Ich glaube, niemand ist so verrückt wie wir....oder bitte doch

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von posi 20.09.08 - 20:10 Uhr

Hallo ihr Lieben!! Nachdem wir seit 4 Monaten ununerbrochen Schlafprobleme mit unserem Engelchen, 10Mon. haben (beim Ein- und Durchschlafen, sie wurde eine lange Zeit bis zu 30x die Nacht wach!!!) und glaube ich alle in Frage kommenden Rituale durchhaben (in den Schlaf wiegen, nachts Staubsauger an, Flasche geben etc., sind wir jetzt beim "Autofahren zum Einschlafen" angelangt. Wir haben wirklich alles durch. Seit einiger Zeit will sie nicht mehr einschlafen, obwohl sie total müde ist. Wenn wir sie ins Bett legen, weint sie. Hole ich sie raus, will sie unbedingt aus dem Zimmer raus. Mit in unser Bett legen, in den Schlaf wiegen(wollen), alles will sie nicht. NUR - wenn ich sie ins Auto setze, 1 Runde fahre, schläft sie tief und fest. Das hat sie jetzt irgendwie schon raus, dass sie irgendwann im Auto kutschiert wird..;-) Irgendwie denke ich, dass das nicht richtig sein kann. Habe so ein Gefühl von"ich mache einen Fehler". Im Moment kann ich gar nicht glauben, dass das irgendwann vorbei geht........ Gibt es vielleich noch jemand, der so verrückte Dinge tut und gehts vorbei?? Lb. G.

Beitrag von bine3002 20.09.08 - 20:39 Uhr

Auf die Idee sind schon so einige gekommen. Ich finde es allerdings auch nicht besonders schlau, weil sich jedes Ritual irgendwann verinnerlicht und dann irgendwann sehr schwer abzugewöhnen ist.

Ich würde mich für ein Ritual entscheiden (und zwar das, was bisher am besten funktioniert hat) und dann dabei bleiben. Natürlich gibt es immer wieder schwere Zeiten, wo das Einschlafen ewig zu dauern scheint, aber die gehen vorbei. Das Ritual aber bleibt und irgendwann wird es auch den gewünschten Erfolg bringen.

Beitrag von pjd 20.09.08 - 20:51 Uhr

Hallo posi,

Ich glaube man macht noch manches, wenn man verzweifelt und müde ist. Meine Schwester hat ihren Süssen auch immer rumkutschiert. Jetzt ist er 7 und schläft problemlos. :-p

Nein ehrlich, wir müssen unseren Kleinen in seiner Kinderwgentasche einschlafen lassen - und ich meine damit, wir müssen ihn in der Tasche rumtragen, bis er einschläft... #schrei #gaehn. Wenn er dann so richtig schläft, können wir ihn in sein Bettchen legen.

Er hat einen starken Reflux und irgendwie beruhigt ihn das, auch weil wir ihn so diagonal tragen (einfach ein wenig gekippt, dass er nicht rausfällt). Hätte er den Reflux nicht, wüsste ich nicht, ob ich es machen würde. Der Kleine hat seine ersten 2 Monate im Leben geschrien. Also, "verzeihe" ich ihm im Moment alles! #schein

LG Pina

Beitrag von ninjap 20.09.08 - 21:08 Uhr

hi,
das geht schon klar, finde ich.
lieber mal bisschen abends rumfahren anstatt 30x nachts äktschn zu haben. es hilft dem baby beim einschlafen, ist doch toll!

ich denke nicht, dass alles, was dem kind beim einschlafen hilft gleich zu einem ritual wird, das verinnerlicht wird und ewiglich bestehen bleibt.
( z.b. dass man dann die nä. 10 jahre sein kind in den schlaf kutschieren muss.....*lach*... )
die kleinen ändern doch total häufig ihre gewohnheiten/vorlieben und schlafen plötzlich allein ein ein oder plötzlich nicht mehr, dann im dunkeln dann nur bei licht, dann muss papa ran dann gehts nicht ohne mama usw undsofort.... manchmal brauchen sie eben eine autofahrt oder eine kuschelrunde oder völlige stille....

