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Forum: Jugendliche

Viele Eltern sehen der Pubertät ihrer Kinder mit Schrecken entgegen. Welche Probleme tauchen wirklich im Zusammenleben mit einem Teenager auf? Was, wenn AlkoholDrogen und Verhütung zum Thema werden? Tauscht hier eure Erfahrungen mit anderen Teenie-Eltern aus.

Beitrag von 71292 21.09.08 - 18:48 Uhr

hallo!
also es geht um unser patenkind (sohn meines schwagers).

er ist 14 jahre, ADHS, rechthaberisch, verwöhnt, immer der Puhmann für alles und eckt überall an. schon seit dem kindergarten!

ok, also er war auf klassenfahrt. die schule hat vorher gezweifelt, ihn überhaupt mitzulassen. leider geht ihm sein ruf voraus.
er durfte mit. auch da gab es probleme, der lehrer kam nicht mit ihm zurecht, wollte es aber auch nicht.
es waren kommentare, wie: halts maul, du wirst noch fett wie ne tonne (er ist nicht übergewichtig), fress nicht so viel und und und.
dies wurde von schulkamerade bestätigt.

ok, also auf alle fälle erzählte mir meine schwägerin unter tränen, dass der lehrer bei der klassenfahrt, unserem neffen das essen kürzte. er hatte für eine strecke von 1000 km z.b. für die heimfahrt sich nur 3 toast brote schmieren dürfen!

nun meine frage!!
also das geht doch nicht. der junge ist in der pupertät, im wachtum. er ist doch kein tier, dass man erziehen will und mit leckerli belohnt!!!

was haltet ihr davon.
ich riet meiner schwägerin zu einem gepräch!
was ratet ihr noch??

vielen dank,
sonja

Beitrag von ue3 21.09.08 - 19:28 Uhr

hallo
ich würde das gespräch suchen, aber sofort.
und ich würde darüber nachdenken , die schule zu wechseln.

irgendwo eine chance auf einen neuanfang geben ohne die ganzen vorurteile.
darüber würde ich mit dem kind reden, wie er das alles sieht und ich denke es geht ihm ja auch nicht gut dort.
l.g.

Beitrag von 71292 21.09.08 - 20:51 Uhr

vielen dank für deine antwort.
ich riet ihr auch, das sofortige gespräch.
leider geht er erst seit einem jahr auf diese realschule, da er durch die schwierige situation schon vom gymnasium "entlassen"worden ist. er ist dann freiwillig gegangen.
das gymnasium hat sich dann mit dieser realschule in verbindung gesetzt. er kam also nicht als unbeschriebenes blatt.
die klassengemeinschaft stell voll hinter ihm und bietet ihm schutz. da fühlt er sich eigentlich zum 1. mal wohl.
leider ist der lehrer so schlimm.
eine andere realschule gibt es in der nähe nicht und auf der hauptschule ist er nun wirklich unterfordert, da er einen IQ von 135 hat!!!!!!
eine weiterentfernte schule kommt nicht in frage. leider!

gruß sonja

Beitrag von bienchensg 22.09.08 - 07:11 Uhr

Hallo,


egal ob verwöhnt und rechthaberisch.....wenn es Zeugen dafür gibt, wie mit dem Kind umgegangen wird würde ich nicht auf einen Gesprächstermin warten.
Ich hätte am nächsten Tag in der Schule auf der Matte gestanden, und zwar bei Lehrer und Direktor.
Man kann da auch Schulministerium informieren. Der Lehrer st ein Pädagoge, hat den Job erlernt und sollte auch wissen, das nicht jedes Kind einfach ist.

Ich würde jedenfalls gegen solche Lehrer vorgehen, haben meine Eltern damals auch gemacht als mich mein Lehrer gemobbt hat. Der durfte die Schule verlassen.

Beitrag von 71292 22.09.08 - 15:41 Uhr

vielen dank, das denke ich eben auch!

er ist ne pädagogische fachkraft und müsste eigentlich wissen, welche möglichkeiten in kofliktsituationen die besten sind!

zeugen sind in dem fall die mitschüler! aber zählen die überhaupt?
wem glaubt man denn da mehr!

gruß sonja

Beitrag von ue3 22.09.08 - 18:43 Uhr

hallo
ja mitschüler zählen auch, wobei ich gar nicht gleich mit zeugen anfangen würde, sondern einfach die tatsachen kurz hinstellen und klar verlangen würde, das niemand so jemals wieder mit meinem kind umgeht.
auf einen termin würde ich ehrlich gesagt nicht zu lange warten, entweder einfach hingehn oder einen termin jetzt , diese tage verlagen.

bei meinem ältestem sohn war auch schon so vieles in den schulen , er hatte auch gewechselt und und...
l.g.

Beitrag von bessi 22.09.08 - 19:26 Uhr

Hi,

also die SChule wechseln würde ich nicht - Probleme können überall auftauchen. Ich würde zunächst das Gespräch mit besagtem Lehrer suchen und ihn direkt auf die Dinge ansprechen. Sollte sich nichts bessern, würde ich ein Gespräch mit der Schulleitung suchen. Auch wenn ein Kind schwierig ist und man vielleicht deshalb eine Abneigung gegen dieses Kind entwickelt, hat ein Lehrer noch lange kein Recht so mit einem Schüler umzugehen. Wenn er seine Aggression gegenüber dem Jungen nicht in den Griff kriegt, muss er von SEiten der SChulleitung mit Konsequenzen rechnen. Der Lehrer muss sich unter Umständen Hilfe suchen im Umgang mit dem Jungen. So würde ich es machen.

LG Bessi

Beitrag von 71292 22.09.08 - 22:04 Uhr

#danke für eure tipps und antworten.

ich sehe mich in meiner meinung bestärkt.

ich habe gerade mit meiner schwägerin telefoniert und sie hat für morgen einen termin mit dem lehrer, der sogar den rektor dazueingeladen hat.

es wird hoffentlich besser werden. der junge hat das nicht verdient, so wie kein anderer!

schönen abend,
sonja