Warum muss alles verfilmt werden?

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Beitrag von kja1985 21.09.08 - 22:38 Uhr

Hallo,

mich nervt die Verfilmerei grosser Werke. Erst Herr der Ringe, dann Harry Potter, dann die Narniachroniken, angeblich Tintenwelt und gerade seh ich nebenbei, dass Krabat ins Kino kommt....

Warum muss das den sein? Die Filme nehmen den Büchern den Zauber finde ich. Warum muss jede gute Story so ausgeschlachtet werden?


Und bevor jemand mit dem guten Ratschlag kommt die Filme einfach nicht zu gucken hat er recht. Tu ich auch nicht. Trotzdem nervt es mich.

Beitrag von glu 21.09.08 - 22:53 Uhr

Für Menschen wie mich die sich total verspannen wenn sie ein Buch in die Hand nehmen :-p

Beitrag von mariella70 21.09.08 - 23:02 Uhr

Hi kja,
das sind alles langweilige Fantasie-Kinder-Schinken, von mir aus sollen sie 10teiler daraus machen, solange sie sich nicht an guter Literatur vergreifen.
Obwohl: "About a Boy" fand ich klasse, "High Fidelity" auch - ich glaube es liegt an der Vorlage, welche Qualität ein Film hat. Mieses Buch - mieser Film, umgedreht hauts jedoch nicht hin. Man kann auch richtig gute Romane in Grund und Boden inszenieren.
Liebe Grüße
Mariella

Beitrag von kja1985 21.09.08 - 23:06 Uhr

Ich mag langweilige Fantasie-Kinder-Schinken *hoil*

Beitrag von mariella70 21.09.08 - 23:29 Uhr

Echt?
die sind doch nicht spannend. Ich habe mal Tintenherz als Hörbuch beim Trainig versucht - es ging nicht. Lieber habe ich auf Radio umgestellt und WDR5 gehört, war spannender.
Bei Harry Potter bin ich als vorlesende Tante nicht über die ersten Seiten weg gekommen, dann habe ich um Gnade gefleht.
Wahrscheinlich fehlt mir da ein Gen - alle meine Freundinnen lieben solche Bücher und ich nicht. Die einzigen Fantasie-Schinken, die ich toll finde, sind von Stephen King, aber nur die brutalen Sachen...
Gute Nacht
Mariella

Beitrag von kja1985 21.09.08 - 23:33 Uhr

Ein Hörbuch ist ja auch kein Buch :-p

Ich mag Fantasieschinken, wahrscheinlich weil ich von meinen 23 Lebensjahren an die 15 in irgendwelchen Fantasiewelten verträumt habe ;-)

Beitrag von ma14schi 22.09.08 - 07:28 Uhr

Mariella, das kann doch nicht dein Ernst sein.
Ich liebe Harry Potter, ich habe jeden einzelenen Teil vorgelesen, die letzten beiden erst im Original gelesen,dass auf Deutsch vorgelesen und jedes Hörbuch gehört sowie jeden Film gesehen.

Aber nur HP.
Die anderen oben genannten Filme mag ich auch nicht.
Tintenherz allerdings habe ich auch vorgelesen und gemocht. Schöne Sprache.

Einen schönen Tag!

Beitrag von mariella70 22.09.08 - 13:50 Uhr

Hi Mädels,
Es tut mir leid, ich ertrage Kinderbücher nicht. Ich habe schon mit 12 aufgehört damit und echt: HP empfinde ich als sterbenslangweilig, die Sprache ist so naiv, der Plot völlig realitätsfern, aber eben nicht kunstvoll-spannend wie bei King, sondern irgendwie kindisch.
Ich meine: Zauberer gehen echt gar nicht, ich finde auch Zirkus blöd, Musicals kitschig und Schutzengel nur als Karnevals-Kostüm gut.
Ich bin vielleicht einfach zu pragmatisch für solche Dinge.
Nehmt es mir nicht übel, ich glaube halt nicht an Geister und mag keine Märchen, nie, wie ihr inzwischen wisst...;-)
Liebe Grüße
Mariella

Beitrag von bibabutzefrau 22.09.08 - 13:35 Uhr

das Hörbuch von der Tintenwelt ist wirklich ganz schlecht-da schlaf ich immer nach 1 Kapitel ein.

Hör mal Harry...das fesselt!

Beitrag von joulins 22.09.08 - 10:56 Uhr

Protest, Mariella!

"Krabat" ist ja nun alles andere als ein langweiliger Kinder-Phantasie-Schinken!!

Es ist eher eine Fabel für Groß und Klein als Phantasy-Schmonz, und mit Harry Potter und Herr der Ringe überhaupt nicht zu vergleichen.

:-)

Joulins (ein bißchen empört)

Beitrag von htw007 22.09.08 - 23:28 Uhr

Hallo Joulins,

ich schließe mich Dir an: Krabat *ist* gute Literatur! Das Buch basiert auf einer sorbischen Sage, hat diverse Jugendbuchpreise gewonnen und verwendet eine wunderbar poetische "volkstümliche" Märchensprache.

Aber kennt eigentlich niemand mehr die Verfilmung, die es bereits gibt: den Trickfilm von Karel Zeman aus dem Jahr 1977? Den habe ich als Kind im Fernsehen gesehen und der setzt das Buch wirklich genial um - er hält sich eng an die Vorlage und illustriert sie mit wunderbaren Bildern.

tschüß

Heike

Beitrag von alinasmama2005 22.09.08 - 10:58 Uhr

Ich finde die Bücher allesamt besser und spannender als die Filme...

