Bin so traurig

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von fully 20.09.08 - 20:49 Uhr

Mein kleiner ist am 12.09. 1 Jahr alt geworden. Ich war das ganze erste Jahr zu Hause. Da ich aber mehr verdiene als mein Mann war es von Anfang an klar das ich nach dem Jahr Elterngeld wieder Vollzeit arbeiten gehen muss. Mein Mann nimmt jetzt die beiden Partner Monate und geht danach Teilzeit arbeiten. Er kümmert sich echt super um unsern kleinen Schatz und auch das mit dem Haushalt läuft. Aber ich habe echt ein Problem damit. Ich vermisse meinen kleine Schatz so wenn ich auf der Arbeit bin. Die erste Woche arbeiten habe ich jetzt hinter mir aber es ist echt schreklich, weis nicht wie ich da schaffen soll. Ich arbeite im Schichtdienst meisten sehe ich den kleine morgens noch und Abends kann ich ihn auch noch ins Bett bringen außer bei der Spät schicht. Aber das reicht mir einfach nicht. Ich habe das Gefühl das ich den kleinen im Stich gelassen habe er ist doch noch so klein und versteht nicht warum Mama aufeinmal den ganzen Tag weg ist.
Sorry fürs rumhäulen aber das musste mal raus jetzt.

Danke fürs zuhören.

Sandra + Ben

Beitrag von bine3002 20.09.08 - 20:53 Uhr

Deine Gefühle sind absolut verständlich, aber zumindest was das "im Stich lassen" angeht unnötig. In unserer Spielgruppe ist ein kleiner Junge, dessen Mama nun auch wieder arbeiten geht. Er war mit ihr zusammen immer sehr sehr anhänglich und weinerlich. Nun ist der Papa in Elternzeit und dieser Junge hat sich zu einem richtigen kleinen Draufgänger entwickelt. Offenbar tut ihm Papas Einfluss sehr sehr gut. Obwohl ich das der Mama auch niemals sagen würde, weil ich mir vorstellen kann, wie sehr sie das vielleicht verletzt.

Ich möchte dir nur sagen, dass ich es toll finde, wenn Papas auch mal die Rolle der Mama übernehmen. Für die Kinder ist es super und für die Männer genauso.

Beitrag von meli26051978 20.09.08 - 20:54 Uhr

Hallo Sandra,

ich kann Dich sehr gut verstehen mir geht es ähnlich! Meine Tochter geht vormittags in den Kindergarten und mittags muss ich oft arbeiten (Einzelhandel) z.B. Dienstag von 14-20 Uhr da kann ich sie in der früh in den kiga bringen mittags holen und das war`s!
Ist schon hart aber wir brauchen ja auch das Geld!
Der Papa macht das doch klasse;-) Meine hat leider keinen sie ist immer bei der Oma!

Lg und Kopf hoch

Meli

Beitrag von sunshine03081977 20.09.08 - 20:58 Uhr

Mir würde es genauso gehen, ich kann dich sehr gut verstehen. #liebdrueck
Vielleicht könnt ihr eine andere Lösung finden? Nur eine glückliche Mutter ist auch eine gute Mutter.
Und wenn es doch nicht anders geht - viell. wirds auch besser. Du hast grad mal eine Woche gearbeitet, du warst ein ganzes Jahr daheim. Das dauert halt auch etwas die Umstellung. Anderen gehts wie dir uns sie müssen ihr Kind dabei den ganzen Tag weggeben, zB Krippe.
Letztendlich machst du das ja auch für dein Kind mit der Vollzeitstelle. Es ist auch schön, nicht jeden Cent dreimal umdrehen zu müssen. Mußt halt die Wochenenden intensiver nutzen.
Ich könnte das auch nicht, meinen Zwerg so selten sehen. Würde echt schauen ob man was ändern kann.

LG und Kopf hoch
Steffi