Vita 34 Nabelschnurblut

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von nenne77 22.09.08 - 11:25 Uhr

Hallo,
ich bin in der 32. SSW und mache mir nun so langsam Gedanken bzgl. Nutzung des Nabelschnurblutes.
Ich habe mir Info-Material zusenden lassen und es hört sich natürlich alles super an. Wer möchte nicht, dass alle Vorsichtsmaßnahmen fürs Kind getroffen werden? Wollt nun mal eure Meinung wissen, was ihr davon haltet?
Leider ist dies ganz schön kostenintensiv (ab. 2000 Euro), aber andererseits denke ich, ist diese gute Investition. (falls was mit dem Kind später gesundheitlich sein soll). Schade nur, dass der Staat dies nicht automatisch bei jeder Geburt kostenlos veranlässt.
danke für eure Antworten. Das interessiert mich wirklich. Ich bin nämlich noch am Überlegen.

Nenne

Beitrag von rebeccadewinter 22.09.08 - 11:28 Uhr

also ich bin da sehr skeptisch...wenn man bedenkt das der Körper, also Immunsystem und das Blut eine sogenannte Eriinerungsfunktion haben.

also ich glaube wenn das Kind erkrankt und man ihn seine Stammzellen aus der Nabelschnur zukommen lässt erkranken diese wiederum auch irgendwann.

Du weisst wie ich das jetzt meine oder?
kann das schlecht erklären...


also ich mache es nicht

LG

Katja mit Philipp 2 Jahre und
Pascal inside 36ssw

Beitrag von mondschein1981 22.09.08 - 11:31 Uhr

Hallo Nenne,

wir haben uns damit auch beschäftigt und wir sehen davon ab. Es hängt hier nicht vorrangig am Geld, sondern eher an der Tatsache, das die ca. 2.000 Euro nur die ersten 20 Jahre sind. Danach muss nochmal 20 Jahre verlängert werden oder man lässt es ganz bleiben.
Wir haben uns dafür entschieden, Leons Nabelschnurblut zu sprenden. Das ist wie eine Knochenmarkspende und wird genauso eingefroren, nur eben das wir damit auch anderen helfen können.

Das ist wohl Ansichtssache und man kann das ähnlich diskutieren wie "stillen, ja oder nein" :-) ;-)

Lieben Gruß
Melanie #klee

Beitrag von jenny-79 22.09.08 - 11:32 Uhr

Hallo,

ich finde das mit dem Nabelschnurblut sehr sinnvoll. Vor allem, weil man wirklich nicht genau weiß, wofür es später alles gut sein kann. Leider können wir uns das nicht leisten, aber wenn wir genügend Geld dafür hätten, würden wir das auf jedenfall machen lassen. Man gibt so viel Geld für unnötiges aus, aber das könnte wirklich sinnvoll sein.

Es ist wirklich schade, dass das noch nicht kostenlos veranlasst wird. Aber bisher ist das ja auch noch nicht so bekannt.

Aber wir Du auch schon schreibst, es ist halt eine Menge Geld und wenn ein Kind unterwegs ist, braucht man eh schon viele Anschaffungen. Ich weiß ja nicht, wie es bei Euch finanziell aussieht. Aber wenn Ihr das Geld dafür aufbringen könntet, würd ich es an Eurer Stelle machen.

LG
Jenny

Beitrag von anne_84 22.09.08 - 11:56 Uhr

Hallo Nenne,

wir haben es machen lassen. Kann dir kurz erklären was unsere Beweggründe waren...

Der Vater von meinem Freund hat Lungenkrebs und ihm wurde eine Lunge entfernt, das alles kam raus als ich gerade #schwanger war und dann wurden wir nachdenklich. Ich war auch skeptisch und habe viel recherchiert. Als ich meinen FA darauf ansprach, meinte er es sei eine gute Sache, aber man wüsste halt noch nicht genau ob es nutzen kann, weil die Forschung noch nicht so weit ist, und er selbst hätte es bei seinem Sohn auch machen lassen wollen, der dann aber 2 Wochen zu früh am und die Kiste von Vita34 noch nicht da war...;-)

Jedenfalls waren meine Gedanken, dass auch wenn die Forschung JETZT noch nicht so weit ist, sie es ja vielleicht in 10 Jahren ist. Und man kann ja nur hoffen, dass man die Stammzellen nie braucht, und wenn es doch mal so wäre, dann hat man aber immer eine Möglichkeit mehr dem Kind zu helfen gesund zu werden als wenn man es nicht macht.

Naja, kann aber jeden verstehen dem das zu unsicher und zu kostspielig ist, ich wollte nur meine Erahrung mitteilen :-D

LG

Anne mit Leni (05.08.08)

Mein

Beitrag von scura 22.09.08 - 11:57 Uhr

Hallo Nenne,
Wir haben lange mit meinem Frauenarzt darüber gesprochen und er hat uns davon abgeraten. Er sagte das es zwar eine gute Sache ist, allerdings die Entwicklung der Technik der nächsten Jahre gar nicht abzusehen ist. Und was ist wenn die Firma in der das Blut eingelagert ist pleite geht? Dann ist das Nabelschnurblut auch nicht gesichert.
Er empfahl uns das Nabelschnurblut zu spenden. Mit der einfachen Logik, je mehr Spenden es gibt umso grösser ist die Wahrscheinlichkeit passendes Nabelschnurblut im Falle einer Notwendigkeit zu bekommen. Kostet nichts und man tut was gutes.
Fand ich gut. Und ich werde es so machen.
Gruss
S.

Beitrag von mondschein1981 22.09.08 - 12:06 Uhr

So machen wir das auch! ;-) #pro

Beitrag von yannicsun 22.09.08 - 12:06 Uhr

Uns wurde bei einem Schwangereninfoabend in der Klinik zu dem Thema erklärt, dass es nicht soviel Sinn macht. Noch kann mit den Stammzellen nicht viel angefangen werden. Wie und wann da ein Durchbruch kommt weiss keiner. Ausserdem wurde uns erklärt, wenn z.b. das Kind Leukämie bekommt, würde kein Arzt die eigenen Stammzellen nehmen, da keiner weiss, ob diese nicht wieder die Leukämie bringen.
Von daher haben wir uns dagegen entschieden.
Gruss
Susanne

Beitrag von maxxx 22.09.08 - 15:24 Uhr

Hey Nenne,
also wir werden das auf jeden Fall machen, die Kiste von Vita34 steht schon neben dem Klinikkoffer. ;-)

Klar, momentan weiß man noch nicht genau, ob eine Nutzung der Stammzellen ggf. möglich ist. Aber die Vorstellung, dass unser Kind irgendwann erkrankt und man vielleicht viel größere Heilungschancen mit den einlagerten Stammzellen gehabt hätte, war für uns ausschlaggebend. 2000,- EUR sind schon fett :-(, und es ist schade, dass die Einlagerung nicht vom Staat bezahlt wird, aber was solls.
Wie schon jemand anderes geschrieben hat - man gibt viel Geld für sinnlose Dinge aus. Also wenn man die Möglichkeit hat, ist es sicher eine lohnenswerte Investition. Und wie ich gelesen habe, können die Stammzellen z.T auch bei Geschwistern oder Eltern angewendet werden.

LG
Maxxx + Bauchbärchen 38+2 #schock #huepf