neues Zwergkaninchen .... etwas länger

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von schmelli 21.09.08 - 16:54 Uhr

Hallo,

mal von Anfang an, wir haben vor ca. 3 Wochen unseren Zwerwidderhasen bekommen. Er war von Anfang an total zutraulich, lieb und hatte sich schon nach zwei Tagen gut eingelebt. Er hat einen großen Schlafstall, tagsüber kann er entweder in einen 2m x 1m großen Aussenauslauf oder aber in einen weiteren Innenstall der 3m x 2m groß ist. Fressen und trinken tut er auch ganz normal, also alles klappt gut und er hat sich an uns gewöhnt (und wir uns an ihn ;-) )
Von Anfang an war geplant das wir einen zweiten Hasen dazu bekommen, eigentlich sollten sie gleichzeitig kommen, dann hat das mit dem zweiten Hasen aber nicht mehr geklappt weil der Sohn ihn selber behalten wollte und ihn nicht mehr weggeben wollte. Also haben wir nach einem anderen Hasen gesucht, jeder hat immer gesagt die werden einem doch hinterhergeschmissen, aber nix da, ausgewachsene ja, aber Kleine, nein! Sogar in den Tierzoos gab es keine, eigentlich wollten wir von dort ja auch keinen, weil alle sagen das soll man nicht. Na jedenfalls waren wir dann vorgestern noch einmal dort und jetzt hatten sie gerade kleine bekommen und wir haben nun von dort einen gekauft. Der Kleine ist eine SIE und den den wir vorher schon hatten ein ER. Nein wir wollen keine Babys, unser ER soll kastriert werden. Wir haben uns vorher extra genau erkundigt und kastrierter er und sie sollen bestens zusammen passen (klar kann es auch passieren das sie sich trotzdem nicht verstehen, das kann aber auch bei zwei Weibchen sein).
Wir haben eh erstmal zwei Ställe und den Auslauf geteilt damit sie sich beschnuppern können. Gestern saßen sie das erste Mal zusammen (wir waren dabei) und ER ist nach längerer Schnupperphase natürlich erstmal bei ihr drauf, bzw. wollte es und wir haben sie direkt wieder getrennt (wir haben auch morgen einen Termin beim Tierarzt bzgl. kastrieren).
Aber das alles ist auch gar nicht das "Problem"
Sondern das Weibchen war den Freitag total lieb und auch ein wenig zutraulich, dann nach zwei Stunden total ängstlich und hat sich im Stall in die Ecke gedrückt, ok es muss sich ja auch erst gewöhnen. Gestern morgen im Stall dasgleiche dann haben wir es auf den Arm genommen gestreichelt und in den Auslauf getan, dort war es wieder zutraulicher und hat auch aus der hand gefressen und alles. Zwischendurch dann wieder dasgleiche total ängstlich und wirkt irgendwie verstört&verwirrt. Heute morgen im Stall das gleich, sitzt an die Wand gedrückt, dann im Auslauf wieder amfressen und relativ gelassen. Der andere sitzt im Auslauf daneben (also mit Trenndraht dazwischen), nach einiger Zeit hab ich dann mal wieder geschaut das springt sie wie eine verrückte in dem Auslauf rum von Draht zu Draht und springt immer gegen den Trenndraht? Da hab ich sie dann in ihren Stall getan und dort sitzt sie wieder an die Wand gedrückt und wirkt wieder verängstigt.
Woran kann das liegen? kann es sein das sie zu früh von der Mutter weg ist (sie sieht noch sehr zart aus und ist ziemlich klein). Was können wir jetzt machen? Mit dem anderen hat alles super geklappt und wir sind bei ihr hier jetzt ein bisschen ratlos, hab schon in unseren Hasenbüchern gestöbrt aber nichts wirklich passendes gefunden. Liegt es nur daran das sie sich erst gewöhnen muss, oder....?
Sie ist eine Zwerghäsin (gesagte 8 Wochen alt), er ein Zwergwidder (gewusste jetzt 11 Wochen alt).
Was sollen wir jetzt am besten machen?
Danke für alle Antworten.

LG

Beitrag von funny8379 21.09.08 - 20:47 Uhr

Hallo

erstmal finde ich deinen Text schwierig zu lesen.
Ich antworte mal soviel ich verstanden habe...

8 Wochen is definitiv zu jung um von der Mutter weg zu kommen, aber das ist in dem Falle egal, sie ist ja schon bei Euch.
Am besten bringst du beide in verschiedenen Räumen unter, das sie sich riechen können und nicht zusammen kommen ist nicht von Vorteil.

Wenn er wirklich 11 Wochen alt ist wäre es eine Frühastration, dann kann man die Beiden direkt zusammen setzen.