würds locker sehen und mich freuen, dass ich weiß, wie ich meinem kind derzeit in den schlaf helfen kann!!!!
lg

Beitrag von schnullabagge 20.09.08 - 22:34 Uhr

:-) Dann schläft sie später mal auf dem Weg in die Disco ein, wenn du sie hinfahren solltest. Das fände ich unpraktisch ;-)
Macht es so wie dein/euer Gefühl es euch vorgibt. Wenn dein Bauch jetzt sagt: "Moment, da läuft was nicht so, wie ich es gerne hätte...", dann denkt euch was anderes aus. Bei uns haben sich die Dinge verändert und auch die Rituale sind anders als vor einem Jahr. Nina reagiert nun ganz anders.
Wünsche euch alles Gute!
LG Steffi

Beitrag von hibbelliese 20.09.08 - 22:59 Uhr

Wie machst du das denn ?
Wenn du sie schlafend aus dem Auto holst, mußt du sie ja wieder ausziehen. Da wird sie ja sicherlich wach dabei. Schläft sie dann trotzdem im Bett wieder ein ? Oder wie versteht man das ?

Würde mich mal einfach interessieren #schein ... sorry, wenn ich sonst nichts hilfreiches beitragen kann.

Beitrag von sonjahell 21.09.08 - 00:35 Uhr

Mein Aufpasskind (mittlerweile 14) wurde auch im Auto rumkutschiert.
;-)

Det wird schon nicht ewig so bleiben.

Wir haben kein Auto :-)

liebe GRüße und gute Nacht,
Sonja

Beitrag von arkti 21.09.08 - 01:38 Uhr

Für solche Aktionen hab ich wenig Verständnis, wäre mir nie in den Sinn gekommen.

Beitrag von schullek 21.09.08 - 10:21 Uhr

na dann warst du wohl auch noch nie so richtig verzweifelt, was?

ich finde es allemal besser als sein kind gezielt schreien zu lassen wie manch eine mama hier.

adina

Beitrag von jasila 21.09.08 - 10:35 Uhr

Genau das wollte ich auch antworten.

Beitrag von posi 23.09.08 - 22:10 Uhr

Konnt zwar etwas spät, - aber danke Dir!!! Es stimmt, viele Menschen können sich einfach nicht in die Lage versetzten, was man so alles tut, wenn man verzweifelt ist! Lb. G. ;-)

Beitrag von schullek 23.09.08 - 22:27 Uhr

gern geschehen!
ich weiss, wie verzweifelt man sein kann! wir haben selber horro durch. mein sohn bekam richtige schlafstörungen nach einer impfung und zw. 10-20mal wach war auch alles drin. und das über 1 1/2 jahre. gsd sind die zeiten vorbei:9

macht nur weiter, wie es am bsten verträglich für alle ist! es wird nicht ewig so weitergehen!

sag mal, habt ihr schon homöopathie in erwägung gezogen?

lg,
adina

Beitrag von posi 25.09.08 - 20:54 Uhr

Liebe Adina!!!
Sehr interessant was du schreibst. Vielleicht hatte unsere Kleine ihre damaligen Schlafprobleme auch nach einer Impfung bekommen. Habe darüber noch gar nicht nachgedacht.......
Ja, wir haben zwei mal die klassische Homöopathie in Anspruch genommen, - leider ohne Erfolg. Danach waren wir bei einer Kinderoesteopathin.Da ging es aber um Schlafstörungen in der Nacht. Am darauffolgenden 3. Tag wurde sie nur noch 3x in der Nacht wach!!!(vorher waren es über 4Monate ca. 30-40mal die Nacht - ohne Scherz!!!!!) Am 4. Tag hat sie leider eine schwere Bronchitis bekommen, unter der sie noch heute leidet. Die Einschlafprobleme sind natürlich gegen die (hoffentlich vergangenen) Horrornächte fast nichts.....
Also, sie schlief nach dem Besuch bei der Oesteopathin bis auf 3 kurze Unterbrechungen durch. Im Anschluß halt diese starke Erkältung. Daher wird sie wieder öfters in der Nacht wach. Wenn die Krankheit vorbei ist, weiß ich erst, ob alles besser geworden ist. Bei meinem Sohn( jetzt 13 Jahre) hatte ich nie Probleme wegen des Schlafens. Naja, wie du schon sagtest, es geht hoffentlich irgendwann vorbei........ Danke

Beitrag von kathathom 21.09.08 - 08:08 Uhr

Hallo,

also mein Grosser (mittlerweile 14 Jahre) hat auch abends ganz schlecht einschlafen können.

