Arzthelferin hier? Hab zwei Frage

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von luana78 21.09.08 - 13:33 Uhr

hallo,

also ich hab einen hausarzt, zu dem geh ich wirklich gern, aber als er mal urlaub hatte bin ich zu seiner vertretung und der hat mich wegen meiner kopfschmerzen besser behandelt, da er direkt die ursache gefunden hat. also bin ich wegen meiner kopfschmerzen immer zu der vertretung gegangen und wegen allem anderen zu meinem eigentlichen hausarzt. jetzt vertreten die beiden sich grade wieder gegenseiteig.
nun zu meiner frage:
teilen die sich gegenseitig den grund des arztbesuches mit? kann man quasi 2 hausärzte haben?

lieben dank schonmal.

lg,
luana

Beitrag von heffi19 21.09.08 - 14:56 Uhr

Gehst du im Vertretungsfall zu dem anderen Arzt, dann muss dieser deinem eigentlichen Hausarzt Bericht erstatten.

Was passieren kann: Die Krankenkasse kriegt natürlich von beiden Ärzten Forderungen. Ist etwas schwierig zu erklären...
Beide Ärzte werden für dich die sogenannte Versichertenpauschale abrechnen, je nachdem ob du chronische Krankheiten hast (und die hat fast jeder) noch einen Chronikerzuschlag.

Wie die einzelne Krankenkasse das handhabt weiß ich nicht, aber ich als Krankenkasse würde ausflippen und dir einen Teil in Rechnung stellen.

Ich finde sowas nicht in Ordnung, und genau deshalb geht das Gesundheitssystem den Bach runter und es kommen immer mehr Kosten auf die Versicherten zu.

Mein Tipp: Entscheide dich!

Beitrag von crolly 21.09.08 - 15:24 Uhr

Huhu...

ich finde zwar auch, daß sie sich für einen Arzt entscheiden sollte/muß, aber findest Du wirklich, daß wegen sowas das Gesundheitssystem den Bach runter geht? #kratz

Denke eher, daß liegt an den ganzen Spätfolgen vom Rauchen, von Übergewicht, Alkoholismus, Extremsportarten und so weiter. Die Krankenkassen sollten hier mal den Hebel ansetzen. Zum beispiel günstigere Beiträge für Nichtraucher oder Normalgewichtige (rede hier nicht von einem Krankhaften Übergewicht - sondern von einem angefressenem).

LG Crolly

Beitrag von arkti 21.09.08 - 16:47 Uhr

Du klingst so als wenn nur Raucher und Übergewichtige krank werden.
Am besten noch günstigere Kosten für Bioproduktesser.
Schwachsinn.

Beitrag von crolly 21.09.08 - 17:21 Uhr

Wenn ich so für Dich klinge, dann tut es mir leid... sicher ist es nicht so!

Aber es gleich als Schwachsinn zu betiteln ist auch nicht richtig. Schwachsinn ist sicher anderes.

Ich denke schon, daß es nicht fair ist, daß ein Alkohol kranker Extremsportler der raucht ... oder ein schwer übergewichtiger Mensch der aus eigem Verschulden schwerst übergewichtig ist...das selbe zahlen dürfen, wie ein normalgewichtiger Nichtraucher, der gelegentlich mal was trinkt.

Günstigere Kosten durch Bioproduktesser wird LEIDER nicht machbar sein, da dies wohl nicht nachzuweisen wäre. Aber eine Raucherlunge oder Übergewicht oder Alkoholkonusm (sehr regelmäßig) ist ohne Umschweife zu belegen. Bie Extremsport gäbe es sicher Lücken.

Es ist von mir auch nur eine Meinung...und sicher sind wir in Deutschland nicht mehr ewig weg von solchen Aufteilungen ... nicht umsonst wird aktuell diskutiert Nikontinkonsum als Krankheit anzuerkennen - genau wie Alkoholmißbrauch.


Abwarten und Tee trinken - Biotee #;-)
In diesem Sinne LG Crolly (die übrigens keine Bireknstocks trägt :-p )

Beitrag von arkti 21.09.08 - 23:42 Uhr

Es wäre das allerletzte wenn Bioproduktesser Vergünstigungen kriegen würden.

Ich kenne genügend Raucher und auch Übergewichtige die die Krankenkassen so gut wie nichts kosten.
Und ich behaupte jetzt das ich mehr schlanke und angeblich gesund essende kenne die ständig beim Arzt hängen.

Ich finde es eher eine Frechheit was schwerkranke noch zahlen müssen trotz Krankheit.

Und ob Bioprodukte so gesund sind, naja dazu sage ich mal nichts.

Beitrag von heffi19 21.09.08 - 18:27 Uhr

Weswegen wurde denn die PG und das Hausarztprinzip eingeführt? Sicher nicht wegen Diabetikern oder Menschen mit Hypertonie...

Beitrag von glu 21.09.08 - 16:30 Uhr

Also da fallen mir aber auch eine Menge mehr Gründe ein weshalb unser Gesundheitssystem den Bach runter geht!

NOCH haben wir die freie Arztwahl und so lange gehe ich zu den Ärzten die mir auch helfen! Und wenn das fünf verschiedenen sind weil jeder in einer Sparte besser ist als die Anderen dann ist das halt so!

lg glu

Beitrag von hondalogo 27.09.08 - 02:05 Uhr

Kannst auch zwei HA haben. Nur da solltest du je nach Quartal für einen entscheiden, sonst mußt du extra Praxisgebühr zahlen. Es sei denn, dieser HA hat gerade für den anderen Kollegen Urlaubsvertretung.