Wie steht ihr zu blitzern und Co?

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Beitrag von jumper 22.09.08 - 11:43 Uhr



Hallo.

unten wird sich über ein Knöllchen geärgert, da dachte ich, ich frag mal wie ihr das so mit Blitzern seht.

Es ist ja ein verpöntes Thema, als Abzocke beschimpft und es werden Blitzer in Radiosendern gemeldet.

Ich bin allerdings ganz anderer Meinung. Ich finde Blitzer gut und auch Politessen die Strafzettel verteilen.

Es gibt nun mal Regeln an die man sich halten muss und im Optimalfall hat man als Kind schon gelernt das ein nicht einhalten der Regeln Konsequenzen hat.

Also warum aufregen?

Es gibt eben zu Recht Geschwindigkeitsbegrenzungen und wenn ich diese Missachte und ein Knöllchen bekomme selbst schuld! Ebenso mit dem parken!

Im Gegenteil, meiner Meinung nach sollten Blitzer und Strafzettel verstärkt werden und NOCH höher im Bußgeld angesetzt werden.

denn nur wenn’s im Geldbeutel weh tut, lernen die meisten und wer sich an regeln hält hat nichts zu befürchten.

Wäre mal eine gute Einnahmequelle, den der Staat jammert doch immer er habe soviel Geld.

In unserer alten Straße und hier könnte sich eine Politesse den ganzen tag damit beschäftigen die Straße hoch und runter zu laufen und Knöllchen zu schreiben. Ungelogen wären das am Tag locker 100 Stück (zumindest in unserer alten Straße) und Platz schafft es auch noch.


Lg

Beitrag von cinderella2008 22.09.08 - 11:47 Uhr

Ich finde Blitzer auch völlig o.k. Sie sind dringend nötig und die Strafen sind noch zu gering.

Cinderella
(deren Tante den Tod eines Kindes zu beklagen hat ... überhöhte Geschwindigkeit eines rücksichtslosen Autofahrers)

Beitrag von stemirie 22.09.08 - 11:57 Uhr

Meine Tochter muss über eine Landstraße (70iger Zone) um zur Bushaltestelle zu kommen! Dort steht ca 2-3 Mal im Monat ein Blitzer und ich bin sehr dankbar darum. Würden nicht so viele Idioten mit 100-130 dort durchjagen, würde sich die Sache mit den Blitzern erübrigen! Die jagen sogar so schnell hier durch, obwohl meine Tochter am Straßenrand steht und wartet dass sie die Straße überqueren kann. Das finde ich schockierend!!!!! Von mir aus können sie die Strafen noch viel höher machen!!!

Die Sache weiter unten mit dem Strafzettel wegen dem Abschnallen finde ich allerdings kindisch und reine Geldmacherei!!!!!

LG Michaela

Beitrag von fraukef 22.09.08 - 11:57 Uhr

Ich würde da unterscheiden - und so mit einem ganz klaren "ES KOMMT DRAUF AN" antworten.

Es gibt Blitzer, die an strategisch sinnvollen Orten stehen - nämlich da, wo Geschwindigkeitsbegrenzungen auch Sinn machen. An ORtseingängen, vor Schulen (ich finde, jede Schule und jeder KiGa sollte einen Blitzer haben), an Bushaltestellen - und und und... Da kann die Blitzeranzahl von mir aus noch deutlich hochgesetzt werden.

Aber macht es Sinn, auf einer Autobahn oder einer Landstraße bei unveränderter Streckenführung die Geschwindigkeit für eine Strecke von sagen wir 500 Metern zu begrenzen? Und da dann noch einen Blitzer aufzusstellen? oder ist da den Kommunen vielleicht wirklich das Geld ausgegangen - und sie hatten dafür grad noch nen Blitzer übrig? Ich lass das mal als Frage stehen...

Knöllchen - ähnliches Thema...

AUf Behindertenparkplätzen SOFORT - da kann von mir aus gerne ne Politesse zur Dauerbewachung eingesetzt werden... Ich wäre auch sehr dafür, Mutter-Kind-Parkplätze als rechtsgültig einzusetzen - und da könnte dann von mir aus der nächste Politessen-Dauerstand eingerichtet werden. Da geht es um Leute, die die Sonderregelungen dringend brauchen...

ABER hier bei uns gibt es ausreichend Parkplätze - man muss diese auch nicht bezahlen (gebührenfrei) - aber man muss ne Parkscheibe (Höchstparkdauer 3 Stunden) reinlegen. Sollte man dieses vergessen, gibt es quasi schon ne Knöllchengarantie ;-) Klar - selbst schuld - sag ich mir dann auch immer (ist mir auch schon lange nciht mehr passiert...) - aber wenn man dann noch weiß (und das ist vom Landkreis bestätigt), dass es hier ne "Knöllchenquote" gibt - und die Politessen jeden Monat Knöllchen in Höhe von x Euro verteilen müssen (sonst muss sich ihr Vorgesetzter rechtfertigen, warum es diesen Monat nur so wenig Einnahmen gab), dann stellt sich mir doch die Frage, ob es hier nur um die Verkehrssicherheit oder auch um die Finanzierung des Haushalts geht. Auch diese Frage lass ich mal offen ;-)

Also wie so oft ist nicht alles schwarz-weiß - sondern auch vieles grau...

