08 - 18:48 Uhr

Bei mir ist die Teenagerzeit ja noch nicht sooo lange her, aber mir kommt das SEHR bekannt vor. Ich habe zwar weder gechattet noch telefoniert (jaja das waren Zeiten ohne Internet und tragbares Telefon) aber ich habe mich stundenlang eingeschlossen und gelesen.

Ich denke dass ist ganz normal, allerdings würd ich beim Internetkonsum aufpassen, je nachdem wie vernünftig deine Tochter ist.

Aber wenn sie dir sonst keine Sorgen macht, sprich die Leistungen in der Schule sich nicht radikal ändern, sie nicht plötzlich sehr komische Freunde hat oder ähnliches, dann würde ich sie machen lassen, ihr aber immer mal wieder sagen, dass FALLS sie etwas mit dir besprchen will, sie gern zu dir kommen kann.

Beitrag von ansahe 20.09.08 - 20:17 Uhr

Danke dir. Das beruhigt ja schon etwas.
Schulisch hat sie keine Probleme, eigentlich eher im Gegenteil. Sie hat das Glück, da mehr nach ihrem Vater zu kommen, es fliegt ihr vieles einfach so zu.
Ihr Freundeskreis hat sich beim Wechsel aufs Gymnasium letztes Jahr schon geändert. Sind aber nach wie vor völlig normale Mädchen. Natürlich ist da auch schon die eine oder andere Schwärmerei für Jungs dabei. Da erzählt sie mir auch von, zwar mit ein paar Tagen Zeitverzögerung, aber das ist völlig normal. Weiß ich ja...
Das Internet ist natürlich so eine Sache. Sie hat eine Kindersicherung im Computer und auch ein einprogramiertes Zeitlimit. Wir haben sehr viel mit ihr über die Gefahren im Internet gesprochen und auch in der Schule war dies zum Glück schon Thema im Unterricht. Ausserdem hat sie natürlich die üblichen Vorgaben von uns, wie keinen Namen, Adresse oder Andeutungen auf den Wohnort zu geben. Und natürlich mit keinen Fremden zu chatten.
Da war ich mir eigentlich auch immer absolut sicher bei ihr. Ein Restzweifel bleibt natürlich...Gerade weil sie sich ja oftmals auch einschließt.

Ich habe als Teenager auch viel Zeit in meinem Zimmer mit Lesen verbracht. Allerdings war bei mir eher der Grund, dass die Grundstimmung zu Hause nicht so gut war und wir nicht wirklich ein schönes Familienleben hatten. Das ist jetzt bei uns nicht der Fall (wage ich jetzt einfach mal zu behaupten).

Deine Antwort hat mich jetzt aber wirklich schon sehr viel mehr beruhigt. Gerade weil deine Teenagerzeit ja gerade erst zu Ende ist :-p und es mich da beruhigt, dass du dieses Verhalten jetzt nicht so ungewöhnlich findest.

Wünsche dir noch ein schönes Restwochenende,

LG, Anja

Beitrag von aussiegirl600 20.09.08 - 21:49 Uhr

Unterschätze auch nicht, dass die Grundstimmung einer Familie von einem Teenager sicher anders wahrgenommen wird als von einer Mutter!
Meine Mutter war sicher überzeugt unheimlich verständnisvoll und modern zu sein, aber ich war in dem Alter sicher anderer Meinung ;-D

Zum Chatten muss ich noch was sagen... Da bin ich sozusagen positiv vorbelastet. Weil ich mit 16 meine Freund im Internet kennengelernt habe. Mit dem ich jetzt (nach bald 6 Jahren Heiratspläne schmiede).

Also wenn sie ins Dating-Alter kommt, was heute doch recht früh ist, dann sag ihr vielleicht dass Treffen mit Internetbekanntschaften okay sind, aber nur wenn du davon weißt. So hab ich das mit meiner Mutter auch beim ersten Date gemacht.

Beitrag von ansahe 21.09.08 - 16:26 Uhr

Ja, das Internet scheint wirklich "der Ort" zum Kennenlernen geworden sein. Mein Mann und ich haben uns damals über die Bild Zeitung kennen gelernt. Wenn das Internet da schon so verbreitet gewesen wäre, hätten wir vielleicht auch diesen Weg gewählt.
Trotzdem ist das natürlich so meine größte Angst. Das sie dort jemand kennen lernt und sich mit ihm evtl. auch noch heimlich treffen will. Aber auch in die Richtung haben und werden wir sie immer mal wieder aufklären. Ich glaube, das ist fast das einzige, was man als Eltern da machen kann.