Hochnehmen mögen viele Kaninchen nicht, es ist eine gute Idee sich Kanichen als "Schmusetiere" zu holen, dafür sind sie oft nicht geeignet.
Ich habe auch Zwei, Pooh mag es gestreichelt zu werden, Winnie überhaupt nicht, gut das akzeptiere ich und freue mich für die Beiden das sie sich so gut verstehen.

Das berammeln ist bei Kaninchen das gerangel um die Chefposition, es ist vollkommen normal, wer oben ist ist der Chef.
Seht zu das er in den nächsten Tagen kastriert wird und wartet noch ein wenig ab, bis die Kleine 2-3 Wochen älter ist.
Dann setze sie in einem Raum zusammen in dem Beide noch nicht waren.
Am besten schaust du mal bei www.diebrain.de dort steht viel zum Thema vergesellschaften.

Viel Glück

LG Heike

Beitrag von schmelli 22.09.08 - 13:29 Uhr

Hallo heike,
ja ist etwas umständlich und wahrscheinlich auch zu lang und ausführlich beschrieben.

Es geht eigentlich nur darum das wir nun ein zweites Kaninchen haben und sie total verschüchtert und verstört, ängstlich ist, so kommt es einem zumindest vor.

Wenn sie im großen Auslauf ist geht es dann läßt sie sich aus der Hand füttern, außer das sie den einen Tag wie eine verrückte durch den Auslauf gejagt ist und von Draht zu Draht gesprungen ist, auch auf dem Arm läßt sie sich aus der Hand füttern, nur wenn sie in ihrem Stall sitzt dann sitzt sie wie in die Ecke gedrängt und schaut ganz verängstigt?

Meine Frage was man da machen kann oder machen sollte, weil wir das von unserem anderen Hasen nicht kennen und auch von meinen früheren Hasen kenne ich das so nicht.

Aber ich denke sie ist einfach zu früh von der Mutter weg, vermisst nun alle anderen, da sie es ja nicht kennt "allein" zu sein (den Bock können wir ja noch nicht dazu tun, obwohl alle meinten, selbst die Züchter das sie so früh noch keine Kleinen bekommen/machen können) und im Tierzoo ja mit total vielen Hasen zusammen war. Zudem ist mir gestern mal so eingefallen hatten sie in dem Tierladen einen riesen Stall wo alle drin saßen und oben drauf keinen Deckel, also alles total hell beleuchtet durch die Neonlampen und bei uns ist es ja nun so das wir auch einen Deckel oben drauf haben.

Denke mittlerweile das sie sich erstmal an alles gewöhnen muss, da ja wirklich alles total anders ist wie vorher.
Heute haben wir mit beiden auch einen Tierarzttermin, dann werden wir weitersehen.

Danke für Deine Antwort bei diebrain werde ich gleich direkt schauen.
LG

Beitrag von cloud07 21.09.08 - 23:46 Uhr

Hi, wirklich nicht leicht da etwas drauf zu schreiben...

Ich glaube das sie einfach verstörrt ist, weil se nicht zu eurem Böckchen kommt.
Sie kennt es ja nicht alleine zu sein ohne direkten Kontakt zu einem anderen Kaninchen und nun ist da ein Zaun, der sie davon abhält dorthin zu kommen, wo sie umbedingt hin will weil es da sist was sie kennt und ihr Sicherheit gibt, in einer völlig fremden Umgebung, ohne ihre Familie.. das verstörrt sie warscheinlich etwas.

Gebt ihr Zeit und bringt die Kastration schnell über die Bühne, dann wird es sicher schnell besser!

Beitrag von schmelli 22.09.08 - 13:33 Uhr

Hallo,

ja ich denke mittlerweile auch so das sie einfach "nur" verstört ist und sich an die neue Umgebung und alles was dazu gehört erst noch gewöhnen muss. Ist alls nicht wirklich so gelaufen wie wir es geplant hatten, aber wir werden jetzt das beste daraus machen und uns noch intensiver um die Kleine kümmern bis sie dann auch zu dem Bock darf. Obwohl uns jetzt ein Züchter erzählt hat das sie so früh eh noch keine Jungen bekommen oder machen können, sodass man sie ruhig zusammen tun könnte, aber das wollen wir lieber nicht riskieren, wer weiß nachher klappt es doch und zudem ist der Ältere (Zwergwidder) ja auch schon etwas größer als sie (zwergkaninchen) da er ja von Anfang an größer war und nicht das er sich platt macht wenn er sich erstmal oben drauf setzt. Nee ich riskiere da jetzt nichts und warte bis er kastriert ist.

LG