LG
Frauke

Beitrag von jumper 22.09.08 - 12:13 Uhr

Wenn da 100 steht steht da eben 100 und man hat sich dran zu halten. Ich verstehe die Diskussion darum immer nicht....#kratz

Ebenso wenn man wo nicht parken darf.

Wie gesagt: kleines 1x1 der Kindererziehung

Nicht an regeln halten - Strafe


Oder schimpfst du nicht mit deinem kind wenn es über die Straße rennt nur weil gerade kein Auto kommt?

Beitrag von echtjetzt 22.09.08 - 12:27 Uhr

ich schlucke einfach nicht jede regel, die mir vorgeworfen wird.

das mag dem einen oder der anderen nicht gefallen, weil sie denken, ohne diese regeln geht es nicht, aber ich halte mich selbst für realistisch genug, situationen selbst einschätzen zu können.

wenn ich z.b. kurz zur bank muss und kein parkplatz frei ist, stell ich mich auch mal kurz davor auf den gehweg ins halteverbot. so what?!

kommt für mich immer auf die situation an..

Beitrag von fraukef 22.09.08 - 13:51 Uhr

Du hast aber in Deinem Ausgangspost nicht die Frage gestellt, ob die Strafen zu akzeptieren sind (das sind sie - ohne jede Frage...) - sondern wie wir dazu stehen... Und da ist meine Meinung nun mal ein wenig differenzierter...

Beitrag von gelberkrokus 22.09.08 - 11:58 Uhr

Ich finde Blitzer auch vollkommen ok und die Strafen dafür auch. Hab den Beitrag unten auch gelesen und fand es in diesem Fall etwas übertrieben, eine mündliche Verwahrnung hätte es in diesem Fall sicherlich auch getan. Da ist es wohl schlimmer ein Kind während der Autofahrt vollzuqualmen oder mit 100Km/h in einer Ortschaft zu rasen, als das man sich auf einem Parkplatz abschnallt. Wenn man Fehler sucht, findet man diese, dann könnte man Stündlich auf jedem Parkplatz in Deutschland abkassieren, sei es wie in diesem Fall oder wegen fehlenden Blinken bei Einparken usw.

Beitrag von kja1985 22.09.08 - 12:26 Uhr

Jein. Einerseits find ich Blitzer und Knöllchen okay und eine legitime Einnahmequelle, andererseits ist es manchmal tatsächlich Abzocke. Wenn der Blitzer z.B. fünf Meter hinterm Ortsschild aufgebaut wird oder auf der Autobahn ohne Grund auf 80 begrenzt ist oder der Parkschein gerade mal fünf Minuten abgelaufen ist.

Oder bei uns wurde eine Strasse gerade zur 30er Zone gemacht. Da wurde jeder unserer Nachbarn jetzt schon einmal geblitzt, weil das schlichtweg nicht bemerkt wurde.

Beitrag von wind_sonne_wellen 22.09.08 - 13:23 Uhr

Hallo!

Ich finde blitzen in Ordnung. Man muss sich einfach an die Regeln halten, dann passiert einem ja auch nichts!
Manche Leute übertreiben es halt mit der Raserei. Am Freitag habe ich sowas auch wieder erlebt. Da kam von hinten einer angeschossen.... ich dachte schon der sitzt mir mit seinem Auto gleich im Kofferraum. Da hat ein Blitzer gefehlt!!

"Schuld" ist aber sowieso immer der Meßbeamte am Straßenrand. Der wird als Wegelagerer, A....loch usw. betitelt, mit einer Axt bedroht, die Scheiben eingeschlagen - während man im Messwagen sitzt usw.
Da muss man schon starke Nerven haben.

LG Petra

Beitrag von schnuffelschnute 22.09.08 - 13:43 Uhr

Hallo!

Wenn ich mich an die Straßenverkehrsordnung halte, habe ich nichts zu befürchten.

Tue ich es nicht: Pech gehabt, wenn es Strafe gibt.

Bei uns in der Straße wird wild geparkt, wir wohnen weit hinten durch (Sackgasse).
Wenn es da mal brennt - oh weia. Von mir aus könnten die da täglich die Falschparker aufschreiben.