Beitrag von jumper 22.09.08 - 07:52 Uhr

Ich finde Filme machen die Bücher nicht kaputt. Im Gegenteil. Wer Bücher aufmerksam gelesen hat, wird ein buch IMMEr besser finden als den Film, da man sich seinen eigenen Film im Kopf schon dazugedreht hat.

Ging mir ganz extrem bei Roter drache so. Das Buch habe ich verschlungen, der Film ist grotten schlecht.

Nicht aufregen ;-)

Beitrag von ladydoedelhai 22.09.08 - 08:07 Uhr

Ich bin sehr auf den Baader Meinhof Komplex gespannt, wie das Buch wohl umgesetzt wurde????

Beitrag von joulins 22.09.08 - 10:53 Uhr

Hast du gestern Anne Will geschaut?

Da war es Thema.

Anne Will wird mittwochs in einem der dritten Programme wiederholt.

Beitrag von ladydoedelhai 22.09.08 - 19:25 Uhr

ich wollte das gestern schauen, bin aber immer wieder dabei eingeschlafen. ;-)

Beitrag von stubi 22.09.08 - 08:13 Uhr

Ich schau mir Buchverfilmungen auch nur ganz selten an, da es bis jetzt nur einen einzigen Film gab, der "meinen" Vorstellungen während des Lesens gerecht wurde und das war "The green Mile" von Stephen King.

Beitrag von aussiegirl600 22.09.08 - 08:30 Uhr

Ich sehe das mit sehr gemischten Gefühlen.

zB Herr der Ringe, da haben mich Bekannte in Teil1 reingeschleift. Ich hatte vorher noch nie was davon gehört weil niemand in meinem engeren Kreis sowas liest. Ich hab also Teil 1 gesehen und die nächsten 2 Wochen Nachtschichten eingelegt um das Buch zu lesen.
Seit ich das Buch kenne, finde ich den FIlm mittelmäßig. Aber ohne Film hätte ich das BUch vielleicht nie gelesen?

Die Harry Potter Filme fand ich bisher ohne Ausnahme mies, obwohl ich die BEsetzung gut finde. Aber ich gehe trotzdem rein um mir anzusehen, wie andere Leute die Bücher interpretieren.

Insgesamt haben aber die Filme so wenig Tiefe im Vergleich zu den Büchern, oft habe ich sogar den Eindruck, dass man die bücher gelesen haben MUSS um den Film ganz zu verstehen. Und sicher werden einige Leute vom FIlm zum Buch kommen, was ich gut finde.

Und die LEute die den Film sehen STATT das Buch zu lesen würden das Buch ohne Film vermutlich eh nicht lesen.

Beitrag von whitewitch 22.09.08 - 08:57 Uhr

Da ich nicht lese, ist es ein großer Vorteil, dass diese Bücher verfilmt werden. Wenn sie es aber nicht würden, wäre es auch nicht schlimm!!!

Beitrag von cinderella2008 22.09.08 - 09:10 Uhr

... ich denke, es ist für die "Analphabeten" unter uns. Leider ist es ja so, dass immer weniger Menschen Bücher zur Hand nehmen und lesen. Sie wissen nicht, was sie sich entgehen lassen.

Meist kommen die Verfilmungen auch überhaupt nicht an die Bücher ran. Es gab bisher nur wenige Verfilmungen, die mir gefallen haben, wenn ich das Buch kannte.

Beitrag von kja1985 22.09.08 - 09:42 Uhr

Genau so seh ich das auch.

Beitrag von whitewitch 22.09.08 - 10:26 Uhr

Du bist ja lustig, nette Theorie die du da hast. Einer der nicht liest ist gleich nen Analphabet??? #kratz

Ich hab einfach keine Lust zum lesen und bin dennoch keiner!! Ausserdem kann man seine Zeit auch sinnvoller gestalten als sich hin zu setzen und zu lesen...ich hab für sowas gar keine Zeit!!

Aber jedem sein Hobby. Nur weil es Menschen gibt die nicht jeden Tag kochen, kann man doch auch nicht sagen das die nicht kochen können. Nur weil man nicht jeden Tag Musik hört, kann man nicht behaupten, dass man sich nicht mit Musik auskennt.

Beitrag von akti_mel 22.09.08 - 11:23 Uhr

Vielleicht ist Dir aufgefallen, dass sie "Analphabeten" in Gänsefüßchen gesetzt hat. ;-)

Beitrag von willow19 22.09.08 - 10:00 Uhr

Ich verstehs zum Teil auch nicht. Was ich wirklich auch grottenschlecht fand, war "Vollidiot".
Ich finde die Bücher von Tommy Jaud klasse, aber schon als ich mit bekam, dass Oliver Pocher die Hauptrolle hat, wurde mir ganz schlecht. Der Film war dermaßen schlecht, dass es mich richtig schüttelt, wenn ich meine Büchersammlung durch stöpere und dann auf "Vollidiot", "Millionär" und "Resturlaub" stoße. Ob Herr Jaud wusste, was er da tut? Kenne so viele, die den Film schon wegen Pocher nicht guckten und kenne auch einige, die aus dem selben Grund das Buch gar nicht lesen wollen...............

Liebe Grüße

Beitrag von jessi273 22.09.08 - 11:24 Uhr

hi,

mein aller aller aller liebster film, den ich schon an die 15 mal gesehen habe und es immer wieder mache basiert auf einem buch von stephen king und heißt da "the body", bzw. "stand by me - das geheimnis eines sommers". ich muß zugeben, ich habe das buch noch nie gelesen#schein.

*lg*

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