Brauche mal Hilfe zum Thema Mutterschaftsgeld usw

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von kathi1985 22.09.08 - 10:58 Uhr

Hallo,

bevor ich Schwanger geworden bin habe ich jedes zweite WE im Altenheim gearbeitet, habe aber dann in der 15SSW ein Berufsverbot bekommen.
Mein Arbeitsvertrag ist befristet bin ende Februar 2009.
Mein ET ist am 06.12.2008.

Wie läuft das jetzt weiter?
Zur Zeit bekomme ich ja mein Gehalt (205euro) ganz normal weiter aber wielange noch?
Und wann muss ich das Mutterschaftsgeld beantragen, und bekomme ich das aufjedenfall und wieviel und wielange?
Ich habe absolut keinen Plan da ich bei meiner ersten Tochter kein Mutterschaftsgeld bekommen habe.

Und wie ist das bei der Geburt, bekommt mein man dann Sonderurlaub?
Sein Arbeitskollege hat angeblich eine Woche frei bekommen, da sie auch schon ein Kleinkind haben obwohl die Frau amblant entbunden hat und diese Woche hat er komplett bezahlt bekommen von der KK.

Kann mir da jemand weiterhelfen?
Bin übrigends bei der AOK.

DANKE

Lg kathi 30SSW

Beitrag von julem 22.09.08 - 11:20 Uhr

Hallo Kathi,

mal sehen ob ich Dir wenigstens ein bisschen helfen kann.

Von der KK erhälst Du 13 Euro Mutterschaftsgeld pro Tag, glaube aber nur sofern du selbst Pflichtversichert bist. Leider hast Du nicht angegeben, ob Du auf 400-Euro-Basis arbeitest, worauf die Höhe des Gehalts aber hindeutet. Dann bist Du ja vermutlich mit deinem Mann familienversichert und ich glaube mal gelesen zu haben, dass dann kein Mutterschaftsgeld zusteht. Nur die Differenz zwischen den 13 Euro und Deinem tatsächlichen Gehalt wird normalerweise vom Arbeitgeber getragen, aber das wäre bei Dir ja niedriger. Am besten Du fragst mal bei der AOK nach. Als Antrag gilt übrigens die Bescheinigung von Deinem Arzt, die Du aber erst ab 33+0 erhälst. Da muss dann die Rückseite ausgefüllt werden und der KK zugeschickt werden.

Glaube gesetzlich (BUrlG) steht dem Ehemann kein Sonderurlaub zu. Kann aber tarivvertraglich geregelt sein. Mein Bruder war nach der Geburt der Kleinen auch eine Weile krankgeschrieben um sich um die Große kümmern zu können. (und zwar auf kosten der Krankenkasse der Frau) Glaube aber es kommt auf das Alter des älteren Kindes an. Würde ich an Deiner Stelle aber auch mal bei Deiner KK nachfragen.

Viele Grüße
Julia

Beitrag von zazarina 22.09.08 - 11:21 Uhr

du musst dem arbeoitgeber die schwangerschaft und den entbindungstermin mitteilen, die personalabteilung errechnet dann deine schutzfristen(mutterschutz) das sind die 6 wochen vor entbindungstermin und 8 wochen danach. in dieser zeit kriegts du mutterschaftsgeld, vom arbeitgeber und der krankenkasse, die höhe ist gleich der höhe des durchschnittverdienstes der letzten 3 monate. der krankenkasse musst du auch den entbindungstermin (den vorraussichtlichen) mitteilen, aber erst später( ruf doch die aok mal an).
anschliessend an die mutterschutzzeit kannst du, auch wenn dein vertrag ausläuft, elterngeld beantragen, das sind dann 2/3 deines gehaltes für ein jahr(od. bei gerinverdienern glaub ich 300/ monat.