LG

Beitrag von glu 22.09.08 - 13:56 Uhr

Wenn es da mal brennt wird der Löschzug die Autos schon beiseite schieben ;-)

Ich kenn diese Problematik...wenn ich parke achte ich immer drauf das dort noch ein LKW durchkommt, wie oft hab ich schon mit "meinem Dienstwagen" vor parkenden Autos gestanden und kam nicht weiter und ich fahr ja nur einen Transporter #schein

Und so Sachen wie parken vor Feuerwehrzufahrten, etc. geht gar nicht, da könnten sie die Strafen auch locker noch höher setzen!

Ich parke ja meistens ohne Parkschein (aber immerhin dort wo man darf) weil ein Ticket meist günstiger ist als die Gebühr ;-) (hier zumindest) Ich würde aber nie auf einem Behindertenparkplatz parken oder ähnliches!

Ich hab auch kein Problem mit Blitzern, dort wo sie Sinn machen. Ich wurde allerdings auch schon mal mitten in der Nacht in einem Gewerbegebiet nach Lasermessung angehalten. Gut, selbst schuld, keine Frage, aber Abzocke war es trotzdem in der Situation!

lg glu

Beitrag von schnuffelschnute 22.09.08 - 14:03 Uhr

Hallo!

Mag sein, dass die Autos schon beiseite geschoben werden.
Jedoch kostet das wertvolle Zeit.

LG

Beitrag von glu 22.09.08 - 14:07 Uhr

Ich weiß! Deshalb ja der ;-)

Beitrag von miau2 22.09.08 - 13:59 Uhr

Hi,
ich habe kein Problem mit Blitzern und die keins mit mir.

So lange es auf vielen deutschen Straßen ein echtes Abenteuer ist, sich an die Verkehrsregeln zu halten (fahrt mal über die marode Schiersteiner Brücke in Wiesbaden mit den erlaubten 60 kmh - Dauerbaustelle unter der Brücke, starke Schäden - dann wisst ihr, was NERVENKITZEL bedeutet...zum Glück kommt da endlich ein Blitzer hin) kann es gar nicht genug Blitzer geben.

Wer in 30er Zonen 30 fährt wird bedrängt. Wer auf der Autobahn die erlaubte Geschwindigkeit fährt, wird mit Lichthupen belohnt (und das auch auf der rechten Spur, weil Lichthupe ja einfacher als überholen ist).

Ich fahre seit ich 18 bin Auto und habe bisher ganze 5 Euro in Knöllchen investiert (und weiß seitdem, dass der Samstag als Werktag gilt).

Aufregen tun sich doch nur die, die geblitzt werden - aber man darf natürlich nicht laut sagen: selbst schuld ;-), es wird niemand gezwungen, falsch zu parken oder zu schnell zu fahren.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von schnuffelschnute 22.09.08 - 14:04 Uhr

:-)

Beitrag von peterpanter 22.09.08 - 14:44 Uhr

In 80% der Fälle stehen Blitzer (oder es wird geblitzt) nicht an unfallträchtigen oder Raserstrecken sondern dort wo sich der Einsatz rein monitär lohnt werden kann und sich der Technik- und Personalaufwand auch rechtfertigt. So werden häufig diese Geräte von Kommunen betrieben die damit ihren Stadtsäckel auffüllen wollen und nicht Unfälle und Verkehrsgefährdungen vermeiden wollen.

So werden sinnvolle Geschwindigkeitsbegrenzungen (z.B. Schulwege) nicht zu Schulzeiten geblitzt sondern abends um 19 Uhr, da man nicht die 2 Idioten erwischen will die morgens mit 90 vorbeiheizen, sondern diejenigen die morgens mit 30 bei erlaubten 50 vorbeigschlichen sind, kann man abends vielleicht mit 60 erwischen.

Oder es wird sich 50 meter hinters Ortsschild und 300m vorm 1. Haus postiert. Sehr beliebt bei Ortsunkundigen.


Mir persönlich wäre es lieber wenn der/die eine der mit 80 durch die 30er Zone rast einen Knollen(Führeschein weg) bekommt als die 100 anderen die mit 60 auf der 4 spurigen Stadtstrasse geblitzt werden wo 50 erlaubt ist.

Aber bei den ganz üblen Gesellen muss leider immer erst was passieren bevor etwas unternommen wird - und oft auch dann noch nichts.....

grüßle

peter

















Beitrag von shrekbaby 22.09.08 - 14:49 Uhr

Ich finde sogar, dass die Strafen z.B. für´s Falschparken noch viel höher sein sollten! Mich wundert es auch, dass so viele Leute rote Ampeln nicht interessieren - wie oft hab ich schon grün und es flitzt noch einer rüber ... :-[ An JEDER Ampel sollte ein Blitzer stehen!!!

Beitrag von gaeltarra 23.09.08 - 09:54 Uhr

Hi,

das sehe ich genauso.


LG
Gael