Ach ja, ich genieße wirklich die Unkompliziertheit meines 9jährigen und bin froh, dass auch unser Nesthäkchen ein Junge geworden ist ;-)

LG, Anja

Beitrag von ue3 20.09.08 - 23:48 Uhr

hallo
meine tochter hatte sich auch eingeschlossen und das stundenlang, sich dann mal ein brot aus der küche geholt und weg war sie wieder.

sie hatte einen fernseher, aber wir hatten kein internet.
wobei ich einfach glaube, das dies zurückziehen völlig normal ist eine zeitlang.

l.g.

Beitrag von ansahe 21.09.08 - 16:12 Uhr

Hallo,

danke für Deine Antwort. Ich bin heute schon wieder sehr viel beruhigter als gestern, da es anscheinend wirklich normal ist.
Verliert man irgendwann dieses ungute Gefühl dabei?

Mit dem Essen im Zimmer fängt sie jetzt auch an. Wobei ich das eigentlich noch sehr selten erlaube. Die Malzeiten sind ja meine Chance, mich mal mit ihr unterhalten zu können.

LG, Anja

Beitrag von mariella70 21.09.08 - 00:26 Uhr

Hallo Anja,
ist völlig normal, sie brauchen nun Zeit mit sich und für sich. Bleib einfach unaufdringlich im Gespräch, sei offen und ansprechbar und immer dran denken: In 6 bis 8 Jahren ist sie aus dem Gröbsten raus...;-)
Mir würde das Abschließen nicht gefallen. Könnt ihr euch nicht in der Familie einigen, dass ab jetzt immer angeklopft wird und nur nach Aufforderung ihr Zimmer betreten wird?
TV im Zimmer würde ich noch ein paar Jahre verbieten, sonst siehst du die tagelang nur zum Essen.
Wir haben auch essen auf dem Zimmer nicht erlaubt (außer in Maßen Naschzeug) und auf gemeinsamen Malzeiten bestanden, was sich als goldrichtig erwies.
Ich wünsch dir gute Nerven, es geht vorbei
Mariella

Beitrag von ansahe 21.09.08 - 16:20 Uhr

Hallo Mariella,

danke für deine Antwort. Es beruhigt mich doch sehr, dass ihr alle sagt, es ist normal. Wenn das ganze noch 6-8 Jahre dauert, hab ich ja auch reichlich Zeit mich daran zu gewöhnen #cool

Ja, das Abschließen gefällt mir auch nicht. Sie selber sagt, sie macht es "ausversehen". Ja, ja... Da sie auch ein riesen Schild mit "Bitte klopfen" an ihrer Tür kleben hat, hält sich auch jeder daran. Ganz davon abgesehen, das sie es schon weit vorher mitbekommt, das jemand zu ihr kommt, da ihr Zimmer unterm Dach ist und die Treppe zu ihr rauf, ziemlich knarrt. Nur ihr Bruder hält sich nicht immer daran, aber das ist, wie gesagt, nicht wirklich oft.

Gegen einen eigenen Fernseher sträube ich mich auch noch. Wenn es nach mir ginge, könnte sie sich einen eigenen vom ersten Lehrlingsgehalt kaufen. :-p dann hat sie wenigstens das richtige Alter dafür. Aber mal sehen, ob wir so lange standhaft bleiben... Sie erzählt ja jetzt schon, das wirklich jeder in ihrer Klasse bereits einen eigenen TV im Zimmer hat.

LG, Anja

Beitrag von mariella70 21.09.08 - 23:35 Uhr

Hi,
das war bei uns ähnlich mit dem TV. Wir haben es so begründet, dass solange das Kind süchtiges unkontrolliertes Glotzverhalten zeigt: Dauerglotzen, Drama beim ausschalten, Nerverei über die Fernbedienung etc, kein TV ins Zimmer kommt. Dies Verhalten hielt lange an, also blieb das Zimmer bis kurz vor 18 fernsehfrei. Das Kind hat es überlebt, wenn auch mit Murren, dafür mit gutem Abi-Schnitt;-)
Seid konsequent. Ich muss dazu sagen, dass wir insgesamt oben im Schlafbereich keine Fernseher haben, es ist also normal.
Liebe Grüße
Mariella

Beitrag von manavgat 22.09.08 - 11:00 Uhr

Das ist normal.

Allerdings würde ich die Computerzeit limitieren.

ich habe das dadurch gelöst, dass nur ich ein Passwort für den PC habe und dass maximal 1 Stunde (als meine Tochter 12 war) pro Tag erlaubt waren.

