Hund im Auto?

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von ein.tag.am.meer 20.09.08 - 22:36 Uhr

Hallo
Wir haben uns heute einen Welpen (Labrador) angeschaut...
Im laufe des Gesprächs kamen wir aufs Autofahren und wie man den Hund am besten transportiert...
Die Züchterin sagte das der Hund während der Autofahrt unbedingt in eine Transportbox müsste, sonst müsste man Strafe bezahlen...
Meine Frage ist nun ob das tatsächlich stimmt,ich dachte nämlich man kann den Hund einfach so im Auto mitnehmen,also auf der Rückbank oder Kofferrraum...
Würde mich über antworten freuen...
LG Steffi

Beitrag von aussiegirl600 20.09.08 - 23:12 Uhr

Nein das stimmt so nicht denke ich; ich glaube das Gesetz besagt dass der Hund "angemessen gesichert" sein muss oder so.
Die vermutlich beste Version ist die Hundebox, aber auch im Kofferraum ist ok FALLS ihr ein Netz oder Gitter habt, auch ok sind spezielle Gurtsysteme, mit denen man das Hundegeschirr und den Sitzgurt verbindet.
Die Hauptsache ist, dass der Hund bei einem Unfall nicht durchs Auto fliegen kann.

Offtopic, aber ich sags trotzdem: Bitte passt gerade beim Labbi auf den Züchter auf, am besten mit VDH Papieren, wenn ihr das nicht wollt, dann lasst euch wenigsten HD/ED Ergebnisse der Eltern und Großeltern zeigen...

Beitrag von hsicks 21.09.08 - 07:34 Uhr

Hallo Steffi,

ein Labrador, selbst ein kleiner Schlag, bringt locker 30 - 35 kg auf die Waage . Stell Dir vor, ein solcher Hund wird bei einem Aufprall durch´s Auto geschleudert - gar nicht auszudenken.

Wir transportieren unsere Hunde in einer angemessen großen Hundebox im Kofferraum unseres Kombis , mein Bruder hatte ein spezielles Gurtsystem für den Brustkorb seines Hundes in Verbindung mit dem Sicherheitsgurt-System und außerdem hatte er eine Decke, die die gesamte Rücksitzbank von der Rückseite der vorderen Sitze bis zu den Kopfstützen der hinteren Sitzbank quasi wannenförmig auskleidete.

Den Hund ohne Rückhaltesystem zu transportieren bringt Dir rechtlich gesehen Ärger mit der Polizei.

Lass Dich nicht generell von den eingefleischten Labby-Kritikern verunsichern, den Röntgen-Nachweis über HD-Freiheit solltest Du allerdings unbedingt einfordern.

Wir haben 3 Stammgäste, die seit Jahren mit ihren Labradors anreisen und alle Hunde ( 2 schwarze, 1 gelber ) sind vollkommen gesund, ich verfolge ja deren Leben quasi, da hat nicht einer Probleme mit Magen, Haut , Skelett oder sonst etwas. Mann kann auch den Teufel an die Wand malen....scheint momentan hinsichtlich dieser Rasse bei einigen Usern in Mode zu sein....

Beitrag von aussiegirl600 21.09.08 - 10:57 Uhr

Ich bin alles andere als ein eingefleischter Labbi-Kritiker, ich hätte den Threadsteller auch bei einigen anderen Modehunderassen gewarnt bei welchem Züchter er kauft. Labbis sind tolle Hunde, die aber wegen ihrer tollen Eigenschaften in Massen von dummen Leuten produziert werden, denen Inzucht und Krankheiten völlig egal sind. Davor muss man warnen! Nicht vor der Rasse an sich, sondern vor schlechten Züchtern.

Die Labbis die ich persönlich kenne sind auch gesund, aber sie sind auch alle aus guten Zuchten, aber ich höre einfach viel zu oft von Labbis die sich mit 5 Jahren kaum noch Bewegen können weil die Gelenke hinüber sind!

Beitrag von farina76 21.09.08 - 09:10 Uhr

Es gibt so einen Test vom ADAC wie man am besten einen Hund im Auto sichert.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,545931,00.html

Egal wie irgendwelche Verordnungen sind, ich will ja beim Auto fahren weder mich, noch die Hunde, noch die anderen Autofahrer gefärden.
Unsere Hunde sind im kleinen Nicht-Kombi im Kofferraum durch ein Metallgitter gesichert. Ist ja auch für mich und die Kiddis besser wenn die zwei im Kofferraum sind und esbeschränkt sich dann auch der Dreck auf den Kofferraum. Im Kombi/Minivan sind die Hundis in einer Hundebox im Kofferraum.
Die Box halt ich für die optimalste Sache. Find ich total praktisch. Auch im Sommer wenns mal warm ist kann man die Hunde beim komplett offenen Kofferraum mal im Auto lassen ohne dass es ihnen heiß wird.