Wir wohnen auf nem Dorf und die Strasse bei uns runter war ein kleiner Feldweg.

Wir also immer auf dem Hoppelweg gefahren....und er schlief sofort ein...
Strasse hoch - Strasse runter (ist aber nur kurz die Strasse, ca. 500 m)
Tja...aber wenn es denn klappt.

Als mein Kleiner kam hab ich schon gedacht...oh nein...den Feldweg haben sie ja neu gemacht...keine Hoppelpiste mehr....son Mist....aber der Kleine hat schon immer geschlafen wie ein kleines Murmeltier...ganz anders wie der Grosse.

Aber mach dir keine Sorgen, bei dem Grossen ging die Zeit auch wieder vorbei.
Und was macht man nicht alles, um auch mal ein bisschen Schlaf zu bekommen.

LG und alles Gute

Kathathom

Beitrag von kja1985 21.09.08 - 20:56 Uhr

Hallo,

das haben meine Eltern bei mir auch gemacht und mittlerweile schlaf ich ganz toll selber ein ;-)

Beitrag von tweetie274 21.09.08 - 22:28 Uhr

Hallo!

Solche Phasen kenne ich gut - allerdings habe ich mich geweigert, das Auto als Einschlafhilfe zu benutzen. Wenn absolut nichts mehr geholfen hat, habe ich Theresa in den Ergo gesetzt (bzw. ins Tragetuch, als sie noch kleiner war) und bin mit ihr noch eine mehr oder weniger große Runde spazieren gegangen. Entweder ist sie dabei eingeschlafen, dass ich sie zuhause dann schlafend ins Bett legen konnte, oder aber sie hatte sich zumindest soweit beruhigt, dass ein normales Ins-Bett-Legen möglich war (wobei sie dann nicht alleine eingeschlafen ist, ich musste immer bei ihr bleiben, bis sie schlief, und das ist auch bis heute noch so).

Angesichts der Spritpreise müsste ich wahrscheinlich echt auf dem Zahnfleisch gehen, bis ich das Auto als Einschlafhilfe nehme, aber wenn es bei euch funktioniert - warum nicht? Ich höre allerdings bei dir heraus, dass du mit dieser Lösung nicht besonders glücklich bist - dann solltest du bzw. solltet ihr euch eine andere Alternative überlegen. Da kann ich dir aber spontan leider keine aus dem Ärmel schütteln.

Wobei, da fällt mir zum Thema Durchschlafen grade noch was ein. Vor einigen Wochen hatten mal wieder eine ziemlich ätzende Phase, da wollte/konnte Theresa nachts nicht mehr durchschlafen und wollte auch am liebsten aufstehen und spielen. Ich habe sie dann zwar aus dem Bett genommen, weil sie sonst die Bude zusammengebrüllt hätte, habe mich aber dann mit ihr nur im KiZi in den Sessel gesetzt und leise gesungen. In der ersten Nacht war das ein ziemlicher Kampf mit immer wieder Brüllen und Zappeln, aber nach ein oder zwei Nächten hat sie dann anscheinend kapiert, dass sie auf meinem Arm kuscheln kann, dass aber sonst nix passiert. Wenn sie dann wieder runtergekommen war, konnte ich sie auch (nach gefühlten Ewigkeiten) wieder hinlegen und dann warten, bis sie schläft. Das war eine total ätzende Phase - ich war jede Nacht eineinhalb bis zwei Stunden im Kizi zugange, und das durfte der Papa auch nicht machen, aber so plötzlich wie diese Phase anfing, so plötzlich war sie auch wieder rum!

LG, Ulla + Theresa (13 Monate)