Gruß

Manavgat

Beitrag von gh1954 22.09.08 - 21:06 Uhr

Deine Tochter sitzt stundenlang unkontrolliert am PC und chattet??

PC und TV im eigenen Zimmer halte ich in diesem Alter für absolut überflüssig und familienschädigend.

Beitrag von gsd77 23.09.08 - 00:41 Uhr

Hallo,
also das mit dem einsperren im Zimmer ist völlig in Ordnung! Habt ihr vergessen wie das bei Euch war? Gerade in diesem Alter entdeckt man seinen Körper und ja es ist super peinlich für einen Teenie beim mastubieren erwischt zu werden! Ist doch schon lange kein Tabuthema mehr!
Allerdings möchte ich zb nicht das meine Töchter ohne Aufsicht vorm PC sitzen und schon gar nicht chatten!
Ich vertraue zwar meinen Mädels, aber den Irren die sich so im Netz herumtreiben nicht!
LG

Beitrag von houtbay0815 29.09.08 - 09:06 Uhr

Hi,

ich/wir haben eine Tochter, die im Juli 12 geworden ist...

Die Thematik ist die gleiche, wobei es klare Regeln zu diesen Themen gibt: Telefoniert wird eh erst nachdem alle anderen Dinge erledigt sind ( Hausaufgaben, Zimmer aufgeräumt etc.) dann wird (trotz flatrate) maximal(!) eine halbe Stunde tel., der Rest (der Kommunikation mit Freundinnen) sollte über die Schulzeit abgedeckt sein... Chatten wird auch auf eine halbe Stunde am Tag begrenzt...

Jetzt muss ich dazu sagen, dass es sich hier um eine recht unstrukturierte und labile "Seele" handelt (Mutter ist vor fünf Jahren verstorben etc.) und ohne Vorgaben läuft (leider) nichts...

UND sie verbringt nebenbei SEHR gerne Zeit mit uns... (so gerne, dass es uns schon teilweise zuviel wird!)

Fazit: Die Pubertät IST die Zeit der Abnabelung und das sollten BEIDE Seiten wissen UND leben...

Wichtig ist, dass man die gemeinsame Zeit intensiv verbringt und in Kontakt bleibt, was die Themen des Kindes betrifft...

Mehr kann man nicht tun ;-(

Lieben Gruß, ANja

Beitrag von ansahe 29.09.08 - 09:29 Uhr

Hallo Anja,

Vielen Dank für Deine Antwort. Erst einmal bin ich schon froh, dass es wohl wirklich der ganz normale Abnabelungsprozess ist.
Bis jetzt hat meine Tochter noch nicht wirklich eine zeitliche Begrenzung was das telefonieren und chatten angeht. Bis auf die zeitliche Regelung, die wir eh schon im Computer installiert haben.
Sie chattet teilweise auch während den Hausaufgaben, da sie bis jetzt aber noch eine gute Schülerin ist, sehe ich da noch nicht unbedingt Handlungsbedarf. Wobei ich gerade das schon beobachten werde. Anscheind dürfen es ja ihre Freundinnen bzw. Klassenkameradinnen genauso.
Jetzt hat sie seit Freitag ihren ersten Freund und schwebt auf Wolke 7 ;-) Ich bin wirklich glücklich darüber, das sie soviel mit mir darüber reden will. Das beruhigt natürlich auch ungemein. Natürlich muss dann aber auch viel Zeit mit telefonieren mit der besten Freundin bei drauf gehen. Tja, und mit ihrem Freund chattet sie dann halt (telefonieren ist ihr noch zu peinlich).

Bis vor kurzem war sie halt auch noch fast nur bei uns, das es wirklich schon manchmal etwas nervig war. Selbst wenn ich Besuch hatte, saß sie am liebsten dabei. Daher ist es jetzt wirklich noch total ungewohnt für mich. Dazu kommt noch, das sie im Moment so unheimlich schnell beleidigt ist und dann natürlich sich erst recht in ihr Zimmer verzieht. Dann denke ich halt auch, das es vielleicht ein ungünstige Kombination ist: Sauer auf die Eltern und dann ab ins Internet.

Wie läuft die Pubertät eigentlich bei Jungs ab? Ist es da etwas entspannter? Mein 9jähriger hat zwar noch etwas Zeit (hoffentlich) aber dann kann ich wenigstens sagen, es wird nicht so anstrengend, wie bei meiner Tochter :-p

LG, Anja

Beitrag von houtbay0815 29.09.08 - 10:11 Uhr

Naja, Jungs sind ANDERS nicht EINFACHER ;-)

Mein Männe sagt immer: Die kann ich IMMER irgendwie händeln, meine Tochter NICHT...