Beitrag von krokolady 21.09.08 - 10:42 Uhr

ne fest installierte Metall-Box ist das sicherste....aber leider nicht immer machbar.

Wir haben nen Honda Shuttle, ist nen Mini-Van (6Sitzer)

Der Kofferraum ist tief, aber ganz schmal......könnt sich unser Hund niemals drin drehen.....geschweige denn das ich ne da rein- und rausheben kann.

Ich muss entweder die hintere Sitzbank umklappen, so das eine große Fläche ist - geht nur wenn ich nicht alle Kinder + Mann dabei hab!
Da kann ich ihn aber nirgends sichern.
Oder ich lasse die Bank oben, und nehme einen der beiden Einzelsitze aus der Mitte raus.
Sichern kann ich ihn da aber auch nicht.

Ich hab hier solch Gurt, klar - aber der wird halt gesichert indem ich das eine Ende in das Teil vom Anschnallgurte einrasten lasse.
Nur sind diese Anschallteile bei uns an den Sitzen dran, bzw. an der hinteren Sitzbank.
Kann ihn also nur anschnallen wenn ich ein Kind ungesichert fahren lasse.........

Wir haben eindeutig das falsche Auto für nen Hund!

Beitrag von susasummer 21.09.08 - 12:08 Uhr

Unser Welpe war die ersten 2 wochen in einer Box und jetzt liegt sie nur noch auf dem Bodenteil im Kofferraum.Dieser ist aber mit einem Netz gesichert.
lg Julia

Beitrag von doucefrance 21.09.08 - 14:05 Uhr

Ein Netz ist eindeutig zu wenig Sicherung. Das hält im Notfall nicht mal nen kleinen Hund.

Wir hatten einen Neufundländer und im Auto ein fest eingebautes Metallgitter. Auch die zum Reinklemmen halten den Hund nicht.

Am sichersten sind die Metallboxen und die dann auch seitlich gestellt, also dass die Tür der Box nicht auf die Rückbank oder Kofferraumklappe zeigt.

Für einen Neufundländer ist es allerdings schier unmöglich eine solche Box zu finden, wir haben noch keine ausfindig machen können, die von der Höhe und Tiefe her passen würde. Der Hund müsste dann bei Fahrten in den Urlaub über ein bis eineinhalb Stunden minimum (man kann ja nicht alle halbe Stunde pausieren) reglos in gebückter Haltung darin hocken und das finden wir nicht gut.

Mit verschiedenen Züchtern haben wir gesprochen und die tendieren auch eher zum fest installierten Metallgitter...

Bekannte haben einen Labrador und auch ein festes Metallgitter im Galaxy (haben allerdings auch nur ein Kind)

Beitrag von bottroperin1987 21.09.08 - 18:06 Uhr

also wir haben auch keine teuren gurtsysteme gekauft.. jeder hund hat ein geschirr und eine sehr sehr kurze leine die man durch den gurt zieht und sie dann so anschnallt..

und kein hund fliegt durch das auto..

Beitrag von risala 22.09.08 - 09:03 Uhr

Hi!

die Gurtsysteme sind nicht teuer... kosten ca. 25€ (Gurt incl. Geschirr). Od. ohne Geschirr - nur der Gurt ca. 10 €.

Ein gutes Geschirr zum Spazierengehen kostet auch zw. 15-30€ je nach größe.

Gruß
Kim

Beitrag von farina76 22.09.08 - 13:12 Uhr

Wobei die Gurtsysteme nicht besonders gut in den Tests abgeschnitten haben. Bei einem Kleinen gehen die vielleicht noch aber große Hunde sind im Kofferraum besser aufgehoben.

Beitrag von risala 22.09.08 - 15:56 Uhr

Hi!

Klar, ich würde nie auf die Idee kommen, einen Bernhardiner angurten zu wollen. Unserer fuhr auch immer im Kofferraum. Durch die Größe fliegen die da auch nicht herum. Bei unseren Dackelmixen und dem Wolfspitz sieht das anders aus. Deshalb sind die auch alle angegurtet (unsere Box passt nicht mehr ins "neue" Auto #heul).

Gruß
kim