Ich sehe esnicht so extrem, aber die Kleene ist weitaus nervenaufreibender, da sie über so eine Präsenz verfügt, dass einem schon ihre bloße Anwesenheit Energie zu entziehen scheint... Da muss man sich "Freiräume" schaffen, damit man nicht durchdreht und, Du sagst es, dann ist sie schnell beleidingt, weint bei jeder Kleinigkeit oder wird unverschämt und dreist... Also alles in allem schwierig... Jungs diskutieren (jetzt sind sie auch älter!) und gehen dann vielleicht mal mit der Aussage: Ihr nervt.
Das ist nicht so nervenaufreibend...
Aber wir haben bei der Kleenen jetzt beschlossen, uns nicht mehr von JEDEM ihrer Impulse leiten zu lassen, das macht es schon etwas entspannter...

Ja spannend... fragst Du Dich auch manchmal, ob Du die einzige Mutter bist, die immer wieder mal total verzweifelt angesichts ihrer Kinder??

Lieben Gruß,Anja

Beitrag von ansahe 29.09.08 - 10:39 Uhr

Ja, sich nicht mehr von jedem Impuls leiten zu lassen. Das versuche ich auch immer wieder, aber es ist schwer. Ich versuche immer wieder zu erklären, warum ich ein Verbot ausspreche, jetzt gerade keine Zeit habe, ich etwas nicht gut finde usw. Aber es kommt meist gar nicht bei ihr an. Sie fängt an zu zetern und geht schimpfender Weise in ihr Zimmer. Um in diesen Momenten zu ihr durch zu dringen, müsste ich auch anfangen zu schreien. Das versuche ich aber weitgehend zu vermeiden. Ich hab dann immer das Gefühl, wir haben uns gerade mißverstanden und ich müsste ihr es nur noch mal richtig erklären. Aber ich muss langsam lernen, das es einfach nichts bringt. In diesen Momenten will sie mich einfach nicht verstehen...

Irgendwo hab ich mal gelesen, die Pubertät ist ein Minenfeld. Es stimmt wirklich. Mal ist sie total ausgeglichen und gut gelaunt. Und plötzlich sagt man irgendetwas und sie geht sofort in die Luft.

Ja, ich habe oft den Eindruck, ich wäre die einzige Mutter, die bei ihren Kindern verzweifelt. Um mich rum, scheint es nur so Muster-Kinder zu geben.

Auf der anderen Seite, wenn meine Tochter wo anders ist, ist sie anscheinend auch ein ganz anderes Kind. Macht sie z.B. Urlaub bei Verwandten, höre ich hinterher immer, wie toll meine Tochter doch wäre. Sozial, hilfsbereit und man kann so tolle Gespräche mit ihr führen. Tja, das beruhigt mich zwar auch, hätte ich aber auch ganz gerne hier zu Hause mal öfters.

Aber einen Vorteil hat das ganze. Wir können unser Nesthäkchen (8 monate) jetzt noch mehr genießen. Ich habe gelesen, das Du Dir auch noch einen Nachzügler wünscht. Ich kann Dir sagen, es ist etwas ganz anderes. Wie einfach doch so ein Baby zu händeln ist. Worüber ich mir früher bei den Großen Gedanken gemacht habe, kommt mir jetzt völlig Lächerlich vor. Auch kommt mir das Leben mit einem Baby jetzt viel weniger anstrengend vor, wie damals bei den ersten beiden.

LG, Anja

Beitrag von houtbay0815 29.09.08 - 12:47 Uhr

Wow, alle Achtung!! Ja wir überlegen, nein wir WÜNSCHEN uns einen (gemeinsamen) Wurm und ich bin mir sicher, dass es genau so sein wird, wie Du es sagst... aber es gibt halt auch so Tage (wie an diesem WE) wo ich denke, oh Gott, das passt gar nicht... aber vielleicht "zwingt" es auch die vorhandenen Kinder sich ein wenig zurückzunehmen und sorgsamer durchs Leben zu marschieren...

Ich hab mal gehört, es gäb kaum zweite Kinder, wenn die Eltern es bewusst entscheiden müssten... irgendwie lassen es viele drauf ankommen und bekommen so die Entscheidung abgenommen... auch wenn ich mein Leben in so fern umgekrempelt habe, dass ich auch das aktive Angehen von Entscheidungen bevorzuge, vielleicht sollte man es hier doch nochmal "drauf ankommen" lassen... nichts ist so unvorhersehbar wie das Leben ;-)

Lieben Gruß, Anja